Anscheinend bin ich nicht der einzige Security-Heini, der vor sich hinmeckert. Der ist auch gut. (Der Witz ist allerdings auch nur was für Fortgeschrittene … und Danke an den Leser für den Link!)
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Anscheinend bin ich nicht der einzige Security-Heini, der vor sich hinmeckert. Der ist auch gut. (Der Witz ist allerdings auch nur was für Fortgeschrittene … und Danke an den Leser für den Link!)
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Nichts als Ärger mit Mehrdeutigkeit. Weiterlesen »
Verleger Hubert Burda widerspricht sich selbst: Einerseits fordert er ein Leistungsschutzrecht, wonach alle Rechte den Verlagen gehören und niemand sie ohne Entgelt zitieren darf (und das richtet sich ja vor allem gegen Suchmaschinen wie Google), andererseits wettert er dagegen, daß Google nicht „neutral” sei und sie in der Priorität abrutschen.
Also will Burda, daß Google ihre Inhalte nicht zitiert, aber das doch bitteschön an erster Stelle. Er will gleichzeitig drin und nicht drin sein.
Da gab’s doch in Schwäbisch Gmünd diesen Streit darum, ob der Tunnel dort Bud Spencer Tunnel heißen soll, was sie partout nicht wollten. Den Namen hätte man sich wenigstens gut merken können, und sprachlich hätte sich das prima angehört.
Jetzt hat das Ding den sperrig-scheußlichen Namen „Gmünder Einhorntunnel”.
Ich kann mich jetzt nicht erinnern, daß es jemals eine Stadt geschafft hätte, in nur zwei Worten soviel Phantasielosigkeit, Borniertheit, Provinzialität, Spießbürgertum, Langweiligkeit, und darüberhinaus jegliches Fehlen von Sprachgefühl zu dokumentieren. Das ist kein Tunnel, das ist eine verbale Stolperfalle. Das kommt davon, wenn man Leute mit einfacher Land-Bildung und einem an die Reichweite des jeweiligen lokalen Dialekts begrenzten Horizont an die Regierung läßt. Wer solche Namen erfindet, braucht keine Gegner mehr, der steht sich selbst im Weg.
Der einzige Trost daran ist, daß ich mir den Namen sowieso nicht merken kann und dieses Loch in der Erde mit dieser Benennung sowieso völlig irrelevant geworden ist. Wen interessiert es nun, wie Schäbisch Gmünd ein Loch in der Erde nennt? Hätte jemals jemand gefragt, wie der Sack Reis hieß, der in China umfiel?
…und ich sage Dir, was für ein Mensch Du bist? Die Variante kannte ich noch nicht. (Danke für den Link!)
Wißt Ihr, was mir gerade wieder gewaltig auf den Wecker geht? Weiterlesen »
Über die Meinungsfreiheit in Deutschland. Weiterlesen »
Laut einer britischen Studie können Frauen ein Geheimnis maximal 32 Minuten für sich behalten.
Damit hat eine Frauenquote in den Vorständen doch ihre Vorteile, so vom Standpunkt der Informationsfreiheit aus gesehen…
(Danke für den Link! 😀 )
Wer hätte gedacht, daß ausgerechnet Nazis gewalttätig werden könnten? Sowas konnte ja keiner ahnen. Diese netten, adretten, freundlichen und liebenswürdigen Menschen… Nein, auf diese Neuerung muß man sich erst einstellen.
Blogger wegen ihrer Artikel mit herausgerissenen Eingeweiden an Brücken aufzuhängen würde ich in erster Näherung auch unter Zensur subsumieren. Ob es unter Vor- oder Nachzensur fällt, wäre zu diskutieren.
…muß eigentlich eine 14-jährige, die aus Versehen über Facebook statt ihrer Freunde hunderte fremde Leute zu einer nichtexistenten Fete einlädt, und die dann randalieren, für den Polizeieinsatz zahlen, nicht aber ein Fußballverein, der gewerblich Spiele veranstaltet, zehntausende Eintrittskarten verkauft und jedesmal für vorhersehbare Randale sorgt?
Ich habe mir ja schon längst abgewöhnt, Duschmittel, Sonnencreme und sowas mit auf Reisen zu nehmen. Das erhöht das Volumen, das Gewicht (inzwischen teuer!) und kann außerdem platzen und auslaufen. Und in manchen Ländern zu unangenehmen Problemen mit den Sicherheitsbehörden führen, wenn die den Koffer durchsuchen und wissen wollen, was das ist. Kaufe ich alles lieber im Zielland und werfe es dort auch wieder weg, was ja kein Problem mehr ist, seit man auf der ganzen Welt fast überall sowieso die gleichen Produkte bekommt.
Inzwischen sollte man aus diesem Grund nach aktuellen Erkenntnissen auch Vibratoren nicht mehr im Fluggepäck mitführen, sondern am Zielort kaufen.
(Danke für den Link!)
Ein Leser macht mich auf einen interessanten Artikel zu dem Thema aufmerksam, wie Google einen in die wissenschaftliche Falle locken kann. Weiterlesen »
Das Thema der fiesen, unsachlichen und unfairen Diskussionstechniken hatte ich im Blog ja schon öfters erwähnt, im Besonderen auch im Kontext der Wissenschaft, wo sich an den Universitäten ganz üble Rabulistik-Methoden breit gemacht haben (und irrtümlich für wissenschaftliche Überlegenheit gehalten werden). Beispielsweise hier.
In einem Blog-Kommentar hat mich nun ein Leser auf dieses – schon etwas ältere aber sehr lesenswerte – Paper hingewiesen, in dem eine Arbeitsgruppe einer Fakultät für Psychologie typische dreckige Methoden der Rabulistik und Diskussionskampftechnik katalogisiert. Nicht so ganz einfach zu lesen, aber sehr gut. Beschreibt sehr gut diese ganze fiesen Hackentretereien, wie sie bei Politikern, bei Wissenschaftlern, aber auch bei vielen Blog-Kommentar-Dreckwerfern (in der Regel anonym oder pseudonym) angewendet werden.
Das schöne daran: Wenn man diese Methoden kennt und (er)kennt, wirken sie nicht mehr, sondern schlagen ins Gegenteil um. Man hat allerdings noch das Problem, das dann auch dem Publikum klarzumachen. Vielleicht, indem man einfach darauf hinweist, daß der Gegner gerade die Methode 17 aus dem Katalog der Psychologen für unsachliche und schlechte Diskussionspraktiken angewandt hat…
(Es ist aber bemerkenswert, was für erstaunliche Karrieren viele Wissenschaftler, Politiker und Führungskräfte allein mit solchen Techniken gemacht haben.)
Nachtrag: Vergleiche auch Schopenhauers 38 Kunstgriffe Recht zu behalten.
Na wenn das die erste Garnitur ist, würde mich mal interessieren, wie die Ersatzbank besetzt ist. Ich bin mit der Dame ja auch schon aneinandergeraten und habe gemerkt, welcher Methoden die sich bedient. Und angeblich soll/will die ja Kanzler-Nachfolgerin Merkels werden. Ich verstehe nur nicht, warum sich eine Partei um die Bundesregierung bewirbt, wenn sie kein taugliches Personal dafür hat.
Das Fotorecht ist hierzulande streng. Weiterlesen »
Schräge Frage zum Fotorecht: Weiterlesen »
Heute ist der 11.11.11 , die Leute heiraten wie die Bekloppten, natürlich um 11:11.
Untersuchungen haben mal irgendwo gezeigt, daß diese Schnapszahlehen erheblich höhere Scheidungsquoten und kürzere Laufzeiten haben als andere. Dann haben wohl die Ehescheidungen irgendwann ein entsprechendes Hoch.
(Immer wenn Neuseeland im Rugby das Endspiel gegen Australien gewinnt, haben die dortigen Kreißsäle 9 Monate später heftig Streß…)
Eigentlich muß man konstatieren, daß wir schon deshalb keine vernünftige IT-Sicherheit hinbekommen, weil die etablierte Software ein großer stinkender Haufen Mist und Besserung nicht in Sicht ist. Weiterlesen »
Kritische Betrachtung zu geschlechtsspezifischer Kleidung. Weiterlesen »
Noch’n Spritzer Gesellschaftskritik. Weiterlesen »
Als Security-Fuzzy achtet man immer auch etwas auf Human Engineering. Kürzlich bin ich auf einen Überrumpelungseffekt hereingefallen. Weiterlesen »
Femokratieblog hat eine nette Linkliste zu kritischen Artikeln über die Frauenquote.
Interessant finde ich die Überlegung, daß die politisch aufgestellte These, daß Frauen die besseren Führungskräfte wären und die Unternehmen davon profitierten, empirisch betrachtet unglaubwürdig ist, weil die Unternehmen ja sonst schon von sich aus Frauen bevorzugen würden. Interessant auch die Ansicht, daß die Frauenquote nicht der Gleichberechtigung dient, sondern dem Einschleusen politischer Netzwerke. Würde sehr gut zu der Methodik passen, die ich in der Politik schon beobachten konnte.
…als ich in den letzten Monaten jede Menge abgelegte Klamotten in die Altkleidercontainer gegeben habe. Ich dachte, das macht man so.
Was macht man mit Griechenland? Mir geht ein Gedanke durch den Kopf, von dem ich mir noch nicht sicher bin, welche Vor- und Nachteile er alle hat. Weiterlesen »
Ach, gucke an. Vorneraus wettern sie gegen Polizei, Militärtechnik und alles staatliche, hintenraus stellt die dem CCC bzw. dessen ehemaligem Sprecher ja nicht so ganz fremde GSMK Gesellschaft für sichere Mobile Kommunikation mbH ihre Produkte auf der Polizeigerätschaftsmesse „Milipol” aus (wohlgemerkt Mili mit einem L und nicht zwei). Milipol klingt so richtig nach dem, was ja sonst immer das Feindbild des CCC ist. Scheint aber wohl eher so zu sein, daß es Feind ist, wenn es gerade in die PR-Strategie paßt, und Freund, wenn es Umsatz bringt.
Die Pressemeldung zur Messe (Teil 1 und Teil 2), Stichwort „The State Internal Security Exhibition”, zeigt, worum es da geht. Auch um Terrorismusabwehr. Wurde die Terrorismusabwehr vom CCC nicht immer so gerne als schlechter Vorwand für Diktaturmaßnahmen kritisiert?