Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Ich hab den Beruf verfehlt

Hadmut
13.3.2012 11:05

Zum Fernsehen hätt ich gehen sollen.

Während sich alle Welt darüber aufregt, daß wir einem unfähigen Bundespräsidenten den Ehrensold aus Steuergeldern zahlen müssen, schmeißen die öffentlich-rechtlichen Sender exorbitante Summe für lausige – und immer schlechtere – Programme raus, vor allem für Talkshows, hinter denen ja nun gar nichts steckt und die auch nichts bringen. Dafür werden die Gebühren zwangseingetrieben und immer wieder erhöht. Und ich weiß nicht mal warum, denn ich finde im Fernsehen immer weniger, was ich wirklich anschauen will. Günther Jauch finde ich sterbenslangweilig und den Mann steif und spießig. Die letzte (und einzige) Sendung, die der gemacht hat, und die ich wirklich sehenswert fand, war Rätselflug. Warum kauft die ARD so einen ein? Und dann so teuer?

Warum kauft die ARD einen Thomas Gottschalk für das Vorabendprogramm, der da vorhersehbar quotenmäßig absäuft?

Früher gab es da noch interessante politische (und gleichzeitig preisgünstige!) Magazine. Heute ist das ARD-Programm vollgestopft mit hundsmiserablen, nutzlosen, dem Auftrag nicht entsprechenden aber schweineteuren Talkshows, an denen sich externe Produktionsfirmen (die meist dem Moderator selbst gehören) dumm und dämlich verdienen, und wir müssen das zahlen.

Warum wird da nicht endlich mal reingeschlagen und deren Geldverschwendung wenigstens mal aufgedeckt?

Außer der Tagesschau und alle paar Wochen dem Tatort aus Münster finde ich in der ARD eigentlich kaum noch etwas, was mich anspricht. Alles, was vor 20.00 Uhr kommt, gehört ausnahmslos in den Sondermüll, und nach 20.00 ist das überladen mit Musikantenstadl, entsetzlichen Musikgalas und Geschwätz. Und sowas kostet Milliarden, eingetrieben über Zwangsgebühren.

War nicht mal der Auftrag des öffentlich-rechtlichen Fernsehens, Information und Meinungsbildung zu betreiben, oder sowas ähnliches?


21 Kommentare (RSS-Feed)

Jens
13.3.2012 11:21
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“Tagesschau”? Diese Propagandasendung tust Du Dir an?


Hadmut
13.3.2012 11:22
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Tagesschau/Tagesthemen fand ich mal deutlich besser als ZDF. Aus irgendwelchen Gründen bin ich inzwischen aber wieder bei heute/heute journal gelandet.


Svenska
13.3.2012 12:37
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Öffentlich-rechtlich sind ja nicht nur ARD und ZDF, sondern auch die ganzen Dritten, BR alpha, 3sat, ZDFinfo usw. Wenn man die mit betrachtet, finde ich den Bildungsauftrag durchaus erfüllt.


FF
13.3.2012 12:41
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Der Witz ist ja, daß die eigentliche Arbeit komplett an die besagten externen Produktionsfirmen ausgelagert wird, die natürlich richtig die Hand aufhalten. Neuestes Beispiel: Lanz und “Wetten dass” – wer macht das? Richtig, seine eigene Firma.

Nur: die aufgeblähten Hierarchien im Öffentlich-Rechtlichen System, die früher für sowas zuständig waren – die existieren selbstverständlich parallel weiter…

Und generieren Pensionsansprüche, die Schäuble noch die Tränen ins Auge treiben dürften.

Wofür halten wir uns eigentlich ein Dutzend großmächtige ÖRR-Intendanten, von denen jeder einzelne (!) knapp das Doppelte wie die Bundeskanzlerin verdient? Warum und wofür eigentlich?

PS.: Was ich auch nicht verstehe: daß keine alte Sau gegen diese künftigen Zwangsgebühren aufsteht. Ich kann doch nicht per Gesetz jeden fürs “Fernsehen” bezahlen lassen – egal, ob der so eine Kiste überhaupt hat oder nicht. Genausogut könnte man pauschal Mautgebühren eintreiben, pro Haushalt, egal, ob’s da ein Auto gibt oder nicht… Abenteuerlich.

Ich selber z.B. schaue wirklich nicht mehr fern – alles, was gut ist, schafft’s irgendwann ins Netz, und Nachrichten etc. kann ich mir dort eh zeitsparender anschauen – bei der “Tagesschau” etwa nur die Clips, die mich wirklich interessieren…

PPS: Ach ja, und unsere geliebte GEZ soll selbstverständlich weiterexistieren, wie man hört, soll sie sogar noch ausgebaut werden. Versteht das noch einer?


Jens der Andere
13.3.2012 13:09
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Nicht den Tatort aus Wien vergessen! Außer Thiel und Börne der einzig erträgliche!

Die “Mainstream-Programme” scheinen mir leider schon an die Deppen gefallen zu sein. “Quote” ist ja sooo wichtig. Die Digitalprogramme sind hingegen durchaus spannend, für mich inzwischen deutlich interessanter als die beiden großen. Aber man soll nicht jammern. Besser als der Schmutz und Schund, den die Privaten ablassen, ist ÖR immer noch. Wenn auch nicht wirklich wirtschaftlich sinnvoll. Da kann man sicherlich streichen, ohne die Kernkompetenz, brauchbares öffentlich-rechtliches Fernsehen zu produzieren, in Frage zu stellen.


ostdeutsch
13.3.2012 15:32
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also prinzipiell finde ich die rundfunkgebühren nicht schlecht.
allerdings ein paar änderungswünsche:

wirtschaftlicher als eine “flatrate” für das ÖR wäre meiner meinung nach ein pay-per-view modell. ich habe eh schön um den fernseher geschätzte drölfzig receiver stehen, da macht einer mit einer pay-per-view-carte auch nicht wichtig.
wenn ich eine sendung für sehenswert halte, lasse ich vom prepaid chip halt die 3,50€ abbuchen. klappe, fertig.


Jens
13.3.2012 15:44
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Pay-per-view ist perfekt für kommerzielle Programme. Bei ÖR sollen ja gerade auch Minderheiten mit Programm versorgt werden – die SOLLEN nicht auf die Quote schauen.

Und eine Serie wie “Ijon Tichy – Raumpilot” muß auch im Programm Platz haben, selbst wenn sie ncihts für jedermann ist.


FF
13.3.2012 16:12
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Ich kann den Zeitpunkt genau markieren, an dem für mich die “Tagesthemen” uninteressant wurden: mit dem Auftauchen von “Toupet-Tom” aka Thomas Buhrow.

Der mag ein guter Korrespondent gewesen sein, aber als Anchor einer Nachrichtensendung – dafür fehlt ihm einfach die Fernseh-Persönlichkeit.

Wenn ich einem Sparkassenhengst beim Texte-Ablesen zuschauen wollte, ließe ich mir monatlich meine Kontoauszüge in der Filiale meines Vertrauens vorlesen… 😉


Michael
13.3.2012 16:52
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Dass hinter den Talkshows nichts steckt denke ich nicht. Ich halte das für etwas, das Politiker von ihrem Zwangs-Staats-Pay-TV beanspruchen, Zeit sich öffentlich zu zeigen und ihre Propaganda zu vertreten.

Zwangs-Pay-TV abschaffen? Ich bin dabei.

Im Moment rege ich mich grade über die zukünftigen Methoden der GEZ auf (Dateschutz- und Grundgesetzverstoß), geht in den nächsten Tagen an den Datenschutzbeauftragen. Wenn das mal was hilft, ist doch alles der selbe Verein. @Hadmut magst es haben? Geht in die selbe Argumentationsrichtung, die du auch drauf hast.


Matthias
13.3.2012 21:56
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Sollte hier nicht auch die Verantwortung des Rundfunkrates hervorgehoben werden? Die wird irgendwie immer in den Hintergrund gedrängt. Dabei sind die es ja, die die Unsummen für die ÖRs genehmigen.
Schön wäre es, wenn in der Presse endlich einmal diejenigen mit Namen genannt werden, die eigentlich dafür verantwortlich sind.

Was am ärgerlichsten ist: Jeden Polit-Clown kann ich – theoretisch – irgendwann abwählen. Theoretisch deshalb, weil es leider immer wieder genug Menschen gibt, die auf die Phrasen der Clowns reinfallen. Bei dem ÖR scheint es dagegen keinerlei Kontrollmechanismen zu geben. Selbstbedienung pur, staatlich sanktioniert. (Könnte der nächste Werbespruch des ZDF werden, nach ‘mit dem Zweiten sieht man besser’)


Hanz Moser
14.3.2012 1:12
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Grundsätzlich finde ich die Idee des ÖR Rundfunks gar nicht schlecht. Praktisch ist das zu einem Geschwür mutiert.

Den Bildungsauftrag und die politische Information hat man aus dem Hauptprogramm verbannt. Ohne Sat-Anlage sieht man die teilweise sehr interessanten Spartensender nicht und bei den beiden großen Programmen läuft auch nichts politisch Anspruchsvolles mehr. Als ich erfahren habe, dass Frontal 21 einen Preis für herausragen Journalis bekommen hat, wollte ich nicht glauben, dass das nicht das Analogon zur goldenen Himbeere ist.

Die ganzen dritten Programme finde ich gar nicht mal so schlecht. Davon interessiert mich zwar keines, aber die auf das Regionale fokussierte Berichterstattung ist nicht vollkommen überflüssig und auch nicht beliebig privat substituierbar.

Das große Problem des ÖRR ist wo das Geld hinfließt. Der mit Abstand größte Teil fließt in Dinge, bei denen man eigentlich mit Verweis auf das Subsidiaritätsprinzip die Finger weglassen sollte. Wenn man ARD und ZDF wegschmeißt, ist vom großen Kuchen fast nichts mehr da. Spartensender wie der Theaterkanal, die Beteiligung an arte und die Regionalsender belasten nur die Portokasse und man muss vermutlich mehrere zusammennehmen um an die Kosten von “Wetten dass…?” heranzukommen.

Ein anderer Aspekt ist die schleichende Abkehr von der Eigenproduktion. Ich kenne einige Leute, die in der Branche mal gejobbt haben oder sogar richtig angestellt waren. Früher waren es nur die Privatsender, bei denen man schlecht oder gänzlich unbezahlte Praktikanten wie Vollzeitkräfte eingespannt und mit Versprechungen oder direkten Drohungen bei Laune gehalten hat. Die Öffentlich Rechtlichen waren da bei weitem nicht so schlimm. Seit dem die aber auch alles Mögliche an private Produktionsfirmen auslagern herrschen dort die gleichen Zustände, weil die privaten Produktionsfirmen das selbe Spielchen treiben wie die Zulieferer der privaten Sender.

Man sollte hier mal wirklich mit der Axt die Tumore abschlagen. Jauch und Gottschalk sollen ihre Gehälter meinetwegen haben, aber bitte bei den Privaten. Es gibt genug gute Leute, die auch für schlappe 100.000 im Jahr bereit sind in Vollzeit gute Arbeit zu leisten.


bttt
14.3.2012 2:48
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Andreas
14.3.2012 9:20
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Es gab Zeiten, sogar noch als die Privaten schon existierten, da liefen im Vorabendprogramm der Öffentlichen leidlich passable Sendungen. Aber seit die Sender dazu übergegangen sind, in der Zeit nur noch Hirnamputierte zu beglücken, ist jetzt natürlich jeder, der dorthin verpflanzt wird, nur noch zu bedauern.


Hadmut
14.3.2012 9:31
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Es zählt nur noch die Quote. Und Quote macht man mit der dummen Masse der Bevölkerung. Also muß man diese als Zielgruppe bedienen.


Jens der Andere
14.3.2012 10:10
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Das ist das “Es gibt mehr Müllmänner als Professoren”-Prinzip.

Was mich massiv stört, sind Sachen wie product placement, Werbung zu allen Zeiten und halt auch die Privatisierung der Contenterzeugung.

Ganz zu schweigen von der Verwechslung von Klatsch mit Nachrichten.

Zu Frontal21 sage ich besser nix, mit sachlichem Journalismus hat das nichts zu tun. Der Bereich “Sicherheit bei Multifunktionsgeräten” (zufällig das, womit ich mein Geld verdiene) wurde mal recht unsachlich dargestellt. Das wäre deutlich besser gegangen, aber man muß anscheinend heute ja reißerisch.

Und die Dritten? Auch nicht mehr das, was sie mal waren.

Ich hatte das Glück, auf einem Segeltörn einen Skipper zu haben, der eine wesentliche Rolle in einer “Doku” spielte, die auf MDR lief und von dem Sender auch finanziert wurde. Es ging um eine Überführungsfahrt einer Yacht von den Azoren nach Spanien. Schiff war wohl technisch in keinem guten Zustand. Der Skipper hat das Ganze souverän hinbekommen, trotzdem war die Reportage auf “Überleben im Sturm” getrimmt.

Zehn Jahre her. Nun, ich habe mir den Mitschnitt besorgt und mal den Betroffenen gefragt, wie viel Wahrheit denn in dem Bericht enthalten sei. Seine Antwort: “In 30 Minuten genau so viele Fehler. Die sprühende Gischt haben die beispielsweise später auf Mallorca nachgedreht.”

Aber obwohl man sich als MDR selbst massiv lobt (und “Brisant” als Krone journalistischer Berichterstattung feiert), scheint es sich bei diesem Sender wohl um Super-Illu-TV zu handeln.
Ich kann mir nicht vorstellen, daß die Zuschauer im Sendegebiet das wirklich alle goutieren…


Hanz Moser
14.3.2012 13:45
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Vor geschätzt 15 Jahren lief in der, iirc, ARD Sonntag morgens noch Kopfball. Damals mit Ranga Yogeshwar. Das Prinzip der Sendung war verblüffende technische und physikalische Dinge zu zeigen und sie später zu erklären. Das ging mit Luft-Wasser Raketen bis hin zur Lorentzkraft.
Ich hab neulich gesehen, dass es die Sendung immer noch gibt. Es ist aber nur noch eine leicht bessere Version von Galileo, wo jede Kleinigkeit als Stein der Weisen verkauft wird und für jeden Scheiß erst mal Brimborium veranstaltet werden muss. Die Frage war, ob der Wasserstand in einem See sinkt oder steigt, wenn man aus einem Boot im See Steine in den See schmeißt. Durchaus interessant, weil das der durchschnittliche Zuschauer nicht versteht.
Also haben sie erstmal den Moderator in ein Boot in einen riesigen aufblasbaren Pool gesetzt und mit einem Zollstock messen lassen. Danach gabs einen lieblosen Versuch mit einem Aquarium und einem “Physiker”.
Sowas wie die Lorentzkraft kann man in dem Format gar nicht mehr erklären, weil nach dem Name Dropping (“Wir sind hier im Max Planck Institut für Elektrophysik in Braunschweig und treffen gleich Prof. Schnürstiefel, der eine der internationalen Größen im Bereich der …”) und den beeindruckenden Bildern riesiger Funken und Apparaturen nur noch Zeit für den Dialog der Moderatoren ist, die total begeistert sind wie das aussieht und rekapitulieren müssen, wie unfassbar das bleibt.

Für mich beschreibt der Verfall dieses Formats exemplarisch den Weg bergab, den das öffentlich rechtliche Fernsehen genommen hat. Wo ehemals Substanz und Inhalt war ist jetzt in der Hauptsache Schaumschlägerei.

@ Jens
Du musst versuchen Frontal 21 als Parodie zu sehen. Die hatten mal einen Beitrag zu misshandelten Kindern in kathloischen Waisenhäusern und in dem Rahmen auch Opfer mit ihren ehemaligen PeinigerInnen zusammengesetzt. Die haben allen Ernstes fast eine komplette, echte Minute auf eine heulende Frau draufgehalten. Die hat nichts gesagt. Es gab keinen Kommentar. Die haben nur eine knappe Minute eine heulende Frau gezeigt.
Da kann man nur noch dreckig lachen.


Knut Grunwald
14.3.2012 14:54
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Ich sehe das Fernsehen eher als Downloadquelle, von der ich mir bei Bedarf das ansehe, was mich interessiert. Bei den Musiksendungen stehe ich zwar mehr auf 3Sat und “WDR Test A”, als auf ARD und ZDF, aber die Geschmäcker sind halt verschieben. Nur Live schaue ich kaum. Allenfalls mal Fußball, wenn man das mit Grillen kombinieren kann.

Bei den Kosten hat sich eine nette Vetternwirtschaftskugel gebildet, die ohne einen dritten Weltkrieg wohl nicht mehr zu zerschlagen ist. Wenn der Chefredakteur 800000 Euro im Jahr bekommt, frage ich mich wirklich, wie die Jobs vergeben werden. Ein Casting und man hat jemand, der es für 150000 macht. Und der ist nicht wirklich besser oder schlechter. Ein Geschäftführer einer mittelständischen Firma ist wahrscheinlich über die 150000 schon glücklich und hat nicht weniger um die Ohren.

Und die Programmdirektoren sind ja auch nur bessere Verwaltungsspitzen. Da wäre so ein Oberregierungsratgehalt im Bereich 60000 bis 90000 angemessen. Insbesondere, da die Jobfluktuation eher gering ist.


Jens der Andere
14.3.2012 15:19
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Knut:

Nicht vergessen, daß es sich oftmals um nach Parteienproporz zu vergebene Posten handelt. Wird jetzt ein Schuh daraus? 🙂


FF
14.3.2012 15:51
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@Knut Grunwald:

“Ohne einen dritten Weltkrieg nicht mehr zu zerschlagen” – das gilt leider für viele Bereiche unserer durchklüngelten Gesellschaft. (Den Vogel abschießen dürfte die EU-Bürokratie in Brüssel/Straßburg.)

Denn den “Kapitalismus” oder die “Marktwirtschaft” als regulierende Kräfte – denen sich etwa der von Ihnen erwähnte Geschäftsführer einer mittelständischen Firma stellen muß – haben diese Herrschaften für sich selber ja längst außer Kraft gesetzt.

Die Spitzenkräfte im ÖRR schwelgen in einer nach außen und unten abgedichteten, pseudo-elitären, leistungslosen Oligarchie, in der es nur noch Gewinner gibt – ganz gleichgültig, ob und welcher Murks dort fabriziert wird. Die Kohle ist da, die Top-Gehälter steigen weiter. Das Paradies auf Erden!

In der späten DDR, deren Spitze ja ganz ähnlich abgedichtet war, begehrte irgendwann das Volk auf… Schade, daß derartiges vom “Fernsehvolk” wohl eher nicht zu erwarten ist. 😉


dsgsg
14.3.2012 17:26
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wer sich heutzutage noch freiwillig vor die kiste setzt hat imo geistige defizite, vermutlich verursacht durch jahrelangen tv-konsum.


jbs
17.3.2012 17:49
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Ich ernähre mich – Fernsehtechnisch – fast ausschließlich von der ZDF Mediathek. Interessanterweise fängt keine dieser Sendungen im Fernsehen vor 22 Uhr an. Ebenso bei meiner zweiten Quelle, dem NDR.

Es ist schon krass, was die ÖR uns den ganzen Tag über vorsetzen und mit der Quote begründen.