Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Nokia 6110 Navigator unter Linux

Hadmut
29.10.2007 2:52

Noch ein paar technische Notizen: Der Nokia 6110 Navigator unter Linux. Da man von Nokia (und anderen Herstellern) zu dem Thema auf Anfrage nur blöde Antworten bekommt oder das allgemeine “Linux unterstützen wir nicht”, ist es immer nützlich, wenn sich die Erkenntnisse anderer Leute per Google finden lassen. Also schreib ich meine auch auf: Weiterlesen »

Neulich im Großmarkt…

Hadmut
28.10.2007 20:02

Gestern bei Metro: Wie so häufig an Samstagen gab es wieder einige Verkostungsstände, an denen man sich für umme durchfressen kann. An einem Stand gab es verschiedene Sorten gekochtes Gemüse, mal Allerlei, mal etwas mit Kohl, sah lecker aus und roch auch sehr, sehr gut. Ein Typ, so in meinem Alter, kam an den Stand und man sah im förmlich an, wie er sich schon darauf freute, mal von dem Gemüse zu kosten. Er wollte sich gerade ein Portion in einem Schüsselchen geben lassen, da ertönte von hinten der scharfe Tadel seiner Frau: “[Vorname], das brauchst Du gar nicht zu probieren, das mögen wir nicht!” Er stutzte, überlegte einen Augenblick und meinte, es könnte doch sein, daß die Kinder das mögen. Daraufhin sie wieder: “Nein! Niemand in unserer Familie mag das! Laß das!” Woraufhin er mit sichtlich enttäuschtem Gesicht abdrehte und das ihm angebotene Schüsselchen nicht annahm.

Vielleicht ist der Vorschlag, die Ehe zu befristen, doch nicht so schlecht…

Es schmeckte übrigens wirklich sehr gut.

Doch nix mit der fliegenden Euro-Bums-Muschel…

Hadmut
26.10.2007 0:34

Eben kam’s gerade im Fernsehen: Das mit der Bums-Muschel im A380 war doch nix. Weiterlesen »

Deutsche Hochschulen und die Akteneinsicht

Hadmut
24.10.2007 12:02

Eben hab ich wieder mal eine Anfrage zu Prüfungsrecht bekommen. Manchmal könnt ich echt nen Rappel kriegen. Weiterlesen »

Mork

Hadmut
24.10.2007 0:40

Obwohl Thunderbird mein bevorzugtes Mailprogramm ist, habe ich mich gerade schon wieder einmal über das unglaublich schlechte Adressbuch von Thunderbird geärgert. Weiterlesen »

Buch: Badach, Hoffmann: Technik der IP-Netze, Hanser-Verlag, 2. Aufl.

Hadmut
22.10.2007 14:30

Über das Buch. Weiterlesen »

Sicherheitsüberwachung zum Gruseln

Und wieder neue Überwachungspraktiken: Weiterlesen »

Von einem, der auszog ein Handy zu kaufen…

Hadmut
20.10.2007 17:32

Wie ich schon erwähnt und noch weiter in diesem Blog beschreiben werde, bin ich inzwischen Besitzer eines Nokia 6110 Navigator Handys. Schon der Weg zu diesem Handy ist einen Blog-Eintrag der deftigen Sorte wert. Weiterlesen »

Die fliegende Euro-Bums-Muschel für Reiche

Hadmut
19.10.2007 1:24

Nu isser endlich ausgeliefert, der erste Airbus A380 für den Linieneinsatz. Singapore Airlines hat ihn bekommen. Aber ach… Weiterlesen »

Mehr zum Nokia 6110 Navigator

Hadmut
19.10.2007 0:39

Nach einigem weiteren Herumspielen weitere Kritik zum Nokia 6110 Navigator Handy: Weiterlesen »

Nokia 6110 Navigator: Erste Eindrücke

Hadmut
18.10.2007 14:49

Bin gerade dabei, ein Sony Ericsson K610i durch ein Nokia 6110 Navigator zu ersetzen. Meine ersten Eindrücke: Weiterlesen »

Venture One: Ein sparsames und interessantes Auto?

Hadmut
17.10.2007 14:51

Was für ein Auto braucht der Mensch? Eigentlich ein sparsames. Weiterlesen »

Ach herrje: Noch ein Nobelpreis

Hadmut
10.10.2007 12:11

Gerade gelesen: Nach dem Nobelpreis in Physik gestern gab es heute einen zweiten Nobelpreis für einen Deutschen, den in Chemie. Weiterlesen »

ca. 4,5 Sekunden

Hadmut
9.10.2007 16:28

Zeitversatz liegen bei mir in Karlsruhe zwischen dem ARD-Fernsehbild über das normale Kabelfernsehen und demselben ARD-Programm über einen DVB-T-Empfänger. Dann könnte man sich das sekundengenaue Gedöns vor den Nachrichten eigentlich auch sparen.

Könnte übrigens problematisch werden, wenn bei Fussballspielen die Leute nicht mehr synchron “Tooor” schreien.
Ich stelle mir das ziemlich dämlich vor, wenn die Nachbarn schon laut “Tooor” schreien bevor der Ball überhaupt geschossen wurde oder der Schütze zum Elfmeter losgerannt ist – oder sie eben nicht schreien.

Der Nobelpreisträger und die Selbstbeweihräucherer

Hadmut
9.10.2007 15:46

Da hat doch – was selten genug vorkommt – ein Deutscher einen Nobelpreis bekommen, der Physiker Peter Grünberg, für die Entdeckung eines Effektes, der die Leseempfindlichkeit magnetischer Leseköpfe erheblich verbessert und so die heutigen Datendichten auf Festplatten ermöglicht. Tolle Sache. Etwas, was uns allen wirklich nutzt. 🙂 Weiterlesen »

Seltsame Art, (fast) zu sterben

Hadmut
9.10.2007 14:17

Manchmal wundere ich mich schon, wie Exemplare der Spezies, die fälschlich als Homo Sapiens bezeichnet wird, andere (fast) umbringen: Artikel in der SZ. Den Darwin-Award gibt’s jedoch nur für die, die sich aus Dummheit selbst terminieren und damit den Genpool verbessern.

Law Enforcement auf amerikanische Art

Hadmut
8.10.2007 17:16

Ich habe gerade auf cnn.com ein Video über den Vorfall in Wisconsin heute morgen gesehen: Weiterlesen »

Seltsame Datenschutzerklärung

Hadmut
7.10.2007 20:08

Was es nicht alles gibt. Bei der Anmeldung zu einer Konferenz hab ich mir den Spaß gemacht, mir doch mal die “Datenschutzerklärung” durchzulesen. War auch besser so. Weiterlesen »

Tanzende Roboter

Hadmut
7.10.2007 1:30

Da kommt gerade im ZDF eine Aufzeichnung mit Ausschnitten eines SWR3-Konzerts im Mercedes-Werk in Rastatt.

Das sieht ja verdammt scharf aus, wenn auf der Bühne Joe Cocker auftritt und hinter ihm – soweit aus den Kamera-Schwenks ersichtlich, sogar mehr oder weniger im Rhythmus der Musik – in blaues Licht getaucht riesige Industrieroboter tanzen und dabei Karosserie-Teile für Mercedes-Fahrzeuge herumschwenken. Sieht einfach hammerhart aus und paßt zur Industrie-Stimme von Cocker.

Passend dazu: http://www.angurten.de/news/1117.

In Dresden war ich mal zu einer Weihnachtsfeier eingeladen, die in der “Gläsernen Manufaktur” stattfand, in der VW seinen Phaeton zusammenbaut. Eine sehr ungewöhnliche Kulisse, wenn man sehr vornehm speist und zwischendrin mal in den Fahrsimulator geht oder sich die Produktion der Fahrzeuge ansieht, die dort so gar nicht nach Autofabrik aussieht. Da gleiten Autos auf Gestellen langsam und lautlos über edle Holzparkettböden, und völlig sauber angezogene Leute schrauben andächtig und konzentriert das Auto aus Teilen zusammen, die ihnen selbstfahrende Kommoden anliefern. Als das Hochwasser die Semperoper überschwemmt hatte, fanden angeblich sogar Opern in der Fabrik statt, wobei mir allerdings berichtet wurde, daß die Sänger sich sehr negativ über die Akkustik geäußert hätten und lieber mit nassen Füssen gesungen hätten.

Da gibt das Mercedes-Werk, zumindest was im Fernsehen zu sehen ist, einen deutlich abgefahreneren Industrie-Hintergrund her. Und daß man da wohl extra die Roboter darauf programmiert hat, im Hintergrund dekorativ Fahrzeugteile zu bewegen, ist schon was.

Ich kann essen so viel ich will…

Hadmut
6.10.2007 21:06

…aber so sehr ich mich auch anstrenge, ich werd einfach nicht so groß wie ich für mein Gewicht sein müßte.

Vorlesungen bald allgemein per Video?

Hadmut
5.10.2007 21:57

Die kalifornische Universität Berkeley stellt mittlerweile einige Vorlesungen als Video bei YouTube zur Verfügung. Weiterlesen »

Haftung des Gerichtsgutachters: OLG Frankfurt

Wow, da hat mir gerade ein Leser meines Blogs einen ganz wichtigen Link geschickt: Weiterlesen »

Welch ein Abgang

Hadmut
2.10.2007 18:15

Ich habe mir gerade per Internet Video die “last lecture” des Informatik-Professors der CMU Randy Pausch angesehen,
der weiß, daß er in den nächsten Monaten an Krebs sterben wird und die “last lecture” bei ihm nicht nur
eine Redewendung, sondern ernst ist. Weiterlesen »

Warum

Hadmut
2.10.2007 15:01

kostet eigentlich ein einfach Maschinen-Herren-Haarschnitt ohne Waschen und Föhnen in Dresden bei diversen Friseuren 6,80 Euro, in Karlsruhe aber 13-20 Euro, teils sogar mehr?

Wahnsinn: Sauerkraut und Eierspätzle bei Aldi…

Hadmut
2.10.2007 13:45

Ich werd verrückt: Die Woche gibt’s bei Aldi im Angebot in genau dieser Schreibweise:

  • Original Rösti 400g
  • Eierspätzle 500g
  • German Style Sauerkraut 860g
  • German Style Red Cabbage 860g
  • German Style Mustard 250g

Ach ja, ich mein den Aldi in Australien.

Und ich dachte immer…

Hadmut
2.10.2007 12:25

…nur Braunsche Röhren würden einbrennen. Wenn ich auf meinem LCD (relativ neu, ca. 1 Jahr alt) eine einfarbig graue Fläche darstelle, sieht man ganz deutlich oben die “Abdrücke” der Gnome-Leiste und der Symbole. So ein Mist…

England: Schlüssel offenlegen oder in den Knast

Nu isses passiert: In England besteht nun die gesetzliche Pflicht, zu verschlüsselten Daten den Schlüssel offenzulegen, wenn irgendeine Behörde der Meinung ist, daß sie mal was lesen möchte. Kommt man dem nicht nach, drohen bis zu 2 bzw. 5 Jahren Beugehaft.

Steganographie in den Haaren

Hadmut
1.10.2007 15:02

Diese Variante der Steganographie kannte ich auch noch nicht: Informationen über Fluchtwege übermitteln, indem man die Karte in die Zöpfe und Frisuren von Kindern einflechtet. Kurios. Artikel im SPIEGEL

30 Jahre Computer

Hadmut
1.10.2007 11:44

Ist mir gerade so aufgefallen:

Ich kann es zwar nicht mehr ganz genau sagen, aber ich mache inzwischen rund 30 Jahre mit Computern rum. Angefangen habe ich lange vor PET2001, CBM3032 und AppleII mit einem der ersten wissenschaftlichen Taschenrechner (MBO, weiß, mit Akku und Ladegerät, 30 Minuten Akkulaufzeit, noch mit schrecklicher Leuchtziffernanzeige, aber klein und handlich, ein Sinus dauerte so ca. 2 Sekunden) den ich so um 1974 geschenkt bekam und dann so um 1977/1978 herum mit einem Schreibautomaten, der, wenn ich mich richtig erinnere, Asint Scribona hieß. Auf dem Chasis einer breiten IBM Kugelkopfschreibmaschine beruhte ein Automat, der in einem Speicher (externer Koffer mit ganz dickem Kabel, noch richtiger Ringkernspeicher, richtig schwer) Seiten abspeichern und die auch auf ein externes Kassettengerät übertragen und zurücklesen konnte. Ein dummer Automat, der nichts anderes konnte als Tastendrücke aufzuzeichnen und sie doof wiederzugeben, nicht programmierbar. Ist man zehnmal mit Backspace und Leerzeichen vor und zurück, hat er genau das auch beim Abspielen gemacht. Aber gut, um den ersten Umgang mit EDV und Datenmedien zu lernen.

Dann ging es weiter mit einem Schreibsystem mit 8-Zoll-Disketten, Bildschirm und Typenraddrucker. Wenn ich mich richtig erinnere, hieß das Ding Feiler oder Filer Lili 2. Zum Texte-Schreiben taugte es eigentlich nichts, aber daran hab ich meine ersten Kommandozeilen-Versuche unternommen und gelernt, was ein Dateisystem ist.

Dann kam ein anderes Textsystem mit 5,25-Zoll-Disketten, hieß irgendwas mit 8080 und hatte einen 8080, die ersten Byte-Fummeleien und Maschinensprache-Experimente.

Weiter ging es mit einem Mitsui-Sort M23 Mark III, geiles Maschinchen, Z80 und 128kByte RAM in zwei Bänken, Farbbildschirm. Schweineteuer, proprietäres Betriebssystem, alternativ dazu CP/M. Dabei Z80-Assembler gelernt und das ganze Betriebssystem disassembliert und durchgelesen. Verdammt viel gelernt, auch mit CP/M.

Und dann eben in der Schule PET2001, CBM3032, Apple II. Damals noch mit Datasette und so, auf die man erstmal ein Programm aufspielte, mit dem Daten von der Datasette schneller geladen werden konnten. Programme wurden damals in Zeitschriften abgedruckt, einer las vor, der andere schrieb. Irgendwann erfand einer die Zeilenprüfsummen, weil es gar zu viele Fehler beim Abtippen gab. Zu dieser Zeit gab es noch die Zeitschrift MC, in der als Großprojekt noch der Bau einer 64kByte-Speicherkarte erschien, die man aber auch in 16kByte-Schritten aufbauen konnte, weil es so bezahlbar war und die Speicher sowieso in so kleinen Größen gekauft werden mußten.

Irgendwann hatte ich mir auch mal einen ZX81-Bausatz zusammengelötet, natürlich mit Speichererweiterung, um von 1 kByte auf 17 kByte aufzurüsten. Weil der Prozessor auch den Bildaufbau übernehmen mußte, konnte das Ding entweder nur Programme voll abarbeiten oder Bildschirm darstellen.

Dann C-64, Panasonic-Clone des ersten IBM-PC, erste Laptops mit 2x720kByte-Diskettenlaufwerk ohne Platte. Und so weiter, und so weiter.

Geiler Spruch

Hadmut
1.10.2007 11:25

Einer der besten Sprüche, die ich in letzter Zeit gehört habe, war der einer unserer Fußballnationalspielerinnen zum Spiel gegen Brasilien (kam irgendwo im Fernsehen, scheint sogar vor dem Spiel gewesen zu sein):

Die Brasilianerinnen tanzen vor dem Spiel und während des Spieles Samba. Wir tanzen nach dem Spiel.