Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Forderung nach Verbot von Liebesliedern

Hadmut
26.4.2013 19:27

Über die Taliban schimpfen wir, weil sie Musik und Radio verbieten. Dabei haben kommen wir hier auch gerade in die Taliban-Phase: Jetzt fordern sie, Liebeslieder zu verbieten. Warum? Weil sie angeblich schwule ausgrenzten. Liebeslieder seien homophob.

Demnächst wird dann auch noch die normale Ehe verboten, und als nächstes bekommt jeder einen Homo-Zwangspartner.

Und wer findet sowas gut? Wieder die TU Berlin und die Humboldt-Uni Berlin.

59 Kommentare (RSS-Feed)

Markus
26.4.2013 20:07
Kommentarlink

Warum fordert diese fast hirntote Ecke nicht einfach gleich:

“Schafft die Öffentlichtkeit ab.”

Oder

“Verbietet alles”

Dies beinhaltet alle anderen Forderungen und wir haben endlich Ruhe.

Die Forderungen “Verbot von X da Y benachteiligt wird” gehen mir langsam so richtig auf den Senkel. Vorallem da Y sich immer wiederhohlt.

Wir leben in keiner fairen Gesellschaft, wir haben Evolutionsdruck.

Accept this Fact!

Jede noch so kleinste Abweichung von einem willkürlichen gewählten Mittelwert wird dort als Forchungsergebniss oder zu behandelndes Sympthom behandelt.

Wir brauchen einen 2. Planeten. Dringend.


mot
26.4.2013 20:13
Kommentarlink

Was ist mit Queen oder Elton John, dürfen wir das noch hören oder werden dann Heteros ausgegrenzt?


Pete
26.4.2013 20:26
Kommentarlink

Ab in die B-Arche mit Denen 😉


Leif
26.4.2013 20:36
Kommentarlink

Ich glaube, das ist Satire, Hadmut. Bin aber selber drauf reingefallen.


Hadmut
26.4.2013 20:40
Kommentarlink

@Leif: Ich lese seit ca. einem Jahr feministische Bücher zu Gender usw., und da steht permanent sowas drin. Es wäre keine Persiflage auf deren Denkweise, es wäre exakt deren Denkweise. Geradezu die notwendige Konsequenz daraus.

Die Klotüren-Kampagne war ja auch echt.


Das ist doch einfach. In der DDR gab es 40/60, 40% Westlieder und 60% Ostlieder in jeder Diskothek. Da macht man 40/60, 40% Liebeslieder und 60% Homolieder, dann paßt das.

“Wir brauchen einen 2. Planeten. Dringend.”
Vielleicht ist innen noch Platz.

Carsten

Die herrschenden Dummheiten sind nicht immer nur die Dummheiten der Herrschenden


Alexander
26.4.2013 20:42
Kommentarlink

Den Kern trifft hier ein Zitat von Christopher Hitchens http://www.slate.com/articles/news_and_politics/fighting_words/2006/02/cartoon_debate.html :

Is it not clear, then, that those who are determined to be “offended” will discover a provocation somewhere? We cannot possibly adjust enough to please the fanatics, and it is degrading to make the attempt.


Martin Sattler
26.4.2013 20:43
Kommentarlink

Ach Hadmut,

wenn Michael Klein als Wissenschaftler keine Quelle angibt, kannst Du davon ausgehen, dass er einmal mehr die “Gläubigkeit” seiner Leser testet 🙂
Mittlerweile wäre ja selbst so etwas kaum noch verwunderlich ;-(


Hadmut
26.4.2013 20:50
Kommentarlink

@Martin: Was heißt „Gläubigkeit testen”?

Genau das machen sie doch! Guck Dir doch mal an, was die da schreiben und fordern. Da braucht man doch keine Gläubigkeit mehr.

Die interessante Frage wäre vielmehr: Wenn es ein Hoax wäre, würden die Genderisten es überhaupt ablehnen oder sogar selbst übernehmen?


Leif
26.4.2013 20:52
Kommentarlink

@Hadmut Das Problem ist, dass sich Satire und ernst Gemeintes in dem Bereich nicht mehr auseinanderhalten lassen:) Wie will man Beklopptes noch überspitzen?

Wäre ja wie Kabarett zum Thema Kommunismus unter Stalin. Wer sich das Lachen nicht verkneifen kann, landet in Sibirien.


“Wer sich das Lachen nicht verkneifen kann, landet in Sibirien.”
So, das habt Ihr nu’ davon:
http://youtube.com/watch?v=fPaDlNPbDSM


Full xD
26.4.2013 21:14
Kommentarlink

Ein Hoax? Erzähl uns nur so zum Spaß noch einen Sack voll Lügen, sagte der König. Da fing der angebliche verrückte Verschwörungstheoretiker die nächste Lüge an mit den Worten „Und der König hat den Esel….“ In dem Augenblick rief der König „der Sack ist voll, bindet ihn zu. Der Sack ist voll !“


Martin Sattler
26.4.2013 21:49
Kommentarlink

Sorry Hadmut,

ich weiß nur, das Herr Klein gerne mal austestet, was seine Leser bereit sind zu glauben.
Was die Idee als solch betrifft, zweifel ich nicht im Geringsten daran, dass der Wahnsinn auch bereits so weit fortgeschritten sein könnte.

Kleine Anekdote am Rande:
Ich saß unlängst mit ein paar angehenden (Sport)Lehrerinnen zusammen, die sich abfälligst über das manchmal überbordende Verhalten ihrer männlicher Schüler ausließen.
Zwecks “Disziplinierung” schlug ich, vor bei den Bundesjugendspielen doch ein paar Uhren anzuschaffen, die bei den Läufen der Frauen, die Sekunden etwas langsamer zählen würden. Damit könnte man den Jungs doch klar machen, dass sie deutlich schlechtere Zeiten als die Mädels erzielen würden.
Ich dachte der Sarkasmus sei klar erkennbar gewesen.
Ich bekam 7 E-Mail-Anfragen nach diesen Uhren.


Hadmut
26.4.2013 21:53
Kommentarlink

Das wäre aber exakt Gleichstellungs-Denke.

Du hast Gleichstellung nicht parodiert. Du hast sie verstanden.


Leif
27.4.2013 0:20
Kommentarlink

@Martin Sattler

Das ist es. Die meinen das ernst… Satire und Realität.

…Hatte in der Schule auch schon solche Lehrerinnen. Motto: Immer erst die Mädchen fragen. Abgesehen von den 2 hellen Mädels, gab es immer Stuss-Antworten außer bei den zugespielten leichten Sachen. Es gab auch “Stuss-Jungs” aber in den Fächern waren die Jungs im Schnitt deutlich besser. Wie müssen sich diese Innen-Kampfhennen solche Stop-Uhren herbeigesehnt haben. Gut punkten konnten Mädchen immer mit viel auswendig lernen, darauf wurde dann Wert gelegt.

Dieser Nonsens von der Benachteiligung des weiblichen Geschlechts ist einfach lächerlich. Als Junge war ich schon in der Schulzeit Sexismus ausgesetzt, aber das gilt nicht etwa problematisch, sondern sogar als wünschenswert.


ein anderer Stefan
27.4.2013 10:01
Kommentarlink

Tja, mal schauen, wann diese Satire von der Realität überholt wird…


Der Stadtfuchs
27.4.2013 10:36
Kommentarlink

Ente.


Gast
27.4.2013 10:41
Kommentarlink

Hadmut, das ist eine Satire. Michael (Klein) von Sciencefiles findet es lustig, manchmal zwischen seine ernst gemeinten Beiträge solche fiktiven Beiträge zu stellen, die aber aus dem Zeitgeist heraus vorstellbar wären (letztens mit der Meldung, Gründe& SPD wollten “MIen Kampf” politisch korrekt umschreiben lassen, heute die “Liebeslieder”). Ich finde diese Strategie nicht sehr gut, sein Blog wird dadurch unzuverlässig, und solche Meldungen werden aufgegriffen und Gerüchte entstehen, aber wenn es ihm Spaß macht … Aber Vorsicht mit dem Zitieren solcher Meldungen.


Hadmut
27.4.2013 10:51
Kommentarlink

Also wenn das eine erfundene Meldung war, dann ist sciencefiles ab sofort für mich nicht mehr zitierfähig.

Man kann nicht einerseits den Feministinnen vorwerfen, dass sie ständig mit frei erfundenen Behauptungen arbeiten und dann selbst so arbeiten. Geht gar nicht.

Die Frage ist, ob es wirklich erfunden oder doch echt ist.


Heinz
27.4.2013 10:47
Kommentarlink

> Dieser Nonsens von der Benachteiligung des weiblichen Geschlechts ist einfach lächerlich. Als Junge war ich schon in der Schulzeit Sexismus ausgesetzt, aber das gilt nicht etwa problematisch, sondern sogar als wünschenswert.

Bei uns wurden die Mädchen z.B. im Sport ganz offiziell (erheblich) bevorzugt, in Chemie auch die Chemielehrerin “In Naturwissenschaftlichen Bereichen gibt es viel zu wenig Frauen” – ja klar deshalb muss man denen die Zweien hinterher werfen -.-


Full xD
27.4.2013 11:09
Kommentarlink

Einen Theologen David Thaler scheint es garnicht zu geben. *eine lange Nase mache*


Bernd Kraut
27.4.2013 22:30
Kommentarlink

“Hadmut, das ist eine Satire.”

Noch. Fragt sich nur wie lange noch. So autoritär wie Feministinnen inzwischen(geworden) sind, würde es mich nicht wundern, wenn die sowas wirklich mal fordern sollten.


Stefan
28.4.2013 4:33
Kommentarlink

Der ÖRR bietet nur dennen eine Plattform,die ihnen Passen.

Es ist nicht hinehmbar,das man Sexualaufklärung von Kindern,Liebes gedöns von Promis und “Normalen Menschen” zulässt.
Aber z.b bei Pornos dann plötzlich so tut ls wären sie was ganz böses.

Sex ist genauso normal wie Liebe.
Daher ist es nicht legtim da einen Unterscheid zu machen.

Nach Muslimischen Masstßtäben ist das was man im TV sieht genauso schlimm wie Pornos,
Wenn Moslems sittenpolizie speilen ist es böse,wenn der ÖRR das tut ist es richtig.
wiederliche Doppelmoral.

Ich darf als Erwacheener Bürger nicht öffentlich Nackt Schwimmen im Freibad,aber muss mich mit dem Sexualeben anderer Belästigen lassen.
Udn dann kommt der Dumme Sprich,man muss es ja nicht angucken.

Das gilt für Nackte Erwacshene in der Öfefntlichkeit aber auch.
Udn als erwchasener kann man es im gegenstz zu den kleinkindern wenigstensa frei entscheiden.


dasuxullebt
28.4.2013 11:28
Kommentarlink

Wieder ein bisschen weniger CSU-Stammtisch-Niveau würde diesem Blog meiner Meinung nach gut tun. Es bleibt natürlich jedem selber überlassen, welches Klientel er anspricht.

Dass die “normale” Ehe verboten wird, halte ich für extrem unwahrscheinlich, momentan ist ja noch nicht einmal die Homo-Ehe durch. Und wenn man sich mal aus dem Alkoholpfuhl der Stammtische begibt, wird man sehen, dass Ehe im Grunde für den Staat ein Status ist, dessen Zweck es ist, Kinder zu produzieren.

Homos können keine Kinder produzieren, von daher könnte man ihnen also die Ehe nicht erlauben. Außer man erlaubt ihnen, Kinder zu adoptieren, wofür ich persönlich bin, da ich denke, ein Kind hat immernoch eine bessere Zukunft wenn es in einer Homo-Familie aufwächst, als wenn es in einem Kinderheim aufwächst (oder in der geistigen Unterschicht die alles besteigt was nicht bei 3 auf dem Baum ist).

Und was “normal” ist – nur so am Rande – legt die Gesellschaft fest. Deshalb finde ich bei solchen Diskussionen diesen Begriff sinnfrei: Entweder die Mehrheit ist dafür oder dagegen, aber letztlich legt sie fest, was “normal” ist.


Wima
28.4.2013 11:37
Kommentarlink

Zum Homo-Zwangspartner gibt es eine alte Anekdote, die im Lauf der Jahre immer von der Satire zur Realität zu wechseln scheint.

Isaak Silberstein steht auf dem deutschen Passamt und verlangt seinen Pass – zum Auswandern. “So”, sagt der Beamte. “Sie wollen auswandern? Sie fühlen sich wohl als Jude bei uns nicht wohl?” “Doch. Es ist nicht wegen meiner Religion”, sagt Isaak, “es ist wegen der Schwulen.” “Wegen der Schwulen?”, fragt der Beamte irritiert. “Ich wandere wegen der Homosexualität aus”, gibt Isaak Silberstein zurück. “Aber das ist doch nicht die Möglichkeit!”, ruft der Beamte. Und kann sich nicht fassen. “Doch”, beharrt Silberstein. “Hören Sie, Herr Inspektor. Vor 60 Jahren gab’s für die Homosexuellen die Todesstrafe. Vor 30 Jahren 10 Jahre Zuchthaus. Vor 15 Jahren fünf Jahre Gefängnis. Vor 10 Jahren ein Jahr Gefängnis und nun dürfen sie sogar Heiraten. Und da möcht’ ich weg sein, bevor es zur Pflicht wird.”
http://wikimannia.org/Isaak_Silberstein


DerdieBuchstabenzählt
28.4.2013 12:16
Kommentarlink

“Also wenn das eine erfundene Meldung war, dann ist sciencefiles ab sofort für mich nicht mehr zitierfähig.

Man kann nicht einerseits den Feministinnen vorwerfen, dass sie ständig mit frei erfundenen Behauptungen arbeiten und dann selbst so arbeiten. Geht gar nicht.”

Das geht gar nicht! Da hast Du recht!

Aber(!?) man prüfe seine Quellen!
Immer! Auch M Klein hat nicht immer die
Wahrheit gapachtet!
Du bist eigentlich ein Gegner von M. Klein?
Der ist immerhin Soziologe.
Das sind Leute, die doch nicht magst?
So sind Sozilogen eben!
Die machen einfach so ein “Experiment”
Mit Dir, mit mir, oder eben mit David Reimer!
Auch Experimente an der gesamten Gesellschaft
sind erlaubt!
So läuft das eben!
Was regst Du Dich auf?


kritiker
28.4.2013 14:18
Kommentarlink

>Also wenn das eine erfundene Meldung war, dann ist sciencefiles ab sofort für mich nicht mehr zitierfähig.

Ich habe die Frage nach den Quellen für diese Meldung gestellt, da sie nicht reproduzierbar ist, die Akteure lassen sich ebenfalls nicht über das Netz auffinden. Die Antwort Michael Kleins auf diese Frage war war “Klappe halten”. Wenn man sich die Mühe macht, die Kommentare vorangegangener Artikel durchzugehen, findet man einen ähnlichen Umgang des öfteren. Sciencefiles pocht immer so gerne auf Wissenschaftlichkeit, doch Wissenschaftlichkeit bedeutet vor allem auch Skepsis gegenüber den Quellen, die auf der selben Denklinie liegen wie man selbst. Und ein Artikel, der keine Quellen für seine Bahuptungen vorweisen kann, ist erst einmal skeptisch zu beurteilen.


kritiker
28.4.2013 19:56
Kommentarlink

Will nicht ewig darauf rumreiten, aber wer eine Frage bzgl. der Wissenschaftlichkeit der beiden Blogbetreiber hat, lese sich deren Antworten auf meine Anfrage in den Kommentaren da durch. Defintiv keine Wissenschaft mehr … Wenn Frau Dieffenbach dazu ausführt, man können nicht Quellenskeptisch sein, wenn keine Quellen angegeben wären, deshalb sei meine Frage nach Quellen für die Behauptung unwissenschaftlich, ist das irgendwie hahnebüchen. Danke – Thema Sciencefiles für mich erledigt!


Der_Schwede
28.4.2013 21:36
Kommentarlink

Das ist schon das zweite mal und immernoch keine Satire.


DerdieBuchstabenzählt
28.4.2013 23:02
Kommentarlink

“Also wenn das eine erfundene Meldung war, dann ist sciencefiles ab sofort für mich nicht mehr zitierfähig.” Quelle Hadmut

“– Thema Sciencefiles für mich erledigt!” Quelle Kritiker

Quellen Kommentare hier.

1.Zitierfähig sind alle Zitate! Auch die Bibel, der Koran oder
Grimms Märchen sind zitierfähig.
2.Zitierfähig ist nicht gleich glaubwürdig.
Sondern nur, Der hat Dies oder Das gesagt.
Das sind Zitate! Zitate sind doch noch keine Wahrheiten?
3.Wenn DESWEGEN “Sciencefiles” als “erledigt” gelten soll,
was kann man bei Hadmut finden?
“Raucherphobie”? Gegnerschaft aus “Eigeninteresse” gegen das
Verfassungsgericht?
Man glaube nicht Alles! Weder dem Hadmut hier, noch dem Michael
dort. (Sciencefiles) Man denke selber!
4.Ich denke, es wird hier ein Popanz gegen Sciencefiles aufgebaut,
den er (der M. Klein) zeigen will.
5.Wie lange denken denn die Schlauberger hier, wird es dauern
bis die “Realität” den Hoax überholt hat?(Wenn sie es nicht schon hat)


kritiker
29.4.2013 9:57
Kommentarlink

An der Sache vorbei …

1. Ein Zitat ist nur dann ein Zitat, wenn die Quelle angegeben wird. Könnte man aus den Plagiatsaffären lernen. Der Text auf Sciencefiles hat keine Quellenangabe. Es gibt keinen anderen Bericht darüber,außer Seiten, die sich darauf beziehen. Die genannten Personen scheint es ebenfalls nicht zu geben.

2. Du vermischst “glaubwürdig” im Sinne von “akkurat zitiert” und “wahrheitsgemäß” der Aussage. Ein Bibelzitat über die Worte eines Engels kann akkurat zitiert sein, aber weniger glaubwürdig (im Sinne der Realitätsprüfung) sein. Wenn es ein Zitat ist, muss klar sein, woher es kommt.

3. Es geht nicht um Meinungen, Analysen der Gegenwart. Wenn Hadmut hier verschiedene Sachen analysiert und seine Schlussfolgerungen aufschreibt, dann sind seine Schlussfolgerungen ihre Quelle selbst. Aber sie sind eben auch das: eine persönliche Ansicht auf Grund der Analyse. Das Problem bei “Science”files ist, dass immer wieder Artikel als Berichte geschrieben werden, die in Wirklichkeit Fantasie sind. Nicht: “Wir halten es für möglich, dass diese durchgedrehte regierung bald dies & das macht.” Sondern: “Grüne fordern politisch korrekte Umschreibung von Hitler’s ‘Mein Kampf'” oder jetzt “Gender Zentrum will Liebeslieder verbieten”. – Kann man sich das vorstellen? Das zeigen die Reaktionen, die das sofort glauben. Was damit erreicht werden soll? Wenn es ein Experiment zur quellenkritischen oder – unkritischen Rezeption wäre, dann wäre “Klappe halten” für Leute, die kritisch nach den Quellen fragen, kontraproduktiv.

4. Es wird nichts “aufgebaut”, es wird nur hinterfragt, was die beiden Betreiber dort tun. Und für eine Seite, deren Autoren ständig vom hohen Ross herab dozieren und sich an ihren vorgeblich “wissenschaftlichen Prinzipien” besaufen, sind die wissenschaftlichen Mängel ziemlich greifbar.

5. Ob so ein Szenario vorstellbar ist oder nicht, hat überhaupt nichts mit dem Problem zu tun. Vorstellbar ist alles mögliche. Wenn es jedoch als mehr als eine persönliche Meinung dargestellt wird, braucht es eine nachvollziehbare Argumentation.

6. Als meine persönliche Meinung: Ein Blogbetreiber, der vorgibt, sich im Interesse der Wissenschaftlichkeit zu engagieren, gleichzeitig aber eine Ghostwriter-Firma (http://www.ghostwriter-24.de/leistungen/index.html) für akademische Abschlussarbeiten (“nur zu Studienzwecken”) betreibt und damit Leuten, die offenbar selbst weder fähig noch willens sind, sich im wissenschaftlichen Betrieb durch eigene Leistung zu behaupten, eine Eintrittskarte verschafft, ist für mich in der Tat unglaubwürdig! Für wen das kein Widerspruch ist, der hält sich vermutlich auch nicht mit Quellenfragen für Zitate in Arbeiten und Artikeln auf.


Michael Klein
29.4.2013 11:44
Kommentarlink

@Kritiker
Das erste Kennzeichen eines Kritikers ist es, dass er wenn er schon zitiert, RICHTIG zitiert und nicht Zitate aus dem Zusammehang zerrt, um sie für seine petty motives zu instrumentalisieren. Deshalb, um Waffengleichheit herzustellen und zum Thema KLAPPE HALTEN, mein Kommentar mit der entsprechenden Stelle:

aus Sciencefiles:
http://sciencefiles.org/2013/04/25/geschlechterforscher-fordert-liebeslieder-verbieten/#comment-5213

“Als Anmerkung: ScienceFiles ist ein Wissenschaftsblog. Wir sind kein Teil der deutschen Männerrechtsbewegung, sofern es eine solche überhaupt gibt. Wenn wir Staatsfeminismus und Genderismus und die entsprechenden Auswüchse kritisieren, dann tun wir das, wegen deren faschistischer Tendenzen (milde formuliert) und weil beide Ideologien sich mit dem Mantel der Wissenschaft schmücken wollen.

Im übrigen weiß ich nicht, was an dem Bericht unseriös sein soll. Als zweite Anmerkung: Wenn man Behauptungen aufstellt, dann sollte man sie belegen, das bloße Titulieren oder Benennen von etwas mit Begriffen, die derogativ oder wie auch immer gemeint sind, mag zuweilen genügen, um andere ins Bockshorn zu jagen, bei uns nicht. Wir sind zum einen nicht mit Begriffen erschreckbar, zum anderen nehmen wir nur Äußerungen Ernst, die mit einer Begründung, also als Argument daherkommen. Also für’s nächste Mal: Entweder eine Begründung für die eigenen Empfindlichkeiten suchen oder die Klappe halten. Wie’s geht, das mit der Begründung, steht in unserem Grundsatzprogramm.


Michael Klein
29.4.2013 12:40
Kommentarlink

@Kritiker
btw: Es heist hanebüchen nicht hahnebüchen, das hat nichts mit Gockeln zu tun.


Phil
29.4.2013 16:40
Kommentarlink

@Kritiker

zu 6. das ist ganz deutlich https://de.wikipedia.org/wiki/Argumentum_ad_hominem

Bloß weil sich jemand an anderer Stelle unwissenschaftlich verhält – was auch erst einmal nur eine Unterstellung deinerseits ist – heißt dies nicht, dass dadurch seine Argumente an andere Stelle weniger war werden.


Leif
29.4.2013 21:30
Kommentarlink

Ich fand den Artikel von Michael Klein recht unterhaltsam.

Mein erster Gedanke war auch: “das kann nicht stimmen”. Mein zweiter:”Doch die sind so bekloppt, haste doch schon so oft, gelesen, wie bekloppt die sind”. Mein dritter Gedanke “Nee, der Artikel ist n hoax, nimmt mich auf den Arm..” aber da hatte ich ihn schon verlinkt;)


Hadmut
29.4.2013 21:41
Kommentarlink

@Leif: Das ist aber das Problem daran. Die sind wirklich so bekloppt, dass man das nicht als Fälschung oder Satire erkennen kann.


kritiker
29.4.2013 21:34
Kommentarlink

Da ist nichts aus dem Kontext gerissen: Es ist eine nach wie vor ganz einfache Frage – woher stammen die Informationen dieser Meldung?

Die Sophistereien von Herrn Klein und der Dame mit dem festgewachsenen Titel sind reine Vermeidungen, die Antwort auf diese Frage sind die Betreiber nämlich nach wie vor wohlweißlich schuldig geblieben. Statt dessen das üblige überhebliche Gebläh …

Möge sich, wer will, selbst ein Urteil bilden.

zu 6.: Wie ich schrieb, es ist meine persönliche Meinung. Der Umstand sagt aber etwas über das Verständnis aus, mit dem von Seiten der Betreiber der Wissenschaft selbst begegnet wird. Auf diesem Blog finden sich mehrere kritische Artikel zum Bildungssystem und Wissenschaftsbetrieb in Deutschland. Gleichzeitig wird es mit so einem Service diesem von ihnen selbst unterlaufen. Und kritische Nachfragen werden nicht etwa beantwortet, sondern abgekanzelt. Das ist Bigotterie.


kritiker
29.4.2013 21:36
Kommentarlink

“wohlweislich”, ich weiß. (Flüchtigkeitsfehler werden ja auch als Argument genommen, sich der Frage nicht stellen zu müssen.)


Muhahahaaaaa, Michael Klein, große klasse, hast ‘nen neuen Fan. Sauspaß, das, vor allem, daß Hadmut drauf reingefallen ist.
Ehrlich gesagt, ich habs auch gefressen, als Meldung, und in die Kiste getan, in der überkandidelte Forderungen landen, solche wie die hier:
suche: Professor Todesstrafe Klimaleugner
Ist das nun Satire?

Selbstverständlich muß ein Wissenschaftskritiker seine Schäfchen auch trainieren, eine stabile Herde zu bilden. Einfach nur in den Leithammelarsch zu gucken reicht eben nicht. Auch ich nehms als Lektion, thx.

Carsten

Die herrschenden Dummheiten sind nicht immer nur die Dummheiten der Herrschenden



Fx
30.4.2013 10:09
Kommentarlink

Warum Liebeslieder doch erlaubt bleiben

Heike Diefenbach und Michael Klein über “ethnomethodologische Erschütterungsexperimente” und die Einschränkung von Freiheitsrechten als Normalität

http://www.heise.de/tp/artikel/39/39025/1.html


Skeptiker
30.4.2013 14:04
Kommentarlink

Michael Klein hat das Problem, dass sein Sujet praktisch keinen Platz mehr für Satire lässt. Jede Idiotie wird schon von denen vertreten oder spätestens morgen aufgegriffen. Ihn, der gar nicht verheimlicht, manchmal in satirischer Absicht einen Blogpost aus der Luft zu greifen (übrigens meist an den Ausschmückungen doch erkennbar), a ungeprüft und b als einzige Quelle zu verwenden, fällt da doch eher auf den Zitierenden zurück… Hadmut, verhärtest du gerade? Zuviel Zufluss von diesem Ideologiemüll in zu kurzer Zeit? Wär schade weil ich deine gelegentlichen ironis hen Beiträge auch immer ganz witzig fand….


Hadmut
30.4.2013 19:25
Kommentarlink

@Skeptiker:

> Michael Klein hat das Problem, dass sein Sujet praktisch keinen Platz mehr für Satire lässt.

Ja, es hat keine satirische Komponente. Es ist einfach eine ordinäre Falschmeldung, sonst nichts.

> a ungeprüft und b als einzige Quelle zu verwenden, fällt da doch eher auf den Zitierenden zurück…

Nicht ganz. Es ist sogar in der Rechtsprechung anerkannt, dass private Blogger weder Zeit noch Mittel haben, Meldungen zu überprüfen. Und dabei wende ich eben schon sehr viel Zeit und Geld auf, um im Hintergrund ständig Sachen zu überprüfen (Literatur, Akteneinsichten und dergleichen). Ich bin schon an der Oberkante dessen, was man als privater Blogger an Nachprüfung leisten kann. Noch mehr geht nicht.

> Hadmut, verhärtest du gerade? Zuviel Zufluss von diesem Ideologiemüll in zu kurzer Zeit?

Das wäre möglich. Was die meisten halt nicht wissen ist, dass ich seit einem Jahr sehr intensiv, und auch fast jeden Morgen und jeden Abend in der U-Bahn, feministische (oder feminismuskritische) Literatur lese, um ein weiteres Buch vorzubereiten. Gegen das, was ich da täglich lese, ist das Zeug von Klein eigentlich »Kleinkram«, und gerade deshalb nicht als Satire erkennbar. Es ist keine Überzeichnung, es passt genau in die Realität. Was er vermutlich selbst nicht merkt.


Eric
30.4.2013 18:11
Kommentarlink

Die Urheber der Meldung über das Liebesliederverbot erklären es via Telepolis (http://www.heise.de/tp/artikel/39/39025/1.html) als “ethnomethodologisches Erschütterungsexperiment.”


rb
30.4.2013 19:02
Kommentarlink

Ein Interview, in dem die sciencefiles-Autoren ihre Motive erklären, findet sich jetzt hier
http://www.heise.de/tp/artikel/39/39025/1.html
Wenn im Kommentarteil des sciencefiles-Beitrags Nachfragen nach den Quellen abgewürgt wurden, mag das auch dazu gedient haben, das Experiment nicht allzu schnell abzubrechen. Jetzt ist das aber geschehen, und bei der Beurteilung, wie auch immer diese ausfällt, sollte man m.E. die nun vorliegende Erklärung der Initiatoren einbeziehen.


Knorka Kinte
30.4.2013 23:32
Kommentarlink

Ich bin noch nie im Leben auf Satire reingefallen – das war das erste Mal. Das kommt daher, weil man sich im Genderbereich jeden Schwachsinn ausdenken kann und damit letztendlich alles für plausibel halten muss.

Es war keine ordinäre Falschmeldung, sondern ein Experiment. Und ich habe die Meldung für plausibel gehalten, ganz einfach, weil sie so gut passt. Ist sehr gut gelungen.


Hadmut
30.4.2013 23:35
Kommentarlink

@Knorka:

> Ich bin noch nie im Leben auf Satire reingefallen – das war das erste Mal.

Es ist nicht Zweck von Satire, darauf hereinzufallen. Es ist Zweck von Satire, als solche erkannt zu werden.

Wenn man nicht merkt, dass etwas Satire war, und man das dazuerklären muss, dann war es keine Satire. Dann war es schlecht. Wie der Versuch eines Witzes, bei dem die Pointe nicht gezündet hat.


Skeptiker
1.5.2013 0:35
Kommentarlink

@Hadmut: Und mal wenigstens ein verlängertes Wochenende in die Berge oder ans Meer? So ganz ohne Bücher und Netz? Wandern, schwimmen, Bogenschießen, Schafehütekurs, irgendwas in der Art? Bevor Dir die Rübe explodiert?


Hadmut
1.5.2013 0:36
Kommentarlink

Sowas geht momentan gerade nicht, weil ich noch ein anderes Problem zu lösen habe. Demnächst mehr dazu in diesem Blog. 😉


O.
1.5.2013 15:38
Kommentarlink

Sollen halt Schwule und Lesben ihre eigenen Liebeslieder schreiben, und gut iß.

Oder sind die bloß neidisch, daß sie keine so guten Musiker/Songwriter haben, wie die Hereros? 😉

Aber andererseits gabs doch auch genug Schwule Musiker, die großen Erfolg hatten.
Man denke nur mal an Freddie Mercury von Queen.
Starke Musik, ohne Gendergequatsche.

Es kommt eben drauf an, was zu machen, anstatt sich darüber aufzuregen, daß andere, die was machen, mehr Erfolg haben als man selbst, der man nichts macht und stattdessen nur üner den fehlenden Erfolg und Ungleichbehandlung jammert.

Shut your mouth and get your ass up!

Statt also selbst was zu machen, den anderen den Erfolg neiden und es verbieten wollen?
Faschistoide Scheisse im Namen der “Gleichberechtigung”.


O.
1.5.2013 15:43
Kommentarlink

jetzt les ich die Kommentare erst… echt… bloß Satire?

Au weia. 🙂

Na, nehmenwir an,mes wäre ernst gemeint gewesen, dann passt auch mein erster Kommentar 🙂

Passt aner auf ähmlich gelagerte Fälle, die keime Satire sind, ohnehin..


O.
1.5.2013 15:54
Kommentarlink

@Hadmut:
Ja, schon das zweite mal, daß sciencefiles Mist verbreitet.
Kommt dann bei mir auf die vergiß-den-Dreck-Liste.

Sciencefiles klingt ja eh schon irgendwie wie Akte-X.
Da wusste man wenigstens, daß das eine Filmserie war,
die eher in Phantasy und Action passt, als in Science.
Als Unterhaltung gut.

Aber ein Blogger, der mal ernsthaft. mal satirisch sein will, ohne es zu kennzeichnen,
ist wirklich kacke.


O.
1.5.2013 16:29
Kommentarlink

Vermutlich kommen die auch noch auf die Idee, irgendwann auch Quellennachweise zu faken, und beharren dann darauf, daß man es eben alles nachprüfen müsse, denn auch Quellenangaben soll man nicht enfach so glauben und aeber prüfen.
Und wer es dennoch glaubt und nicht prüft, ist eben zu doof für Wissenschaft.
Die Plagiatsfälle von Guttenberg, Koch-Mehrin usw. waren sicherlich auch nur Satire und soziologische Experimente.
So kann man sich auch für alles rausreden.
Kennt man ja noch aus der Schule: wenn der Lehrer zu schusselig oder zu dämlich ist und was falsch macht, wollte er dann bloß sehen, ob die Schüler aufpassen.
Was hat Streiche spielen mit Ernst gemeinter Wissmschaft zu tun?

Nun kann ja der Blogbetreiber gerne weiterhin solche Sachen auf seinem Blog schreiben.
Aber wie Hadmut schon sagt, als Quelletaugt es dann nichts mehr.

Alles nachprüfen ist ja ein loblicher Ansatz.
Das geht nur rein praktisch schon garnicht immer.

Wie will man als Enzelsubjekt bitte Die Experimente der CERN-Physiker nachprüfen, die im Hochemergeibeschleuniger betrieben werden?
Ach klar, mal eben ein bischen Physik und Philosophie studieren und sich den eigene Bschleuniger bauen, plus alle Computer zur Auswertung und die Software baut man auch noch selbst. Wenn man dann nicht zwischendrin schon gestorben ist, kann man mit den Experimenten loslegen.

Sich also auf dieses alles-nachprüfen zuberufen, wenn man meint Wissenschaft ginge nur so, ist das de facto ein Irrweg, der an der Umsetzng scheitert.
Daß das kein Aufruf zum alles einfach hinnehmen ist, sollte sich von selbst verstehen.


O.
1.5.2013 16:36
Kommentarlink

…und wie war das noch mit “Forschungsethik”?


O.
1.5.2013 16:40
Kommentarlink

Der Irak-Krieg von olle Bush war vielleicht auch bloß Ergebnis eines soziologischen Experiments….


Phil
1.5.2013 18:29
Kommentarlink

@O

Alles nachprüfen ist ja ein loblicher Ansatz.
Das geht nur rein praktisch schon garnicht immer.

Wie will man als Enzelsubjekt bitte Die Experimente der CERN-Physiker nachprüfen, die im Hochemergeibeschleuniger betrieben werden?
Ach klar, mal eben ein bischen Physik und Philosophie studieren und sich den eigene Bschleuniger bauen, plus alle Computer zur Auswertung und die Software baut man auch noch selbst. Wenn man dann nicht zwischendrin schon gestorben ist, kann man mit den Experimenten loslegen.

Sich also auf dieses alles-nachprüfen zuberufen, wenn man meint Wissenschaft ginge nur so, ist das de facto ein Irrweg, der an der Umsetzng scheitert.
Daß das kein Aufruf zum alles einfach hinnehmen ist, sollte sich von selbst verstehen.

Du begehst den Fehler anzunehmen, dass du selbst alles nachprüfen musst
Stattdessen musst du alles nachprüfen können.

Du brauchst also nicht einen Beschleuniger zu bauen, aber du müsstest die Ergebnisse reproduzieren können, sofern dir die Mittel zur Verfügung stehen.
Also wenn du den LHC bedienst, dann würde das Gleiche rauskommen. Selbiges gilt auch für die verwendeten Formeln.


Hadmut
1.5.2013 19:17
Kommentarlink

@Phil: Eigentlich musst Du nicht mal das. Denn damit würde man so hohe Hürden an die Meinungsfreiheit stellen, dass sie nicht mehr auszuüben wäre.

Meinungsfreiheit beeinhaltet auch, seine Meinung ohne übergroße Hürden, mit für alle bezahlbarem und leistbarem Aufwand und zeitaktuell äußern zu können. Es ist aber auch gerichtlich anerkannt, dass ein privater Blogger das nicht leisten kann.

Man muss halt aufpassen, dass man die Anforderungen nicht so hoch schraubt, dass effektiv gar nichts mehr rüberkommt.


Skeptiker
3.5.2013 8:54
Kommentarlink

> weil ich noch ein anderes Problem zu lösen habe. Demnächst mehr dazu in diesem Blog

‘n echter Cliffhanger! Mal sehen: U-Bahnfahren (= Verzicht aufs Autofahren = muss sparen oder muss trainieren), Bude aufräumen (= die vielen Schachteln), neues Sofa (= spricht für sich) … da zieht jemand bei Dir ein, stimmt’s?

Gib’s zu Hadmut: Du schaffst Dir gerade einen Hund an!!!


Jens
8.5.2013 7:59
Kommentarlink

“Liebeslieder seien homophob.”

Heißt der Fachbegriff nicht “heteronormativ”, also bezogen auf heterosexuelle monogame nicht-queere Beziehungsformen?