Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Milliardärskrieg

Hadmut
16.11.2016 23:36

Ha, der Soros schon wieder.

Soros ist ja auch so ein Dauerthema.

Es heißt ja, dass der Krieg gegen Europa führe und heftig in der Migration mitgerührt habe, und das auch die exothermen und teils gewalttätigen Demonstrationen in den USA auf Soros zurückgingen.

Der FOCUS schreibt (bei Politico ab), dass Soros und andere Reiche Trump den Krieg erklärt hätten und ihn ab dem ersten Tag seiner Amtszeit (falls es dazu überhaupt kommt, denn es geht das Gerücht, dass der, den die Wahl am kältesten und unvorbereitesten erwischt habe, Trump selbst sei, der hatte damit gar nicht gerechnet und nicht gewusst, was er sich da ans Knie nagelt, und kommt aus der Nummer jetzt nicht mehr raus, haha) frontal bekämpfen wollen.

Politico:

George Soros and other rich liberals who spent tens of millions of dollars trying to elect Hillary Clinton are gathering in Washington for a three-day, closed door meeting to retool the big-money left to fight back against Donald Trump. […]

LaMarche emailed the donors last week that the meeting would begin the process of assessing “what steps we will take together to resist the assaults that are coming and take back power, beginning in the states in 2017 and 2018.”

„Take back power” – wenn sowas von Soros kommt, heißt das ja, dass er sie bisher hatte.

Und es zeigt, dass die nicht die Absicht haben, Amerikanern das zu geben, was sie sich – dumm oder nicht – nun mal demokratisch gewählt haben.

Und wenn es, wie bisher kolportiert und anscheinend in Europa beobachtet, zu Soros’ Methoden gehört, auch Gewalt einzusetzen und Guerrilla-Techniken einzusetzen, dann könnte das richtig heftig werden. Trump hat dann Staatsmacht, Soros hat mehr Geld und bessere Verbindungen.

Der große Vorteil für uns ist dann ja, dass Soros dann mit was anderem als Europa beschäftigt ist. Und langweilig wird’s sicher auch nicht. Ich könnte mir sogar gut vorstellen, dass der Soros da durchtriebener ist und es schafft, den Trump auszuhebeln, es dann aber mit stark bewaffneten und stinksauren Trump-Anhängern zu tun bekommt.

Ich halte das mittlerweile für wahrscheinlich, dass die USA in einen unregierbaren und unregierten Zustand ohne klare Regierung fallen, in dem sich nur noch die einen gegen die anderen streiten und das ganze Ding zusammenfällt. Trump kann durchaus versagen (ich bin mir nicht sicher, ob der seine Arbeit noch gut macht oder völlig verkackt, ich kann das nicht einschätzen, weil ich nicht weiß, was für Leute der sammelt und was die Gegner machen, auch nicht, was passiert, halte aber eben beides für möglich, sogar, dass der noch aufgibt und hinschmeißt, weil er sich überhoben hat), Hillary ist verbrannt, und dann stehen die auf beiden Seiten ohne Kandidaten da, weil auch die Konkurrenten eigentlich alle entwertet sind. Zumal sich die Bevölkerung auch nicht einigen und auf gemäßigte einlassen wird, sondern das immer heftiger eskaliert. Ich halte es sogar für möglich, dass die USA in Nord- und Südstaaten zerbrechen, in Kalifornien wollen ja schon viele raus. Kurioserweise haben sich die Verhältnisse umgetauscht, denn im ersten amerikanischen Krieg waren die Südstaaten für Sklaven, die Nordstaaten dagegen. Jetzt ist es umgekehrt, denn die „Nordstaaten” (Demokraten, Silicon Valley) wollen Immigranten als rechtlose Billigstarbeiter, während die Republikaner („Südstaaten”) sie loswerden und wieder Amerikaner beschäftigen wollen.

Es ist aber schon erstaunlich, wie massiv Soros Einfluss nimmt. Und dass komischerweise kaum ein Linker über Soros schimpft, obwohl sie doch ständig über Kapitalisten und deren Einfluss schimpfen.