Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Skandal an der Georgetown University: Aufnahmeanträge selektiv weggeworfen

Hadmut
20.4.2013 12:15

Da rauscht gerade was durch die Blogosphäre, was noch nicht in den großen Medien angekommen zu sein scheint.

Insofern noch etwas mit Vorsicht zu behandeln, weil noch keine greifbaren Belege vorliegen, sondern es bisher nur ein verbreitetes aktuelles Gerücht ist. Und wie leicht sich Gerüchte in der Blogosphäre verbreiten, in der alle voneinander abschreiben, ist ja auch bekannt.

Angeblich versucht die hoch renommierte Georgetown University gerade etwas zu vertuschen. Angeblich habe die radikalfeministische Studentin Arianna Pattek dort in der Universitätsverwaltung gearbeitet und dort die Aufnahmeanträge bzw. Bewerbungsschreiben von Bewerbern um Studienplätze bearbeitet. Und dabei habe sie die Bewerbungen weißer Männer – wir erinnern uns: das indoktrinierte Feindbild des Feminismus ist der heterosexuelle, weiße, nichtreligiöse, nichtausländische Mann mitteleuropäischer Abstammung – einfach ungeachtet ihrer Qualifikation in den Müll geworfen.

Angeblich hat sie das (falls diese Seite kein Fake ist) sogar voller Stolz selbst gebloggt:

I’m working in my school’s admissions office for the time being. This is a great opportunity for me, and I’m so glad to have the ability to decide who will come in and who won’t. We are here to make future leaders of America and the world, and as such we have the responsibility do keep those who would make the world a worse place far away, while admitting those who have potential to use their abilities to improve the world.

For instance I can’t tell you how many applications I saw that were just dripping with white male privelege. Any of those that I saw basically went straight to the garbage can regardless of how good their qualifactions were. If I saw an application from a white male that basically was just good test scores, and activities like chess club or math club or what not then it shows me this person is not interested in a diverse environment. Obviously he made no effort in integrating with minorities or to sympathize with them and is counting on male privelege to get in. So that kind of application should get ignored. In their place I admitted a female student. This goes double especially for math/science majors.

[…]

We can’t boil people down to numbers or statistics, or reject people based on the color of their skin. I’m happy to say that I approved nearly 90% of all female minority and 80% of all (white female applicants especially if the girls want to study math or science) while rejecting over 50% of white males this week and hope this trend holds out.

Die Georgetown University in Washington D.C. gehört zu den angesehensten Universitäten Amerikas, und wer bearbeitet die Aufnahmeanträge? Eine einzelne Studentin. Von so etwas wie Mehraugenprinzip oder Segregation of Duties haben die auch noch nichts gehört. Da kann man mal sehen, nach welchen Kriterien die amerikanische Elite gemacht wird. Und man sieht, mit welchen subversiven Methoden da der Feminismus die Infrastruktur unterwandert und sabotiert.

Gefunden habe ich das über den Hinweis eines Lesers (Danke!) auf diese Webseite, wo auch erklärt wird, wie man sie identifiziert hat, denn wie fast immer bei feministischen Aktionen, Blogs und Medienkampagnen wurde auch dieses anonym/pseudonym geführt. Es gibt nur sehr wenige andere Organisationsformen (und davon fällt mir keine ein, die nur im legalen Bereich agiert), die ihre Identitäten so systematisch verbergen wie feministische Aktionisten. Auch in Deutschland ist das ziemlich schwierig, die Urheber zu ermitteln, weil viele der deutschsprachigen – und offenbar von Deutschen geschriebenen – Blogs kein Impressum tragen und im oder vom Ausland aus geführt werden. Hier konnte man sie nur ermitteln, weil sie einen Fehler gemacht hat, nämlich den Titel und den Zeitpunkt der Verteidigung ihrer eigenen Master-Arbeit zu erwähnen, über die man natürlich die Identität sofort ermitteln konnte. (Natürlich das übliche feministische Geschwurbel, was auch die typisch feministische Wortwahl, Formulierungsweise und Denkart ihres Blogs erklärt.)

Und da wird auch erwähnt, dass sie nicht einmal wissen, wieviele und welche Bewerbungen die Dame weggeworfen hat. Die können die Betroffenen weder von sich aus anschreiben und nachträglich aufnehmen, noch können sie es widerlegen, wenn jetzt Leute kommen, die sich nicht beworben haben, und behaupten, sie hätten sich beworben. Bleibt zu hoffen, dass dort jetzt eine Klage- und Schadensersatzwelle in Milliardenhöhe auf die zukommt. Dass das da mal so richtig kracht, damit die endlich mal merken, auf welchen Pfad sie sich da begeben haben.

Und ich wette, das ist erst der Anfang, da kommt noch viel mehr ans Licht.

Besser ist das in Deutschland aber auch nicht. Ich habe gerade über eine Ausschreibung für eine Professur geschrieben, bei der Frauen angeblich nur bei gleicher Qualifikation bevorzugt würden, sie aber vorher schon wissen, dass die Professur den Frauenanteil erhöhen wird. Und was von der Professur verlangt wird, schreiben sie erst gar nicht dazu (beliebiges Fachgebiet!), damit man nicht nachprüfen kann, wer die höhere Qualifikation hatte. Das wird dann einfach willkürlich festgelegt.

Interessant ist auch die Eigendarstellung der Frau in der About-Seite ihres Blogs:

I am a conservative American woman and a feminist with a bachelor’s degree in philosophy and women’s studies. I am currently in my third year of my doctorate in political science. […]

Sexism, racism, and homophobia: Being that I am a feminist, I will naturally be against sexism. Racism is essentially the same thing as nationalism. Just as nationalism sees one country – an arbitrary group of people – as being better than another, racism sees a race – another arbitrary group of people – as being better than one another. I also believe that we need to take a strong stand against hatred. Diversity and tolerance are the strengths of many democracies; on the other hand, our despicable hate-filled enemies, including the terrorists who attacked us on 9/11 despise tolerance. Thus, I support members of the LGBTI community.

LGBTI = Lesbian, Gay, Bisexual, Transgender and Intersex. Also ist sie effektiv für alles außer weiße, heterosexuelle („normale”) Männer. Das übliche Feind- und Hassbild, auf das Feministinnen gedrillt werden wie religiöse Terroristen. Da findet ein regelrechter Vernichtungsfeldzug statt.

Und genau denselben – und noch schlimmeren – Quatsch hat ja auch die deutsche Verfassungsrichterin Susanne Baer in ihren Schriften und Vorträgen verbreitet, nämlich dass eben dieser weiße, heterosexuelle Mann privilegiert und an allem Schuld und zu bekämpfen sei, dass es feministische Pflicht sei, unterschiedliche Maßstäbe anzuwenden, jede Gleichbehandlung zu verhindern, alles subversiv zu unterwandern und diese Feinbild-Männer zu bekämpfen. Und dass wir jegliche Qualitätsmaßstäbe abschaffen müssten, weil die eh alle nur Männer bevorzugen.

Wundert sich noch jemand darüber, dass diese Verfassungsrichterin meine Verfassungsbeschwerde gegen Prüferwillkür und auf einheitliche Promotionsanforderungen in den Müll geworfen hat? Genau dasselbe Schema, derselbe persönliche Hintergrund, dieselbe Eigendarstellung – und dieselbe Ideologisierung, denn Baer hat ihren Feminismus ja in den USA studiert.

Wir sollten die Mülleimer genauer untersuchen. Auch die des Bundesverfassungsgerichts.

Nachtrag 1: Lesenswert auch dieser Blogpost dazu.

37 Kommentare (RSS-Feed)

Claus
20.4.2013 15:54
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Als ich diese Passage gelesen habe, ist mir ein kalter Schauer den Rücken runtergelaufen:

“We are here to make future leaders of America and the world, and as such we have the responsibility do keep those who would make the world a worse place far away, while admitting those who have potential to use their abilities to improve the world.”

Das ist Fanatismus.


Hadmut
20.4.2013 16:00
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> Das ist Fanatismus.

Feminismus. Man nennt es Feminismus.


Oppi
20.4.2013 16:13
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Da wird einem echt anders …


Wolfgang Keller
20.4.2013 16:14
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Was ich nicht so ganz verstehe (vielleicht kann das Hadmut mal näher auseinandernehmen – falls nötig, in einem zukünftigen Blogpost): “das indoktrinierte Feindbild des Feminismus ist der heterosexuelle, weiße, nichtreligiöse, nichtausländische Mann mitteleuropäischer Abstammung”

Ich denke, es besteht ein Konsens darüber, dass in anderen Kulturen (nicht-mitteleuropäischer Abstammung; z. B. islamische Länder) eine deutlich ernstere “Unterdrückung” von Frauen stattfindet als in Deutschland/Mitteleuropa. Ebenso sind zumindest einige Religionen (ich denke mal, zumindest einen strengen Katholizismus können wir dazurechnen; ebenso die fast schon klischeehafte “Unterdrückung” in streng moslemischen Kulturen) deutlich weniger offen gegenüber Frauenrechten als nichtreligiöse Menschen.

Demnach ist, wenn man wirklich für Frauenrechte (sowohl im positiven als auch im negativen Sinne) kämpft, das genannte Feindbild in meinen Augen eher suboptimal. Wie ist also dieser Widerspruch aufzuklären?


Heinz
20.4.2013 17:45
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> Wie ist also dieser Widerspruch aufzuklären?

Feministen und Frauenrechte/Gleichberechtigung sind nicht das Selbe, im Gegenteil, sie schließen sich sogar gegenseitig aus.


Mr. Nielsson
20.4.2013 18:47
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Wolfgang Keller
> Ich denke, es besteht ein Konsens darüber, dass in anderen Kulturen (nicht-mitteleuropäischer Abstammung; z. B. islamische Länder) eine deutlich ernstere “Unterdrückung” von Frauen stattfindet als in Deutschland/Mitteleuropa.

Das ist ein propagandistisch aufgeblähter Mythos. Lediglich kulturelle Unterschiede gibt es. Über die sollte man sich erst einmal selbst informieren. Die Unterdrückung der Frau widerspricht den Lehren des Islams. In vielen Aspekten ist die Frau mehr geschützt und geschätzt. In islamischen Ländern ist die pöse Pornografie umfassender verboten, als es in genderistischen Ländern von lesbischen Politikerinnen bisher durchgesetzt werden konnte.
Frauen dürfen sich gegen die sexistischen Blicke der Männer mit einem Kopftuch schützen. In Deutschland ist das Frauen verboten worden. In muslimischen Länder, wie der Türkei haben Frauen dagegen die Freiheit der Entscheidung dafür.
Im Islam gibt es für ehebrechende Männer drakonischere Strafen als in Deutschland. Im Gegensatz zum deutschen Unterhaltsrecht hat der Mann dort die volle Unterhaltspflicht. Frauen werden bereits vor böser Nachrede besonders geschützt: “Und diejenigen, die züchtige Frauen verleumden, jedoch nicht vier Zeugen beibringen – geißelt sie mit achtzig Streichen und lasset ihre Aussage niemals gelten.“ sagt der Koran. Ebenfalls brauchen Frauen weder im Christentum noch im Judentum an der Vollstreckung der Steinigung teilnehmen, damit diese keine Furcht davor haben müssen, einer ihrer Fingernägel könnte dabei abbrechen. http://youtu.be/MIaORknS1Dk Religion ist sowieso auf der Seite des postmodernen Feminismus, wie Richard Dawkins feststellt. Die Feministische Theologie kämpft weltweit gegen den blasphemischen rationalen Atheismus der Männer.


Joe
20.4.2013 18:53
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Das ist nur sekundär Feminismus und primär anti-weißer Rassismus (der sich selbst Antirassismus nennt).

Das Fazit aus dieser ganzen Epoche westlicher Dekadenz wird sein: Wer Frauen nicht “unterdrückt”, wird selbst unterdrückt. Und das müssen die weißen, normalsexuellen Männer so langsam mal lernen.


Claus
20.4.2013 19:11
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@Wolfgang

Einen Teil des Widerspruchs kann ich vielleicht erklären. Wenn du vom “Feindbild des Feminismus” sprichst, musst du dir klar sein, dass die Feministinnen über die wir hier sprechen in westlichen Kulturen leben. Und von ihrem Standpunkt aus (aus Sicht westlicher Kulturen) bauen sie das Feindbild auf. Das ist natürlich der Mann im eigenen Land, also der weiße, nichtausländische Mann.

Nun setzen sich Feministinnen angeblich für alle unterdrückten und diskriminierten Menschen ein (beachte einmal, wie angeblicher Sexismus und Rassismus in einem Atemzug erwähnt werden). Und wer ist noch in westlichen Kulturen unterdrückt? Genau, der nicht weiße ausländische Mann (und die Frau).

Feministinnen haben einen arg eingeschränkten Standpunkt indem sie einfach aus der Sicht ihres eigenen Kulturkreises heraus argumentieren. So kann es sein, dass eine Feministin den nicht weißen ausländischen Mann als erbramungswürdiges Opfer betrachtet, wenn der Mann in ihrem Land (im Westen) lebt. Der gleiche Mann aber, wenn er in Afghanistan seine Frau verschleiert, ist dann plötzlich das Feindbild par excellance (in den USA hat man auch deshalb Zustimmung in der Bevölkerung für die Überfälle auf Afghanistan und den Irak gewonnen, weil man die Feministinnen – eine nicht zu unterschätzende Kraft – ins Boot geholt hat, indem man ihnen eingeredet hat, dass man dort auch die Frauenrechte herbeibombt).

Wer gerade Feind oder Freund einer Feministin ist, entscheidet allein deren Gefühlslage. Auf Logik kannst du dich da nicht verlassen.


Bernd Kraut
20.4.2013 19:23
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“Wie ist also dieser Widerspruch aufzuklären?”

Gar nicht! Du tust so, als hätten Feministinnen eine Logik oder einen Maßstab, dem sie ihrem Verhalten zugrunde gelegt hätten. Haben sie aber nicht. Sie handeln genaus irrational und destruktiv wie religiöse Fanatiker, Sektenmitglieder oder psychisch Gestörte. In der Regel ist ihr Hass bzw. ihre Missandrie persönlich motiviert, was zumindest das Feindbild erklären könnte. Aber dort nach tieferen Gründen zu suchen halte ich für Zeitverschwendung.


Svenska
20.4.2013 19:33
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@Wolfgang: Es geht bei dem hier praktizierten Feminismus nicht um Frauenrechte.


ArgumenteVonFemastasen
20.4.2013 19:46
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@Wolfgang Keller (((“Ich denke, es besteht ein Konsens darüber, dass in anderen Kulturen (nicht-mitteleuropäischer Abstammung; z. B. islamische Länder) eine deutlich ernstere “Unterdrückung” von Frauen stattfindet als in Deutschland/Mitteleuropa.”)))

Der Islam ist vor allem männerfeindlich, nicht frauenfeindlich.

http://bloganddiscussion.com/argumentevonfemastasen/1768/muslime-sind-frauenfeindlich/


ArgumenteVonFemastasen
20.4.2013 19:50
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@Hadmut (((“Feminismus. Man nennt es Feminismus.”)))

Ich widerspreche (wie immer). Für mich ist dieses Verhalten “typisch Frau” und nicht “typisch feministisch”. Solches Anti-Männer-Verhalten wird man automatisch erhalten, je mehr Frauen an Schaltstellen vordringen.


Hier ein schöner Screenshot (habe ich gerade gemacht) der Eingangsseite der Georgetown Universität:

http://www.stooorage.com/show/2111/8514424_georgetownuniversity.png

Bitte zählen und beantworten:

Was ist das Verhältnis von abgebildeten Männern zu Frauen?
[ ] 2:2
[ ] 2:4
[ ] 2:9

Wie viele weiße Männer sind abgebildet?

[ ] 0
[ ] 1
[ ] 2


@Danisch (((“Besser ist das in Deutschland aber auch nicht. Ich habe gerade über eine Ausschreibung für eine Professur geschrieben, bei der Frauen angeblich nur bei gleicher Qualifikation bevorzugt würden, sie aber vorher schon wissen, dass die Professur den Frauenanteil erhöhen wird. Und was von der Professur verlangt wird, schreiben sie erst gar nicht dazu (beliebiges Fachgebiet!), damit man nicht nachprüfen kann, wer die höhere Qualifikation hatte. Das wird dann einfach willkürlich festgelegt.”)))

Manche handhaben das sogar so:

Wenn eine Chemikerstelle ausgeschrieben ist, und es melden sich
9 männliche Nobelpreisträger für Chemie
1 weiblicher Chemiker

Dann sind alle 10 gleich qualifiziert, denn es wurde nach Chemikern gesucht, und die Frau ist Chemikerin.


Ge0rg
20.4.2013 20:28
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@Wolfgang Keller
Ich denke, der Feminismus strebt nach Hegemonie.
Also ist es klar, wer zuerst entmachtet werden soll. Andere folgen später.


Jörg
20.4.2013 20:36
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Der Ausdruck “Frauenrechte” ist falsch.

Es geht um Frauen, die Männerrechte für sich beanspruchen wollen.


@maskuTroll
21.4.2013 0:24
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@Femastasen 2:6 ist nicht dabei.

@W Keller Es geht um Extrawürste und Sonderpöstchen in den Heimatländern der Femis, nicht um solche im Rest der Welt. Dort würden sie kaum davon profitieren,


Wildlife
21.4.2013 3:09
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@ Argumente von Femastasen:

Zitat:
“Ich widerspreche (wie immer). Für mich ist dieses Verhalten “typisch Frau” und nicht “typisch feministisch”. Solches Anti-Männer-Verhalten wird man automatisch erhalten, je mehr Frauen an Schaltstellen vordringen.”

Das widerspricht sich nicht: Femin – Ismus heißt ja genau, daß das typisch Weibliche zur alleinwahren Ideologie erhoben wird. Ob das dann wirklich typisch oder künstlich typisiert ist, ist dann noch die Frage. Aber daß Mario Barth ganze Stadien füllt, sagt hier schon einiges…


AFW
21.4.2013 7:59
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@Ge0rg: Feminismus ist totalitär, unlogisch, parasitär und paranoid.
Wir erleben eine schleichende Gleichschaltung aller Institutionen und Meinungen, ganz so wie im “Tausendjährigen Reich”.


Anonym
21.4.2013 9:36
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Protipp: Die ganze Geschichte ist ein Schwindel.


Hadmut
21.4.2013 10:04
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@Anonym:

> Protipp: Die ganze Geschichte ist ein Schwindel.

Das wäre natürlich gut möglich. Aber wenn, dann ein gut gemachter, weil die Ideologie und das Wording dahinter exakt passen. Es beschreibt ganz exakt die Denkweise vieler Feministinnen. Das müsste jemand gemacht haben, der sich schon ganz gut mit Feminismus auskennt.


Full xD
21.4.2013 9:38
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Claus
> Zustimmung in der Bevölkerung für die Überfälle auf Afghanistan und den Irak gewonnen, weil man die Feministinnen – eine nicht zu unterschätzende Kraft – ins Boot geholt hat […]

Judith Butler sitzt nicht in diesem karrieristischen Feminazi U-Boot. Sie hat Zivilcourage und setzt sich gegen Rassismus an. Das ist ihr hoch anzurechnen! http://youtu.be/BV9dd6r361k


F.N.
21.4.2013 9:51
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Ich denke es ist unbestritten, dass Frauen in der Geschichte über lange Zeit einen niedrigen Stand hatten; als ganz objektives Kriterium liesse sich z.B. das Wahlrecht anführen. Wenn man will darf man das gerne die “historische Unterdrückung der Frau” nennen, von mir aus.

Nun stelle ich jetzt mal eine etwas gewagte, wahrscheinlich kaum belegbare Behauptung in den Raum: Das was die Feministen heute veranstalten hat sich womöglich in den ersten Hochkulturen (von denen einige ja angeblich Matriachate waren) so, oder so ähnlich abgespielt und weil “typisch Frau” an Führungspositionen eben nur noch gemauschelt, gezickt und intrigiert wurde hat es damals diese “Feministate” regelmäßig an die Wand gefahren. Vielleicht hat sich so im kulturellen Unterbewustsein (z.B. in Form Dawkins’scher Meme, die sind aber auch nur eine Behauptung) die Annahme manifestiert, dass Frauen nicht in der Lage sind auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Entscheidungen zu treffen und die Aufgaben in Führungspositionen zum Wohle aller zu bewältigen, sondern im Gegenteil extrem egoistisch und kurzsichtig handeln (letzteres ist eine von mir schön länger immer wieder gemachte Beobachtung).

Das obige ist sowas von dünn, das wäre nich nicht mal eine vernünftige Arbeitshypothese für einen Evolutionssoziologen. Ich finde es ist aber dennoch ein interessanter Gedanke.

Und wenn man mal die Entscheidungsmuster, so wie ich sie jetzt unbelegt behauptet habe, mal wissenschaftlich untersuchen wollte, würde man vermutlich von Genderisten in Grund und Boden gestampft werden (juristisch, akademisch, persönlich).


@F.N. (((“Ich denke es ist unbestritten, dass Frauen in der Geschichte über lange Zeit einen niedrigen Stand hatten; als ganz objektives Kriterium liesse sich z.B. das Wahlrecht anführen. Wenn man will darf man das gerne die “historische Unterdrückung der Frau” nennen, von mir aus.”)))

Nein, umgekehrt. Denn im Gegensatz zu Frauen hatten 99% Männer ebenfalls kein Wahlrecht, mussten sich aber in Kriegen und anderen Unappetitlichkeiten verschleißen lassen.

Frauen waren schon immer das gepämperte Geschlecht.


@Anonym (((“Protipp: Die ganze Geschichte ist ein Schwindel”)))

Die Startseite der Universität (siehe meinen vorherigen Kommentar) ist’s aber nicht.


Joe
21.4.2013 12:00
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Das was die Feministen heute veranstalten hat sich womöglich in den ersten Hochkulturen (von denen einige ja angeblich Matriachate waren) so, oder so ähnlich abgespielt und weil “typisch Frau” an Führungspositionen eben nur noch gemauschelt, gezickt und intrigiert wurde hat es damals diese “Feministate” regelmäßig an die Wand gefahren.

Man muß hier aufpassen, nicht Ursache und Wirkung zu verwechseln. Wenn Maden eine Leiche befallen, dann sind nicht die Maden für die Todesursache verantwortlich.

Wenn also in dekadenten Hochkulturen Frauen auf “Führungspositionen” gelassen werden (denn ohne Hilfe kommen sie da nicht hin), dann ist das ein Symptom des Niederganges der jeweiligen Kultur (die letzte Phase vor dem Untergang mit vollständigen Verschwinden). Die Weiberplage kann das aber weder einleiten noch aufhalten, sie ist nur die zwingende Folge des Exodus (männlicher) Führungspersönlichkeiten.

Wo die eigentlichen Ursachen für den Tod liegen, bleibt zu untersuchen.


O.
21.4.2013 14:55
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Hallo Hadmut,
selbst wenn der konkrete Fall,hier nur ein Gerücht sein sollte, die anderen von Dir erwähnten Beispiele sind haarsträubend.
Das ist ja geradezu erschreckend.


Andreas
21.4.2013 17:08
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@.F.N:

Frauen das Wahlrecht zu verwehren, ist keine Unterdrückung.
Kindern geben wir aus guten Gründen ebenfalls kein Wahlrecht.

Die Einführung des Frauenwahlrechts war ein historischer Fehler. Damit fing der ganze Schlamassel, den wir heute erleben, erst an.


Thomas M.
21.4.2013 18:03
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Dafür läßt sich das Domscheit-Berg gerade bei der taz also Opfer-Abonnentin feiern und stellt Forderungen in Sachen Meinungs- und Netzunfreiheit, dass man darauf wartet, dass sie jeden Moment die Maske runterreisst und darunter kommt Ursula v.d. Leyen zum Vorschein:

http://www.taz.de/tazlab-Panel-zu-Sexismus-im-Netz/!114890/

Ebenso widerlich wie verlogen!


Herrmann
21.4.2013 20:20
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@Mr. Nielsson
Du bist witzig.


Normalerweise geht sowas nicht. Wenn ein vernünftiger Posteingang stattfindet kann man oder frau nichts verschwinden lassen. Nur wenn sie allein den Posteingang der ganzen Universität macht, was nicht glaubhaft ist, wäre sowas möglich.
Derjenige, der eine Sendung entgegennimmt, trägt sie ins Postbuch ein, öffnet sie aber nicht, jedenfalls nicht in einer großen Firma. Ja, man kann den Absender lesen und aus Format, Zeitraum und Adresse Rückschlüsse auf Bewerbungen ziehen. Möglich ist sowas.
Hadmut hat recht, selbst wenn es nicht stimmt, allein daß der Gedanke in der Welt ist, beweist die Verkommenheit dieser Ideologie — wenn es keine Unterstellung der Gegenseite, also wieder eine “Verschwörung”, ist.

[Der Schlamassel begann mit dem Wahlrecht für Frauen]
Da mag was dran sein.

Das Wahlrecht für Frauen kam in Zeiten, als sich Frauen noch überwiegend für ihr Umfeld und die Familie interessierten und damit ausgelastet waren.
Aber, wir wollen mal die Kinder nicht mit der Wanne ausschütten, die meisten Frauen halten nichts vom Feminismus. Er wird durch eine kleine ideologisierte Krawallgruppe vertreten. Deren Meinung infiziert schleichend nicht nur die Frauen, auch die Männer. Opportunismus gibt es eben überall.

Der Grundgedanke von Wahl und Demokratie ist, daß jeder für sich, egoistisch für seine Interessen stimmt, siehe Rousseau. Das können die meisten nicht, Frauen ebensowenig wie Männer. Außerdem ist die Fragestellung fast immer untauglich.
Welche Partei wählt man als Mann denn heutzutage? Gibt es eine Männerpartei? Gibt es eine Partei, die nicht vom Feminismus durchseucht ist?

Das Argument mit den Kindern kann ich nicht nachvollziehen. Läßt man sie wählen, dann kürzen sich ihre Stimmen heraus, da zufällig verteilt. Kommt man jetzt mit dem Argument der Anstiftung und Ideologisierung, das gilt auch für Frauen, sogar für Männer. Man sehe sich mal die Realität an, Wahl ist eine ideologische Veranstaltung. Ist eine Wahl im Sinne einer rationalen Steuerung sowieso sinnlos?

Zum Thema liberal und wählen habe ich grad eine Antwort auf Oliver Janichs Video erstellt:
http://thumulla.com/artikel/waehlen_oder_nicht.html

Carsten

national ist rational


Michl
22.4.2013 16:26
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> Da rauscht gerade was durch die Blogosphäre, was noch nicht in den großen Medien angekommen zu sein scheint. Insofern noch etwas mit Vorsicht zu behandeln, weil noch keine greifbaren Belege vorliegen, sondern es bisher nur ein verbreitetes aktuelles Gerücht ist. Und wie leicht sich Gerüchte in der Blogosphäre verbreiten, in der alle voneinander abschreiben, ist ja auch bekannt.

Schon, aber das impliziert dass etwas nicht mir Vorsicht zu behandeln wäre, nicht voneinander abgeschrieben und verlässlich, sobald es nicht in Blogs sondern in großen Medien veröffentlicht wird. Das kann man ja nicht behaupten. Vieles in den großen Medien hat doch mit der Realität nichts zu tun.


Hadmut
22.4.2013 17:43
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@Michl: bei großen Medien hast Du einen größeren Verbreitungsgrad und kannst annehmen, dass die Genannten mit hoher Wahrscheinlichkeit davon gehört und ggf Stellung genommen haben, und man hat auch eine Redaktion, die haftet und identifizierbar ist. Bei Blogs weiß man das oft nicht so genau.

Außerdem ist es viel leichter, ein paar Fakeblogs aufzusetzen, als eine großen Verlag zu faken oder zu unterwandern.


Steffen
22.4.2013 18:17
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@Carsten Thumulla:

Demokratie muß nicht zwingend eine Stimme pro Person sein.

Denkbar wäre auch eine Stimme pro Familie, die vom Mann als Familienoberhaupt abgegeben wird.
Darin sind die Interessen aller Familienmitglieder vertreten.


Mr. Nielsson
22.4.2013 18:22
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> Außerdem ist es viel leichter, ein paar Fakeblogs aufzusetzen, als eine großen Verlag zu faken oder zu unterwandern.

Genau, wie beispielsweise bei den Hitlertagebüchern des Sterns. Erstmal Auflage mit einer irgendeiner geilen Story machen. Der Käufer ist der Dumme. Immer an den Dummen denken! http://youtu.be/MblCY98OQgI


Eine Stimme pro Familie hatte wir doch mal, als wir noch Familien hatten. Dann kam das Wahlrecht für Frauen. Jetzt kommen Ausländer und Kinder dran. Besser wird es nicht.
Es gibt keine vernünftige Begründung für eine Wahl. Mehrheit muß nicht recht haben und sie darf nicht das Recht bekommen, eine Minderheit zu unterdrücken.
Es ist ein Zählen der Leute, ein ritualisierter Kampf. Wenn der nicht mehr funktioniert, dann erfolgt ein Rückfall und es wird wieder richtig gekämpft.

Carsten

“Autoritätsdusel ist der größte Feind der Wahrheit.”
Albert Einstein


Tante Jay
25.4.2013 20:04
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Man kann sowas sehr leicht nachprüfen. Indem man z.B. die betreffende Alma Mater anmailt.

Oder mit denen telefoniert. Wenns eigene Englisch nicht reicht, gibt es sicherlich genügend Helferlein, die da mithelfen.

Die meisten Unis sind da sehr auskunftsfreudig.

Mal sehen, was die mir zu dem Ding antworten.

Merke: Vorurteile und Rage sind schlechte Ratgeber für gute Artikel.