Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Gender-Gattaca: Die “Frauen-Kaskade”

Hadmut
24.11.2012 0:08

Der Begriff “Frauen-Kaskade” ist so böse, dass er glatt von mir kommen könnte. Er kommt aber aus der Politik bzw. von der Frankfurter Allgemeinen. Kennt Ihr übrigens den Film Gattaca mit Uma Thurman?

Gattaca erzählt eine Dystopie, in der die Gene jedes Menschen analysiert werden und über die Berufsaussichten bestimmen. Nur der kommt voran, der perfekte Gene hat. Wer Veranlagungen für Krankheiten, kurze Beine, oder die Neigung zur Kurzsichtigkeit hat, oder überhaupt irgendwas, was als schlecht eingestuft wird, hat keine Chance. Mitarbeiter werden permanent genüberwacht. Wer schlechte Gene hat, hat keine Chance nach oben mehr, sondern kommt höchstens noch in die Putzkolonne. Wer die richtigen Gene hat, für den geht der Karriereaufzug automatisch nach oben. Eltern machen bei ihren befruchteten Eizellen Genanalysen um Kinder mit den bestmöglichen Karriereaussichten auszuwählen.

Der Protagonist des Films ist ein begeisterter und talentierter Raketenwissenschaftler, der aber aufgrund schlechter Gene keine Berufschancen hat. Er kooperiert heimlich mit einem Sportler, der perfekte Gene hat, aber seit einem Unfall querschnittsgelähmt ist, und als zynisches, rauchendes Wrack im Rollstuhl sitzt. Er packt sich dessen Blut in künstliche Fingerkuppen, nimmt Urinbeutel von ihm mit, sammelt dessen Hautschuppen und verteilt sie auf seiner Tastatur, um der perfiden Überwachung vorzugaukeln, dass er derjenige mit den perfekten Genen sei. Nicht mehr das tatsächliche Können, sondern nur noch die Gene entscheiden über die Karrierechancen. Bei jedem Beförderungsschritt, sogar bei jedem Betreten des Gebäudes, werden die Gene geprüft.

Genau solche Zustände werden im deutschen Wissenschaftsbereich eingeführt. Bibliotheken, die nur Frauen betreten dürfen, gibt es ja schon. (Zumindest dem Prinzip nach. Nach meinen Blog-Artikeln haben mir mehrere Frauen gesagt oder geschrieben, dass diese Frauen-Bibliotheken mit Wissen, Wissenschaft oder schlauen Büchern überhaupt nichts zu tun hätten, und die sexuelle Belästigung durch jagende Lesben darin weitaus intensiver und unangehmer sei als die durch Männer in normalen Bibliotheken. Es ginge vor allem darum, dass man(n) nicht merkt, dass das, was da als „Bibliothek” ausgegeben wird mit „Bibliothek” im wissenschaftlichen Sinne nichts zu tun hat.) Man baut dort das „Kaskadenmodell” auf. Die Frauen-Soll-Quote richtet sich in jeder Hierarchie-Ebene nach der Frauen-Ist-Quote in der Hierarchie-Ebene darunter. Also wird beispielsweise bei den Doktoranden die Quote angestrebt, die Frauen bei den Diplomen haben, bei den Postdocs die bei den Doktoranden usw. (Es steht nicht dabei, ob das auch umgekehrt gilt, ob die Frauenquote also gedrosselt und Männer bevorzugt werden, wenn Frauen überrepräsentiert werden.) Weil da immer die Gesamtzahlen gezählt werden (auf die diversen Statistikfehler bin ich im Buch schon eingegangen), läuft das darauf hinaus, dass mehr als 50% der Stellen für Frauen reserviert werden.

Das heißt, dass es nicht mehr nach Können, Bewerberquote, Anforderungen, Art. 33 Abs 2 GG geht, sondern dass planwirtschaftlich eine Quote vorgegeben wird, die auch dann zu erfüllen ist, wenn weniger Frauen diesen Karriereweg überhaupt gehen wollen. Weil dann ohne jegliche Leistung und Befähigung Frauen eingestellt werden müssen.

Effektiv wird damit eine Parallelgesellschaft aufgebaut, die aus dem demokratischen System völlig herausgelöst ist. Die Hälfte der öffentlichen Stellen im Hochschulbereich wird einfach aus dem demokratischen Ablauf entnommen und totalitaristisch an Menschen vergeben, die die richtigen Gene haben. Hier eben XX-Chromosomen. Gattaca ist Realität geworden. Nur mit dem Unterschied, dass im Film die bevorzugten Leute im Schnitt tatsächlich besser waren, während hier die schlechteren Leute bevorzugt werden. Denn es häufen sich die Hinweise und Zuschriften auf „Wissenschaftlerinnen” die gar nichts anderes mehr können als „Gender Studies”. Und das Gender Studies unwissenschaftlicher, geradezu wissenschaftsfeindlicher, frei erfundener Super-Blödsinn sind, wurde hier ja schon ausführlich besprochen. Das heißt, dass über die Hälfte des Wissenschaftssystems mit Leuten zwangsgeflutet wird, von denen ein erschreckend hoher Anteil wissenschaftlich absolut unfähig ist und überhaupt keine innere Verbindung zur Wissenschaft hat, sondern diese komplett ablehnt und das Prinzip der Wissenschaft nicht erfasst hat, und denen es nur darum geht, die Verbeamtung auf Lebenszeit trotz Null-Wissens zu erreichen. Im Prinzip wird nichts anderes als ein großes korruptes Beamtentum aufgebaut, das nur noch abkassiert, nichts leistet und sich an der Öffentlichkeit bereichert, die das mittragen muss. Und der Zugang dazu ist auf bestimmte Gene beschränkt.

In gewisser Weise kommt das dem alten indischen Kastenwesen gleich, bei dem man von Geburt an einer Kaste angehört und die Kaste darüber entscheidet, was man werden kann, und ob man arbeiten muss oder von der Öffentlichkeit durchgefüttert wird. Oder eben unserem früheren Adel, bei dem auch durch Geburt vorgegeben war, dass man nichts mehr arbeiten und können musste und kraft Abstammung kassieren konnte.

Was insofern absurd ist, als die „Gender Studies” ja stets behaupten, dass es Frauen oder die Einteilung in zwei Geschlechter gar nicht gibt, dass das nur eine willkürliche böswillige Erfindung sei, und das Verhalten nur kulturell und überhaupt nicht durch Gene beeinflusst sei. Komischerweise verfolgen die Genderisten trotzdem die Frauenquote, also die sture Einteilung in zwei Geschlechter, nach denen Quoten zu vergeben ist. Was ja an sich schon beweist, dass das willkürlicher Unfug und nicht mal in sich konsistent ist. Von allen denen, die aus der Gender-Ecke kommen und Quoten fordern, konnte mir bis heute noch niemand erklären, wie man denn von einem Bewerber in „Gender”-gerechter Weise bestimmen soll, ob der Bewerber in den Genuß der reservierten Frauenstellen kommt oder sich um eine der Stellen prügeln muss, auf die auch Männer dürfen. Viele behaupten ja, dass es in Wirklichkeit mindestens 16 oder 32 bzw. beliebig viele Geschlechter gibt. Wie will man da entscheiden können, ob jemand als „Frau” im Sinne der Quote gilt?

Man kann jetzt freilich einwenden, dass es in der Wissenschaft noch nie um Können und Befähigung ging, sondern dass der deutsche Wissenschaftsbereich noch nie etwas anderes war, als ein großer, korrupter, krimineller Sauhaufen, der sich die schönen Beamtenstellen zuschustert und unfähige Leute am Steuersäckel auf Lebenszeit als Schmarotzer festsaugen lässt. Insofern könnte man sagen, dass die Kriminalität gleich bleibt, nur jetzt eben eine andere Gang das Stadtviertel übernommen hat. Und dass die Krankheit nicht Frauenquote, sondern Korruption und Idiotendichte in der Wissenschaft lautet und sich nur gerade die Geschmacksrichtung verändert hat. Ich war noch nie der Meinung, dass die Ministerin Schavan Wissenschaft fördert und habe sie schon immer für eine Vertreterin der organisierten Hochschulkriminalität gehalten. Nur machte man es früher versteckt. Mit der Frauenquote ist die Wissenschaftskriminalität salonfähig geworden. Man könnte nun freilich spotten, dass die Männer selbst schuld dran wären, weil sie nun mit der Korruption bekämpft werden, die sie jahrelang selbst aufgebaut haben, so wie die Amis von den Terroristen terrorisiert werden, die sie zuvor selbst mit Waffen versorgt haben. Jahrzehntelang hat man an den Universitäten dafür gesorgt, dass die Vergabe von Professuren rein willkürlich erfolgt, und dass es für Professoren überhaupt keine Berufsausbildung, keine Leistungsanforderungen, einfach gar nichts gibt, was man können muss. Jede Bäckereiverkäuferin muss mehr Wissen nachweisen als ein deutscher Professor. Die vorgetäuschte Kompetenz von Professoren ist eine reine Konsensangelegenheit, selbsternannt. Wissenschaftlicher Anspruch gleich Null.

Genau das rächt sich jetzt bitter. Eine hochkriminelle politische Strömung, der Genderismus, darunter eben Leute wie von der Leyen, Schavan, Baer, hat diese Lücke erkannt und nutzt sie ebenso kriminell wie systematisch aus. Jetzt ist es zu spät, um am wissenschaftlichen Null-Anspruch und der kompletten Anforderungslosigkeit bei Professuren noch etwas zu ändern. Jetzt kommen genau die Leute an die Universitäten, die eben diesem Maßstab entsprechen: Wissenschaftlichkeit Null, Befähigung Null. Kriminialität bei 100%. Das hat die Wissenschaft jahrelang gewollt und jahrelang aufgebaut, und genau das bekommen sie jetzt. „Bedenke worum Du bittest, es könnte Dir gewährt werden.”

Ich bin hin- und hergerissen zwischen zwei Ansichten, nämlich einerseits die Frauenquote und diesen speziellen Typ Frau für den größtmöglichen und unerträglichsten Schwachsinn zu halten, der überhaupt möglich wäre, und dies andererseits für die gerechte Strafe für die deutsche Wissenschaft zu halten, die sich jahrelang in ihrer Korruption und Dummheit gesuhlt hat. Aber wahrscheinlich ist es gar kein Widerspruch, wahrscheinlich gehört beides zusammen. Feministinnen sind unerträglich dumm, und die Wissenschaft hat sie sich redlich als biblische Strafe verdient. Irgendwie kam es doch so, wie es kommen musste.

Manche Leute fragen mich, warum ich mich plötzlich so intensiv mit dem Thema Gender beschäftige. Ob ich was gegen Frauen hätte. Nein, gar nicht, ich habe überhaupt nichts gegen Frauen. Ich habe etwas gegen Wissenschaftsbetrug und Hochschulkriminalität, und ich sehe Gender und die Frauenquote als neue Erscheinungsform dieses alten Problems an, was der Grund ist, warum ich mich damit befasse. Aus meiner Sicht besteht durchaus erhebliche Ähnlichkeit zwischen einem Professor Beth, der damals als inkompetetenter Hochstapler Professor werden, sich einfach selbst zum Krypto-Experten ernennen und allein nach dem Eigennutz über die Karrieren seiner Doktoranden entscheiden konnte, und diversen Gender-Professorinnen, die sich heute in der Informatik herumtreiben und weniger Ahnung von Informatik als eine Kuh vom Eierlegen haben, sich eigentlich noch unter dem Durchschnitts-Laien bewegen, im Gender-Stil einfach willkürlich festlegen, dass es Wissenschaft gar nicht gäbe, und ihrerseits Genderistinnen per Karriereaufzug nach oben holen. So seltsam es sich anhört, aber aus meiner Perspektive besteht eine große Ähnlichkeit zwischen Leute vom Schlage Beth und Gender-Professorinnen. Nur dass es damals eben ein krimineller Sumpf war, der sich von unten herauf bildete, während es heute eine von der Politik systematisch aufgebaute Kriminalität ist. Die erstere Kriminalität hat eben dazu geführt, dass die Grenze zwischen Wissenschaft und Kriminalität/Betrug verschwommen ist und nun aus politischer Sicht der Glaube entsteht, dass wenn man kriminell und Betrug kann, man zum Wissenschaftler taugt. So ganz falsch liegen sie damit ja auch nicht, wenn man das Faktische betrachtet. Schavans Ministerium fördert über die Mittelvergabe die Kriminialität, warum sollte sie dann nicht auch Forschungsbetrügerinnen als Empfänger der Forschungsgelder entsenden? Man muss zugeben, dass es zumindest konsistent ist, auf Geber-Seite Betrüger zu fördern und dann auf die Nehmer-Seite Betrüger zu platzieren.

Diese Anforderungslosigkeit, gepaart mit Staatskriminalität und Gattaca-artiger Gen-Selektion ergibt die Frauenkaskade.

Man hat in Indien und China schon beobachtet, dass Eltern weibliche Föten abtreiben, weil sie wegen der Berufschancen Jungen haben wollen. Hier wird es dann demnächst anders laufen. Denn der Feminismus hat ja schon seit Jahrzehnten durchgesetzt, dass Abtreibungen und Adoptionsfreigaben allein eine Entscheidung der Mutter ist. Der Vater hat da gar nichts zu melden, bekommt kaum Besuchsrecht, ist nur noch zum Zahlen da. Es wird – gerade angesichts der derzeitigen Männer-Hetze – nicht mehr lange dauern, bis es feministische Praxis wird, männliche Föten abzutreiben und nur noch Mädchen zu bekommen. Denn Männer werden Müllkutscher, Maurer, Straßenbauer, während der freie, konkurrenz- und anforderungslose (oder -arme) und damit gesicherte Zugang zu den hohen Stellen wie Professuren, Richterämter, Politik, Aufsichtsratsposten nur noch für Frauen offenstehen wird.

Zustände wie in der Dystopie Gattaca.

Im Sport gab es schon Fälle, in denen sich Männer oder Personen uneindeutigen Geschlechts als Frauen ausgegeben haben, um gewinnen zu können.

Ich warte nun darauf, dass es im Wissenschaftsbereich die ersten Fälle gibt, in denen sich Männer als Frauen ausgeben, weil sie anders nicht mehr an Stellen kommen, wie eben in Gattaca. Und das ist gar nicht so absurd, wie es sich zunächst anhört. Ich habe bisher durchaus zwei oder drei Leute an den Universitäten gesehen, die mittendrin mal den Verein gewechselt haben, die von Mann auf Frau umgesattelt und dabei auch den Vornamen gewechselt haben. Und ich habe schon Leute erlebt, denen das piepegal ist, was sie sind, die mal so und mal so rumlaufen. (Warum auch nicht? Jede/r nach seinem/ihrem Geschmack.) Und ich habe auch schon Leute erlebt, bei denen mir selbst nach einem 1-2 stündigen Gespräch nicht klar war, ob ich es mit einem Mann oder einer Frau zu tun habe. Es gibt durchaus eine Reihe von Menschen, denen der Wechsel ins Weibliche in der ein oder anderen Art, sagen wir mal als Oberbegriff, „leicht fällt”. Und ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es damit auch einige Leute geben wird, die sich überlegen, dass sie als Mann wegen der hohen Konkurrenz keine Chance haben, aber als Frau wegen der Quote einen Karrieredurchmarsch durch offene Türen selbst bei offenkundigster Unfähigkeit machen können.

Ich warte deshalb darauf, dass sich jemand fälschlich als Frau ausgibt, um Karriere machen zu können. Und das nicht als Ulk-Version wie Dustin Hoffman in Tootsie, sondern als Dystopie wie in Gattaca.

Oder anders gesagt: Es zeigt, dass eine Annette Schavan noch nie zur Wissenschaftsministerin geeignet und befähigt war. Fragwürdig, dass es erst einer Plagiatsaffäre bedurfte, um die Frage danach aufzuwerfen. Wird die Affäre eigentlich noch irgendwo erwähnt oder hat man die politisch erwürgt?

24 Kommentare (RSS-Feed)

@Danisch (((“Man hat in Indien und China schon beobachtet, dass Eltern weibliche Föten abtreiben, weil sie wegen der Berufschancen Jungen haben wollen. Hier wird es dann demnächst anders laufen. Denn der Feminismus hat ja schon seit Jahrzehnten durchgesetzt, dass Abtreibungen und Adoptionsfreigaben allein eine Entscheidung der Mutter ist. Der Vater hat da gar nichts zu melden, bekommt kaum Besuchsrecht, ist nur noch zum Zahlen da. Es wird – gerade angesichts der derzeitigen Männer-Hetze – nicht mehr lange dauern, bis es feministische Praxis wird, männliche Föten abzutreiben und nur noch Mädchen zu bekommen”)))

1) Dazu wird es nicht kommen. Zumindest nicht en masse. Feministische Frauen werden mittlerweile so selten schwanger (und immer später), dass sie es sich nicht leisten können, solange abzutreiben, bis ein Mädchen dabei rauskommt.

2) Wenn es mehr Frauen gibt, dann umso besser. Denn je mehr Frauen, desto weniger wert ist die einzelne Frau und desto weniger Frauenpämperung wird es geben und desto mehr wert ist der einzelne Mann. Bei zu wenigen Frauen, werden Frauen auf ein Podest gehievt, auf das sie nicht gehören.


georgi
24.11.2012 9:15
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Also: Frauenkaskade finde ich gut. Angenommen 100 Bewerbungen liegen auf dem Tisch des Personalsachbearbeiters. Ein Bewerber ist weiblichen Geschlechts. Dann beträgt die Soll-Frauenquote 1% und nicht mehr 50%. Frauenkaskade ist also schon besser als pauschale Frauenquote, die sich nicht darum schert, wieviele Frauen vorhanden sind.

Daß Intersexuelle bei sportlichen Wettkämpfen bei den Frauen antreten,liegt an den Unterschieden in der menschlichen Anatomie zwischen den Geschlechtern. Diese und nicht irgendeine Frauenbevorzugung sorgt dafür, daß der Maßstab bei den Frauen kleiner sind. Man gewinnt dann einfach leichter.

@Frauenhaus (Punkt 2): Das würde ja bedeuten, daß Frauen in Indien und China privilegiert wären. Dem ist aber nicht so, zumindest nicht dort, wo die Abtreibungen passieren, d.h. in den agrarischen, rückständigen Gesellschaftsbereichen.


johk
24.11.2012 11:27
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@georgi

Das Problem am Kaskadenmodell ist aber, dass es sich immer an tieferen Stufen zuu orientieren hat, so dass Du zwangsläufig auf die %0,x% Frauenquote kommst, die es in der Gessellschaft gibt: Ideal wäre eine solche Zahl bei Abiturientinen (faktisch ist sie sgar höher), also SOLLTEN die Studentinnenzahlen in jedem Fach entsprechend sein, also die Absolventinnenzahlen usw. Das Kaskadenmodell kann bestenfalls KURZFRISTIG entlastend wirken.

UND: Was bedeutet es, wenn eine Stelle ausgeschrieben ist, sich unter 100 Bewerbern sich 5% Frauen finden und die Stelle deshalb zu mindestens 5% weiblich besetzt werden muss?


Skeptiker
24.11.2012 12:45
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Schavan betreffend ist mein Eindruck, dass sich der Wissenschaftsbetrieb, nachdem er den ersten paar Plagiatsenthüllungen noch etwas ratlos gegenüberstand und versucht hat, die Form zu wahren, jetzt insgesamt einigelt, weil sie, konsistent mit Deinen Beobachtungen, selbst am besten wissen, wie hohl ihre Produkte und ihre Rechtfertigungen sind. Ministerieller Budgetdruck stärkt die Verteidigungsmoral gewiss zusätzlich. Man wird nicht mehr viel davon hören.

Insoweit haben sich die “Plagiatejäger” die Falsche ausgesucht. Die müssten jetzt eigentlich den Vektor wechseln und den Inhalt ausgewählter Arbeiten zerlegen, was gewiss schwieriger ist, weil es der Öffentlichkeit weniger gut vermittelbar ist. “Offensichtlicher Quatsch” wäre dann evtl. ein mögliches Ziel, also lächerlich machen.


Kein Kommentar
24.11.2012 13:00
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„Das kollektive Aufgreifen des Themas ‘Matriarchat’ setzt ab etwa 1976 innerhalb der deutschsprachigen Frauenbewegung ein, gleichzeitig mit dem Anwachsen des Interesses für Magie, Astrologie, Mystik und Esoterik.“ Sonja Distler


Hadmut
24.11.2012 13:03
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Gibts dafür ne brauchbare Quellenangabe?


yasar
24.11.2012 13:02
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Moin,

hierzulande wird man nicht abtreiben, sondern genügend Embryonen erzeugen, aus denen mann dann die bevorzugten auswählen kann. Den Rest kann man dann an die Pharma und Medizin-Industrie verkaufen, so wie es angeblich schon mit Baby-Vorhäuten passiert (http://www.intaktiv-online.de/jungen-als-opfer/jungen-als-opfer/dollars-und-antifaltencreme-aus-babyvorhaut.html), wobei ich die Informationen noch nicht verifiziert habe.


Alexander
24.11.2012 14:52
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@georgi

Das Denken in proportionalen Verhältnissen ist völlig falsch. Stellen Sie sich vor, um eine Arbeitsstelle bewerben sich 99 Frauen und ein Mann. Der Mann ist am besten qualifiziert. An wen sollte die Stelle dann vergeben werden? Ich denke, an den Bestqualifizierten, also an den Mann. Berweber sollten nur nach ihren Qualifikationen und nicht nach ihrer Gruppenzugehörigkeit beurteilt werden.
Ansonsten handelt es sich bei dem Kaskadengedanken um einen naturalistischen Fehlschluss: Von einem Ist-Zustand (50% der Studenten sind Frauen) wird auf einen Soll-Zustand (50% der Professoren sollen Frauen sein). Es verwundert, dass Wissenschaftler nicht mal die fundamentalsten logischen Kenntnisse besitzen.


yasar
24.11.2012 14:54
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http://www.handelsblatt.com/technologie/forschung-medizin/medizin/medizin-kunsthaut-aus-der-hautfabrik/5968598.html

Allerdings habe ich nicht verifiziert, wie weit das den Tatsachen entspricht.


Werner
24.11.2012 18:21
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Hallo Hadmut,
das obige Zitat findest Du hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Matriarchatsforschung
mit Quellenangabe “zitiert in …”
Sonst findet man wenig über die Dame.


Wima
24.11.2012 19:20
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georgi
25.11.2012 11:42
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Hallo Hadmut!

Könntest Du ihr helfen? Wie kann aus ihr eine Krypto-, eine Datensicherheitsexperting werden, eine staatlich anerkannte und alimentierte Professorin, wenigstens eine mit null Anpruch auf Wissenschaft? Wie findet man die offenen Türen, durch die man zu glänzenden Karrieren hin durchmarschieren kann. Da hat sie sich abgemüht, weil es heißt, man müsse unbedingt Gender studieren, weil dann alle Karrieren offenstehen, und dann sowas.

@Alexander: Formale Qualifikation ist nur ein Kriterium, das bei Einstellungsverfahren eine Rolle spielt. Auch angenommene Lebensplanung wird von Personalsachbearbeitern berücksichtigt. Da gibt es Kinderwünsche, Auszeiten und Teilzeitarbeit der Kinder wegen und all möglicher anderer praktisch nur Frauen betreffende, nachteilig sich auswirkende Faktoren. Ob Frauenquoten allerdings das richtige Mittel sind, um diese Benachteiligungen abzustellen, das wage ich allerdings zu bezweifeln. Von Frauenquoten profitieren unter den Frauen nur die privilegiertesten. Und je unterprivilegierter die Frauen im allgemeinen sind, desto mehr privilegiert die Frauenquote die ohnehin schon privilegierten Frauen.


Hadmut
25.11.2012 11:53
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@georgi: Im Allgemeinen ist der nicht mehr zu helfen. Diese Leute haben sich ohne Rückwärtsgang in eine geistige Sackgasse ohne Wendekreis begeben. Die werden nie wieder für irgendetwas sinnvolles zu gebrauchen sein oder lernen. Da wird nichts mehr draus. Das ist ein Rundum-Versorgungsfall. Intellektuelles Wachkoma, akademische Demenz.

Solchen Leuten bleibt eigentlich nur noch der Weg in die Professur. Und die steht ihr offen, weil sie Frau ist.

Sie muss sich eigentlich nur die entsprechenden Kontakte aufmachen, damit sie bei den Gender-Auswahl-Kommissionen bekannt wird und die Bereitschaft aufbringen, jede x-beliebige Professur an jeder x-beliebigen Uni mit jedem x-beliebigen Thema anzunehmen und eben bereit sein umzuziehen. Dann steht der staatlichen Durchversorgung bis ins Grab bei Null-Leistung nichts mehr im Wege. Die Öffentlichkeit zahlt’s ja.

Der Ansatz, Kryptoexpertin werden zu wollen, ist da übrigens grundfalsch, weil man damit in die Gefahr kommt, bewertet zu werden. Alle erfolgreichen Hochstaplerinnen und Null-Leisterinnen in den Informatik-Professuren machen gar nichts außer Gender, da fragt dann nie jemand, ob es stimmt, und es gibt auch keine Leute, die Verfahren brechen oder Unfug nachweisen.

Die effektivste Karrieremethode für Professorinnen ist, Professorin und Expertin für gar nichts zu werden. Klappt 100%ig.


Heinz
25.11.2012 14:58
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@Hadmut
Das ist doch die Lösung.
Du gibst dich als Frau aus – den richtigen Vornamen hast ja schon 😉 damit machste locker ein Dr. und dann fällt dir auf einmal auf, dass du ja doch ein Mann bist.
Den Titel behältst du natürlich, schließlich wird man ihn dir wohl kaum wegen des falschen Geschlechtes aberkennen können.
Müsste man sich mal überlegen…

“großes korruptes Beamtentum”

leider nicht nur da in vielen Firmen wird das doch auch schon durchgeprügelt, natürlich nur für die Sahnehäubchenposten 🙁


Alexander
25.11.2012 22:15
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@georgi

Aber die Entscheidung für Kinder ist eine rein individuelle Entscheidung von Frauen bzw. Paaren. Niemand zwingt in unserer Gesellschaft Frauen dazu, Kinder zu haben. Frauen können sich auch gegen Kinder und für Karriere entscheiden.
Darüber hinaus haben in Deutschland über 40% der Akademikerinnen keine Kinder und möchten auch keine Kinder haben. Warum sollten diese Frauen in den Genuss von Maßnahmen (Maßnahmen für Frauen mit Kindern) kommen, die sie gar nicht betreffen?


yasar
26.11.2012 16:21
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@Alexander:
> Niemand zwingt in unserer Gesellschaft Frauen dazu, Kinder zu haben.

Da darf man den biologischen Einfluß nicht vergessen. Es scheint, zumindest einigen Frauen, ziemich stark der Wunsche nach Kindern “einprogrammiert” zu sein. Und wenn das dann nicht klappt, werden die dann ziemlich “seltsam”. Schon mehrfach miterlebt.


Michl
26.11.2012 18:09
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Michl
26.11.2012 18:25
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Entschuldige, weil als Kommentar, wollte jetzt nicht extra eine E-Mail schreiben. Cookie von vg02.met.vgwort.de über eine 1-Pixel Grafik am Ende des Texts? Was ich natürlich als Fremd-Cookie nicht zulasse. Läuft dein Blog jetzt über die Verwerter?


Hadmut
26.11.2012 21:01
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@Michl: Schon lang. Aber „Verwerter” ist schlichtweg falsch, denn es wird ja nicht verwertet. Es wird ja nichts verkauft und kein Umsatz gemacht.

Ich seh’s nur nicht ein, dass ich jedes Jahr einen Haufen Geld ausgebe um bei Druckern, PCs, Scannern, USB-Sticks, Medien Urheberrechtsabgabe zu zahlen, weil man damit doch angeblich Texte aus dem Internet herunterlädt, um das dann den Verlagen zu überlassen und selbst nichts dafür zu bekommen, obwohl ich ja eben diese Texte, derentwegen diese Abgaben erhoben werden, selbst bereitstelle. Wenn ich für Drucker und Medien Abgaben zahle, dann will ich auch umgekehrt für das Bereitstellen der Texte ein paar Kröten haben.


Michl
26.11.2012 21:21
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Ja, diese Abgaben nerven mich auch, wer hat sich nur so einen Schwachsinn einfallen lassen? Aber komischer Ansatz. Es gefällt dir nicht, also beteiligst du dich daran.

Erzähl das mit dem Verwerter nicht mir, erzähl das der “Verwertungsgesellschaft Wort”.


Hadmut
26.11.2012 21:23
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Du meinst, weil sie mich nerven, soll ich ihnen Geld schenken?


Michl
28.11.2012 20:36
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Schon, aber je mehr sich bei ihnen registrieren, desto mehr Argumente haben sie immer weiter und noch mehr Abgaben zu verlangen.


Michl
29.11.2012 17:30
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Um noch ein Stück vom Thema abzuweichen, ist mir eben noch eingefallen. Wenn du über die VG Wort Einnahmen für deinen Blog hast, wovon die Steuer was haben will, kannst du auch Ausgaben verrechnen. Weil du neulich erzähltest dass sie dir die Onlinekosten zusammenstreichen wollen weil sie deinen Blog als Privatvergnügen einordnen. Das können sie nicht machen, wenn sie Einnahmen daraus ansetzen.


Hadmut
29.11.2012 21:20
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Auf die Idee bin ich schon längst gekommen. Trotzdem Danke.