Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Das leere Gerechtigkeitsgeschwätz der Linken

Hadmut
2.2.2020 16:16

Wo wir es gerade von Dummheit und Rhetorik der Linken hatten:

Dass die Linken versuchen, bei der Klima-Nummer trittbrettzufahren, ist ja bekannt. Und dass die inhaltlich nichts zu bieten haben, nur hohle Rhetorik tröten, auch.

Das stereotype leere Geschwätz des Riexinger geht mir ja schon lange auf den Wecker. Jetzt kommt der damit daher, dass Umweltschutz und Marxismus nur zusammengingen. Als ob die Kommunisten jemals auf die Umwelt Rücksicht genommen hätten.

„Wir müssen aber auch klar sagen…” So ein Schwachsinn.

Am meisten geht mir bei denen und der SPD auf den Wecker, dass die unentwegt von „Gerechtigkeit” quatschen, immer alles damit begründen, dass es „gerecht” sei, oder gegen etwas sind, weil es „ungerecht” ist, oder auch mal – die SPD ist ständig dran – eine „Gerechtigkeitslücke schließen”, als ob sonst alles gerecht wäre, wo sie verbeigehämmert sind.

Aber nie sagt einer, was „Gerechtigkeit” ist. Höchst subjektiv-willkürliches Moralempfinden. Bei jedem anders. Was die als gerecht hinstellen, empfinde ich als zutiefst ungerecht. Ich hatte ja schon öfters mal die Vermutung geäußert, dass dieses „Gerechtigkeitsempfinden” nichts anderes ist, als das angeborene Herdenverhalten, das unterbewusst das Handeln steuert und dann für entsprechendes Handeln Belohnungshormone ausstößt (hast Du aber fein gemacht…), und für widriges Verhalten schlechtes Gewissen, Ungerechtigkeitsgefühl und so. Und dass das vor allem von den jeweils vererbten genetischen Verhaltensweisen herrürht. Die Verhaltensweisen, die auch steuern, dass Leute hinter der Leitkuh herlaufen ohne zu fragen. Äußert sich heute in Geisteswissenschaftlern, die irgendeine Autorität zitieren ohne selbst zu denken. Deshalb kommen auch so oft Gerechtigkeitskrieger und Drogen zusammen. Ich hatte ja schon oft die Vermutung geäußert, dass Drogen chemisch auf das Belohnungszentrum im Hirn wirken und es überausschütten, Raucher also ständig ein „Hast Du gut gemacht…” bekommen, obwohl sie nur dastehen und stinken, und sich dann für sozial halten, weil ständig die chemische Sozial-Lob-Klingel klingelt. Ich glaube, dass das Gerechtigkeitsgeschwafel, der Ideologiedruck und die Drogenaffinität der Linken eng zusammengehören. Funktion und Symptome einer Fehlsteuerung im Gehirn. Gibt jemandem die richtige Droge, und er wird alles, was er tut oder tun soll, für sozial gut und gerecht halten. Man muss nur dafür sorgen, dass chemisch, und wenn das nicht geht, notfalls rhetorisch durch Wiederholung, Pawlow-Trainung und so weiter, ständig die Sozial-Lob-Klingel bimmelt, wenn marxgeschwafelt wird. Und Bestrafung (Böser Nazi! Sitz! Mach Platz!), wenn er was anderes sagt oder denkt. Dressieren wie einen Hund.

Gerechtigkeit als absoluten Wert gibt es nicht. Stellt Euch vor, da draußen im Weltalt auf einem weit, weit entfernten Planeten, Milliarden Jahre, bevor es Leben auf der Erde gab, liegen zwei Felsen. Der eine wird dreimal von Meteoriten getroffen, der andere gar nicht. Ist das gerecht? Falsche Frage. Da draußen gibt es so etwas wie Gerechtigkeit erst gar nicht. Der Blitz fragt vor dem Einschlag auch nicht, wo’s denn heute gerecht wäre. Das ist eine rein subjektive, von außen betrachtet willkürliche (jedoch nicht dem freien Willen unterliegende, sondern in anderen Hirnbereichen getroffene) Bewertung. Wo kein wertendes Hirn ist, gibt es keine Gerechtigkeit. Wo zwei wertende Hirne sind, gibt es zwei Gerechtigkeiten.

Mir gehen daher diese Leute so auf den Wecker, die „Gerechtigkeit” als Maß aller Dinge hinstellen, aber nie sagen, was das sein soll. Was sie darunter verstehen.

Effektiv ist das dann nur die rhetorische Verkleidung für „Alles muss man meinem Willen gehen, ohne dass ich den erklären oder begründen könnte.”

Deshalb halte ich auch diese „social justice warriors” für so unglaublich dumm und gefährlich.

Ich glaube nicht, dass es so etwas wie „Gerechtigkeit”, die keiner Erklärung, Begründung, logischen Darlegung bedarf, überhaupt gibt.

Also habe ich nachgefragt, was sie darunter verstehen, und wurde von einem anderen angegangen:

Ah, ja. Einen Linke zu fragen, was er unter den Begriffen versteht, die er zum Maß aller Dinge macht, ist „Populismus”.

Und ja, ich habe auch schon höflicher gefragt, aber dann bekommt man gar keine Antwort. Das verstehen sie dann gar nicht. Man muss sich schon auf deren Niveau herablassen, „auf Augenhöhe” mit ihnen sprechen. Was intellektuell oft heißt, dass man sich eben bücken oder hinlegen muss.

Ja, nun habe ich mal in deren Wahlprogramm gesehen. Mit einer ganz einfachen Textsuche (pdftotext, fgrep -i| wc -l) komme ich auf 156 Mal die Zeichenfolge „gerecht”, also auch in Formen wie „ungerecht” oder „gendergerecht”, aber ohne Trennungen wie ge-..recht.

156 Mal wird die Notwendigkeit irgendeines Handels damit (meist allein damit) begründet, dass es „gerecht” sei. Oder abgelehnt, weil es „ungerecht” sei.

Und nie (zumindest hätte ich es nicht gefunden), nie sagen sie, was „gerecht” eigentlich sein soll.

Nur leeres Geschwätz.

Und dann kommt (vorheriger Blog-Artikel) der Affe von der FAZ und behauptet, Linke könnten schärfer denken, weil sie marxistisch geschult seien.

Die letzten Hohlschwätzer.

Einfach nur leeres, dummes Geschwätz, und jeden beschimpfen, der auch nur Fragen stellt.