Hab mich vorhin mit einem Fotohändler unterhalten, eigentlich über die Nikon D800. Dabei habe ich angesprochen, daß ich in letzter Zeit drauf achte, wer mit einer Spiegelreflex rumläuft und daß ich den Eindruck habe, daß mehr Frauen als Männer mit „großen” Kameras (also Spiegelreflexen) fotografieren.
Oh, sagte er, das sei nicht nur ein Eindruck von mir. Es sei wirklich so, daß sie im unteren und mittleren Preissegment eindeutig mehr DSLRs an Frauen als an Männern verkaufen. Männer neigten eher zu den Taschenknipsen. Erst im Segment der dicken, schweren, teuren Profibrocken oder der Kultstücke wie Leica hätten sie – wie ich auch beobachtet hatte – praktisch nur männliche Kunden.
Also zu meiner Zeit waren die Jungen die flexibel-aufgeschlossenen und die Alten die Spießer. Heute ist es umgekehrt. Während die Alten (also die, die zu meiner Zeit eben die Jungen waren) da eher offen und experimentell sind, sind die 15-jährigen jetzt so unglaublich spießig. Nee, nee, nee, was züchten wir da so heran…
Professor hätt ich werden sollen.
Andererseits: Wenn Professoren jetzt höher bezahlt werden müssen, bekommen sie vielleicht auch endlich besseres Personal an den Unis…
..und darüber, wie wir immer stärker auf political correctness getrimmt werden. Weiterlesen »
Heute habe ich mir einen Sonntagsausflug in die drei Pinakotheken in München gegönnt. Weiterlesen »
Ministerpräsident hätt ich werden sollen.
(Ja, ich weiß, den hatte ich schon. Aber da sich die Wulffismen zum Running Gag entwickelt und da eigentlich dauerhaft und alle paar Tage was Neues, aber immer das gleiche hochblubbert, darf ich da auch mitmachen.)
Könnte sich eigentlich irgendwer daran erinnern von Wulff in den letzten Jahren irgendwann mal etwas Positives gehört zu haben?
Ich meine, das muß man ihm dann fairerweise schon lassen: Wulff und das Geld hat noch einen höheren Unterhaltungswert als Scheel und das Singen oder Lübke und das Englisch.
Vielleicht sollte Wulff mal jemand aus der Industrie einfach ne neue Lesebrille schenken. Der Amtseid des Bundespräsidenten lautet
„Ich schwöre, daß ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, …”
Da steht seinen Nutzen und nicht meinen Nutzen. Vielleicht sollte man ihm das einfach mal stecken. (In der Eidesformel des Ministerpräsidenten von Niedersachsen steht das übrigens nicht mal.)
40 Prozent der Artikel zur Politik in der amerikanischen Wikipedia seien ideologisch gefärbt, behaupten zwei Universitäten.
Die Ergebnisse seien aber nicht auf die deutsche Wikipedia übertragbar, antwortete Wikimedia, weil sich die deutsche in Arbeitsweise, Mentalität und Relevanzkriterien unterscheide. Ob das allerdings bedeute, daß die deutsche besser oder noch viel schlimmer als die amerikanische ist, stand nicht da.
(danke für den Link!)
Leiter eines EU-Ausschusses hätt ich werden sollen. Das Budget hauptsächlich für Gehälter, Spesen und Renten kassieren, es natürlich um 50% aufstocken, Mindestgehalt 123.890 Euro, oder besser 180.000 Euro, dazu 49.000 Euro Reisekosten, die man nicht belegen muß – und das, obwohl keiner weiß, was man macht. Das Leben könnte schön sein – wenn man die richtigen Politiker kennt, die einen da reinhieven. (Danke für den Link)
Hee, hallo, irgendein Politiker hier, der mitliest? Wenn Ihr mir so einen Job besorgt, lad ich Euch ins Luxushotel auf Sylt ein. Wenn einer blöd fragt, sagt Ihr einfach, ihr hättet mir das Geld in bar zurückgegeben.
Der Laden ist einfach unglaublich. Weiterlesen »
Heute fahr ich in München eine Hauptstraße entlang, mußte im Stau mal Schrittgeschwindigkeit fahren,… Weiterlesen »
Golem.de berichtet über einen Fall, in dem ein Webshop damit erpresst wurde, daß man androhte (und umsetzte), den Shop auf so vielen Schmuddelseiten zu verlinken, daß er unter Google nicht mehr gefunden wird und Umsatz verliert.
Auch ein interessanter Aspekt des Web 2.0.
Wollt Ihr wissen, warum die USA so viel Druck bei den Urheberrechten und deren Schutz auf die anderen Länder ausüben? Weiterlesen »
Wie meinen die von der CDU das denn jetzt? Muß ich mich jetzt fürchten? Oder: Zu den bekannten und den neuesten Äußerungen Ansgar Hevelings. Weiterlesen »
Auch ein Thema, das wir hier schon häufig hatten: Gefälschte bzw. von Agenturen vorgenommene Kommentare und Bewertungen in Online-Portalen. Weiterlesen »
Im Tierreich gibt es als Unterwerfungs- oder Friedensgeste das Hinhalten des verletzlichen Nackens zum Biß. Winnetou und Old Shatterhand Weiterlesen »
Ein Leser weist mich gerade auf einen Vorgang hin. (Nachtrag) Weiterlesen »
Die Wettervorhersage behauptet, daß die Tiefsttemperatur für nächten Mittwoch bei -28 Grad liegen soll. Muß das sein? Nehmen die denn gar keine Rücksicht mehr auf die Bürger?
In vielen Zeitungen wird gerade darüber berichtet, wie schwierig die Arbeiten zum Abpumpen des Schweröls aus der Costa Concordia sind, daß es wohl vier Wochen dauern wird, Gefahr einer Ölpest und so weiter. Man muß das Zeug erst aufwärmen, weil es so dickflüssig ist. Da drängt sich mir eine Frage auf. Weiterlesen »
Über Fotografie, Color und Silver Efex Pro, schlechte Software, Datenschutz in Hamburg, Überwachungssoftware, amerikanische Sitten und Unternehmen, die lieber ihre zahlende Kunden verprellen als Raubkopien in Kauf zu nehmen. Weiterlesen »
In Berlin protestieren sie gegen Fluglärm. Dafür fehlt mir das Verständnis. Weiterlesen »
Kennt sich jemand sehr gut damit aus? (Nachtrag) Weiterlesen »
Ein Leser schickt mir gerade einen Link über eine verblüffende Beobachtung an den aus dem Matheunterricht so bekannten „Textaufgaben”: Weiterlesen »
Nun müssen sich schon fünf arme Musiker eine popelige Gitarre teilen: Weiterlesen »
Daß Bundespräsident Christian Wulff erklärt, er sei versehentlich in einen Freundschaftskredit gefallen und nicht mehr herausgekommen…
…immer wieder (kam auch gerade wieder im Fernsehen), daß die Kennzeichnung von Polizisten lebensgefährlich wäre und demonstriert dies, indem sie mit einem Alu-Namensschild ein Eisbein durchschneidet. Mit solchen Schildern könnte man auch Halsschlagadern durchschneiden.
Seltsam.
Als ich (vor inzwischen 25 Jahren) bei der Bundeswehr zum Grundwehrdienst war, mußte ich an allen Kleidungsstücken (Hemd, Feldjacke, Parka) auf der linken Brust ein fest angenähtes Namensschild tragen. Verletzungsgefahr gleich Null, weil das Ding aus Stoff war. Dazu unverlierbar. Und an der grauen Prachtuniform hatte ich da ein Namensschild aus Leder. Ebenfalls ungefährlich.
Warum also könnte eine Kennzeichnung von Polizisten nur mit scharfkantigen Metallschildern erfolgen? Versteh ich nicht.
Neulich hab ich doch schon beschrieben, wie man in der Postfiliale seinen Tresorschlüssel kompromittierte.
Gerade läuft im ZDF eine Sendung über Schatzsucher, auch mit einem Bericht über Leute, die alte Goldschätze in deutschen Wäldern ausbuddeln. Man sieht, wie in einem Landesamt jemand einen extradicken Tresor aufschließt, und dabei im Detail, wie jemand den Tresorschlüssel einlegt. So genau, daß man ihn aus dem Standbild nachfeilen könnte.
😀