Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Ich bin jetzt “passiv aggressiv”

Hadmut
8.4.2013 1:12

Tolle neue feministische Argumentationstechnik.

Aus den Kommentaren zu meinem vorangegangen Blogartikel über die feministische Konferenz:

Ich hatte ja geschrieben, dass ich mich in Kenntnis der Rauswerferei jeglicher anderer Meinungen und der feministischen Vorwürfe gegenüber Männern entschieden hatte, dort einfach nichts zu sagen und nur passiv zuzuhören. Einfach nur hinsetzen, reden lassen, zuhören, ohne jede Kritik oder Bewertung. Nicht mal bewegen, nicht grüßen, keine Floskeln, nichts was irgendwie als »sexistisch« ausgelegt werden könnte.

Ich werde jetzt als „passiv aggressiv” eingestuft.

Selbst wenn man nur dasitzt, gar nichts macht, nichts sagt, keine Miene verzieht, sich außer ein paar Notizen zu machen nicht mal bewegt.

Einfach nur, weil man nicht kritik- und widerstandslos alles übernimmt, was einem die Ideologen zu glauben befehlen, weil man insgeheim noch denkt, ist man „passiv aggressiv”. Weil Aggression nach feministischem Weltbild ja immer nur von den Männern ausgeht und Männer immer aggressiv sind, die können gar nicht anders. Nicht mal wenn sie die Luft anhalten. Selbst wenn sie nichts sagen und sich nicht bewegen. Vermutlich zählt sich nicht zu bewegen und sich die Freiheit rauszunehmen, etwas nicht zu glauben, schon unter diskriminierende Machtausübung.

Wieder was gelernt.

Wie gut, dass ich dort nichts gesagt habe, sonst hätte ich wohl als „aktiv gewalttätig” gegolten. Wahrscheinlich würde es mich nicht mal vor dem Vorwurf schützen, wenn ich nicht hinginge.


39 Kommentare (RSS-Feed)

flippah
8.4.2013 1:16
Kommentarlink

Anfrage an Radio Eriwan: Darf man in der UdSSR offen sagen, was man denkt?
Antwort: Im Prinzip ja. Solange Sie nicht etwas denken, das sie nicht offen sagen dürfen.

Wie man sieht, kann man dieses Konzept weiter verfeinern.


Fx
8.4.2013 1:22
Kommentarlink

So langsam verstehe ich, warum viele altgediente Feminismuskritiker und/oder Männerrechtler sagen: “mit Feministinnen diskutiert man nicht”.


matthie
8.4.2013 1:27
Kommentarlink

welche/(@|_*r (?) “Doc” hat die F60.8 diagnostiziert?

http://de.wikipedia.org/wiki/Passiv-aggressive_Pers%C3%B6nlichkeitsst%C3%B6rung

kurz: Trotz,
-wie war das mit dem Schluss von einem/r selbst auf …


Hadmut
8.4.2013 7:10
Kommentarlink

@mathie: Oha, Danke!

das heißt, die halten es jetzt schon für eine Geisteskrankheit, nicht ihrer Meinung zu sein…


Skeptiker
8.4.2013 1:44
Kommentarlink

Die Figur ist aber nicht neu: “Passive Bewaffnung” kommt mir da in den Sinn, und natürlich der gute alte “Präventivschlag”. Als wenn intellektuell oder auch nur argumentativ aus der Ecke irgendwas Neues zu erwarten wäre.


Woot
8.4.2013 2:47
Kommentarlink

Meine Lieber Hadmut,

ich (als Mann) habe Dir erklärt was zuhören bedeutet, das es sich nicht nur ein passives aufnehmen von Informationen ist, sondern das zuhören kognitive wie emotionale Arbeit bedeutet.
Das bedeutet aber keinesfalls mit allem einverstanden zu sein.

Und natürlich wärst Du dort unaufgenehm aufgefallen hättest Du dort angefangen im Duktus Deines Textes zu ranten.
Aber Du willst lieber gelobt werden, weil Du nicht ausfällig geworden bist und Dir Dein miese Stimmung nicht hast anmerken lassen. ‘Seht her wie ich gelitten habe und wie mir die bösen Feministinnen keine Anerkennung für dieses Mindestmaß an zivilisierten Umgang zollen’.


Hadmut
8.4.2013 7:15
Kommentarlink

@Woot: Du hast gar nichts erkärt, weißt offenbar nicht einmal, was erklären ist, hast meinen Text nicht verstanden und hältst Leute für krank, die nicht der heiligen Einheitsmeining sind…


lars
8.4.2013 3:12
Kommentarlink

Der Begriff der “passiven Agressivität” besitzt durchaus eine sinnvolle Bedeutung.
Über die korrekte Anwendung des Begriffes will und kann ich mich an dieser Stelle nicht auslassen.

http://www.psychologytoday.com/blog/evolution-the-self/200806/afraid-rage-the-origins-passive-aggressive-behavior


Hanz Moser
8.4.2013 3:29
Kommentarlink

Wenn man sich die Argumentationsstruktur anschaut und auch das Gebahren das bei feministischen Veranstaltungen an den Tag gelegt wird, so wie klar feministischen Quellen zuzuordnende politische Vorschläge, stellt man fest, dass es eine ungeheure parallele zu totalitären Systemen gibt.

Persönlich bevorzuge ich daher den Begriff Pseudo-Feminismus, weil das mit dem Feminismus der 68er und den echten Frauenrechtsbewegungen nicht nur in der Art der Zielerreichung nichts mehr zu tun hat, sondern weil auch das Ziel selbst mit Frauen und auch mit Geschlechterdiskriminierung nichts mehr zu tun hat.

Und natürlich bist du passiv aggressiv. Du gehst da ja nur hin, um deine Vorurteile bestätigen zu lassen und hinterher zu meckern. Dein Verhalten ist von Grund auf darauf ausgerichtet, Ärger zu stiften und diese Leute anzugreifen. Du wrast nur zum Munition sammeln da. Wenn du die Auseinandersetzung vor Ort scheust und bewusst vermeidest, damit dir keiner widersprechen kann, ja aber trotzdem mit der geistigen Haltung der Kritik und Geringschätzigkeit ihrer Thesen hingehst, ist das aggressiv. Entsprechend der oberflächlichen Konfliktvermeidung aber passiv-aggressiv.

Bestechende Logik, nicht wahr? 😀


Lohengrin
8.4.2013 3:41
Kommentarlink

Hör auf, dich argumentativ mir diesem Unsinn zu befassen! Du hast schon genug dazu gesagt.

Da ist ein ganz anderes Problem, was mir gerade klar wird.
Wer ist Anke Domscheit-Berg? Was hat sie vor? Was tut sie aus Dummheit? Was tut sie aus Berechnung?
Die ist 1968 geboren. Daniel Domscheit-Berg 1978. Sie hat nur Laberfächer studiert und verkehrt seit langer Zeit in verdächtigen Kreisen. Er ist Nerd, war bei einer von den WikiLeaks-Leuten.
Juni 2010 haben die beiden geheiraten. Danach kam es zu den Problemen bei WikiLeaks. Assange und Daniel Domscheit-Berg haben ihre Fähigkeiten übertrieben, dadurch die Sicherheit der Whistleblower riskiert, und sich darüber gestritten, wer von beiden den Ruhm haben soll, die WikiLeaks-Sachen zu veröffentlichen. Danach sind die beiden Piraten geworden. Anke Domscheit-Berg war vorher bei den Grünen.


Hadmut
8.4.2013 7:20
Kommentarlink

@Lohengrin: Siehe dazu meinen Blogartikel, ob die Piraten von der CIA sabotiert wurden.


BeeJay
8.4.2013 6:11
Kommentarlink

Das erinnert mich an 2 Cartoons von Loriot:

Feierabend
https://www.youtube.com/watch?v=9qUtWteHPUI

Das Frühstücksei
https://www.youtube.com/watch?v=bBQTBDQcfik

Da frage ich mich: “Was ist denn besser? Passiv agressiv oder aktiv aggressiv?” 😉

Wobei: Selbst wenn beide Darsteller (getreu dem Kegelklubsprech) transsexuelle Eichhörnchenn wären, fände ich den Umgang grotesk-schlimm.


HAHAHAAA, Wikipedia!

Man muß alles klassifizieren! Man muß alles bei Bedarf auf krank stempeln können:
http://www.spiegel.de/spiegel/vorab/debatte-um-psychiatrie-experten-warnen-vor-ausweitung-von-diagnosen-a-878561.html

Carsten

“Das wird durch die Arroganz der Klimawissenschaftler mehr als
kompensiert. Ich wundere mich, dass die anderen Disziplinen da so
ruhig zuschauen, wie der Ruf der Wissenschaft ramponiert wird. Mach
mal ein Börsenmodell, das die Aktienkurse für 200 Jahre voraussagt,
und behaupte, das sei Wissenschaft…”
Werner Baumschlager


Jens
8.4.2013 8:17
Kommentarlink

“Der Begriff der “passiven Agressivität” besitzt durchaus eine sinnvolle Bedeutung.”

Was Carsten Thumulla schreibt.


Woot
8.4.2013 8:51
Kommentarlink

@Hadmut
Du bist dort natürlich mit größten Respekt für die anderen Teilnehmer reinmaschiert um in einer erlebnisoffenen Athmosphäre deine Wahrnehmungen & Meinungen zu überprüfen, alles klar.

Vielleicht kommt Dir irgendwann mal in den Sinn das niemand Deine Meinung unterdrücken will, sondern Du einfach nur unfähig bist diese in einem konstruktiven Rahmen zu äußern.
Da haben Dich die kindergartenähnlichen Gesprächsregeln der Veranstalter wahrscheinlich in arge Bedrängnis gebracht….aber nachdem ich die Beleidigungen & die respektlosigkeiten in Deinem Blogpost gelesen habe denke ich das diese Regeln evtl. bitter nötig waren.


Hadmut
8.4.2013 8:56
Kommentarlink

Schon mal aufgefallen, dass Du von Deinen Vorwürfen noch gar nichts begründet oder nachvollziehbar machst und hier nur beleidgst und emotional herumseierst?


Hanz Moser
8.4.2013 9:20
Kommentarlink

Hadmut, glaubst du das ändert sich?

Die Kaste der geistig Unbewaffneten ist auf ihre Meinung und auf Poppers Welt 2 beschränkt. Der Griff hin zu etwas, dass die Sphäre der Emotionen verlässt, erfordert ein Minimum an geistiger Leistung.

Entsprechend deiner Sichtweise auf die Genderleute kannst du weder erwarten, dass jemand wie Woot damit ankommt oder es greifen kann.


slowtiger
8.4.2013 9:33
Kommentarlink

Wieso passiv? Ich finde, du bist ganz ehrlich aggressiv, und mit sowas kann ich gut arbeiten. Auseinandersetzen, widersprechen, schlechte Argumente zerpflücken – wir haben davon momentan zuwenig in öffentlichen Diskussionen. Stattdessen fast nur noch ad hominem und Lagerwahlkampf.

Übrigens interessant, wie meine Twitter”freunde” darauf reagieren, daß ich deinen Bericht als lesenswert verlinke. Da steht in nächster Zeit wohl ein wenig Weiterbildung an …


Joe
8.4.2013 10:38
Kommentarlink

das heißt, die halten es jetzt schon für eine Geisteskrankheit, nicht ihrer Meinung zu sein…

Das hat sich doch schon in der Sowjetunion bewährt: Leute, die nicht der vorgegebenen Meinung sind, gelten einfach als gestört und werden psychiatrisiert. Willkommen im Faschismus, im Westen nichts Neues.


Dies ‘passiv-aggressiv’ ist schlicht ein Paradox, also blanke Rhetorik – ein ‘Sprachspiel’ bzw. eine Konstruktion wie ‘hell-dunkel’, ‘krypto-öffentlich’ oder ‘blutig-vegetarisch’ …


Natürlich muss in einer Welt, die formal auf Publizität und Transparenz ausgerichtet ist, ein notizenschreibender Mensch zunächst als lustiger Exot, später dann als subversives Element rubriziert werden. Insofern ist das Rubrum “passiv-aggressiv” im Kosmos dieser Leute stimmig. Womöglich wird “Lesen” ähnlich eingeschätzt, womit man dann bei einer vielleicht noch nicht erwähnten Dystopie wären: Fahrenheit 451.


Hadmut
8.4.2013 12:05
Kommentarlink

Hallo Hadmut,

könnte es sein dass das was du mit Feminismus bezeichnest eigentlich nur eine spezielle Berliner-Piraten-Variante desselben ist? Katrin Rönicke am in bereits verlinkten cre-Podcast über Feminismus nicht so unreflektiert rüber und wurde auch für ihre Darstellung angefeindet Passenderweise hat sie auch kein kreischende Stimme, trotz männlichem Moderator.


Woot
8.4.2013 12:37
Kommentarlink

Ihr armen armen Opfer. Lol.


Full xD
8.4.2013 13:47
Kommentarlink

Der Bericht ist engagierter investigativer Bürgerjournalismus. Hadmut Danisch erinnert dabei etwas an Miss Undercover, Anonymous und Wikileaks. Anstatt die Methode der Dokumentation zu kritisieren, wäre Kritik seiner Gegner an der enthaltenen Polemik im Bericht angebrachter. Nur wird das wiederum durch den Fakt unmöglich, das Genderismus ausschließlich aus konfrontativer Polemik besteht. Lieber Manipulieren die Genderisten Suchmaschinenergebnisse usw..

“Unsichtbar wird der Wahnsinn, wenn er genügend große Ausmaße angenommen hat.” Berthold Brecht


Thomas M.
8.4.2013 14:29
Kommentarlink

Über den häßlichsten Mann bei den Piraten, Anke Domscheit-Berg, lachen sich doch sogar schon unsere Nachbarn in der Schweiz kaputt:

http://blog.tagesanzeiger.ch/blogmag/index.php/5056/kontraphobisch-aufgetakelt/

Aus Genderkreisen wird nun bekannt, was auf der angeblichen Privat-Party ablief, hier die musikalische Untermalung dazu:

http://www.youtube.com/watch?v=mnsAN2iICSo

*LOL*


Ex Piratenwähler
8.4.2013 15:12
Kommentarlink

Danke Hadmut, toller Artikel.
Hab´s mir schon gedacht dass die Feministen den Laden früher oder später übernehmen.
Das war´s dann wohl mit den Piraten….

Schade eigentlich, was bleibt da noch auf dem Wahlzettel wenn man KEINE Frauenquoten möchte?
Gruß
Peter


Michael Vogt
8.4.2013 16:52
Kommentarlink

Je laenger ich ueber die Piraten und ihre jetzigen “Themen” nachdenke, desto laenger habe ich darueber nachgedacht…

Mick!


Joe
8.4.2013 17:28
Kommentarlink

was bleibt da noch auf dem Wahlzettel wenn man KEINE Frauenquoten möchte?

Rituale sind extrem wichtig, damit Gehirnwäsche funktioniert. Zu diesen Ritualen gehört auch das Ankreuzspielchen. Es verankert falsche Glaubensätze an “Mitwirkung” bei der Masse und erfüllt damit für die Eliten einen wichtigen Zweck.

Der erste Schritt ist also, sich freizumachen von der Vorstellung, Teil dieses Mechanismus zu sein und das Spiel der gezinkten Karten nicht mitzuspielen.

Das ändert natürlich genauso viel oder wenig an Frauenquoten, wie jede andere Handlungsoption, eröffnet aber die Möglichkeit der eigenen geistigen Befreiung aus den Griffeln der Marxismus-Feminismus-Vorsager. Unterstützend wirkt übrigens die Entfernung von Radio und Fernsehgerät aus dem eigenen Leben.

Durch das Erkennen von Zusammenhängen abseits des allgewärtigen Desinformationsnebels eröffnen sich dann neue Handlungsmöglichkeiten jenseits der durch die feministischen Eliten vorgegebenen Pfade.

TL;DR: Die Auswirkungen der “Wahl” auf das eigene Gehirn ist viel wichtiger, als die geglaubte Wirkung auf die Außenwelt. Das kann gar nicht genug betont werden.


Fry
8.4.2013 19:27
Kommentarlink

Lieber Hadmut,
ich stimme deinen Meinungen und Einschätzungen aus “Frauenquote” zum größten Teil zu. Danke auch für deine Blogbeiträge, ebenfalls meist sehr erhellend und findet oftmals volle Zustimmung, gerade wenn du wie meist deine Ansichten argumentativ und pointiert darstellst.

Nur in Bezug auf die Piratenpartei sehe ich das anders.

Schade finde ich nur, dass sowohl du selbst als auch die Leser hier häufig den Schluss ziehen, die Piratenpartei sei unheilbar krank. Mangels Alternativen setze ich allerdings immer noch meine Hoffnung auf diese Partei. Wem sonst sollte man eine Chance, sprich seine Stimme, geben? Lobbypartei FDP? Wählerverräter SPD? Deren logische Weiterentwicklung und Hort des Genderismus Grüne? Verfassungsfeinde und Überwacher CDU? oder gar die unsäglichen Linken?

Nein, ich ziehe es vor, an einen “kranken Patienten” Piratenpartei und dessen Selbstheilungskräfte zu glauben. “The power of the nerd”, wenn man so will. Bei den Piraten werden hoffentlich einige kluge Köpfe in Ämter gewählt werden, einfach weil die stumme und gar nicht kreischige Mehrheit eben doch vernünftig ist. Und dann wird man sehen. Kluge Köpfe gibt es dort, Beispiele sind Udo Vetter, Markus Kompa, Marina Weisband und sicherlich noch viele andere. Eine “Piratin Johannes Ponader” oder “den Herrn Anke Domscheit-Berg” muss man zwar ernst nehmen und vehement gegenhalten – im Gegensatz übrigens zu “K(l)ick mich”-Julia Schramm, die wohl keiner ernst nimmt – aber genau dieses Kontra geben doch auch innerhalb der Piratenpartei viele. Was die Presse als “Selbstzerfleischung” bewertet, ist vielleicht ein Akt der Selbstreinigung. Die Nerds sind nicht doof.

Und: es gibt keine Bürgerrechtspartei mehr in diesem Land. Und außer den Piraten gibt es auch keine Partei, die sich Bürgerrechte überhaupt nennenswert zum Programmthema gemacht hätten. Die Piraten jetzt nicht wählen, heißt sie aufgeben, und damit eine (letzte?) realistische Chance auf Wahrnehmung solcher Interessen verspielen.

Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Just my 2c,
Fry


Hadmut
8.4.2013 20:24
Kommentarlink

@Fry:

> Schade finde ich nur, dass .. du … den Schluss zieh[st], die Piratenpartei sei unheilbar krank.

Aber wie sollte man die Partei wieder entgendern? Die Leute wirst Du nie wieder los, und von diesem Gender-Trip kriegst Du die auch nie wieder runter.

Und selbst wenn: Eine Partei kann sich nicht selbst genug sein, sie muss auch gewählt werden. Und das haben die so nachhaltig kaputt gemacht, dass das so schnell nichts mehr wird. Wer soll das denn noch wählen?


Das würde mich auch ärgern… und da wir hegemoniale Männer sind, schlage ich vor, offen aggressiv zu sein. Warum nicht ausleben, was einem unterstellt wird.
Darauf ein “brains”.


Fry
9.4.2013 0:15
Kommentarlink

@Hadmut:

deine eigenen Worte von der PiratinnenKon: “Dafür, dass es ein so zentrales Thema war und das in Berlin stattfand, war der Zulauf peinlich gering, und eh fast nur die Protagonisten selbst da. Das Thema wird bei den Piraten grotesk überbewertet.” Das stützt meine These, dass die Nerds das hoffentlich erledigen werden.


Thomas M.
9.4.2013 6:26
Kommentarlink

Ich frage mich ja immer wieder, wasdie Speichellecker der Gender-Piratinnen zu ihrem Tun veranlassst. Haben die sich zu Hippie-Zeiten ihr Resthirn weggekifft und gehen einfach überall hin, wo man flauschig kuscheln und sozialpädagogisch dummschwätzen kann, bekamen sie Blicke auf Brüste – vielleicht sogar mit Anfassen – versprochen oder gab es Zusagen zum gegenseitigen Zuschanzen von Pöstchen, die aber eh nicht eingehalten werden, wenn die Piratinnen erstmal ihre Plätze besetzt haben und peinlich genau darauf achten werden, dass da kein Mann in die eigenen Reihen kommt, sondern nur gleichgescchaltete Gender-Muschis?


Thomas M.
9.4.2013 8:32
Kommentarlink

Die Nerds werden das aber nur erledigen können, wenn sie die Gendertrullas *und* die sie hofierenden Sozialpädagogen, Weicheier und Waschlappen verjagen können.


Radio Eriwan
9.4.2013 11:21
Kommentarlink

@flippah
Danke für die Frage 😉
alternative Antwort “Im Prinzip ja, sofern er sich ins Ausland begibt.”

Aber mal Butter bei die Fische. “passiv aggressiv” das ist doch schon ein Widerspruch in sich. Wer hat denn das ‘erfunden’….

Hadmut, hast Du dir das ausgedacht? Ich hoffe nicht!

So long, and thanks for all fish.


Thomas M.
9.4.2013 12:06
Kommentarlink

Im Übrigen: Lieber passiv aggressiv als aktiv vernunftresistent 😉

Bei Twitter fliegt der PiratinnenKon jedenfalls gerade die Scheisse meterweit um die Ohren. Es wurde die Anweisung getwittert, dass bei Fragen zur PiratinnenKon an den BuVo verwiesen (und – unausgesprochen – selbst die Schnauze gehalten werden) soll. Daneben sind jetzt ganz viele Piratinnen und ihre gegenderten Schleimscheisserchen damit beschäftigt, bei Youtbe und Twitter “Hater” aka Leute, die Fragen stellen oder Kritk üben, wegzuklicken, spamzublocken usw.

Sooo putzig, der Esoterik-Kindergarten.


Sorry, Leute, aber das Geweine, dass die Piraten nun von den Genderfeministinnen unterwandert seien, greift zu kurz. Diese Partei, die ursprünglich mal mit einem humanistischen Weltbild und einer im wesentlichen “ingenieursmäßigen” Geisteshaltung an politische Aufgabenstellungen herangegangen war, hat sich schon zweimal unterwandern lassen:

Erstens durch die Direkte-Demokratie-Vertreter, die glauben größere Gesellschaften könnten ohne Machtstrukturen irgendwie vernünftig funktionieren. Seit wann ist es gute ingenieurwissenschaftliche Herangehensweise, vollkommen unproduktive Labersitzungen abzuhalten? Die Piraten machen seit Jahren nichts anderes. Warum wollen sich denn bitte Menschen zu einer *Partei* zusammenschließen, denen überhaupt nicht klar ist, welche *gemeinsamen* Interessen sie verfolgen? Was *der Kern* des Weltbildes, aus dem heraus sie Politik machen wollen, ist? Ich behaupte, ganz am Anfang gabs diesen Kern: Humanistisch, Ingenieurmäßig. Aber dann kamen leider ein paar Technokraten (wenn man am Ingenieur-Weltbild was kritisch sehen sollte, dann die Meinung, man könne ja eigentlich *alles* über Technologie lösen), die meinten, das *wie* wäre wichtiger als das was, von Liquid Feedback und Crews und Cons und Bla und Blupp schwafelten, und die Piratenpartei zu einem riesigen Stuhlkreis gemacht haben, in dem jeder was sagen darf, keiner zuhört, und alle den Strick in verschiedene Richtungen ziehen.

Zweitens wurde zwar eine Unterwanderung durch die Neue Rechte abgewehrt, die Unterwanderung durch die alte Linke aber zugelassen. Nichts gegen Sozialstaatlichkeit und Mitgefühl. Ingenieure sind in der Regel keine Arschlöscher, denen die Schwierigkeiten anderer am Arsch vorbei gehen. Wir versuchen zu helfen (gerne mit Technik), aber auch mit Einsatz. Ingenieure sind eben normalerweise auch Leute, die die Ärmel hochkrempeln, Probleme anpacken und lösen. Die an sich und der Welt arbeiten und vor allem glauben, dass sie die Welt zum besseren ändern können. Aber sie erwarten den Einsatz normalerweise auch von anderen. Wir haben eigentlich was dagegen, uns als permanenter Underdog zu fühlen, der laut schreien muss, damit die bösen Anderen ihm was vom Kuchen abgeben. Die Piraten machen aber schon seit Jahren nichts anderes mehr. Grundeinkommen, Ponader. You name it.

Wo ist eigentlich der Unterschied zwischen den Radikalfeminist*_Innen und jenen, die bei den Piraten immer auf die bösen “Altparteien” geschimpft haben, die im Hinterzimmer die Welt regieren würden? Nirgends. Es ist die selbe dumme und bequeme Haltung, dass man allein auf weiter Flur gegen eine Weltverschwörung kämpft.

Die Piraten sind schon lange keine humanistischen, liberalen Ingenieure mehr, die vom BWLer-Juristen-Schmarotzertum die Nase voll hatten. Sie sind einfach nur Linke plus Internet plus mehrdemokratie.ev. Und jetzt halt noch plus Gendermafia.

Eine blanke Dagegen-Partei. Und die ist so attraktiv wie ein Warzenschwein mit Lippenstift.

Was dagegen hülfe? Nur eine erneute Unterwanderung von Leuten, die am selben Strang ziehen, und vielleicht mal in eine Richtung, die die Menschen, die an Aufklärung, Humanismus, Gleichheit, Positivismus, an die Vorteile von Technologien, an einen liberalen Sozialstaat glauben, nicht vollkommen vergrault sondern ihnen mal wieder eine politische Heimat gibt.


Gefährliche Liebschaften
9.4.2013 16:59
Kommentarlink

Frauen eigenen sich erstklassig als Mittel für einen arglistigen Überfall. Sie lassen sich als nützliche Idioten, oder Femme fatale hervorragend für ein Komplott benutzen, um verborgen Ziele durchzusetzen. Sei es in Sagen und Geschichten, wie die teuflische Schlange mit Eva gegen Gott,
Zeus mit Pandora gegen die Menschheit,
Tyndareos mit Helena gegen Troja,
Pharao Potiphar mit Frau gegen Joseph,
Philister mit Delila gegen Samson,
Hagen mit Krimhild gegen Siegfried,
Laertes und Polonius mit Ophelia gegen Hamlet,
Mittelmächte mit Mata Hari gegen Entente,
Rockefeller Oil mit Prohibitionschristinnen gegen Ethanol-Benzin,
Tabakindustrie mit Emanzen gegen Nichtrauerinnen,
Putins SWR mit Anna Chapman gegen Angloamerikaner,
Hochfinanz und Sarkozy mit Sexfalle Nafissatou Diallo gegen Dominique Strauss-Kahn,
Transatlaniker mit Lesbensexfalle Anna Ardin und Sofia Wilén gegen Julian Assanges Wikileaks
http://bayimg.com/dAkAKaAEH http://youtu.be/PZ0UgJRPhxw ,
CIA mit A.D.B.s Feminazi-Religion gegen Piraten,
CIA mit Femen und Pussy Riot gegen Putin.


quarc
10.4.2013 21:09
Kommentarlink

“Passiv agressiv” ist natürlich Blödsinn. Gemeint (aber mangels Sprachkenntniss nicht gefunden) war wohl “passiv feindselig”. In der Tat ist, je nach kultureller Prägung, Schweigen durchaus ein Mittel, seine Ablehnung zu zeigen. Ich weiß nicht, wie Hadmut aussieht wenn er irgendwo schweigt (zumal er ja in seinem Bericht erwähnt, dass er auf Freundlichkeit verzichten wollte), aber es ist natürlich denkbar, dass er auf andere Teilnehmer wie ein Amokläufer kurz vor dem Start gewirkt hat. Andererseits hat man ihn ja sogar zu der abendlichen Party eingeladen — ganz so schlimm wird er wohl doch nicht gewirkt haben.