Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Das Berliner Genderwiki ist futsch

Hadmut
25.4.2013 22:56

Schade. Zu spät gekommen. War’s doch zu peinlich?

So’n Mist.

Ein Leser hatte mich per Kommentar auf eine Beschreibung des Internets im Genderwiki der Humboldt-Universität hingewiesen, die so herrlich dämlich war, dass man zum Lesen Popcorn und einen Gewichthebergurt braucht, um sich vom Lachen keinen Leistenbruch zu holen. Die sind so unbeschreiblich bescheuert. Die haben einmal diesen Gender-Sozial-Senf auswendig gelernt und seither beschreiben sie alles, wirklich alles auf dieselbe Weise. Ob Internet, Klospülung, Fahrrad oder Vortragsmikrofon, die erklären einfach alles auf die immer gleiche Weise. Für die ist alles gleich.

Das ist natürlich praktisch. Reduziert den Lernaufwand enorm. Man muss nur Gender lernen und kann dann einfach alles. Informatik, Physik, Bauingenieurwesen. Irgendwo habe ich mal von Islam-Fundamentalisten gelesen, die der festen Überzeugung waren, dass sämtliche Bücher bis auf den Koran überflüssig wären, dass man nur den Koran als einziges Buch benötige, alles andere zu lesen wäre überflüssig. Wenn man den auswendig kenne, beherrsche mal jede beliebige Wissenschaft.

Ich hab’s heute noch unterwegs in der U-Bahn auf dem tablet gelesen, und bemerkt, dass fast das gesamte Wiki mit großen Spam-Artikeln vollgedonnert war. Außer dem über das Internet und ein paar Organisationsartikeln habe ich keinen weiteren Artikel dort gefunden, die von denen stammten, dafür aber hunderte von Spamartikeln. Offenbar haben die Spammer da Software für jede Web-2.0-Applikation und damit auch für das Mediawiki, die da automatisiert den Mist reinbläst.

Gerade wollte ich’s bloggen und mich über die lustig machen, da stelle ich fest, dass das Wiki weg ist. Es hatten sich schon ein paar Leser darauf begeben und sich amüsiert, da haben sie das wohl heute ganz spontan abgeschaltet. Erstaunlich. Das Wiki wurde wohl so um 2011 erstellt, nach den Verlaufs-Logs, die ich gefunden habe, angeblich aber schon 2007 gegründet. Mit Glückwunsch der HU. Erst kürzlich mussten sie 150 Euro zusammenbetteln, um das Wiki – also ihre große Spam-Schleuder – weiterzubetreiben.

Freut mich natürlich, wenn mein Blog (oder wo auch immer das noch erwähnt wurde) dazu führt, dass denen endlich mal ihr Blödsinn peinlich wird und ihn abschalten. Gerade in meinem Blog erwähnt und schon abgeschaltet. Hähähä. 😀

Allerdings hätte ich dem Leser jetzt gerne deren Blödsinn präsentiert. Geht nicht mehr. Nicht mehr zugreifbar. So schade. Jammerschade. Wie bedauerlich.

Wenn da nicht wayback, das Web-Archiv wäre. Die haben’s zwar nur einmal erfasst, aber einmal reicht ja auch, um es noch nachzulesen. Hier also ein Auszug aus dem Webseiten-Jenseits:

Das Internet ist gleichzeitig Technik und gesellschaftliches Phänomen. […] Wie das Internet genutzt wird, ist eher davon abhängig, was als gesellschaftlich “Normal” betrachtet wird, als von den technischen Möglichkeiten an sich.

Die wechselseitige Beziehung zwischen Technik und Geschlecht ist historisch gewachsen und beinhaltet somit ebenfalls ein geschlechtsspezifisches Erbe. Mit der technischen und gesellschaftlichen Weiterentwicklung ist die Frage nach der quantitativen Internetnutzung und Geschlecht hinfällig geworden.Der Unterschied zwischen den Geschlechtern hat sich in den jüngeren Generationen bereits angeglichen.

Mit dem Schließen dieser quantitativen Lücke muss die Wahrnehmung des Internets und die damit verbundenen Konsequenzen für das Geschlechterverhältnis in den Mittelpunkt der Analysen gerückt werden. […]

Die technikdeterministischen Vorstellungen des Internets wurden mit Hilfe von sozialkonstruktivistischen und alltagssoziologischen Studien und Konzeptionen laufend erweitert. Das Internet ist somit nicht als ein abgeschlossenes System mit spezifischer Funktionsweise zu verstehen, das einseitig auf die Gesellschaft einwirkt. Die Technik „Internet“ ist vielmehr das Produkt gesellschaftlicher Aushandlungsprozesse, Konflikte und Kontroversen.

„Internet“ ist demnach im sozialkonstruktivistischen Verständnis das, was in verschiedenen Diskursen ausgehandelt wurde. Es dient hierbei als Stellvertreter für die bestehende Verteilung von Deutungsmacht und ist somit einem ständigen Wandel unterzogen. Es wird zu einem „Effekt des Sozialen“, da Vorstellungen, Weltbilder und Visionen seiner Konstrukteur_innen in den Herstellungsprozess mit einfließen. Bestimmte Entwicklungspfade werden von ihnen weiterverfolgt, andere hingegen werden vernachlässigt. Die fertige Technik ist also nicht als ein neutrales Produkt zu verstehen, sondern als eine soziale Konstruktion von Technik. Ein weißer, männlicher, gutbezahlter, kinderloser Angestellter einer Softwarefirma kann sich in seiner Arbeit nur unzureichende Vorstellungen über die Selbstverständlichkeiten, Erwartungen, individuelle Absichten, Wertkriterien oder Handlungskontexte machen, die beispielsweise eine nicht-weiße, arbeitslose Mutter von zwei Kindern an das Internet anlegt.

Die zahlenmäßige Dominanz von Männern im Bereich der Informatik, weist auf das geschlechtshierarchische Erbe der Informations- und Kommunikationstechnologien hin. Es besteht eine historische Verknüpfung zwischen Männlichkeit und Technik, die sich unter anderem dadurch äußert, dass die Beziehung zu Technologie immer noch zu weiten Teilen von weißen Männern definiert und vermittelt wird.

Wenn wir Technik als eine gesellschaftliche Inszenierung eines bestimmten Selbst- und Weltverständnisses verstehen, treffen alle, die über Technik sprechen, immer auch Aussagen über sich selbst und ihre eigene Wahrnehmung der Welt. Die symbolische Dimension von Technik entsteht also durch die Interpretation und Zuschreibung innerhalb eines gesellschaftlichen Deutungsrahmens, durch unterschiedliche Akteur_innen. […]

In Schründer-Lenzens Buch „Weibliches Selbstkonzept und Computerkultur“ finden sich drei Erklärungsansätze, die genutzt wurden und werden, um das Verhältnis und einer scheinbar unterscheidbaren Umgangsweise von Mädchen und Jungen mit dem Computer zu erläutern. Die Ansätze unterscheiden sich durch verschiedene Gegenstandskonstituierungen des Computers. […]

Das Verhältnis von Mädchen zum Computer wird als defizitär betrachtet, wobei die männliche Form der Computernutzung in diesem Erklärungsansatz als Norm gesetzt wird. Der Computer wird hierbei als technisches Objekt und Phänomen wahrgenommen, das für eine männliche definierte Fortschrittsidee steht.

Hintergrund für die Erklärung defizitorientierter Ansätze bilden biologische Erklärungen eines geschlechtsspezifischen Verhältnisses von Mädchen und Jungen zu Naturwissenschaften und Technik.

Es gibt keine tragfähigen biologischen Erklärungsansätze, die genetisch bedingte Unterschiede zwischen den Geschlechtern belegen. Im Bereich des räumlichen Vorstellungsvermögens halten sich die Annahmen allerdings hartnäckig, dass es geschlechtsspezifische Unterschiede gibt. Die Tests zur Messung des räumlichen Denkens sind dabei nicht einheitlich, und der vermeintliche Erklärungszusammenhang zur Mathematikleistung ist nicht unumstritten.

Für die Einschätzung des Verhältnisses zwischen Mädchen und Computern wird der defizitorientierte Ansatz wichtig, wenn der Computer als ein visuelles Medium wahrgenommen wird, das räumliche Orientierungskompetenzen anspricht.

Die Suche nach den Ursachen geschlechtspezifischer Unterschiede hinsichtlich der Computernutzung haben das Feld der biologischen Erklärungsansätze weitestgehend verlassen. Es gibt keine ausreichenden Erklärungen, dass Fähigkeitenunterschiede die Ursache für die geschlechtsspezifischen Nutzungsweisen des Computers sind.

[…]

Das Verhältnis zwischen Mädchen und Computern wird als “different” gegenüber dem männlichen Zugang markiert. Der Computer wird als ein kulturelles Phänomen betrachtet, das besonders für einen männlichen Zugang angemessen ist.

Och nööh. Das ist doch gemein. Schon wieder bin ich voll im Feindbild der Humboldt-Universität. Wie schreiben sie?

Ein weißer, männlicher, gutbezahlter, kinderloser Angestellter einer Softwarefirma kann sich in seiner Arbeit nur unzureichende Vorstellungen über die Selbstverständlichkeiten, Erwartungen, individuelle Absichten, Wertkriterien oder Handlungskontexte machen, die beispielsweise eine nicht-weiße, arbeitslose Mutter von zwei Kindern an das Internet anlegt.

Ich bin weiß. Männlich. Ob gutbezahlt, darüber lässt sich streiten. Kinderlos. Und im weistesten Sinne Angestellter einer Internetfirma.

Wieder voll im Feindbild. Na, kein Wunder, dass die mich nicht mögen.

44 Kommentare (RSS-Feed)

Karsten
25.4.2013 23:34
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Aaaaahhhh. Tablets löschen den Text, wenn man den Tab wechselt!

Bin ich am Ende gar kein echter unterdrückerischer Informatiker, weil ich doch nicht so gut mit Technik umgehen kann?

Seis drum. Hier nochmal mein Kommentar:

nur “… eine nicht-weiße, arbeitslose Mutter von zwei Kindern an das Internet anlegt”?
Ist das nicht zu wenig diametral zum weißen, bösen Mann? Da fehlt doch der Rollstuhl oder der Invaliditätsunfall im Rahmen einer Aufstockerbeschäftigung. Sonst ist das gar nicht mitleidsheischend genug, liebe Gender-Experten! Alles muss Mann selber machen, selbst feministische Propoaganda zu Ende schreiben. 🙂

FREEDOM IS SLAVERY!
GENDER IS SCIENCE!!
IGNORANCE IS STRENGTH!
WAR IS PEACE !


Hadmut
25.4.2013 23:35
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> Aaaaahhhh. Tablets löschen den Text, wenn man den Tab wechselt!

Ogottogott. Hab ich das Wiki etwa mit meinem Tablet kaputt gemacht?


stefanolix
25.4.2013 23:47
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Der Angestellte einer Softwarefirma muss sich im Grunde wirklich keine Gedanken über eine nicht-weiße, arbeitslose Mutter von zwei Kindern machen.

Diese Frau gehört als Nutzerin des Internet zu bestimmten Zielgruppen und darum kümmern sich die Leute aus den Bereichen Marketing und Mediengestaltung. Diese Frau nutzt Standardsoftware: vermutlich einige Apps, einen Browser und ein E-Mail-Programm. Das meiste davon dürfte völlig geschlechtsneutral daherkommen.

Apps können aber selbstverständlich auch von Frauen programmiert werden, so wie sehr viele Websites von Mediengestalterinnen gebaut werden. Was haben denn diese Genderistinnen für ein Frauenbild: Die Frau als unterdrückte, willenlose Konsumentin?


Leif
26.4.2013 0:16
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@stefanolix Das ist Neid. Computerdingsbumszeugs wird vornehmlich von Männern gemacht, und dann auch noch von weißen, die vielleicht noch nicht mal schwul sind! Passt einfach nicht in die Ideologie, dass alles gleich sein muss.

Freud hatte das mal als Penisneid beschrieben. Irgendwie muss doch was dran sein.


matthie
26.4.2013 0:20
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him ,irgendwie scheinen mir Gendersiten nur in Rhetorik -wie geht Rabaulistik-; in Soziologie -was macht Studien schlecht- & in Statistik -was sind keine Validen Schlüsse- studiert zuhaben und vergessen was Bias, Framing und kognitive Dissonanz (waren wohl zu sit-in?, satt in Pyschologie) ist und statt ihr Wahrnehmungen zuvalideren, als gefühlte allgemeingültige Wahrheit hinauszuschreien- volltoll! – Wenn “ich” scheitere, dann vielleicht an der eigenen persönlichen Unzulänglichkeit -zu viel “konstruiert” (-geträumt-?), denn seit wann haben verbeammtet Professor(.I.|@*_-)nnen (alle “Genderzeichen” drinnen?) Erfahrung von Leben des “Prekariats”, kann es ein das da ein jemand (wie gendere ich das jetzt?) was konstruiert, statt dekonstruiert?


Full xD
26.4.2013 0:41
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Wiedereinmal ein Artikel, der ganz drollig und treffend ist. Regelmäßig ist es zu sehen am Exempel der gefährliche Gendersekte. Allein vor dem beharrlichen Hinterfragen mit überlegener Denkfähigkeit kapituliert die Dummheit total. Das bestätigt meine Grundthese zur Frage der menschlichen Zivilisation. Alle Probleme der Zivilisation treten nach wie vor allein aus der Dummheit der Spezies selbst heraus. Es gibt lediglich nicht ausreichend leistungsfähige Denkapparate in ihr, damit jene Zivilisation evolutionär hervortretende Schwierigkeiten korrekt begegnen kann und somit überlebensfähig ist. Erfreulich ist es erkennen zu dürfen, Gefährten auf dem Kampf gegen das Eine zu haben, was laut Albert Einstein mit Sicherheit unendlich ist.

Irgendwie fehlt ein breiteres Angebot im “Hadmut Danisch”-Fanartikelshop. Warum sind Zusammenstellungen von Dissertationen, wie von Silvana Koch-Mehrin, Britta Schinzel, Susanne Baer und all den anderen Quoten-Sexisten nicht in Klopapierform erhältlich, um sich daran politisch korrekt den Hintern abwischen zu können? Dann würden die endlich tatsächlich Kackscheiße bereinigen. ;D

Wolfgang Pohrt scheint ähnliches schon viel eher herausgefunden zu haben. http://oxymoron.blogsport.de/2012/09/25/wolfgang-pohrt-und-der-feminismus/


Thomas M.
26.4.2013 0:41
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Die “nicht-weiße, arbeitslose Mutter von zwei Kindern” hätte besser einen Schulabschluss und eine Berufsausbildung erworben anstatt sich zwei Kinder von zweifelhaften Erzeugern machen zu lassen, dann wäre sie lediglich eine nicht-weiße Fachkraft. Aber mit dem Unterhlt oder Unterhaltsvorschuss von zwei Kindern zzgl. Hartz IV und Kindergeld kann Frau ja auch ganz ohne Erwerbstätigkeit auf ein vergleichbares Einkommen kommen. Wenn sie diese Zeit nicht zum Lernen und Weiterbilden nutzt, bis die Kinder in den Kindergarten kommen, dann ist sie es selbst schuld und einfach nur dumm, das hat mit dem Geschlecht oder der Hautfarbe genauso viel zu tun wie die Neigung zum Nasebohren…


stefanolix
26.4.2013 0:46
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Was mich gerade noch umtreibt: Nehmen wir an, dass es diese Frauenfigur wirklich gibt. Dann arbeitet sie vielleicht als Verkäuferin oder als Ungelernte in einer Wäscherei oder in einem anderen Job, der gerade zum Leben genug abwirft.

Aber von ihren Steuern und Abgaben werden auch die gut dotierten Posten dieser Genderistinnen mit bezahlt. Vielleicht bringt sie auch Leistungen, die von den »Dr. des« im Vorbeigehen mitgenommen werden (Putzen, Waschen, Kellnern etc.). 

Die Genderistinnen werden im Gegenzug niemals etwas Praktisches für eine alleinerziehende Frau in komplizierten Lebensverhältnissen tun, weil sie nur an sich selbst interessiert sind.

Die Genderistinnen sind von den berufstätigen Frauen viele Meilen weit entfernt. Warum? Weil eine kluge berufstätige Frau diese genderistische Schaumschlägerei vermutlich besser durchschaut als die meisten Männer.


O.
26.4.2013 1:19
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Und ich sach letztens noch: macht nen Screenshot!


O.
26.4.2013 1:20
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@Hadmut: “Ogottogott. Hab ich das Wiki etwa mit meinem Tablet kaputt gemacht?”

lol


O.
26.4.2013 1:29
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@Leif:

> @stefanolix Das ist Neid. Computerdingsbumszeugs wird vornehmlich
> von Männern gemacht, und dann auch noch von weißen, die vielleicht
> noch nicht mal schwul sind! Passt einfach nicht in die Ideologie,
> dass alles gleich sein muss.
>
> Freud hatte das mal als Penisneid beschrieben. Irgendwie muss doch
> was dran sein.

Oh Schreck!

Und ich dachte, das lag bei Freud wirklich an seinem veralteten Frauenbild, und daß da ein bischen feministische Kritik ganz recht kam.

Aber wenn ich so drüber nachdenke über Deine Worte…. 😉


O.
26.4.2013 1:35
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@FullXD:
> Irgendwie fehlt ein breiteres Angebot im “Hadmut
> Danisch”-Fanartikelshop.”

Oh jeh.

> Warum sind Zusammenstellungen von Dissertationen, wie von Silvana
> Koch-Mehrin, Britta Schinzel, Susanne Baer und all den anderen Quoten-
> Sexisten nicht in Klopapierform erhältlich, um sich daran politisch
> korrekt den Hintern abwischen zu können? Dann würden die endlich
> tatsächlich Kackscheiße bereinigen. ;D”

hahah, lol

Die “Kackscheiße” hat es dir wohl angetan.
Frag doch die Tourette-Piratin mal, ob Du sie heiraten kannst.

(Oder wie macht man das bei denen? Ach so, eigentlich stehen die ja
auf Machos… also muss das etwas derber sein, mehr Gossen-
Niveau…)

Dann kannst Du Dir die “Kackscheiße” den ganzen Tag lang anhören.


O.
26.4.2013 1:39
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So, und jetzt mal zu den zitierten Stellen selbst:

Von welcher unterschiedlichen Computernutzung reden die denn?

Und wenn es keine biologischen Unterschiede gibt, wie soll
es dann zu einer unterschiedlichen Computernutzung kommen?

Und wenn das rein sozialisiert sein sollte, an welchen
Unterscheidungskriterien macht sich denn die
unterschiedliche Sozialisierung fest, wenn nicht an bereits
bestehenden biologischen Unterschieden, an die eine sozial
bedingte Unterscheidung anknüpfen könnte?

Die widersprechen sich doch fortlaufend selbst.

Daß Technik und Kultur ein sich gegenseitig beeinflussendes
System sind, das kann man schon sagen, aber die übertreiben
es mit dem Geschwafel reichlich, insbesondere, weil außer
Sprechblasen nichts konkret genannt wird.

Ich würde gerne mal wissen, welche Internetnutzing ihnen
denn vorschwebt, die so anders ist als die “männliche”.

Die Frauen, die ich bisher an Computern hab arbeiten sehen,
und die damit klar kamen, die schienen mir nicht irgendwie
besonders männlich zu sein. Die haben eben gelernt damit
umzugehen.

Und die mir begegneten Frauen, die mit dem Computer nicht
umgehen konnten, waren entweder zu doof, oder
Computer-Frischlinge im quasi-rentenalter, oder hatten mit
den gleichen schwachsinnig designten GUIs Probleme, über die
ich (als Ich und als Mann) auch akotzen würde.

Vielleicht sollte man nicht sagen, das sind
Männer-Interfaces, sondern mal konkret den Aufbau der GUI
kritisieren.
Aber das wäre ja schon zu viel Arbeit, und man könnte nicht
so schön Phrasen dreschen, wenn man begründen müsste, wieso
bestimmte GUIs einfach schlecht designt sind.

Man hätte an dem Punkt sogar die Möglichkeit, ggf.
vorhandene biologische Unterschiede mit in die Kritik
einzubauen.

Aber man meint ja, es gibt keine Unterschiede, also dann
benutzt einfach die Software und haltet’s Maul, Ihr
Labertanten.

Wenn diese ganze Männertechnik so ein Mist ist, wieso wollen
die Frauen sie dann erobern oder verweiblichen? Warum
entwickeln sie nicht weibliche Computer und ein feminines
Internet.
Dann können sie doch den Beweis antreten, daß sie alles so
viel besser machen können.
Stattdessen nur Gejammer und Gezeter – typisch
(uralt-klischeehaft-) weiblich.

Los, Mädels, macht endlich die Femputer und das Femternet,
aber lasst uns unsere männliche Computerschisse und das
pöse patriarchale Internet. Wir kommen damit klar.
Baut euer eigenes, kein Problem.

Wie heisst die feministische Version von Quantenmechanik?


Zu dem gewöhnlich-banalen Blubberquark der Queer-/ Genderlabersäckeusen fällt mir stets nur
Fucking magnets, how do they… wait, what?
ein.
Warum auch immer…
😉


EBecker
26.4.2013 2:37
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Ich habe hier noch zwei Mosaiksteine gefunden, die Hadmut vielleicht verwerten kann:

http://sciencefiles.org/2013/04/25/geschlechterforscher-fordert-liebeslieder-verbieten/
Humboldt-Uni. Hätte jetzt fast “Humburg” geschrieben. Nicht sicher, ob Satire/Ente, es gibt Hinweise darauf.

http://netzpolitik.org/2013/studie-zu-perspektiven-und-handlungsfelder-feministischer-netzpolitik/


Jens
26.4.2013 5:14
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Was macht dieser genderwiki e.v., der das Geld zusammengekratzt hat (http://www.danilola.de/zeit-oder-geld-oder-beides-das-genderwiki-braucht-unterstuetzung/) denn? Gemeinnützig ist der nicht, oder?


Du habe Problem?
http://web.archive.org/web/20120201130149/http://www.genderwiki.de/index.php/Internet
Nu abba fix sichern.

AUA
Brauche mer da n Waffenschein?

Carsten

“Es gibt für das de facto verfassungsfeindliche, real existierende öffentlich-rechtliche Rundfunksystem keine praktische Heilung außer der Abschaffung und damit erledigt sich natürlich auch jedwede Rundfunksteuer, sei es, dass sie als Gebühr oder Abgabe oder sonst daher kommt. Die einzig sinnvolle Heilung des Komplexes der öffentlich-rechtlichen Medien erscheint die sofortige Privatisierung.”
Bettina Röhl


Okok, ich verspreche, den nächsten Artikel bis zum Ende zu lesen, bevor ich poste.


ein anderer Stefan
26.4.2013 7:33
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Ich habe das Geschwurbel nicht mal im Ansatz verstanden. Schön fand ich aber diesen Satz, hier bewußt aus dem Zusammenhang gerissen:

“Es gibt keine tragfähigen biologischen Erklärungsansätze, die genetisch bedingte Unterschiede zwischen den Geschlechtern belegen.”

Lolwut? Allein dieser Satz, der sich im Kontext zwar auf das Verhalten beziehen soll (denke ich), zeigt sehr deutlich, was für Unfug das ist.


Geisterkarle
26.4.2013 8:49
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Nur damit ich das verstehe:
Das Internet wurde – von mir aus – von weissen, gutbezahlten, kinderlosen Männern entwickelt.
Inzwischen hat das Internet ein wenig Breitseite bekommen, aber die ursprüngliche Idee war ja, dass das Internet ein weltumspannendes Konstrukt ist, das freie Kommunikation, Wissensaustausch, Meinungsäusserungen und Informationen bietet. Diese Dinge darf jeder Teilnehmer unabhängig der Herkunft, Geschlecht und Status nutzen. Das ganze ist in einer technischen Art und Weise konzipiert, dass es auch einen Atomkrieg überstehen können sollte!

So. Vielleicht ist es weil ich auch ein weisser Mann bin, aber was genau ist an dieser – für mich – unglaublich tollen Idee und Umsetzung “falsch”, dass sich jetzt Feminisitinnen aufregen? Hab ich irgendwie nicht kapiert? Wollen Frauen nicht freien Wissensaustausch und freie Meinungsäusserung unabhängig davon, wer man/frau ist?


DavidXanatos
26.4.2013 9:08
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http://rulesoftheinternet.com/index.php?title=Main_Page

30. There are NO girls on the internet.

Das kann man nicht besser ausdrücken, im Internet sind wir alle gesichtslose, Geschlechtslose, Namen lose Autonome Agenten.
Wir können und beliebig viele Geschlechter, Gesichter und nahmen und Hautfarben und Finger und harfarben udn Augenfarben und sonst was zulegen.
Wir können uns selber definieren, wir werden nicht von anderen definiert.

David X.


Solange für die meisten Frauen das Internet nur aus Facebook, Skype, Twitter und Youtube besteht können die Genderisten gerne irgendwelche Wikis schreiben.

Das wird nur leider nichts ändern. Solange es nur wenige Frauen überhaupt interessiert wie man einen Autoreifen wechselt oder eine Batterie auflädt ist die ganze Diskussion sowas von unsinnig das es schon fast weh tut.

Der ganze Genderquatsch ist doch komplett an der Realität vorbei. Kommt mir ein bisschen so vor als würden sie offensichtlich naturgegebene Dinge wegquatschen wollen. Frei nach dem Motto: “Die Erde ist aber doch eine Scheibe”.


Full xD
26.4.2013 9:57
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@ .O
Selbstreden ehrt es, wenn ein Kommentar vor dem eigentlichen Artikel kommentiert wird.

> Die “Kackscheiße” hat es dir wohl angetan.

Der Umgang mit den Ausscheidungsfunktionen ist, nicht zuletzt durch den Reinlichkeitsdrill der Frau in der Industriegesellschaft tabuisiert worden, was letztlich zum Faschismus führte. Ich bin daher ein Gegner Schimpfwörter für Körperfunktionen und Extremente zu nutzen. http://youtu.be/VTIuLv9wSRU

> Frag doch die Tourette-Piratin mal, ob Du sie heiraten kannst.

Nein, danke. Ein Medizinmann sollte nicht einen solchen Umgang seinen Patenten pflegen.


prx
26.4.2013 10:22
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Zu diesem Satz, auch wenn man das auf nur das Verhalten münzt: Wie kann man eigentlich so etwas von sich geben, wenn man mal den Horizont auf die Tierwelt ausdehnt? Egal ob Menschenaffen oder weiter weg? Alles ausschliesslich sozial geprägt? Muss man bei dieser Ansicht nicht zwangsläufig Kreationist sein?


xyz
26.4.2013 11:37
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[quote]Allerdings hätte ich dem Leser jetzt gerne deren Blödsinn präsentiert. Geht nicht mehr. Nicht mehr zugreifbar. So schade. Jammerschade. Wie bedauerlich.

Wenn da nicht wayback, das Web-Archiv wäre.[/quote]
Diese miesen Maskulinisten bei wayback… 😉


Andreas
26.4.2013 11:41
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Ach, noch was tolles von der “Gleichstellungsbeauftragten” der Uni Köln:
Ein “Leitfaden – ÜberzeuGENDERe Sprache” (Großschreibung nicht von mir!)
http://www.gb.uni-koeln.de/e2106/e2113/e5726/2013_Leitfaden_UeberzeuGENDEReSprache.pdf

>
1. Zum Nachdenken
In einer seiner Vorlesungen konfrontierte ein Professor die
Studentinnen und Studenten mit folgender Kurzgeschichte:
Ein Vater fuhr mit seinem Sohn im Auto. Sie verunglückten. Der
Vater starb an der Unfallstelle. Der Sohn wurde schwer verletzt
ins Krankenhaus eingeliefert und musste operiert werden. Ein
Arzt eilte in den OP, trat an den Operationstisch heran, auf dem
der Junge lag, wurde kreidebleich und sagte: „Ich bin nicht im
Stande zu operieren. Dies ist mein Sohn.“
Der Professor löste mit seiner Geschichte im ersten Moment
Irritationen aus. Die Zuhörerinnen und Zuhörer grübelten. Dann
glaubte ein Student, die Situation aufklären zu können und
meinte, dass der verunglückte Vater nicht der richtige Vater gewesen
sei und der Arzt im OP in dem Jungen seinen leiblichen
Sohn erkannt habe. Die richtige Interpretation war jedoch, dass
im OP die Mutter ihren Sohn vorfand. Alle waren davon ausgegangen,
dass der „Arzt“ ein Chirurg sei. An eine Chirurgin hatte
niemand gedacht.
<

Hätte die Gleichstellungsbeauftragte Dipl.-Soz. Päd.‘ Annelene Gäckle, M.A. nachgedacht, wäre sie vielleicht darauf gekommen, dass sich der Begriff "Ärztin" in Deutschland schon vor einigen Jahrzehnten etabliert hat.
Aber damit wäre die Geschichte ja keine Geschichte mehr und FRAU könnte nicht mehr jammern.

P.S.
Wie verteilen sich Männer und Frauen im Team der Gleichstellungsbeauftragten prozentual?
Auflösung hier:
http://www.gb.uni-koeln.de/team/index_ger.html
P.P.S. Oya ist ein türkischer weiblicher Vorname mit der Bedeutung „Häkelspitze“, „Zierspitze“.


Leif
26.4.2013 11:55
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@stefanolix

>Was mich gerade noch umtreibt: Nehmen wir an, dass es diese >Frauenfigur wirklich gibt. Dann arbeitet sie vielleicht als >Verkäuferin oder als Ungelernte in einer Wäscherei oder in einem >anderen Job, der gerade zum Leben genug abwirft.

Vielleicht ganz interessant dazu:

http://www.freitag.de/autoren/mirjam-biermann/eine-putzfrau-musst-du-haben

Feminismus ist Interessenpolitik für besserverdienende Großstadtfrauen. Gender liefert das pseudowissenschaftliche Rüstzeug.


Alexander Roslin
26.4.2013 16:19
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@ O.

*Wie heisst die feministische Version von Quantenmechanik?*

Quotenthermik


.F.N
26.4.2013 18:11
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Beim Lesen des Genderwiki-Artikels hat mir dieser Satz und der Absatz darunter das Hirn verknotet:

>>> Es gibt keine tragfähigen biologischen Erklärungsansätze, die genetisch bedingte Unterschiede zwischen den Geschlechtern belegen. <<<

Hää?!


Pete
26.4.2013 18:12
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@Andreas,
was zum Henker sind “Exzellente Gleichstellungsinstrumente”?

Was fuer ein Geschwaetz…

Pete


quarc
26.4.2013 20:24
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> Irgendwie fehlt ein breiteres Angebot im “Hadmut
> Danisch”-Fanartikelshop. Warum sind Zusammenstellungen
> von Dissertationen, wie von Silvana Koch-Mehrin, Britta Schinzel,
> Susanne Baer und all den anderen Quoten-Sexisten nicht in
> Klopapierform erhältlich, um sich daran politisch korrekt
> den Hintern abwischen zu können?

Im Gegensatz zu den beiden anderen dürfte Britta Schinzel eine richtige
Dissertation abgeliefert haben. Erst nach wenigen Jahren Industrietätigkeit
erfolgte der Abstieg in die theoretische Informatik und nochmal später
das Abgleiten in die Genderei. So eine Art schrittweise Flucht in
anspruchslosere Gebiete soll übrigens auch bei Männern vorkommen.


rb
26.4.2013 20:43
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@Andreas: Zunächst einmal muß ich festsellen, daß die Gleichstellungsbeauftragte Dipl.-Soz. Päd.‘ Annelene Gäckle, M.A., schwule Paare aufs Übelste diskriminiert. Die Geschichte selber ist mir schon einmal mal irgendwo begegnet, zu einer Zeit, als an schwule Ehepaare noch niemand gedacht hat; eine Quelle kann ich nicht mehr angeben. Aber damals habe ich das auf Englisch gelesen, und da sich dort die weiblichen und männlichen Formen nicht unterscheiden, ist das dargestellte Überraschungsmoment durchaus denkbar. Nach dem Prinzip der Maximierung des Blödsinns kommt es den GenderistI_*\/’innen aber natürlich nicht in den Sinn, daß sich das nicht so einfach ins Deutsche übertragen läßt.


Full xD
26.4.2013 20:50
Kommentarlink

Liste von Leuten, auf die man getrost verzichten kann
– Eine Gender Studies-Doktorandin, die nebenbei als Model jobbt
http://www.titanic-magazin.de/news/liste-von-leuten-auf-die-man-getrost-verzichten-kann-5650/


“So eine Art schrittweise Flucht in anspruchslosere Gebiete soll übrigens auch bei Männern vorkommen.”
Ja, massenhaft, Handwerkskammer, Oberingenieur, Arbeitsschuhwart, Standardisierung…

“was zum Henker sind “Exzellente Gleichstellungsinstrumente”?”
Podeste, Hocker, Stöckelschuhe, Trittleitern

Carsten

“Die Grünen sind einen sehr schöne Mischung aus Esoterik und Vernunft.”
Django Asyl


Joe
26.4.2013 21:41
Kommentarlink

Christian
27.4.2013 16:34
Kommentarlink

Solche Texte kann man doch sicher mit einem passenden Perl-Skript generieren – es bräuchte nur noch ein passendes Decodier-Skript, das den Inhalt rausholt… quasi den “De-Sozialkonstruktor”.


EBecker
27.4.2013 21:29
Kommentarlink

@Christian: Da habe ich auch schon dran gedacht, mit der Dada-Engine entsprechendes zu generieren – allein, mit fehlt die Lust dazu.
Solche Sachen kommen dabei heraus: http://www.elsewhere.org/pomo/


Anstaltszauber
28.4.2013 16:59
Kommentarlink

Der von Hadmut eingerückte längere Text aus dem genderwiki kommt auf dem http://www.blablameter.de auf einen Bullshit-Index von 0.64. Zitat blablameter:
“Sie müssen PR-Profi, Politiker, Unternehmensberater oder Universitätsprofessor sein! Sollten Sie eine echte Botschaft transportieren wollen, so erscheint es fraglich, ob diese Ihre Leser auch erreicht.”


Andreas
29.4.2013 14:03
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Ich habe Frau Dipl.-Soz. Päd.‘ Annelene Gäckle, M.A. mal angemailt.

Bin echt auf die Antwort gespannt:
>
Sehr geehrte Frau Gäckle,

in dem von Ihnen herausgebrachten Leitfaden “ÜberzeuGENDERe Sprache” wird das nachfolgende Beispiel gebracht:
>
1. Zum Nachdenken
In einer seiner Vorlesungen konfrontierte ein Professor die
Studentinnen und Studenten mit folgender Kurzgeschichte:
Ein Vater fuhr mit seinem Sohn im Auto. Sie verunglückten. Der
Vater starb an der Unfallstelle. Der Sohn wurde schwer verletzt
ins Krankenhaus eingeliefert und musste operiert werden. Ein
Arzt eilte in den OP, trat an den Operationstisch heran, auf dem
der Junge lag, wurde kreidebleich und sagte: „Ich bin nicht im
Stande zu operieren. Dies ist mein Sohn.“
Der Professor löste mit seiner Geschichte im ersten Moment
Irritationen aus. Die Zuhörerinnen und Zuhörer grübelten. Dann
glaubte ein Student, die Situation aufklären zu können und
meinte, dass der verunglückte Vater nicht der richtige Vater gewesen
sei und der Arzt im OP in dem Jungen seinen leiblichen
Sohn erkannt habe. Die richtige Interpretation war jedoch, dass
im OP die Mutter ihren Sohn vorfand. Alle waren davon ausgegangen,
dass der „Arzt“ ein Chirurg sei. An eine Chirurgin hatte
niemand gedacht.
<

Dieses Beispiel wird von Ihnen als Aufhänger für eine "gendersensible" Sprache genutzt.
Abgesehen davon, dass das Beispiel wahrscheinlich ursprünglich aus dem Englischen stammt (denn nur dort macht es mit "the doctor" oder "a doctor" Sinn), wäre im Deutschen sicherlich bei einem NICT MÄNNLICHEN Doktor das Wort "Ärztin" explizit genutzt worden.

Weiterhin leugnen Sie – ausgerechnet als Gleichstellungsbeauftragte – mit dem Beispiel das Prinzip einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft.

Könnten Sie dies bitte klarstellen?

Mit freundlichen Grüßen
<


techniknörgler
4.5.2013 2:21
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@stefanolix:

“Diese Frau gehört als Nutzerin des Internet zu bestimmten Zielgruppen und darum kümmern sich die Leute aus den Bereichen Marketing und Mediengestaltung. Diese Frau nutzt Standardsoftware: vermutlich einige Apps, einen Browser und ein E-Mail-Programm. Das meiste davon dürfte völlig geschlechtsneutral daherkommen. ”

Wenn man Gender kann, dann kann man alles auf einen Geschlechterkonflikt oder eine Geschlechtsdiskriminierung herunter brechen. Eigentlich erstaunlich, wie sehr sich Leute, die Geschlecht für eine gesellschaftliche Erfindung halten, permanent daran Aufhängen und auf Biegen und Brechen jedes Thema zu einem Geschlechterthema machen können.


Andreas
4.5.2013 9:43
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Frau Gäckle hat geantwortet:
>
Sehr geehrter Herr Kuhn,

herzlichen Dank für Ihre Mail bezüglich unseres Leitfadens “ÜberzeuGENDERe Sprache”. Wir freuen uns sehr, darüber wenn Menschen sich mit den von uns aufgeworfenen Fragestellungen beschäftigen.

Inhaltlich würde ich zu Ihren Überlegungen das Folgende anmerken: Im Leitfaden für die Universität zu Köln folgen dem etablierten Eingangsbeispiel (vgl. auch Uni Göttingen http://www.uni-goettingen.de/de/123377.html) Erläuterungen nach. Diese setzen sich insbesondere mit dem “generischen Maskulinum” und dessen Missverständlichkeit/Uneindeutigkeit auseinander.
Unser Beispiel soll dies illustrieren: Mit Gebrauch des generischen Maskulinums “ein Arzt”, “ein Professor”, “ein Historiker” ist in der Alltagssprache an unserer Universität entweder ein Mann oder eine Frau gemeint. Dieser Sprachgebrauch ist aktuell (leider) noch sehr geläufig und kann tatsächlich zu Missverständnissen führen. Selbstverständlich können in unserem Beispiel beide Ärzte Herren sein und in einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft leben leben. Es könnte sich, bei Gebrauch des generischen Maskulinums, beim zweiten Arzt aber eben auch um eine Frau handeln. Die “alltägliche” Sprache ist hier eben nicht eindeutig und wir streben an, die Deutlichkeit in unserem Einflussbereich zu verbessern.
Dies führt m.E. langfristig ebenfalls zur Verbesserung der Sichtbarkeit von Lebenspartnerschaften, da die missverständliche Benennung von Frauen hoffentlich irgendwann entfällt.

In der Hoffnung zur Klärung Ihrer Fragen beigetragen zu haben,
mit besten Grüßen
Annelene Gäckle
<

P.S. Wohin führt der o.g. Link (der das Textbeispiel wiederholt?
Richtig!
Zum Gleichstellungsbüro der Uni Göttingen 🙂
Und wieviele Männer arbeiten dort?
Genau so viele wie bei der Uni Köln: 0


Hadmut
4.5.2013 9:57
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Und an der Uni Göttingen gehören die Genderkriegerinnen zu den fanatischsten und idiotischsten. Über die hab ich im Buch was geschrieben, weil die einen völlig hirnkaputten Krieg gegen Studenten geführt haben, die ihren Fußballmannschaften schlüpfrige Namen gegeben haben.

Nach meiner Einschätzung wird die Uni Göttingen komplett top down von Feministinnen kontrolliert, bis in die einzelnen Institute (zumindest bei den Soziologen), und die verletzen dort massiv ihre Dienstpflichten. Die haben auch nichts im Hirn, sondern führen da nur einen völlig ausgerasteten Krieg “Alle gegen den heterosexuellen Norm-Mann”.


Durschbrauser
6.5.2013 16:32
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Baahahaha, zu einem sind die Gender-Pseudo-Wissenschaftler doch gut: Zur Unterhaltung. Das müsste man mal 1zu1 im Doofkasten vorlesen. Das ist ja schon fast Kunst was die da schreiben.


WikiMANNia
17.5.2013 21:51
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