Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

The Bad, the Worse, and the Ugly

Hadmut
11.11.2016 0:13

Noch ne Presseschau.

Ich verweise diesmal auf die Nachdenkseiten, wo jemand auch sehr kritisch zusammenstellt, wie arrogant, herablassend und selbstherrlich die deutsche Presse über die Wahl in den USA schreibt.

Man fragt sich schon, was für ein Gesindel da schreibt, und woher ausgerechnet die, die vorher die Wahl alle komplett falsch eingeschätzt haben, nunmehr die Überzeugung nehmen, sie trotzdem beurteilen zu können. Glauben die, über Nacht schlauer geworden zu sein?

Es ist unglaublich, was für ein Mist da in der deutschen Presse geschrieben wird, wie borniert, verbohrt, ideologisch, wie dumm die Schreiber sind, sich aber trotzdem für überlegen und eine intellektuelle Elite halten.

Lest mal den Text bei den Nachdenkseiten, ich muss das hier nicht nacherzählen. Aber eine Stelle möchte ich doch herauspicken, weil ich der besondere Bedeutung zumesse, weil ich darin weit mehr sehe (im Original aus der FAZ):

Die weiße Revolution

Weiße Amerikaner ohne Hochschulabschluss verschafften Donald Trump einen riesigen Vorsprung. Schwarze, Latinos und Frauen unterstützten Hillary Clinton nicht so wie erhofft. Eine Wahlanalyse.

Laut den Daten der „New York Times“ konnte Trump weitaus mehr Stimmen weißer Amerikaner ohne Hochschulabschluss für sich gewinnen als die republikanischen Kandidaten vorheriger Wahlen. Sein Vorsprung gegenüber Clinton liegt bei etwa 40 Prozentpunkten. Weiße mit Hochschulabschluss tendierten weniger stark zu ihm, wählten ihn in der Mehrheit aber dennoch.

Hochschulabschluss.

Ist ja ein Dauerthema hier in diesem Blog.

Wir haben das ja nun gesehen, dass in den USA das Studium völlig zum Dummen-Kindergarten verkommt, die Anforderungen unter Null sind, und die Studienplätze nach „Rasse” vergeben werden, Weiße und Asiaten benachteiligt, Latinos und vor allem Schwarze massiv bevorzugt und durch viel niedrigere Aufnahmehürden und Bewertungskriterien gefördert. Dem weißen Mann bleibt an den Universitäten nur noch die Rolle des als Vergewaltiger Beschuldigten, der von der Uni fliegt.

Und ausgerechnet das verwendet man nun, um eine künstliche Unterscheidung zwischen „Guten” und „Schlechten” zu bauen.

Müsste man nicht genauso sagen, dass Clinton von farbigen Amerikanern ohne Hochschulabschluss gewählt wurde?

Und worauf beruht überhaupt noch die Annahme, dass Leute mit Hochschulabschluss irgendwie schlauer wären? Universitäten hat man politisch längst zum Mülleimer und Sammelbecken für alle die gemacht, die sonst gar nichts können. Wieviele Kreisch-Videos von amerikanischen Universitäten haben wir hier schon gesehen?

Worauf beruht eigentlich noch die Annahme, dass Leute, die an einer amerikanischen Universität waren, schon kraft körperlicher Anwesenheit irgendwie schlauer würden?

Weiße Amerikaner ohne Hochschulabschluss stellen vor allem die Arbeiterschaft. Das heißt ja nicht, dass die dumm wären, sondern dass sie Kontakt zur Realität haben.

Ich frage mal spitz:

Ist nicht diese kommunistische Idee vom Klassenkampf der Arbeiterschaft das, was sich die linke Presse schon immer herbeigesehnt hat?

Bedenke, worum Du bittest. Es könnte Dir gewährt werden. Sogar, wenn Du Journalist bist.