Die unverschämten Rechnungen von X
Boah, ich bin sauer.
Vor einem Monat hatte ich ja schon mal das Problem, dass meine Blog-Tweets nicht mehr auf X (Twitter) auftauchten. X hat ein neues Abrechnungsmodell eingeführt und hatte mir zu Anfang einen Gutschein von $1.66 ausgestellt, weshalb das noch ein paar Tage funktionierte.
Ich habe also vor knapp einem Monat über die Developer-Console $25 eingeworfen und es ging wieder.
Jetzt geht es wieder nicht – und ich habe nachgeschaut. Die $25 sind aufgebraucht.
Das finde ich seltsam, denn vor einem Monat, als ich die eingezahlt habe, stand da noch nichts davon, was das eigentlich kosten soll, und irgendwo habe ich dann gesehen, dass es so um 1 Cent pro Post kosten sollte. Also dachte ich, gut, dann hält das eben mal so 2500 Blogposts. Und jetzt ist es schon alle.
Wie kommt das?
Inzwischen findet man, wenn man etwas sucht, etwas zum Pricing:
Content: Create $0.015 per request
Aha. Ungefähr, wie ich dachte, eineinhalb Cent pro Post.
Dann aber
Content: Create (with URL) $0.200 per request
Ach, gar. Wenn – wie bei meinen automatischen Blogposts – ein URL drin ist, dann wollen sie 20 Cent.
Heißt also, dass die 25 Dollar (abzüglich eines kleinen Negativ-Betrags, der aufgelaufen war) für 125 Posts reicht.
Was dann bedeutet, dass das Posten der Blogartikel auf X mehr kostet, als das Hosten des Webservers (ohne backups).
Da muss ich mir dann schon überlegen, ob sich das noch lohnt.