Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Spam-Filter gegen Gender-Sprech

Hadmut
8.4.2013 20:44

Jau, das war mal dringend nötig…


21 Kommentare (RSS-Feed)

Full xD
8.4.2013 20:55
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Und wo diese Option noch nicht vom Seitenbetreiber selbst angeboten wird hilft http://binnenibegone.awardspace.com/ weiter.


Pjüsel
8.4.2013 22:45
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kenn ich von irgendwo her 🙂


melITa
9.4.2013 2:38
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Der Filter ist gut, um sich auf den Inhalt konzentrieren zu können. Wichtig wäre es aber, dessen Existenz sehen zu können (Vielleicht sollte da am Rande eine Summary erscheinen “123 Genderformulierungen lesbar gemacht”), da sonst für den Leser, der nicht weiß, dass dieser Filter aktiv ist, ein falscher positiver Eindruck entsteht (“die Genderleute essen doch gar nicht so heiß wie sie kochen”).
Eine Alternative wäre auch, den Filter so einzusetzen, dass Texte mit Genderformen gar nicht erst durchgelassen werden, und von den Postern selbst “dudenkonform” (haha) formuliert werden müssen. Auch hier müsste diese Regel zwecks korrektem Eindruck dann irgendwie sichtbar sein.


dasuxullebt
9.4.2013 5:25
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Gabs da nicht mal die schöne Geschichte, wo jemand Code falsch kopiert hat, weil verändert wurde?


Hadmut
9.4.2013 7:17
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@uxul: oh, stimmt, da war mal irgendwas…


Thomas M.
9.4.2013 8:23
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Von den Piratinnen wurde schon gefragt, warum es diese Funktion gibt. Da selbst denken bei diesen nicht in Frage kommt, hier die Antwort:

Weil sie die Lesbarkeit des Textes und damit die Erfassung der Inhalte einfach wesentlich verbessert. Oh, stimmt ja, bei Gender-Blödsinn gibt es ja keine Inhalte, da begackert man ja lieber Binnen-I, Sternchen und Unterstriche bzw. deren Fehlen…


Joe
9.4.2013 12:26
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Darstellung von Genderformen unterdrücken

Gender unterdrücken! Dabei ist Unterdrückung ist doch was ganz Schlimmes, besonders die tausendjährige.

Trägt wie bereits gesagt zur Filterblase bei.


Hummel
9.4.2013 18:43
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Ich kenne eine noch bessere Methode: Gegenderte Texte gar nicht erst lesen.


Heinz
9.4.2013 21:09
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@Hadmut ; @dasuxullebt
Ja Fefe hat das mal geschrieben.
Ein Bekannter von ihm hatte das FF-Addon “Binnenibegone” benutzt.


Heinz
9.4.2013 21:10
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> Trägt wie bereits gesagt zur Filterblase bei.

Deshalb hab ich Binnenibegone auch wieder ausgeschaltet.


Lohengrin
9.4.2013 22:49
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Es ging um netinet.h statt netinet/in.h


Dummerjan
9.4.2013 22:52
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Da ich als Sehbehinderter ein Brailletablett verwende, ist die Verwendung von Sodnerzeichen immer sehr problematisch.
Ich finde sowohl der _ als auch der * o.ä. sind Zugangsbarrieren zu Genderthemen, auf die angesichts der intendierten Tendenz zu Beseitigung von Barrieren nicht sein sollten.
Niemand ist gezwungen bestimmte Posts zu lesen. Einen Aufwand zur Abschaffung des Gender* zu betreiben halte ich für strunz debil. Hinter jedem * steckt schließlich die Absicht, dass sich wirklich alle angesprochen fühlen.
Da ich als Sehbehinderter ein Leseproblem habe fühle ich mich auch angesprochen, nämlich ausgeschlossen.
Es gibt mehr Menschen, die mit Braille-Tablett arbeiten müssen – also relativ gesehen keine Kleinigkeit.
Wenn sich jemand als Feminist positioniert und sich dabei die Abwertung Behinderterzu eigen macht, dann markiert das den Unterschied zwischen Pose und Position.


Hadmut
9.4.2013 22:57
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@Dummerjan: Oh, Danke! Das ist ein ganz wichtiger Punkt. Denn Feministinnen behaupten ja immer, sich auch für Behinderte usw. einzusetzen und deren Gleichstellung zu fördern. Da passt das natürlich gar nicht rein.


Georg
9.4.2013 23:44
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@Dummerjan Es gibt da übrigens für die gebräuchlichsten Browser Plugins, um “gegenderte” Texte wieder in lesbares ASCII zu verwandeln.Der einzig beobachtete Nachteil ist, dass man oft garnicht mehr bemerkt, dass der aktuelle Leseacker mit derartiger Saat bestreut wurde.

Die inhaltliche Ernte offenbart es aber dennoch in den meisten Fällen.


@Dummerjan Ich habe mal auf http://de.wikipedia.org/wiki/Brailleschrift#Besonderheiten_bei_der_Verwendung_und_Steuerzeichen nachgeschaut, der Stern ist dort U+2814=? (hoffentlich geht Unicode hier im Kommentar). Was stimmt damit nicht (ich habe keine Ahnung)?


O.
10.4.2013 2:59
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Der Verkehrsminister umgeht die Sperre der StVO durch Umformulierungswahn der anderen Art:

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1875966/Geschlechtsneutrale-Verkehrserziehung?bc=sts;suc&flash=off


Heinz
10.4.2013 5:17
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> Nachteil ist, dass man oft garnicht mehr bemerkt, dass der aktuelle Leseacker mit derartiger Saat bestreut wurde.

Deshalb benutze ich soetwas nicht mehr.


NurZurInfo
10.4.2013 11:11
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Hier wunderbar erklärt, warum das Gender-Neusprech diskriminierend ist:

http://www.bruehlmeier.info/sprachfeminismus.htm

Darüberhinaus zeigt es mangelnden Respekt gegenüber dem Leser, wenn der Verfasser seinen Schrieb ohne Interpunktion einfach nur hinrotzt bzw. mit dem Binnen-I bis zur Unkenntlichkeit verschwurbelt. Denn einer von beiden muß sich letztendlich die Mühe machen:
Entweder der Verfasser beim Schreiben eines leserlichen Textes oder der Leser eines unlesbaren Textes.

In diesem Zusammenhang mag jeder selbst bewerten, inwiefern das Medium “Twitter” für respektvolle Kommunikation geeignet ist.


anonym
10.4.2013 15:07
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@Dummerjan
> Hinter jedem * steckt schließlich die Absicht, dass sich wirklich alle angesprochen fühlen.

Hinter jedem Genderstern steht die Absicht anderen vorschreiben zu wollen wie sie schreiben reden und wie sie die Dinge zu sehen haben sollen.

Ganz unabhängig davon sind diese Braille-Interfaces offensichtlich sehr verbesserungswürdig. Unsere Tastaturen sind aber auch nicht viel besser, was man da alles nicht hinbekommt.


Michl
11.4.2013 15:18
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Diese Gender-Idioten! Jetzt habe ich schon in “klanglich alle Stückerln spielen.” ein Gender-I gelesen und mich gefragt was eine Stückerin sein soll.


Nicolai
12.4.2013 11:29
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@Dummerjan

Klar erschweren die Gender-_, -* und -I das Lesen. Es wird ja auch mehr Inhalt transportiert, den es zu denken gilt.
Aber _ und * existieren in 6-Punkt-Braille. Wird das bei dir nicht angezeigt oder gibt es das nicht in deiner Kurzschrift oder was ist los?