| Bundesverfassungsgericht |
1 BvR 419/81, 213/83 Beschl. v. 17.4.1991 |
BVerfGE 84, 34;
NJW 1991, 2005;
DVBl 1991, 801;
NVwZ 1991, 689 (oder 869);
DÖV 1991, 794;
JZ 1991, 1077;
|
Die wichtigste Entscheidung im Prüfungsrecht.
Das BVerfG hat verboten, eine richtige und begründete Lösung
als falsch zu bewerten. Leistungsanforderungen und Maßstäbe
bedürfen der rechtlichen Grundlage. Das "Verfahren des Überdenkens"
wird eingeführt. |
1 BvR 1529/84, 138/87 Beschl. v. 17.4.1991 |
BVerfGE 84, 59; NJW 1991, 2008; DVBl 1991, 805;
NVwZ 1991, 870; DÖV 1991, 807; JZ 1991, 1081 |
Gesetzliche Grundlage; Antwortenspielraum |
1 BvR 1033/82 Beschl. v. 14.3.1989 |
BVerfGE 80, 1; NVwZ 1989, 850 |
- |
1 BvR 640/80 Beschl. v. 20.10.1981 |
BVerfGE 58, 257 |
- |
1 BvR 1505/94 Beschl. v. 16.1.1995 |
NVwZ 1995, 469 |
Verschiedene Ausführungen zum Grundrechtsschutz bei
Prüfungsentscheidungen |
1 BvR 1315/97 Beschl. v. 3.5.1999 |
NVwZ 1999, 1102 |
Verfassungsrechtliche Anforderungen an die Dauer
von Prüfungsverfahren |
1 BvR 991/91 Beschl. v. 10.10.1991 |
NVwZ 1992,657 |
Zutreffende Antworten und brauchbare Lösungen dürfen im
Prinzip nicht als falsch bewertet werden und zum Nichtbestehen führen. |
BVerfGE 52, 380 ? v. ? |
BVerfGE 52, 380 = NJW 1980, 1153 |
- |
BVerfGE 73,280 Beschl. v. ? |
BVerfGE 73, 280; NJW 1987,887 |
- |
BVerfGE 37, 342 ? v. ? |
BVerfGE 37, 342 |
- |
BVerfGE 79, 212 ? v. ? |
BVerfGE 79, 212 |
- |
BVerfGE 60, 253 ? v. ? |
BVerfGE 60, 253 |
- |
1 BvR 316/60 Beschl. v. 16.1.1963 |
BVerfGE 15, 256 |
Zur Frage der Freiheit von Wissenschaft, Forschung und Lehre |
1 BvR 424/71 u. 325/72 Urt. v. 29.5.1973 |
BVerfGE 35, 79 = DÖV 1973, 560 |
Zur Wissenschaftsfreiheit |
1 BvR 333/75 u. 174, 178, 191/71 Beschl. v. 1.3.1978 |
BVerfGE 47, 327 |
Zur Wissenschaftsfreiheit |
1 BvR 900/88 Beschl. v. 30.11.1988 |
unveröffentlicht |
Nichtannahme der Verfassungsbeschwerde zu BVerwG, 7 B 8/88. Volksverhetzung
und Aufstachelung zum Rassenhaß nicht von Wissenschafts- und
Kunstfreiheit gedeckt. |
BVerfGE 55,37 ? v. ? |
BVerfGE 55,37 |
Studenten können sich auf die Wissenschaftsfreiheit
berufen, wenn sie wissenschaftlich tätig sind. |
| Bundesverwaltungsgericht |
6 C 3/92 Urt. v. 9.12.1992 |
NVwZ 1993, 677; BVerwGE 91, 262; Bucholz 421.0 Nr. 307 |
Anforderungen an die Begründung der Prüfungsbewertung;
Pflicht der Prüfer zur Begründung; Recht der Prüfungsbehörde
neueBewertungen nachzuschieben. |
6 C 35/92 Beschl. v. 24.2.1993 |
NVwZ 1993, 681; BVerwGE 92, 132 |
Folgeurteil zum Beschl. des BVerfG v. 17.4.1991; Details zum
Verfahren des Überdenkens |
6 C 38/92 Urt. v. 24.2.1993 |
NVwZ 1993, 686 |
Wann sind die ursprünglichen Prüfer, wann sind andere Prüfer für
die Neubewertung heranzuziehen? Pflicht des Gesetzgebers, das
Verfahren auszugestalten. |
6 C 4.93 Urt. v. 30.6.1994 |
DVBl 1994, 1362 |
Einige Ausführungen zum Verfahren des Überdenkens und zum
verwaltungsinternen Kontrollverfahren. ... Stellt der
Prüfling einzelne Wertungen substantiiert in Frage, so ist die
Prüfungsbehörde verpflichtet, die Einwendungen den beteiligten
Prüfern zuzuleiten. |
7 B 58/80 Beschl. v. 16.4.1980 |
NJW 1980, 2208 |
Beruht eine Prüfungsentscheidung auf einem das Leistungsbild
beeinflussenden Verfahrensfehler, so kann das grundsätzlich nur
zur erneuten Prüfung und nicht zur Neubewertung der erbrachten
Prüfungsleistung führen. |
6 C 1/92 Urt. v. 30.1.1995 |
NVwZ 1995, 788 |
Zum Verfahren bei im Rechtsstreit nachgeholter Bewertung. |
6 B 55/97 Beschl. v. 17.12.1997 |
NVwZ 1998, 738 |
Volle gerichtliche Überprüfung von Fachfragen |
6 C 32/92 Urt. v. 24.2.1993 |
NVwZ 1993, 689 |
Anspruch auf effektiven Grundrechtsschutz, Akteneinsicht. |
6 C 5/93 Urt. v. 16.3.1994 |
NVwZ-RR 1994, 582; DVBl. 94, 1356 |
Verschiedene Feststellungen zur gerichtlichen Nachprüfung von
Prüfungsentscheidungen |
7 C 57.83 Urt. v. 20.9.1984 |
BVerwGE 70, 143; NVwZ 1985, 187; DÖV 1985, 488; DVBl 1985, 61 |
Verschiedene Pflichten des Prüfers, Beweislast für Bewertungsfehler |
6 C 18.93 Urt. v. 6.9.1995 |
DVBl 1996, 436 |
Verschiedene Ausführungen zur Begründungspflicht |
7 C 6.66 Urt. v. 26.1.1968 |
BVerwGE ??, 70 |
Im Rechtsstaat ist es nicht erforderlich, die Vorschriften
des Gerichtsverfahrens über die Ablehnung eines Richters
entsprechend im Prüfungsverfahren anzuwenden. (Weil
Prüfungsentscheidungen im Gegensatz zu Gerichtsurteilen durch
nachträgliche Befangenheitskontrolle aufgehoben werden
können.) |
6 B 45.92 Beschl. v. 15.1.1993 |
Buchholz 421.0 Prüfungswesen Nr. 310 |
Der Grundsatz der Chancengleichheit verlangt, daß die
Prüflinge ihre Prüfungsleistungen möglichst unter gleichen
äußeren Prüfungsbedingungen erbringen können. |
2 CB 54.86 Beschl. v. 14.9.1989 |
Buchholz 421.0 Prüfungswesen Nr. 270 |
Das das gesamte Prüfungsrecht beherrschende Gebot der
Gleichbehandlung verlangt, daß die Prüflinge bei der Bewertung
mit den gleichen Maßstäben gemessen werden. [...] |
BVerwGE 8, 272 ? v. ? |
BVerwGE 8, 272 |
- |
6 B 31/91 Beschl. v. 25.8.1992 |
NVwZ 1992, 1201 |
Entziehung eines Doktorgrades wegen Unwürdigkeit nach
Tötungsdelikt |
7 B 8/88 Beschl. v. 5.5.1988 |
NJW 1988, 2911 |
Entziehung eines Doktorgrades wegen Unwürdigkeit nach
Mißbrauch des Doktortitels für Volksverhetzung (§ 130 StGB)
und Aufstachelung zum Rassenhaß (§ 131 StGB) |
6 C 1/93 Urt. v. 16.3.1994 |
NVwZ 1994, 1209 |
Bewertungen von Habilitationsleistungen, Akteneinsicht |
7 B 233 u. 234/84 Beschl. v. 16.12.1985 |
NVwZ 1986, 376 |
Das Grundrecht der Wissenschaftsfreiheit gibt nicht das
Recht, gegen eine bindende Anordnung der
Rechtsaufsichtsbehörde zu verstoßen. |
7 NB 5/90 Beschl. v. 24.5.1991 |
NVwZ 1991, 1082 |
Grenzen der Lehrfreiheit des Hochschullehrers |
6 B 81/95 Beschl. v. 10.6.1996 |
NVwZ-RR 1997, 101 |
Rechtsschutz bei "überholender" Wiederholungsprüfung |
BVerwGE 85, 163 ? v. ? |
BVerwGE 85, 163; NJW-RR 1990, 1351 |
- |
NVwZ-RR 1998, 177 ? v. ? |
NVwZ-RR 1998, 177 |
- |
DVBl. 1987, 1223 ? v. ? |
DVBl. 1987, 1223 |
- |
7 B 231, 232.84 Beschl. v. 3.1.1985 |
DVBl. 1985, 1082 |
Prüfungsentscheidung rechtsfehlerhaft, wenn Prüfer nur
diagonal liest oder von falscher Aufgabenstellung ausgeht. |
6 B 87.93 Beschl. v. 8.8.1994 |
DÖV 1995, 79 |
Kein Abbruch der Bewertung nach falscher Weichenstellung |
7 B 24/75 Beschl. v. 19.8.1975 |
SPE III E I, S. 51 |
Überbewertung äußerer Formen |
9.12.83 Urt. v. 9.12.1983 |
NJW 1984, 2650 |
Eine Bewertung ist auch dann willkürlich, wenn der
Prüfer Lösungen und Antworten vermißt, die nach der
Aufgabenstellung nicht verlangt bzw. nicht erfragt
worden sind. |
7 C 54/78 Urt. v. 28.11.1980 |
BVerwGE 61, 211 |
Schreibversehen des Prüflings |
21.10.1993 Urt. v. 21.10.1993 |
BayVBl 1994, 443 |
Antwortenspielraum des Prüflings |
BVerwGE 70, 144 Urt. v. ? |
BVerwGE 70, 144 |
Befangenheit des Prüfers |
7 C 9.71 Urt. v. 22.2.1974 |
DÖV 1974, 493 |
Prüfungsleistungen bei Promotionen und Habilitationen dürfen
nur von Personen bewertet werden, die selbst mindestens die
Qualifikation, die durch die Prüfung festgestellt werden soll,
oder eine vergleichbare Qualifikation besitzen. - Eine Fakultät ist keine
juristische Person und deshalb nach § 61 Nr. 1 VwGO nicht beteiligungsfähig. |
| VGH Baden-Württemberg (Mannheim) |
9 S 105/90 Urt. v. 15.2.1991 |
NVwZ 1991, 1205 |
Unterbleibt die Begründung der Bewertung, so hat der
Prüfling einen Anspruch auf Neubewertung durch neue Prüfer.
Ein "Nachschieben" der Begründung scheidet aus. (Nicht rechtskräftig,
aber in wesentlichen Punkten vom BVerwG,
6 C 3/92, bestätigt. Die Behörde kann zwar keine
Begründung, aber eine neue Bewertung nachschieben.) |
9 S 2341/93 Urt. v. 9.5.1995 |
? |
Ob eine Prüfungsfrage über den zulässigen Prüfungsstoff
hinausgeht, unterliegt uneingeschränkter gerichtlicher Kontrolle. |
16.1.1990 Urt. v. 16.1.1990 |
? |
Der Bewertungsvorgang darf nicht ungeordnet sein oder
bloßen Intuitionen nachgehen, sondern muß den
Prinzipien der Sachbezogenheit und Systemgerechtigkeit
folgen. |
9 S 207/89 Urt. v. 8.3.1989 |
VBlBW 89, 390 |
Kein Abbruch der Bewertung nach falscher Weichenstellung |
9 S 3227/89 Urt. v. 24.4.1990 |
SPE 528 Nr. 7 |
Unsachlichkeit des Prüfers |
KMK-HSchR 1978, 592 ff. ? v. ? |
KMK-HSchR 1978, 592 ff. |
Dauer eines Prüfungsverfahrens |
NVwZ 1989, 891 ? v. ? |
NVwZ 1989, 891 |
Dauer eines Prüfungsverfahrens |