Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Genderstudien für Windräder

Hadmut
21.9.2013 11:56

Telepolis schreibt gerade darüber, dass diese Neo-Anti-Euro-Partei AfD jetzt auch auf das Gender-Thema gesprungen ist und gegen Gender vorgehen will. Nachtrag: Oh, Scheiße!

Ich bin mir noch nicht sicher, was ich von der AfD halten soll. Da gibt’s wohl ein paar Aspekte, die nicht so schön sind. Und an der Formulierung des Textes merkt man auch, dass sich der Verfasser des Textes noch nicht näher mit Gender beschäftigt hat, aber in der Sache trifft’s schon: Gender ist Blödsinn, und für jeden noch so erdenklichen Quatsch gibt’s eine Genderstudie, wonach Frauen aus irgendwelchen bekloppten Gründen benachteiligt sein sollen. Genau das ist aber der Inhalt von Gender, zu jedem beliebigen Thema durch Rhetorik irgendeinen Senf zu produzieren, der das Opferschema stützen soll. So wurde ja schon „gezeigt”, dass Hochwasser frauenbenachteiligend ist. Das würden die mit Windrädern sofort auch machen, man muss ja nur mal zeigen, dass Windräder von Männern konstruiert und von Männern aufgebaut werden, und ganz sicher verbrauchen Männer mehr Strom als Frauen, und überhaupt. Ein Windrad ist ein Phallus-Symbol, und eigentlich geht’s ja auch gar nicht um Strom, sondern darum, ganze Landschaften als Penis-Territorien zu kennzeichnen und der Bewohnerschaft kontinuierlich vor Augen zu führen, wer hier die Herren sind. Und auf der Hand liegt natürlich, dass Windräder auf Physik beruhen, und dass die ganze Physik manngemacht und zur Frauenunterdrückung erfunden ist. Und offensichtlich ist ja auch, dass die weiblichen Stärken wie Soziales und Kommunikatives bei Windräder ja so gar keine Rolle spielen, was ja nur ein Beleg für die Verachtung und Ausgrenzung des Weiblichen sei. Es müssten dringend die sozialen und kommunikativen Aspekte von Windrädern erforscht und aufgezeigt werden, das Windräder Frauen viel stärker belasten als Männer. So in der Art würde das dann aussehen. Weil alle Gender-Studien so aussehen.

Ein interessanter Punkt daran ist aber, dass das Gender-Thema nun endlich auch mal in einer Gegen-Position in die Politik kommen würde. Bisher war Gender ja mehr oder weniger Einheitsmeinung.

Nachtrag: Ich dachte, Genderstudien über Windräder wären Satire. Unten hat ein Kommentator gerade einen Link gepostet, wonach es von der TU Berlin tatsächlich einen Artikel gibt, wonach Windräder auch eine Geschlechterfrage sind. Oh, Scheiße! Immer wenn man denkt, es geht nicht noch dämlicher, setzen die noch einen drauf…


45 Kommentare (RSS-Feed)

Henning
21.9.2013 12:13
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Mein Hauptproblem mit dem AfD ist – ich bin 100% absolut pro Europa und den Euro. Und das ist genau die Gegenteil vom Hauptanliegen des AfD, auch wenn ich ein ganz Teil von deren anderen propagierten Ansichten für gut halte. Geht also auch nicht 🙁

Morgen wird gewählt und ich bin mir immer noch nicht sicher, was von allem das kleinste Übel ist…

Irgendwas muss ich ja auswählen, um von meinem Auswahlrecht Gebrauch zu machen.


Hadmut
21.9.2013 12:24
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> Morgen wird gewählt und ich bin mir immer noch nicht sicher, was von allem das kleinste Übel ist…

Ja, so geht’s mir auch.

Man könnte einfach blind zwei Kreuze da irgendwo hinsetzen und die Augen erst wieder aufmachen, wenn der Zettel in der Urne verschwunden ist, damit man sich wenigstens nicht selbst hinterher darüber ärgern muss, was man angekreuzt hat.


Herrmann
21.9.2013 12:38
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Frage mich immer wieder, was manche Leute am Euro so schätzen. Dieses notdürftig kaschierte Fixkurssystem ruiniert eine Wirtschaft nach der anderen und hat noch nicht mal für Touristen irgendwelche Vorteile. Was war Griechenland für ein toller Ort mit der Drachme. Selbst das dämliche EWS mit seinen ständigen Realignments war da noch besser.

Aber egal. Heil Europa, mit deiner Politkaste, die man nicht gewählt hat und auch nicht abwählen kann. Heil!


Hadmut
21.9.2013 12:55
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> Frage mich immer wieder, was manche Leute am Euro so schätzen.

Ich schätze daran einiges. Das Prinzip ist gut, nur die Umsetzung schlecht. Wenn man sich erinnert, wie schwer das damals war, in Europa zu reisen und jeweils die Währungen mitzuschleppen oder einfach was im Ausland zu kaufen, ist das schon ein großer Fortschritt. Und es war zumindest eine gute Chance, aus der Abhängigkeit vom US-Dollar zu kommen.

Wer gegen den Euro ist, ist für den US-Dollar. Und das sollte man sich eben auch überlegen, ob man das will.


FullxD
21.9.2013 12:46
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Wenn man “100% absolut pro Europa” sein will, kann man nicht zugleich 100% absolut pro Europa” Euro sein. Außer man ist blind dafür wie die Gesellschaft in den südeuropäischen Staaten mehr und mehr zusammenbricht. Wobei es eine Frage ist wie “Europa” definiert wird, denn die Faschisten wollen unter ihrer Herrschaft ebenfalls ein Vereinigtes Europa schaffen, welches in mancherlei Hinsicht der gegenwärtigen Situation gleicht.


phaidros52
21.9.2013 12:49
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“In der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung vom 15. 9. 2013 schreibt die AfD in einer ganzseitigen Anzeige u. a. folgenden Punkt:

Zitat

Wir wollen für Familie und Ehe, was das Grundgesetz in seinem Artikel 6 vorgibt.

Danach stehen sie „unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung“ (Satz 1). Wir wollen, dass die Bindung von Mutter und Kind beachtet und geschützt wird (Satz 4: Jede Mutter hat Anspruch auf den Schutz und die Fürsorge der Gemeinschaft“.). Bei den heute so vielen Ehescheidungen soll bei Auseinandersetzungen über das Wohl des Kindes bis zu dessen 12. Lebensjahr die Mutter die ausschlaggebende Stimme haben. Über notwendige Abweichungen davon (etwaige Unfähigkeit der Mutter) muss das Familiengericht entscheiden. Die Familienpolitik muss deutlich kinderfreundlicher werden.”

Mehr hier: http://www.forum-maennerrechte.de/index.php?id=11760


Fx
21.9.2013 13:05
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@phaidros52

Nein, das schreibt eben nicht die AfD. Das zeigt das folgende Dementi:

“mit Entsetzen sehe ich gerade den jüngsten Eintrag auf Genderama und möchte diesbezüglich darauf hinweisen, daß es sich bei diesem Anzeigentext NICHT um eine programmatische Aussage der Partei Alternative für Deutschland handelt. Diese Anzeige wurde NICHT von der Partei geschaltet, sondern von einem sich so nennenden “Freundeskreis der AfD”

http://genderama.blogspot.de/2013/09/vateraufbruch-fur-kinder-afd-outet-sich.html


Alex
21.9.2013 13:14
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Jop, Europa als auch Euro sind -ansich- ne tolle Sache.
Daher klar gegen afd.

Problem ist, dass bei der Euro einführung das Pferd von hinten aufgezäumt wurde.
Erst muss gemeinsame wirtschaftspolitik (ansich ideal sogar sehr vergleichbare wirtschaftliche lage) kommen, dann kann man eine gemeinsame Währung einführen.

Und nun ist es halt so, dass wir nach wie vor keine gemeinsame Wirtschaftspolitik in Europa betreiben, die wirtschaftliche Lage noch unvergleichbarer wurde (insbesondere auch durch die Politik) – aber wir immernoch mit der gemeinsamen Währung dastehen, die immerweniger gut funktioniert.
Hauptsache die Banken sind gerettet und die Hoteliers zahlen geringere Steuern.


Ich bin mir noch nicht sicher, was ich von der AfD halten soll. Da gibt’s wohl ein paar Aspekte, die nicht so schön sind.

Welche?

Ich schätze daran einiges. Das Prinzip ist gut, nur die Umsetzung schlecht.

Nein, das Prinzip ist Scheiße und damit auch die Realisierung. Mach Dich mal über die Lateinische Währungsunion schlau. Schau Dir die Videos von Wilhelm Hankel an!

Wenn man sich erinnert, wie schwer das damals war, in Europa zu reisen und jeweils die Währungen mitzuschleppen oder einfach was im Ausland zu kaufen, ist das schon ein großer Fortschritt. Und es war zumindest eine gute Chance, aus der Abhängigkeit vom US-Dollar zu kommen.

Ach je, wegen dem bißchen Umtausch ganz Europa wieder zu den Fischen schicken?
Aus der Abhängigkeit vom Dollar kommt man nur, wenn international mit einer anderen Währung gehandelt wird. Solche Versuche werden mit Krieg quittiert.

Außerdem muß der Euro nicht weg, er kann als Währung neben den nationalen Währungen bestehen bleiben. In der jetzigen Situation geht es nichtmal anders. Die Spaltung in Süd- und Nordeuro gefällt mir nicht, da freut sich nur der Dollar. Ausstiege sind nicht möglich. Steigt Griechenland aus, so bricht es zusammen, steigt Deutschland aus, so bricht der Euro ein. Die nationalen Währungen müssen parallel wiedereingesetzt werden, der Euro bleibt und in einigen Jahren können die nationalen Währungen weg. Die Konkurrenz zum Dollar bleibt. Nur so geht das.

Als ich bei der Einführung des Euro den Umtauschkurs sah, da wurde mir klar, daß er als Konkurrenz zum Dollar angelegt wurde und daß es einen Währungskrieg geben wird. Der Euro kann ruhig bestehen bleiben, aber nationale Währungen müssen wieder her, bis ein einheitlicher Rechtsraum da ist.
Allerdings lehne ich die weitere Entwicklung dieser Art ab, weil sie in einen Eurototalitarismus führt, was ja die Gründungsidee, Paneuropa, schon enthält.

Wer gegen den Euro ist, ist für den US-Dollar. Und das sollte man sich eben auch überlegen, ob man das will.

Nein, das Dollarproblem löst man so aber nicht. Die USA sind ein einheitlicher Sprach- und Gesetzesraum. Der müßte hier erstmal geschaffen werden, und dann kann man eine Währung erfinden.

Um den Dollar aus dem Markt zu drücken müßte man ihn mit einer noch schlechteren Währung überschwemmen.

Carsten

Stimmvieh wählt Mist


Florian
21.9.2013 13:29
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Wen ihr wählen sollt? Das ist einfach.

Die einzige Partei, die keine Frauenquote anstrebt, ist Die Piraten.


Hadmut
21.9.2013 13:30
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> Die einzige Partei, die keine Frauenquote anstrebt, ist Die Piraten.

Spinnst Du? Die Piraten sind zum absoluten Gender-Müllhaufen geworden.


Herrmann
21.9.2013 13:33
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“die Währungen mitzuschleppen oder einfach was im Ausland zu kaufen, ist das schon ein großer Fortschritt.”

Das höre ich immer wieder. Und das ist das einzige, was ich pro Euro höre. Touristen ohne Mastercard und Marktschreier denken so. Einer ganzen Volkswirtschaft kann so ein Fixkursystem schnell das Licht ausblasen. Daher immer wieder die Realignments in der Vergangenheit des EWS, die wir nun nicht mehr machen können, weil so Leute wie Du in jedem Urlaubsland das gleiche Kleingeld erwarten. Dankeschön!


Oppi
21.9.2013 13:57
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Als Deutscher contra Euro zu sein ist mindestens Masochismus. Die konstante Unterbewertung unserer Währung hilft unserer Wirtschaft mehr als jedes Konjunkturprogramm.


Wolle Pelz
21.9.2013 13:58
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Dachte eigentlich der Genderwahn sei hier Thema. 😛

Wie der Hadmut schon sagt: Es ist gut, dass ein anderer Blick auf den Genderwahn etabliert wird. Das Bewusstsein der Parteien ist komplett “durchgegendert”. Frauenquoten in Parteien, “Überwindung der männlichen Gesellschaft” usw.

Im normalen Volk ist das Empfinden ja eher gegenteilig. Frau Kelle stellte ja auch desöfteren in ihren Werken fest, dass vieles im feministischen Bereich von oben herab diktiert wird, was keineswegs zu positiven Effekten führt.

Ich stimme mit Frau Kelle in vielen Punkten zwar nicht überein, was z. B. Homosexuelle und deren Rechte anbelangt, aber ihre Ansichten bezüglich des Genderwahns sind durchaus beachtenswert.


Markus
21.9.2013 14:07
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@Henning “ich bin 100% absolut pro Europa und den Euro…”

Die AfD ist durchaus pro-europäisch. Sie meint nur, dass die Währung Euro für Griechenland zu stark ist. Wenn sie eine eigene Währung hätten, könnten sie dieses abwerten und damit .ua. ihre Exporte erleichtern. Das hat mit der EU an sich wenig zu tun.

Polen ist auch in der EU, ohne den Euro (bisher) eingeführt zu haben. Denen geht es wunderbar damit, weil sie damit günstiger sind als ihre Mitbewerber in Euro-Währungsländern Polen ist ein echtes Boomland mit brummender Wirtschaft.


Norbert
21.9.2013 15:00
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Herbert
21.9.2013 15:04
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Wenn ihr noch nicht wisst, was ihr wählen sollt, dann gebt eure Stimme doch der FDP, die sind die einzigen, die zumindestens teilweise, zumindestens ab und zu, für Bürgerrechte sind.

Und sie lassen meinen Schießsport in Ruhe 🙂


Norbert
21.9.2013 15:19
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Wo ist mein Kommentar?


Hadmut
21.9.2013 15:23
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Lies mal die Kommentar-Policy…


Herrmann
21.9.2013 16:07
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“Unterbewertung unserer Währung hilft unserer Wirtschaft mehr als jedes Konjunkturprogramm.”

Achso. Aus falschem folgt Beliebiges. Konjunkturprogramme helfen nicht in der realen Welt. Nur in den Hirngespinsten von Gevatter Keynes.

Deswegen haben wir auch damals mit der überbewerteten D-Mark nicht ein Auto, nicht eine Maschine, nicht ein Produkt ins Ausland verkauft und waren quasi nur von der Binnennachfrage abhängig.

Immer diese ahistorische Bauernfängerei


Rechnungsprüfer
21.9.2013 16:46
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>> Die einzige Partei, die keine Frauenquote anstrebt, ist Die Piraten.

>Spinnst Du? Die Piraten sind zum absoluten Gender-Müllhaufen geworden.

Das stimmt nur bedingt, es gibt deutlich mehr bei den Piraten, die gegen diesen Gendermüll sind, als jene die Gendermüll als das Allheilmittel sehen.
Leider ist es gerade die laut #Aufschreiende Masse, die versucht die Piraten auf Genderkurs zu bringen. Als Keimzelle des Gendermülls darf man gern auf das AGH inclusive Anhängsel zeigen. Ob die Tatsächlich dann in der Welt leben wollen, die sie sich wünschen, darf gern bezweifelt werden. Zumindest kann ich mit sicherheit sagen, dass es viele gibt, die mehr als #Grün hinter den Ohren sind und nicht wirklich wissen, was sie da so fordern. Es fehlt schlichtweg an Lebenserfahrung.


@Norbert
Der Kohlendioxydwahn ist Verarsche, und das ist seit über zwanzig Jahren bekannt. Die Massenmedien sind Schuld daran, daß die Massen falsch informiert sind. Jeden Tag, JEDEN TAG, läuft diese Desinformation.

Carsten

http://thumulla.com/artikel/Artikel.html
http://thumulla.com/artikel/rss.html


Joschi
21.9.2013 17:45
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Genderstudie zu Windrädern? Gibt’s nicht? Doch…

http://www.zifg.tu-berlin.de/fileadmin/i44/MITARBEITERINNEN/lucht/TAZ_Lucht01_A2.pdf

Oh, diese Schmerzen…


Joschi
21.9.2013 18:08
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AfD-Wähler stellen sich vor:

http://afdwaehlerstellensichvor.tumblr.com/


Hadmut
21.9.2013 18:17
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@Joschi:

> AfD-Wähler stellen sich vor:

Ziemlich dreckige Polemik und Verleumdung, die eigentlich nur ihre Autoren bloßstellt. Sowas will ich hier eigentlich nicht haben und ich find’s auch nicht lustig oder so.


Fx
21.9.2013 18:31
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@Hadmut

“Ziemlich dreckige Polemik”

Allerdings. Eigentlich sehe ich es nicht als meine Mission, die AfD zu verteidigen (ich bin eigentlich links zuhause), aber in dieser Diskussion wird mit so miesen Mitteln gearbeitet, dass mir übel wird.

Mich wundert es nicht, dass einer der Architekten dieser Kampagne zugleich einer der fiesesten Hetzer gegen Gender- und Feminismuskritiker ist!

http://genderama.blogspot.de/2013/08/der-ideologische-unterbau-der.html

http://cuncti.net/component/search/?searchword=Andreas%20Kemper&searchphrase=all

Was ich besonders armselig finde, ist die Unbekümmertheit, mit der viele Piraten und Linke diese billige Polemik übernehmen und weiter verbreiten – ohne sich auch nur ansatzweise mit deren Wahrheitsgehalt zu beschäftigen.


euchrid eucrow
21.9.2013 20:27
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drittstimme: fdp! 😉


techniknörgler
21.9.2013 21:07
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@Hadmut:

> die eigentlich nur ihre Autoren bloßstellt.

Wenn das tatsächlich auf die Autoren zurückfallen sollte, dann war das Satire.

Wer das den Satirikern vorwirft, stellt sich selber bloß, da er zu dumm ist da zu erkennen.

_____________________________________________________________________________

Hinweis: Die zwei obigen Absätze waren ironisch gemeint und damit in gewisser Weise Satire. Siehe auch meinen Post dazu hier: https://www.danisch.de/blog/2013/09/03/lugennetz-internet-war-der-gender-piraten-webseiten-mobbing-skandal-ein-pr-fake/#comment-29896


Hadmut
21.9.2013 21:24
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@techniknörgler: Du begehst einen Denkfehler. Nur weil was auf die Autoren zurückfällt, ist es noch lange keine Satire. Würde man Deiner Logik folgen, wäre immer das Publikum schuld, egal wie schlecht es ist, was geschrieben wurde.


FullxD
21.9.2013 23:46
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Wahlprognose: Das Abschneiden von FDP, AfD, Piraten und nicht zuletzt das der Grünen wird eine große Genugtuung sein. Sei es das einmal gute und das mehrheitlich desaströse Abschneiden. 😛

Wählen werde ich jedoch keine dieser Parteien! 🙂


Hadmut
21.9.2013 23:48
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Komisch, ungefähr so sieht meine Prognose auch aus. Wäre aber keine Überraschung, steht ja schon als Prognose in den Zeitungen.


kokko
22.9.2013 1:38
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Joe
22.9.2013 3:10
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Ich habe die (Brief-)Wahlunterlagen hier liegen und werde mit voller Absicht auf meine Stimmabgabe verzichten. Insofern brauche ich mir keine Gedanken rund um das “kleinere Übel” zu machen.


Bernd Kraut
22.9.2013 11:22
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Schlechte Werbung kann auch gute Werbung sein. Insofern hat die Piratenpartei der AfD im Wahlkampf einen Bärendienst erwiesen. 😉


Hadmut
22.9.2013 11:28
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> Insofern hat die Piratenpartei der AfD im Wahlkampf einen Bärendienst erwiesen.

Bärendienst ist das Gegenteil: Man will jemand was Gutes tun und schadet ihm.


michael
22.9.2013 11:28
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Anscheinend liest die TU hier mit… der Link zu den gegenderten Windrädern ist schon tot.

PS: @Joe: Wer nicht wählt, hat dann aber auch bis zur nächsten Wahl den Schnabel zu halten!


Hadmut
22.9.2013 11:32
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> Anscheinend liest die TU hier mit…

Ja. Langsam fängt Gender an, selbst den dümmsten Universitäten peinlich zu werden…


Joe
22.9.2013 12:49
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@Joe: Wer nicht wählt, hat dann aber auch bis zur nächsten Wahl den Schnabel zu halten!

Bis zur nächsten Wahl wird’s nicht lange dauern (auf jeden Fall keine vier Jahre). Und den Schnabel halte ich sowieso, ich möchte nämlich keinen Besuch von der “antifaschistischen” SA…


Heinz
22.9.2013 13:44
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@michael
> PS: @Joe: Wer nicht wählt, hat dann aber auch bis zur nächsten Wahl den Schnabel zu halten!

Satiretags vergessen?

Der blöde Spruch funktioniert übrigens auch anders herum:
“Halt den Schnabel du hast _die_ gewählt!”


flippah
22.9.2013 16:32
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Das Problem an der AfD ist, dass sie einen gänzlich bescheuerten Europapolitischen Kurs fährt, der einzig auf Missverständnissen und Stammtischgewäsch beruht (also ungefähr so fundiert wie Gender-Studies).

Das ist ihr Hauptthema, alles andere ist Anhängsel.
Daher ist mir völlig egal, was sie bei irgendwelchen anderen Themen sagen, denn damit ist sie per se unwählbar.


Werner
22.9.2013 23:00
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Fx
23.9.2013 0:05
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@flippah

“Europapolitischen Kurs fährt, der einzig auf Missverständnissen und Stammtischgewäsch beruht ”

Genau! Zumindest wenn man sich auf hoch seriöse Käseblätter wie BILD und Spiegel verlässt!

Eigentlich ist es genau umgekehrt. Dahinter steht eine ganze Reihe von hochdekorierten Professoren, deren Argumentation ziemlich fundiert ist. Kann sein, dass die auch mal an einen Stammtisch gehen. Ansonsten schreiben sie für die FAZ oder sie Berater des Bundeswirtschaftsministeriums. http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/bundestagswahl-2013/wissenschaftlicher-beirat-afd-unterstuetzer-beraten-wirtschaftsminister-roesler/8780820.html

Dagegen ist Merkels “Alternativlosigkeit” Stammtisch pur. Aber solche Fakten interessieren die Anti-AfD-Meute ja nicht. Ich werde hier noch zum AfD-Anhänger, aus Proteste gegen diese ganzen Hirnies mit Schaum vor’m Mund (obwohl ich links gewählt habe).


Hadmut
23.9.2013 0:08
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> Dahinter steht eine ganze Reihe von hochdekorierten Professoren, deren Argumentation ziemlich fundiert ist.

Rate mal, welchen Stellenwert „hochdekorierte Professoren” hier in diesem Blog einnehmen…


Tier
23.9.2013 16:31
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> […] welchen Stellenwert „hochdekorierte Professoren” hier […]

Ja, vielleicht sollte man sich wieder den Argumenten zuwenden.
Hier hat flippah nichts substantielles vorgetragen.

Zur Europolitik (nicht Europapolitik) waren die Ausführungen laut Grundsatzrede der AfD in etwa wie folgt:
– Euro ist erst ab 2010 zu einem Problem geworden,
ab dem man dessen grundlegenden Vertrag gebrochen hat
(keine Schuldübernahme für andere Staaten)
=> der aktuelle Euro ist nicht der, der er vorher war
– Außerdem ist zu befürchten, dass De künftig für sämtliche
Schulden aller Eurostaaten und -banken zahlen muss.
Momentan haftet De mit 300 Mrd (und Haftung kann man wohl getrost
mit Zahlen gleichsetzen); Spanien (1000Mrd und Italien 2000Mrd
Schulden) kommen erst noch.
=> hier stellt sich die Frage, ob die Vorteile des Euro für De
die Zahlungsverpflichtungen überwiegen;

Norwegen und UK haben auch keinen Euro, kommen aber auch über die Runden. Der Euro ist also keineswegs eine Notwendigkeit.

Das alles hat mit Genderstudies-Niveau nichts zu tun.


Hadmut
23.9.2013 19:49
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@Tier:

> Norwegen und UK haben auch keinen Euro, kommen aber auch über die Runden.

Unfug. Norwegen war früher bettelarm, und ist heute nur deshalb reich und gesund, weil sie Ölquellen haben. Aus eigener Kraft wären die ein Hilfsfall.

Und UK kommt nicht über die Runden.