Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Finanzen for Future

Hadmut
27.2.2020 1:32

Ach guck.

Ich hatte doch schon einige Male geschrieben, dass Fridays for Future eine undurchsichtige, rechtlich anscheinend nicht mal existierende und von einem Unternehmen vorgegaukelte (Un-)Organisation ist. Und nicht klar ist, wo da das Geld hinläuft.

Die WELT schreibt (eigentlich die ZEIT hinter Paywall), aber die WELT schreibt ab) nun Bericht zu Fridays for Future – Interne Dokumente zeigen Streit wegen intransparenter Finanzen

Bei Fridays for Future gibt es Auseinandersetzungen ums Geld. Die Finanz-AG der Bewegung beklagt „keinerlei Prüfungen“ und die Macht Einzelner. Falls sich die Bewegung auflösen sollte, ginge das nicht unerhebliche Vermögen an eine Organisation.

In der Finanzgruppe der deutschen Fridays-for-Future-Bewegung (FFF) gibt es Konflikte um intransparente Finanzen. Es gebe „keinerlei Prüfung der abgewickelten Finanzen“ und „keine beziehungsweise sehr seltene Finanzberichte“, heißt es in einem internen Dokument der Finanz-AG der Bewegung, aus dem die Wochenzeitung „Die Zeit“ zitiert.

Außerdem ist in dem Dokument von „intransparenter Kackscheiße“ im Umgang mit Geld die Rede. Die Finanz-AG besteht aus gut 80 Mitgliedern und gibt Gelder frei. Im Januar lagen nach Informationen der „Zeit“ 510.000 Euro auf dem Konto von Fridays for Future Deutschland.

Dazu kommen Gelder auf diversen Konten von Privatpersonen und Vereinen. Das Bundeskonto der Fridays-for-Future-Bewegung selbst wird auf Basis eines Treuhandvertrags von der Stiftung Plant-for-the-Planet betreut.

Und dieser korrupte Sauhaufen will uns sagen, wie wir uns zu verhalten haben?

Der Vertrag, der der „Zeit“ vorliegt, macht aus Plant-for-the-Planet so etwas wie den legitimen Erben des Kontovermögens der Klimaaktivisten: Sollte sich die FFF-Bewegung auflösen – was bei einer Organisation ohne Rechtsform an sich wohl ein schwieriger Vorgang wäre – so gehe „das restliche Guthaben in das Eigentum von Plant-for-the-Planet über“, heißt es in dem Vertrag.

Das Thema hatte ich ja schon mal angesprochen im Zusammenhang mit Impressum und der Frage, wer Veranstalter ist.

Man kann Friday for Future rechtlich gar nichts spenden und die können auch nichts besitzen, weil sie weder natürliche noch juristische Person sind. Wer nicht existiert kann nicht Eigentümer sein. Kam mir schon lange so vor, als seien die nur ein Geldfang dieser Stiftung. Denn die hat die Gewalt über die Konten. Und wenn die das Geld einfach behält, dann ist da gar niemand, der das Geld beanspruchen oder zurückfordern könnte.

Den Vertrag geschlossen hat für FFF der Student und Klimaaktivist Louis Motaal, der seit Jahren auch für Plant-for-the-Planet aktiv ist.

Das würde mich mal interessieren, wie der einen Vertrag für jemanden schließen will, der nicht existiert.

Louis Motaal?

Den hatte ich schon mal.

Nochmal die Frage: Kann das sein, dass Fridays for Future einfach nur ein Betrugsprojekt ist, das von Dummen Geld einsammelt und irgendwohin versickern lässt?

Aber jeder, der fragt, wird als „rechter Blogger” eingestuft.