Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Sicherheitsanweisungen aus der Bedienungsanleitung einer IP-Kamera

Hadmut
30.3.2008 14:17

Aus der Bedienungsanleitung der IP Network Camera DN-16032 von Digitus: Weiterlesen »

Heute bei LIDL: Mmmh, lecker!

Hadmut
30.3.2008 0:15

Die Woche kam’s ja in allen Medien: Bei LIDL wird mit Kameras überwacht. Den Mitarbeitern schaut man zu, wenn sie pinkeln gehen, und den Kunden, wenn sie die PIN ihrer Scheckkarte eingeben.

Da gibt’s bloß eins: Zurückfotografieren. Weiterlesen »

Neulich bei McDonalds…

Hadmut
29.3.2008 23:55

Mittlerweile gibt es an den Autobahnen immer mehr McDonalds/BurgerKing statt normalen Raststatten, dazu kommen die Tankstellen und Autohöfe, die eigentlich keine Raststätten im engeren Sinne, sondern nur in Autobahnnähe sind. Weiterlesen »

Die neue Version von “Adele und die Fledermaus”

Hadmut
22.3.2008 19:32

wird scharf, muss aber leider doch noch ein paar Tage warten, es gibt Neuigkeiten. Weiterlesen »

Software-Unsicherheit aufgrund Halbwissen

Hadmut
21.3.2008 1:27

Gelegentlich sträuben sich mir die Haare (oder das, was davon übrig ist), wenn ich sehe, wie Sicherheitslücken in Software reinkommen. Weiterlesen »

Preisverfall USB-Sticks…

Hadmut
20.3.2008 1:52

Jetzt sind USB-Sticks so billig geworden, daß sie statt einzeln schon im Vierer-Pack (4x2GB) angeboten werden. Auch nicht schlecht, damit kann man sich ein RAID5 mit Hot-Spare bauen…

Wie Gott die Schöpfung vermurkst hat…

Hadmut
19.3.2008 1:39

Wieder mal ein kritischer Blick in die Schöpfungsgeschichte (Version der Bibel): Weiterlesen »

Über die Wirkung von Firmen-Mails

Hadmut
12.3.2008 22:43

Es ist schon lange bekannt, daß mit der E-Mail-Dichte die Wahrnehmungsbereitschaft gegen Null geht. Je mehr Zeugs man bekommt, desto weniger liest man es. Weiterlesen »

Beihilfe zur Verletzung des Postgeheimnisses?

Hadmut
12.3.2008 22:41

Interessanter Artikel auf Telepolis über die Erfassung der Briefpostdaten bei Sendungen in die USA. Ich seh schon wieder die immer selben deutschen Politiker, die in den Nachrichten im Kurzinterview dringend fordern, das auch in Deutschland einzuführen.

Was wohl Darwin dazu sagen würde?

Hadmut
12.3.2008 22:00

Nun bin ich ja durchaus ein Anhänger der Evolutionstheorie (für Kreationismus habe ich nichts übrig). Es passieren auf dieser Welt aber Sachen, da muß man sich ernsthaft fragen, auf welchem Modell wir eigentlich gerade laufen. Weiterlesen »

Auch das noch: Mord per Herzschrittmacher-Hack…

Hadmut
12.3.2008 20:56

Auf Golem.de gibt es einen Bericht über den Einbruch in Herzschrittmacher mit Defibrillator über die Funkschnittstelle. Man kann tatsächlich Remote den Herzschrittmacher ausschalten oder mit dem Defi dem Träger tödliche Stromstöße verpassen. Weiterlesen »

Weitere Doktormacher in ganz Deutschland?

Manchmal wundere ich mich über die Naivität der Journalisten und Staatsanwälte. Im SPIEGEL wird im Zusammenhang mit dem Strafprozess gegen einen Jura-Professor berichtet, daß die Staatsanwalt den Verdacht hat, daß es noch weitere “Doktormacher” in Deutschland geben könnte, die Promotionen gegen Geld verschafft haben. Weiterlesen »

Im Jahr 2105

Hadmut
7.3.2008 22:00

Ben fluchte. Jedenfalls soweit es seine CPU zuließ. Jedem wurde die Cerebral-Processor-Unit nach der Geburt implantiert. Weiterlesen »

Die CSU und die Raucher

Hadmut
7.3.2008 21:45

Die CSU meint, daß das gesetzliche Rauchverbot in Gaststätten und auf dem Oktoberfest sie massiv Stimmen gekostet hätte.

Läßt diese Aussage Rückschlüsse auf den typischen CSU-Wähler zu?

Der Sturm und die “schöne Co-Pilotin”…

Hadmut
4.3.2008 22:09

Ich bekomm schon wieder das kalte Grausen, wenn ich sehe, welche Meinungen die Presse, vor allem Zeitungen mit Bildern drin, wieder unters Volk streut. Diesmal geht es um den Beinahe-Flugzeug-Crash in Hamburg, der ja nun in allen Zeitungen und Sendungen zerfleddert wird. Weiterlesen »

Deutsche Hochschulen in Auflösung?

Hadmut
3.3.2008 0:57

Ein galliger Artikel auf Telepolis über die Auflösung des deutschen Universitätssystems unter dem Bologna-Prozess regt zum Denken an.

Einerseits stimme ich ihm in manchen Aussagen prinzipiell zu, etwa wenn die Vorlesung als albernste aller Lernformen bewertet wird. Ich halte nicht viel von Vorlesungen, obwohl sie unbestreitbar auch positive Aspekte haben. Da man aber im Beruf auch nicht im Hörsaal sitzt und sich einen erzählen läßt, kann man sie wohl kaum als adäquate Berufsvorbereitung ansehen.

Andererseits halte ich den Artikel für tendenziös, denn daß der Bologna-Prozeß generell schlecht und dumm ist, ist m. E. nicht nachvollziehbar. Gerade die dritte Stufe, die sich auf Promotionen bezieht und dem Autor offenbar nicht bekannt ist, bekämpft Willkür und Korruption da, wo sie am meisten blühen.

Hmm, was soll ich nun von dem Artikel halten? Ich weiß nicht so recht…

Les Humphries gestorben

Hadmut
2.3.2008 20:16

Kam gerade in den Nachrichten: Les Humphries ist gestorben, schon im Dezember.

Jetzt oute ich mich mal als alter Sack:

Die Musik der Les Humphries Singers hab ich damals noch zu deren Hoch-Zeiten selbst erlebt, fand sie damals super-toll und finde sie heute noch genauso geil, viel besser als fast alles, was heutzutage aus dem Radio quillt. Das war noch richtig gute Musik, die man sich auch nach über 30 Jahren noch merkt, während man den heutigen Mist oft nach 30 Minuten, spätestens 3 Wochen wieder vergessen hat.

Meine Lieblingssongs der LHS: Mexico und Mama Loo.

Vielleicht gibt’s ja jetzt mal wieder eine Best Of-CD.

Die <kes>/Microsoft-Sicherheitsstudie 2008

Hadmut
2.3.2008 12:40

Die Zeitschrift für Informations-Sicherheit <kes> ( www.kes.de) vom März 2008 enthält einen länglichen und nervenaufreibenden Fragebogen für die <kes>/Microsoft-Sicherheitsstudie 2008, den man doch bitte ausfüllen, darin umfangreiche Informationen über den eigenen Betrieb mitzuteilen. Naja, sie garantieren “Vertraulichkeit” und daß man den Abschnitt mit den Absenderangaben vor der Auswertung abschneidet oder man eben auch anonym einsenden kann. Die Angaben wären für die Zusendung der “Dankeschön-Prämien” notwendig.

Ein heftiges “Hä!?”, gefolgt von einem leicht bitteren Schmunzeln kam mir, was die da als Prämien für Sicherheitsspezialisten vorgesehen haben, u.a.

  • Solange der Vorrat reicht bekommt jeder ein so genanntes TSA-Koffer-Schloss, eines dieser neuartigen kleinen Vorhängeschlösser, die vorne ein Zahlenschloß für den Besitzer und hinten einen standardisierten Schließzylinder haben, mit dem die amerikanischen Behörden das Schloß bei der Ein- und Ausreise direkt selbst aufschließen können.

    Ich kann mir nicht helfen, aber von Microsoft ein Vorhängeschloß mit Hintertür für die USA als Geschenk zu erhalten hat eine unglaubliche Symbolkraft.

  • Eine der Prämien zur Auswahl ist das Sprüchebuch “Ein Mittel gegen Einsamkeit”.

    Ich kann mir schon wieder nicht helfen, aber daß man von Microsoft ein Buch über das Sprücheklopfen bekommt, und sie IT-Securityadministratoren ein “Mittel gegen Einsamkeit” anbieten, auch das hat eine Symbolkraft, die man in ihrer Tiefe so gar nicht auf Anhieb angemessen würdigen kann…

(Anmerkung: Man muß außerdem vorsichtig sein, wenn man den Namen der Zeitschrift <kes> in dieser Blog-Software erwähnt, weil sie sich nicht davon abbringen läßt, <kes> als HTML-Tag anzusehen und es mit </kes> wieder abzuschließen. Man muß es also als &lt;kes> schreiben. Daß diese Software versucht, <kes> gleich automatisiert wieder zu schließen, könnte man auch als symbolisch auffassen…)

Akteneinsichtsgebühren des BMBF

Hadmut
1.3.2008 21:09

Ich hatte letztes Jahr einen Antrag auf Akteneinsicht nach dem Informationsfreiheitsgesetz beim Bundesministerium für Bildung und Forschung gestellt. Ich wollte wissen, welche Anforderungen an die Kontrolle wissenschaftlichen Fehlverhalten die Bundesregierung mit den jährlichen Milliardenzahlungen an die DFG verbindet. Das BMBF hatte mir dafür eine Gebührenbescheid über 500 Euro nebst 1,40 Euro für Auslagen für 14 Seiten Kopien gesandt.

Die 1,40 Euro waren Auslagen, weil eine Kopie bei denen 10 Cent kostet.

Die 500 Euro wollten sie, weil sie angeblich 12 Stunden gebraucht hätten um herauszufinden, unter welchen Bedingungen sie unsere Steuermilliarden vergeben. Das hätte noch mehr gekostet, aber das Gesetz begrenze die Gebühren auf 500 Euro.

Dagegen hatte ich Widerspruch eingelegt, u. a. aus folgenden Gründen:

  • Die Gebühren richten sich nicht nach dem Aufwand, sondern nach dem Nutzen für den Fragenden.
  • Es ist nicht Sache des Bürgers die Kosten dafür zu tragen, daß die Behörde mal bei sich aufräumt.
  • Einfache Auskünfte kosten nach dem Gesetz gar nichts, auch wenn dazu ein paar Kopien gefertigt werden müssen.
  • Es war nicht erkennbar, was sie da 12 Stunden lang getrieben haben wollten, und das konnten sie auch nicht erklären.
  • Die Gebühr darf nach dem Gesetz nicht abschreckend sein und den Sinn des Gesetzes vereiteln. Eine Gebühr am oberen Ende für nur 14 Seiten muß aber schon abschreckend sein, denn was sollte des Gesetzgeber denn dann sonst als abschreckend angesehen haben?

Einige Journalisten, mit denen ich Kontakt hatte, meinten schon, daß für sie solche Gebühren durchaus abschreckend wären, weil sie sich sowas im Normalfall oder auf Verdacht auch nicht leisten könnten. Solche Gebühren laufen also dem demokratischen Zweck des Gesetzes zuwider. Und meiner Sturheit sowieso. Und 500 Euro für 14 Seiten nichtssagender Kopien sehe ich auch nicht ein.

Also habe ich Widerspruch eingelegt und dabei noch Zuspruch von einem Autor eines Gesetzeskommentars, aus der Politik und Schützenhilfe des Bundesdatenschutzbeauftragten bekommen, der mal nachfragte, wie diese Gebühren denn zustandekämen.

Das Ergebnis: Das BMBF hat im Widerspruchsbescheid die Gebühr nun von 500 auf 100 Euro gesenkt.

Aber: Tückisch gemacht ist das schon. Denn sie haben die meisten meiner Gründe abgelehnt und sind nur auf einen, den für sie ungefährlichsten, gesprungen: Nämlich den, daß die Information für mich keinen wirtschaftlichen Nutzen hat. Die anderen haben sie abgelehnt. Schlau ist das schon: Einerseits habe ich bekommen, was ich wollte, bzw. werde wegen des Rests von 100 Euro nicht klagen, das lohnt sich nicht. Andererseits hat man sich keines Grundes begeben, denn wenn ein Journalist kommt, kann man ja sagen, daß der damit Geld verdient und voll löhnen soll, die Abschreckung also erhalten bleibt, falls mal ein Journalist nach dem Zusammenhang zwischen Milliardenzahlungen an die DFG und wissenschaftlichem Fehlverhalten oder so fragen sollte.