Ansichten eines Informatikers

Das Internet wird jetzt auch gekappt

Hadmut
1.5.2026 3:08

Das ist auch lustig:

Laut BILD und ZEIT droht der Iran, die Internetkabel zu kappen, die durch die Straße von Hormus laufen.

Dann könnte Europa von Asien/Australien abgeschnitten sein.

Die ZEIT:

Trotz des Krieges zwischen Iran, den USA und Israel pumpten die Kabel in der Meeresenge von Hormus unbehelligt Internet zwischen den Golfstaaten, Europa und Asien hin und her. Nun hat jedoch die iranische Nachrichtenagentur Tasnim, die der Revolutionsgarde nahesteht, einen Bericht veröffentlicht, der weniger wie beflissenes Reportieren und mehr wie eine Drohung klingt: Darin beschreibt sie, wie verletzlich die dünnen Kabel seien, wie kritisch diese Infrastruktur für die unterschiedlichen Golfstaaten sei und welche katastrophalen Folgen es hätte, sollte sie »aus irgendeinem Grund« zerstört werden. Sie seien ein »Single Point of Failure für die digitale Wirtschaft der arabischen Staaten«. Frei übersetzt: Geht hier etwas kaputt, steht das Internet dort still.

[…]

Tasnim warnt: Während die Golfstaaten mehr als 90 Prozent ihres Internets über die sieben Kabelsysteme in Hormus beziehen, seien es für den Iran lediglich 30 bis 40 Prozent. Der Rest werde über Landrouten im Norden und Westen ins Land gepumpt.

Die angegebene Quelle kann ich aber gerade nicht erreichen.

Es ist aber ein interessanter Aspekt. Ein einzelnes Land kann uns nicht nur von Öl und Energie, außerdem noch Dünger, Helium und damit Chipproduktion abschneiden, sondern auch noch von der Internetverbindung zu Asien.

Wird ungemütlich auf dem Planeten.

Ach ja, war der Iran nicht ein Produkt linker Ideologen? Sollte das nicht deren Utopie werden?