Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Der Unterschied zwischen Korrelation und Kausalität

Hadmut
1.4.2013 22:36

Ein Forschungsprojekt in den USA zu einer seltsamen Frage.

Die US-Regierung gibt einem Krankenhaus 1,5 Millionen Dollar um herauszufinden, warum dreiviertel der Lesben fettleibig sind.

In erster Näherung könnte man das für eine Nullstudie halten, weil einem in den USA generell dreiviertel der Bevölkerung als fettleibig vorkommen und damit auch jede x-beliebige Bevölkerungsgruppe. Aber sie schreiben, dass es unter heterosexuellen Frauen nur die Hälfte wäre. Also schon eine signifikante Korrelation.

Da könnte man jetzt trefflich spekulieren, ob da nicht Ursache und Wirkung vertauscht sind, ob nicht eher fette Frauen aus Protest oder schlechten Heiratschancen dazu neigen, ihre lesbische Seite zu „entdecken“. So aus Not. Man könnte es ja auch andersherum formulieren und nicht sagen, dass unter den Lesben mehr Dicke sind, sondern dass unter den Dicken mehr Lesben sind.

Es könnte aber auch nur eine indirekte Kausalkette sein, etwa unter Lesben verbreitete andere Lebensstile oder andere Berufsschwerpunkte. Insofern gar nicht mal so schlecht, die Sache zu erforschen.

Beachtlich erscheint mir der Hinweis, dass es be Männern umgekehrt ist, dass heterosexuelle Männer doppelt so häufig fettleibig werden wie schwule Männer. Und da wird es nun interessant. Falls nämlich die Theorie stimmte, dass Homosexualität epigenetisch verursacht würde und Homosexuelle Verhaltensmuster des jeweils anderen Geschlechts zeigen, könnte das womöglich diese Effekte kausal erklären.

Also gar nicht mal so schlecht, die Fragestellung. Mal gespannt, was da herauskommt.


12 Kommentare (RSS-Feed)

yasar
2.4.2013 7:57
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Kurz gefaßt:

Jemand der mit einem Mann zusammenlebt, ist im Schnitt dünner als jemand der mit einer Frau zusammenlebt. Oder?

🙂


Christian
2.4.2013 9:07
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Achtung, auch wenn herauskommen sollte, dass die Korrelation damit zusammenhängt, dass Homosexuelle häufig Verhaltensmuster des anderen Geschlechts zeigen, ist sagt das gar nichts darüber, ob Homosexualität genetisch, epigenetisch oder sonstwie verursacht wird. Dazu müsste man ja noch klären, warum (wenn denn so) diese Verhaltensweisen auftreten.


DavidXanatos
2.4.2013 9:28
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Naja, das ist doch eigentlich ganz logisch,

Was ist sexy an einem Man für eine Frau, seine Geld Börse, sein Charakter, sein Status in der Gesellschaft.
Für länger Beziehung Schauen Frauen kaum auf die reinen Äußerlichkeiten.

Was ist sexy an einem Frau für ein typischen Man, 3 Dinge, Äußerlichkeiten, Äußerlichkeiten und natürlich noch mehr Äußerlichkeiten.

Bei Homosexuellen ist das natürlich das gleiche, ein Man schaut auf Äußerlichkeiten eine Frau eher weniger, egal auf welches Geschlecht sie da gerade schauen.

ergo, wer einem man gefallen will egal ob er eine Frau oder selbst ein Man ist muss auf seine Äußerlichkeiten achten und ist daher eher besser aussehend, ist doch klar.

und wen einer Frau gefallen will egal ob er eine Frau oder ein Man ist braucht sich keine mühe machen sich ums ein aussehen zu kümmern.

David X.



Michl
2.4.2013 15:56
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Andere Theorie: höhere Frustration bei Lesben, weil sie in USA schwerer einen Partner finden, verglichen mit weiblichen Heteros. Höhere Frustration bei Hetero-Männern, weil sie es mit Frauen aufgrund unterschiedlicher Partnerschaftvorstellungen schwerer haben als Schwule. Mehr Frustration, ergo mehr essen, mehr Adipositas.


Mr. Nilsson
2.4.2013 22:04
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Die Aushängeschilder der Behinderung, wie Hella von Sinnen und Beth Ditto sind nicht nur Stereotypen. Als adipös gelten 21 Prozent der untersuchten Hetero-Männer, aber nur 14 Prozent der Schwulen. Daraus folgt, Heterosexuelle sind in der Untersuchung zur Hälfte mehr fettleibig als schwule Männer. Bei Frauen ist es dagegen umgekehrt, denn 26 Prozent der Lesben sind adipös, aber nur 17 Prozent der weiblichen Heterosexuellen. Außerdem seien Lesben stärker gefährdet, einen Herzinfarkt zu erleiden, als gesunde Frauen. Die Forscher fanden zudem heraus, dass Schwule und Lesben generell mehr rauchten als gesunde Menschen.

Letztendlich sind die Gründe für die krassen anti-intellektuellen Auswüchse die lesbische Genderisten regelmäßig vertreten, durch medizinische Untersuchungen nachvollziehbar. http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/adipositas/article/650953/uebergewicht-schadet-gehirn-besonders-frauen.html

Dafür sind Dicke lustiger. http://de.webfail.com/04f0d4b0d79


Stefan
2.4.2013 23:34
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@Nilsson: “Die Forscher fanden zudem heraus, dass Schwule und Lesben generell mehr rauchten als gesunde Menschen.” Err, what? Homosexuelle sind was anderes als gesunde Menschen?


Phil
3.4.2013 0:22
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@DavidXanatos du liegst mit deiner Theorie zur Partnerwahl deutlich daneben.

Sowohl Männer, als auch Frauen achten bei der Partnerwahl (fürs Leben, nicht für den Sex) nur sehr wenig auf Äußerlichkeiten.
Wichtig sind hingeben Intelligenz, Humor, etc.

Frauen denken nur, dass Männer auf Äußerlichkeiten stehen würden 😉


Mr. Nilsson
3.4.2013 0:46
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@Stefan Gesunde Menschen rauchen nicht lange, weil sie vom Rauchen krank werden. Wenn gesunde homosexuelle Menschen lesbisch sind, schreiben sie beispielsweise so etwas auf FB: http://de.webfail.com/eb6594257ec


Herrmann
3.4.2013 8:32
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Komisch.
Lesben ruinieren sich die Figur normalerweise nicht durch drei Schwangerschaften in kurzer Folge.


Frauenhaus - Von Frauen. Für Frauen.
3.4.2013 10:30
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@Phil (((“Sowohl Männer, als auch Frauen achten bei der Partnerwahl (fürs Leben, nicht für den Sex) nur sehr wenig auf Äußerlichkeiten.
Wichtig sind hingeben Intelligenz, Humor, etc.”)))

Ähem, wie bitte? Genau umgekehrt.

Beim One Night Stand sind für Männer die Äußerlichkeiten nicht so ausschlaggebend (“Loch ist Loch”).

Dagegen möchte ich mal den Mann sehen, der bei Planung der lebenslangen Partner- und Elternschaft, sich für die fette hässliche Managerin (Geld!!) entscheidet statt für die dünne wunderschöne Frau (die leider nur Grundschullehrerin ist).

Bei Frauen ist es genau umgekehrt: Frauen würden den fetten Manager dem dünnen Grundschullehrer vorziehen.

Und das muss auch so sein:
http://bloganddiscussion.com/frauenhaus/583/evolution-paarungverhalten-partnerwahl-karrierefrauen-hausfrauen-familienfrauen/


Michael
4.4.2013 8:37
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Frage mich, warum die für so etwas 1,5 Millionen ausgeben müssen? Die Antwort hätten sie doch mit dieser App viel billiger haben können: http://www.huffingtonpost.com/2013/03/11/facebook-likes-personality-traits_n_2854403.html