Ansichten eines Informatikers

Ich kann essen so viel ich will…

Hadmut
6.10.2007 21:06

…aber so sehr ich mich auch anstrenge, ich werd einfach nicht so groß wie ich für mein Gewicht sein müßte.

Vorlesungen bald allgemein per Video?

Hadmut
5.10.2007 21:57

Die kalifornische Universität Berkeley stellt mittlerweile einige Vorlesungen als Video bei YouTube zur Verfügung. Weiterlesen »

Haftung des Gerichtsgutachters: OLG Frankfurt

Wow, da hat mir gerade ein Leser meines Blogs einen ganz wichtigen Link geschickt: Weiterlesen »

Werbung

Welch ein Abgang

Hadmut
2.10.2007 18:15

Ich habe mir gerade per Internet Video die “last lecture” des Informatik-Professors der CMU Randy Pausch angesehen,
der weiß, daß er in den nächsten Monaten an Krebs sterben wird und die “last lecture” bei ihm nicht nur
eine Redewendung, sondern ernst ist. Weiterlesen »

Warum

Hadmut
2.10.2007 15:01

kostet eigentlich ein einfach Maschinen-Herren-Haarschnitt ohne Waschen und Föhnen in Dresden bei diversen Friseuren 6,80 Euro, in Karlsruhe aber 13-20 Euro, teils sogar mehr?

Wahnsinn: Sauerkraut und Eierspätzle bei Aldi…

Hadmut
2.10.2007 13:45

Ich werd verrückt: Die Woche gibt’s bei Aldi im Angebot in genau dieser Schreibweise:

  • Original Rösti 400g
  • Eierspätzle 500g
  • German Style Sauerkraut 860g
  • German Style Red Cabbage 860g
  • German Style Mustard 250g

Ach ja, ich mein den Aldi in Australien.

Und ich dachte immer…

Hadmut
2.10.2007 12:25

…nur Braunsche Röhren würden einbrennen. Wenn ich auf meinem LCD (relativ neu, ca. 1 Jahr alt) eine einfarbig graue Fläche darstelle, sieht man ganz deutlich oben die “Abdrücke” der Gnome-Leiste und der Symbole. So ein Mist…

Werbung

England: Schlüssel offenlegen oder in den Knast

Nu isses passiert: In England besteht nun die gesetzliche Pflicht, zu verschlüsselten Daten den Schlüssel offenzulegen, wenn irgendeine Behörde der Meinung ist, daß sie mal was lesen möchte. Kommt man dem nicht nach, drohen bis zu 2 bzw. 5 Jahren Beugehaft.

Steganographie in den Haaren

Hadmut
1.10.2007 15:02

Diese Variante der Steganographie kannte ich auch noch nicht: Informationen über Fluchtwege übermitteln, indem man die Karte in die Zöpfe und Frisuren von Kindern einflechtet. Kurios. Artikel im SPIEGEL

30 Jahre Computer

Hadmut
1.10.2007 11:44

Ist mir gerade so aufgefallen:

Ich kann es zwar nicht mehr ganz genau sagen, aber ich mache inzwischen rund 30 Jahre mit Computern rum. Angefangen habe ich lange vor PET2001, CBM3032 und AppleII mit einem der ersten wissenschaftlichen Taschenrechner (MBO, weiß, mit Akku und Ladegerät, 30 Minuten Akkulaufzeit, noch mit schrecklicher Leuchtziffernanzeige, aber klein und handlich, ein Sinus dauerte so ca. 2 Sekunden) den ich so um 1974 geschenkt bekam und dann so um 1977/1978 herum mit einem Schreibautomaten, der, wenn ich mich richtig erinnere, Asint Scribona hieß. Auf dem Chasis einer breiten IBM Kugelkopfschreibmaschine beruhte ein Automat, der in einem Speicher (externer Koffer mit ganz dickem Kabel, noch richtiger Ringkernspeicher, richtig schwer) Seiten abspeichern und die auch auf ein externes Kassettengerät übertragen und zurücklesen konnte. Ein dummer Automat, der nichts anderes konnte als Tastendrücke aufzuzeichnen und sie doof wiederzugeben, nicht programmierbar. Ist man zehnmal mit Backspace und Leerzeichen vor und zurück, hat er genau das auch beim Abspielen gemacht. Aber gut, um den ersten Umgang mit EDV und Datenmedien zu lernen.

Dann ging es weiter mit einem Schreibsystem mit 8-Zoll-Disketten, Bildschirm und Typenraddrucker. Wenn ich mich richtig erinnere, hieß das Ding Feiler oder Filer Lili 2. Zum Texte-Schreiben taugte es eigentlich nichts, aber daran hab ich meine ersten Kommandozeilen-Versuche unternommen und gelernt, was ein Dateisystem ist.

Dann kam ein anderes Textsystem mit 5,25-Zoll-Disketten, hieß irgendwas mit 8080 und hatte einen 8080, die ersten Byte-Fummeleien und Maschinensprache-Experimente.

Weiter ging es mit einem Mitsui-Sort M23 Mark III, geiles Maschinchen, Z80 und 128kByte RAM in zwei Bänken, Farbbildschirm. Schweineteuer, proprietäres Betriebssystem, alternativ dazu CP/M. Dabei Z80-Assembler gelernt und das ganze Betriebssystem disassembliert und durchgelesen. Verdammt viel gelernt, auch mit CP/M.

Und dann eben in der Schule PET2001, CBM3032, Apple II. Damals noch mit Datasette und so, auf die man erstmal ein Programm aufspielte, mit dem Daten von der Datasette schneller geladen werden konnten. Programme wurden damals in Zeitschriften abgedruckt, einer las vor, der andere schrieb. Irgendwann erfand einer die Zeilenprüfsummen, weil es gar zu viele Fehler beim Abtippen gab. Zu dieser Zeit gab es noch die Zeitschrift MC, in der als Großprojekt noch der Bau einer 64kByte-Speicherkarte erschien, die man aber auch in 16kByte-Schritten aufbauen konnte, weil es so bezahlbar war und die Speicher sowieso in so kleinen Größen gekauft werden mußten.

Irgendwann hatte ich mir auch mal einen ZX81-Bausatz zusammengelötet, natürlich mit Speichererweiterung, um von 1 kByte auf 17 kByte aufzurüsten. Weil der Prozessor auch den Bildaufbau übernehmen mußte, konnte das Ding entweder nur Programme voll abarbeiten oder Bildschirm darstellen.

Dann C-64, Panasonic-Clone des ersten IBM-PC, erste Laptops mit 2x720kByte-Diskettenlaufwerk ohne Platte. Und so weiter, und so weiter.

Geiler Spruch

Hadmut
1.10.2007 11:25

Einer der besten Sprüche, die ich in letzter Zeit gehört habe, war der einer unserer Fußballnationalspielerinnen zum Spiel gegen Brasilien (kam irgendwo im Fernsehen, scheint sogar vor dem Spiel gewesen zu sein):

Die Brasilianerinnen tanzen vor dem Spiel und während des Spieles Samba. Wir tanzen nach dem Spiel.

Werbung

Elvis lebt

Hadmut
29.9.2007 16:33

Von dem, was heute so an Musik rauskommt, halte ich ja eigentlich wenig, und SWR3 höre ich auch nicht wegen der Musik (die ist m. E. nämlich grottenschlecht, da ist SWR1 oft besser) sondern weil auf SWR3 das zwischen der Musik wirklich gut ist. Und von Elvis halte ich eigentlich auch nichts, schon gar nicht seit ich mal in Graceland diese Anhäufung von Geschmacklosigkeiten gesehen habe.

Aber vorhin kam was im Radio, da hab ich echt im Auto geblieben um das zu hören: Zum 30. Todestag haben sie von Elvis “In the Ghetto” digital aufgemöbelt und seine Tochter Lisa Marie reingemischt um ein Duett draus zu machen. Normalerweise halte ich von solchen Krämpfen ums Reinkopieren in alte Aufnahmen gar nichts, das geht meist fürchterlich in die Hose (Ausnahme: Tribbles).

Aber das war wirklich super, die Frau kann nämlich singen (falls die nicht auch digital aufgemöbelt wurde) und es paßt so gut, daß es wirklich besser als das Original ist. Und dann hat SWR3-Lyrics das Ding noch nachveredelt und eine Art Nachrichtensprecher mit der deutschen Übersetzung reingemischt, und das Ding nochmal eine Größenordnung nach oben gehievt. Das ragt wirklich weit aus dem raus, was sonst so im Radio kommt. Kein Wunder, daß die bei SWR3 mit Mails überhäuft wurden. Schade, daß es die SWR3-Version nicht zu kaufen gibt.

Ist die Promotion verfassungswidrig?

Ich bereite mich gerade auf die nächste Schlacht vor: Ist die Promotion in Deutschland verfassungswidrig? Weiterlesen »

Täuscher, Trickser, Wissenschaftler…

Was in den letzten Tagen über Schummeln, Plagiate usw. an Neuigkeiten kam.

Die Professorin Debora Weber-Wulff hat einen Vergleichstest von Anti-Plagiatssoftware erstellt, der viel Beachtung fand. Saubere Arbeit. URLs dazu:

Besonders gut gefallen hat mir die Aufzählung im SPIEGEL-Artikel darüber, daß eben nicht nur die Studenten, sondern auch die “Wissenschaftler” hemmungslos abkupfern, z. B. daß Dissertationen aus Diplomarbeiten zusammengebastelt werden, was an manchen Lehrstühlen Gang und Gäbe ist. Ging mir mit meiner Diplomarbeit übrigens genauso. Da habe ich einen Rechner gebaut, und kaum war der fertig, wurde mein Name überklebt und das Ding als Implementierung einer Dissertation ausgegeben.

Schön zu lesen war auch der SPIEGEL-Artikel Gutachten wie aus 1001 Nacht, in dem man mal sieht, was in Deutschland alles als “Gutachter” rumspringt. Das würde eigentlich eher für den Titel eines Barons von Münchhausen denn als Gutachter qualifizieren.

Gut war auch das Gutachten über den IQ-Rabatt der Uni Freiburg. Dieser IQ-Rabatt war wohl die allerdämlichste Idee, auf die man kommen konnte. Interessant, daß die da in Freiburg auch Rechtswissenschaften lehren.

Lustig war insofern auch, daß Berliner Richter Examensthemen ausgeplaudert haben sollen. Gar nicht lustig waren der Schaden und die Kosten, die daraus – auch unbeteiligten Prüflingen – entstanden sind. (Was mich insofern auch interessiert, als schon zwei meiner eigenen Klageschriften später zu Examensaufgaben für Juristen wurden.)

Daß bei Prüfungen nicht nur die Prüfer, sondern auch die Prüflinge durchdrehen zeigte sich am Fall der Medizinstudentin, die aus Prüfungsangst mit einer Bombendrohung gleich die ganze Uni-Klinik evakuieren ließ. Es gelang ihr, die Prüfung platzen zu lassen. Es wird ihr hingegen (hoffentlich) nicht mehr gelingen, Ärztin zu werden. Was macht die denn, wenn sie Angst vor der Operation hat? Außerdem ist die Evakuierung einer Uni-Klinik eine ganz erhebliche Gefährdung aller Patienten (Intensiv-Station, Infektion, usw. usw.), also mit dem Dienstbild eines Arztes unvereinbar. Fragen muß man sich aber, ob es entweder Aufgabe der Universität sein müßte, solche Prüfungsangstsituationen nicht aufkommen zu lassen, oder ob man das als Teil der Ausbildung sehen muß, daß nur der den Beruf ergreifen können soll, der auch in der Lage ist, sich einer Streßsituation zu stellen. Wie will jemand am offenen Herzen oder Hirn operieren können, der schon vor einer Prüfung die Hosen voll hat?

Verdammter Mist – werd ich beim nächsten Flug festgenommen?

Hadmut
26.9.2007 11:20

Ich hatte mir kürzlich für die letzte Reise ein Mini-Taschenmesser mit Schere von Leatherman (Squirt) gekauft, was mir wirklich gute Dienste geleistet hat. Prima Sache.

Kürzlich hab ich das Ding für irgendeine Tagesreise irgendwohin in irgendeine Tasche gesteckt und finde es nicht mehr. Einfach weg. Nicht mehr aufzutreiben. So wie ich mich kenne, werd ich das Ding irgendwann einmal, wenn ich überhaupt nicht damit rechne, unerwartet finden.

Für jetzt stelle ich die Suche zuerst mal als unökonomisch ein, denn ich habe schon mehr Zeit mit Suchen verbraten als es kosten würde, ein neues zu kaufen.

Was aber, wenn ich mal arglos in den Flieger steige und die mit dem Röntgengerät finden, daß das verdammte Ding in irgendeiner Ritze der Reisetasche gesteckt hat?

Student getasert weil er Fragen gestellt hat

An der University of Florida ist es – sofern die Berichte und die Videos stimmen, was man ja heute auch nicht mehr weiß – vor ein paar Tagen zu einem Zwischenfall gekommen, über den man als Wissenschaftler entsetzt sein muß. Weiterlesen »

Professur = Schreibschutzschalter im Hirn?

Hadmut
23.9.2007 22:56

Was mir jetzt schon zum wiederholten Mal im fachlichen Disput mit Professoren aufgefallen und passiert ist: Weiterlesen »

Kruzifixe auf alle Computer!

Hadmut
16.9.2007 11:52

Die Situation:

  • Die CDU will den Bundestrojaner und remote überwachen, ob sich der Benutzer auch brav verhält. Computer werden nicht als Teil der Privatsphäre sondern als Teil des öffentlichen Kommunikationsraums angesehen.
  • CDU-Generalsekretär Pofalla fordert, Kruzifixe in allen Schulen, und wie aus seinen Formulierungen zu schließen ist, in allen öffentlichen Räumen aufhängen.

Die grausige Schlußfolgerung: Wir alle werden demnächst ein Kruzifix am Computer hängen haben müssen, und die CDU überwacht per Trojaner und Webcam, ob’s auch wirklich da hängt…

UFO-Alarm

Hadmut
14.9.2007 22:38

Aua, ist das wieder dämlich: Auf Pro Sieben kommt gerade in der Serie “Galileo Mystery” ein Bericht über UFOs. Etwas Seltsames fliegt rum und leuchtet, keiner weiß, was es ist. Alle sind überzeugt, es ist ein UFO. Und etwas über den einzigen nicht aufgeklärten UFO-Fall. Und einen Fall, in dem angeblich eine Regierung ganz offiziell bestätigte, daß es ein UFO gab. Und dazwischen immer wieder Anspielungen auf Außerirdische. Natürlich im Anschluß an “Men in Black”.

So ein Schwachsinn!

Natürlich gibt es UFOs. Jede Menge. Nur könnte man nicht behaupten, daß sie außerirdisch sind. Denn UFO heißt “Unidentified Flying Object”, womit alles, was herumfliegt, von dem man nicht weiß, was es ist, per defitionem ein UFO ist. Und damit kann man von einem UFO überhaupt nicht die Aussage treffen, daß es außerirdisch wäre. Denn wenn man tatsächlich ausschließen könnte, daß es irdisch ist, wäre es ja nicht mehr unidentifiziert und kein UFO mehr. Selbst wenn tatsächlich mal ein außerirdisches Raumschiff vorbeikäme und wir sogar nachweisen könnten, daß es außerirdisch wäre – ein UFO wäre es damit gerade nicht.

Pavarottis Leichen-CD

Hadmut
14.9.2007 18:59

Er ist noch nicht richtig unter der Erde, da kommt im Fernsehen schon die Werbung für Pavarotti-CDs und DVDs. Hat gerade so lange gebraucht, um schnell die Träger zu Mastern und durch die Fabrik zu jagen. So richtig schön unwürdig und geschmacklos. Waren’s die Erben oder die Geschäftspartner?

Der Terror-Awareness-Song

Hadmut
13.9.2007 13:01

Das Australische Komikerduo Scared Weird Little Guys hat mal wieder was durch den Kakao gezogen: Diesmal gibt es ein Lied über Safety und Anti-Terror. Und weil sie lieb sind, kann man es direkt von ihrer Webseite als MP3 runterladen: Der Terror-Awareness-Song.

Was der rote Arsch beim Pavianweibchen…

Hadmut
12.9.2007 11:21

…ist beim Menschenweibchen das “Arschgeweih”: Teil des Balzverhaltens, Verzierung und Herausstellung wichtiger Paarungsutensilien, Hinweis an den männlichen Teil der Population, wofür er sich zu interessieren und worum er sich zu kümmern hat. So in die Richtung läuft jedenfalls ein Artikel in der WELT. Hat was. Bestätigt mal wieder meine animalischen Triebe. 🙂

Spitzennoten um jeden Preis

Wieder mal ein interessanter Artikel im SPIEGEL: Über Studenten und Studentinnen, die für Noten alles tun, aber nicht im postiven Sinne von Fleiß. Weiterlesen »

Berlin-Direkt um den Bundestrojaner

Eigentlich kann ich Jürgen Trittin ja nicht leiden, aber eben hatte er mal richtig recht. Weiterlesen »

Die Doktormacher

Und noch ein paar Details zum Korruptionsfall in einem weiteren SPIEGEL-Artikel, nachdem gestern auch ein interessanter Artikel in der WELT war. So manch einer wird sich fragen, was eigentlich so ein Institut für Promotionsberatung macht. Weiterlesen »

Professor wegen Promotionshandel verhaftet

Interessanter Artikel im SPIEGEL: Ein Professor, der Juristen gegen Geld zum Doktortitel verholfen hatte, ist verhaftet worden. Weiterlesen »

Sony geht mir sowas von auf den Wecker…

Ich ärgere mich mehr und mehr über Sony. Vorgestern. Gestern. Und heute schon wieder. Weiterlesen »

Professoren sollen sich mehr anstrengen

Hadmut
6.9.2007 0:38

Bundespräsident Köhler ist der Meinung, Professoren sollten sich mehr anstrengen. Recht hat er.

“LED-Strahlung” ???

Manchmal staune ich. Diesmal über die gefährliche “LED-Strahlung”. Weiterlesen »

Vom CISSP und anderen Security-Zertifizierungen

Hadmut
2.9.2007 10:35

Interessante Überlegungen zum CISSP (Certified Information Systems Security Professional) in diesem Blog-Artikel. Weiterlesen »