Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Männer müssen draußen bleiben

Hadmut
20.2.2012 11:59

Was ist denn das jetzt schon wieder? Ein feministisches Archiv, aus dem Männer draußen bleiben müssen?

Ein Leser schickt mir gerade den Link auf einen Artikel der Preußischen Allgemeinen (ich hätte nicht geahnt, daß es sowas überhaupt gibt) darüber, daß man an der Uni Marburg ein „Feministisches Archiv” erstellt habe, dessen Aufgabe es sei, „männerzentrierte Strukturen an der Universität und innerhalb der Gesellschaft“ aufzudecken. Na, dann.

Ich will jetzt nicht behaupten, daß es an den Universitäten und in der Gesellschaft keine männerzentrierten Strukturen gäbe. Das wäre vermessen. Aber ich will behaupten, daß man schon ziemlich dämlich und blind sein muß (oder des Geldes oder der Wichtigkeit wegen irgend eine Tätigkeit vortäuschen will), wenn man meint, das noch aufdecken zu müssen. Ist doch im wesentlichen bekannt und offensichtlich.

Mit dämlich und blind, mit Geldmacherei, Hochstapelei und Wichtigtuerei würde man an der Universität allerdings gar nicht negativ auffallen, da ist man mit sowas genau am richtigen Ort. Da ist das nicht Schande, sondern Prinzip. Die Besonderheit hier ist jedoch, daß Männern das Betreten und Nutzen des Archivs strikt verboten ist.

Meine zynische Ansicht dazu ist, daß die sich offenbar ihrer Dämlichkeit bewußt sind und sie vor Nachprüfung und Kritik schützen müssen. Offenbar ist das, was dieses Archiv so vorhält, nicht tageslichttauglich und vermutlich sogar ziemlich peinlich. Anscheinend braucht man eine ziemlich feministische intellektuelle Vorspannung, um den Schwachsinn da drin überhaupt zu ertragen, und eine erhebliche ideologische Belastung, um das zu glauben. Und womöglich einen Intelligenzquotienten irgendwo um 75B.

Meine sexistische Ansicht dazu ist, daß das Verbot – wie vieles, was Feministinnen so treiben – völlig nutzlos und überflüssig ist, weil da vermutlich sowieso kein Mann freiwillig reingehen würde. Jedenfalls nicht, um sich da fortzubilden. Höchstens um deftig zu lachen. Und das ist vermutlich der Grund. Oder sie wollen einfach so tun als hätten sie was. Ein Bluff vielleicht. Oder nur ein Vorwand, um sich ne feministische Kaffee- und Raucherecke aus Steuergeldern zu finanzieren?

Meine juristische Ansicht ist, daß das grob rechtswidrig ist, denn es wird – wie im Artikel erwähnt – aus öffentlichen Geldern finanziert, und im öffentlich-rechtlichen Bereich gilt die Verfassung, die bekanntlich sagt, daß niemand aufgrund seines Geschlechtes benachteiligt werden darf. Artikel 3: Frauen und Männer sind gleichberechtigt. Also darf es kein Lehr- und Bibliotheksmaterial geben, schon gar kein öffentlich finanziertes, das nur einem Geschlecht zugänglich ist. Das müssen die auch wissen, weshalb ich das dann sogar für kriminelle Untreue halte.

Das beste daran ist aber mal wieder, daß mal wieder die da drin stecken, die ich – auf der studentischen Seite der Universität – als das Zentralorgan schlechthin für Dummheit, Unwissenschaftlichkeit, Mißbrauch, Veruntreuung von Geld, Ideologie und Politquatsch ansehe, nämlich der Asta.

Ist das nicht herrlich? Gleich am Montag morgen so eine Meldung, in der gleich drei meiner Feindbilder in einer Meldung versammelt sind: Universitäten, Feministinnen und der Asta. Die Woche fängt gut an.

Ach ja, ich hätte gerne ein Männerarchiv. Mit nem steuerfinanzierten Playboy-Abo oder sowas.

Nachtrag: Eigentlich müßte das doch – wenn’s an der Uni ist – öffentlichem Recht unterliegen. Vielleicht findet sich ja ein männerlicher Leser, der Studi an dieser Uni ist, und einfach mal formal Widerspruch dagegen einlegt, daß er das Ding nicht betreten darf. Ich wüßte ja zu gerne, wie sie das juristisch erklären.

Nachtrag 2: Gute Güte, die sind ja noch dämlicher, als ich gedacht habe. Ich habe gerade hier noch eine Meldung gefunden, wonach sie nicht mal bei der Asbestsanierung des Gebäudes Männer reinlassen wollten und deshalb händeringend weibliche Handwerkerinnen gesucht haben, die das machen. (Solche Drecksarbeiten wie Kanalreinigung, Asbestsanierung usw. machen eigentlich immer nur die Männer, was Feministinnen aber auch nur dann stört, wenn ein Mann die Räume betreten müßte.) Der Hund sei das einzige männliche Wesen, das je die Räume betreten hätte. Was nicht nur die juristische Frage aufwirft, wer auf welcher Rechtsgrundlage da eigentlich so ein Verbot ausgesprochen haben soll (das wäre nämlich durchaus mal die Frage, wer einem da mit welchem Recht verbieten kann, die Räume zu betreten), sondern auch, ob es hier noch um Feminismus oder eigentlich schon um pathologischen Geschlechterhaß geht. Wer das so weit treibt, daß er nicht mal bei einer Asbestsanierung die Handwerker reinlassen will, sollte sich meines Erachtens mal auf Psychosen und Neurosen untersuchen und die Schrauben nachziehen lassen. Fraglich ist, wie Leute mit einem solchen Sprung in der Schüssel eigentlich noch außerhalb des Spinner-Zoos Universität existieren können wollen. Läuft wohl auf eine Uni-Karriere hinaus.

23 Kommentare (RSS-Feed)

Du hast doch keine Ahnung! Das ist der Harem seiner Magnifizenz.

Und die Rubrik Frauenarchive im letzten Link hast Du auch übersehen.
h…://archiv.twoday.net/topics/Frauenarchive

Carsten

“Wir können euch nicht zwingen, die Wahrheit zu sagen, aber wir können euch dazu bringen, immer dreister zu lügen.”
Ulrike Meinhof


Steffen
20.2.2012 12:58
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Bei der Meldung mit der Asbestsanierung heisst es:

“So lange die Gleichberechtigung noch nicht erreicht ist, so lange haben auch Frauenräume ihre Berechtigung”, erklärt Mitarbeiterin Eva Georg.

Dieses Statement erinnert mich irgendwie fatal an Argumentationen Marke “Solange der internationale Terrorismus nicht besiegt ist, haben die Einschränkungen der Bürgerrechte ihre Berechtigung”…

Btw, und wenn sie lieber ihre Räume asbestverseucht lassen als das Sakrileg zu begehen einen Mann ihr Allerheiligstes betreten zu lassen, tja, dann haben sie sich damit einen biologischen evolutionären Nachteil aufgebaut. Das schreit doch geradezu nach einem Darwin-Award, sollten die Damen deshalb ernsthaft erkranken.


Hadmut
20.2.2012 13:05
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Na, das ist eben die typische politische Rabulistik und Rhetorik. Man verbindet A mit B, obwohl kein Zusammenhang ersichtlich ist. Als ob Frauenräume der Gleichberechtigung irgendwie zuträglich wären. Und man sucht sich zweitens ein Kriterium, was ohnehin nicht überprüfbar und messbar ist. Wann ist Gleichberechtigung denn erreicht? Wer kann das eindeutig und zweifelsfrei sagen? Irgendwer wird immer meinen, daß sie nicht erreicht ist. Also heißt das auf deutsch, daß sie gar nicht erst nach der Berechtigung fragen, sondern diese einfach postulieren und das dann rhetorisch so verpacken, als wäre das nur eine Folge mangelnder Gleichberechtigung. Das wird als Logik hingestellt und damit jeder, der Zweifel an der Berechtigung dieser Räume äußern würde, als ein Leugner der Benachteiligung von Frauen hingestellt. So ein fieser argumentativer Hebel.

Ganz typisch für die logischen Lücken und die mißbräuchliche Rabulistik in linker, aber besonders in feministischer Politik. Linke und feministische Politik sind da in ihrer Rabulistik und ihrer Meinungsprügelei eng verwandt.


Andrea
20.2.2012 14:02
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Ein bekannter meiner Freundin hat auch an der Uni Marburg studiert. Das hat jetzt zwar nichts mit dem Thema zu tun, aber auch das Prüfungsamt ist scheinbar alles egal. Da das Prüfungsamt was verbummelt hat, obwohl er es nachweislich abgegeben hatte, muss er das eine Semester (das letzte für ihn) für diesen einen Kurs wiederholen.
Ich weiß nicht ob er noch ein paar Schritte unternommen hat, aber die sind schon ziemlich igonrant.

Und das ist nur eine Geschichte, die von dort erzählt wurden.


dochpalese
20.2.2012 15:15
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Es wäre geradezu absurd, einen Missstand damit zu bekämpfen, dass man in seinem eigenen Einflussbereich genau diese Zustände hervorruft. Daher glaube ich eher, dass es hier nicht um Gleichberechtigung, sondern um blanken Sexismus geht, also “pathologischen Geschlechterhaß”.

Zur Asbestsanierung: Da gibt es doch bestimmt Präzedenzfälle. Wie machen es denn die Mullahs und Ayatollahs?


Steffen
20.2.2012 15:42
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Achja, und noch ein herrlicher Fund. Bei dem Artikel in archivalia wurde auf die Frankfurter Rundschau verwiesen:

http://www.fr-online.de/rhein-main/feministische-archiv-uni-marburg-maennerfreie-zone,1472796,2953900.html

“So wird man die aktuellen Ausgaben der Zeitschrift “Emma” heute vergeblich suchen. Sie wurde schon 2004 abbestellt. Emma sei zu etabliert und vertrete manchmal einen Feminismus, der rassistisch sei, erklärt Eva Georg.”

Das muss man sich doch auf der Zunge zergehen lassen. Man sollte meinen, daß EMMA aufgrund des massiven Bekanntheitsgrades und immer noch großen gesellschaftlichen Einflusses von Alice Schwarzer mit zur Grundausstattung eines feministischen Archivs in Deutschland gehören sollte. Ganz egal ob man inhaltlich mit denen übereinstimmt oder nicht. Und zwar schlicht aus wissenschaftlichen Gründen.

Das zeigt sehr schön, daß das Marburger Archiv ein reines Politik-Theater ist und mit wissenschaftlichem intellektuellem Diskurs überhaupt nichts am Hut hat. Davon abgesehen haut es dem Fass den Boden raus, daß sie EMMA u.a. deshalb abbestellt haben, weil es “zu etabliert” sei.

Ich musste sofort an “Leben des Brian” denken: ‘Es gibt nur einen, den wir mehr hassen als die Römer. Die verdammte judäische Volksfront!”. So typisch für die Linke. Hauptsächlich sind sie sich selbst spinnefeind, über die weltbewegende Frage wer von den unzähligen Splittergrüppchen die ‘reine Lehre’ wahrlich vertritt.


dg
20.2.2012 16:57
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Carsten: ist das wirklich ein Meinhof-Zitat? Ich finde nirgendwo den Original, dafür diverse andere Zuschreibungen (an Neonazis, Grüne und tote Dichter…).

Ansonsten erinnert mich die Geschichte an das hier:
http://en.wikipedia.org/wiki/Mount_Athos#Prohibition_on_entry_for_women
Wobei die eine griechischere Weise gefunden haben, das Geldfass anzuzapfen: http://www.wirtschaftsblatt.at/home/international/wirtschaftspolitik/griechische-regierung-klagt-athos-kloster-wegen-immobilienaffaere-427102/index.do


Hadmut
20.2.2012 17:10
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Also ob man Ulrike Meinhof für zitierenswürdig hält und ob man sich mit ihren Zitaten auch noch schmückt, würde ich mal stark in Zweifel ziehen. Ich finde die weder intellektuell noch moralisch in irgendeiner Weise vorbildlich oder orientierend. Ich glaube, damit tut man sich keinen Gefallen.


http://www.zeit.de/1986/26/banale-sorge
“Nun, vielleicht halten sie es mit dem Arzt Pit Rüppell aus Kirchbarkau bei Kiel, der den Kraftwerksbetreibern in einem offenen Brief ein Zitat Ulrike Meinhofs entgegenhielt: „Wir können Euch nicht zwingen, die Wahrheit zu sagen, aber wir werden Euch zwingen, immer unverschämter zu lügen
Ulrich Stock”

http://www.zdd.se/tagebuch.htm
“Wir können euch nicht zwingen die Wahrheit zu sagen. – Aber dazu zwingen immer dreister zu lügen.
?? ?? ????? ?????????? ???, ????? ?? ???????? ??????. ?? ?????? ??????? ?????????? ? ?????, ????? ?????.
(Katja Rossow)”

Ja, Zitate verifizieren müßte ich mal.

Oooch, ich habe genug Signaturen, die mir keinen Gefallen tun. Ich wußte nicht, daß es darauf ankommt. Vorbild ist man nach Einstein am besten abschreckend.

Carsten

heute ohne Schlips


dg
20.2.2012 19:43
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Haha, die russische Übersetzung hätte Google Translate nicht fälscher hinbekommen…


Andreas
20.2.2012 21:12
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Ulrike Meinhof hat in Marburg im “Studentendorf” gewohnt.
Nein, mehr faellt mir zum obigen Thema wirklich nicht ein, ich massier mir noch die Stirn vom fazialpalmieren…


Klonderer
20.2.2012 23:04
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Das war mein bester Lacher dieses Tages.
Danke.


@ dg
Dann würde ich gern eine bessere Übersetzung entgegennehmen.

Daß der googlefish schon so gut übersetzt hätte ich nicht gedacht.

Carsten

Und, danke für den Fisch


Eric Schiffer
21.2.2012 16:45
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Oh Gott wie dämlich gehts denn noch…!?!

Mir hat letztens ein (Jetzt Heim-)Erzieher erzählt, als er noch im Hort geschafft hat, gabs ein Mädchenkluturtag und einen Jungstag (er bermektee lakonisch: die Mädchen haben Kultur, wir nicht). Und dass die Frauen und Mädchen an diesem Tage ganz exklusiv unter sich bleiben wollen, keine Jungs oder Männer. Beim Jungstag ist das Umgekehrte organisatorisch schon gar nicht möglich, weil zu wenig Männer, wobei die paar vorhandenen das auch alles selbst organisieren müssen, die Frauen helfen da nicht mit; aber wenn die Männer das auch so machen würden, wäre das ganz klar ein Fall für die Anti-Sexismus-Presse, nicht wahr. Bigotter Blödsinn…

Mal davon abgesehen, dass solche Exklusivierung von Frauen in einer patriarchalen Gesellschaft auch durchaus Steilvorlage für Selbststigmatisierung sein kann.

Aber am End haben die da echt nichts Relevantes in ihrem Archiv, zocken aber weiter die Kohle ab. Wer mal interessant zu wissen, wer Archivleiter ist, wer die Mitarbeiter sind usw. Ich das gerade aus Trotz nicht gegendert… 🙂


dg
21.2.2012 17:25
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Z. B. “?? ?? ????? ??? ????????? ???????? ??????. ?? ?? ????? ??? ????????? ????? ??? ?????? ? ??????.”

Ist jetzt aber wirklich off-topic. Ich fand nur die Zuschreibung an Meinhof etwas fragwürdig, weil das nicht an ihren Duktus erinnert. Und die Googletreffer für das Zitat kamen meistens von stark rechtslastigen Seiten (damit meine ich stärkeres Zeug als die von Hadmut verlinkte Preußische Allgemeine). Denen würde ich nicht unbedingt zutrauen, jemanden wie Meinhof richtig zu zitieren. Egal woher das Zitat stammt, passen tuts auf alle mal…


Carsten Thumulla
21.2.2012 18:34
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Ich dachte an russisch nach deutsch, aber lassen wir das.


Stefan W.
23.2.2012 3:53
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@dg: Gerade der Duktus erinnert mich an Frau Meinhof.


Olli
23.2.2012 6:35
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Dabei gibt es aus offensichtlich sehr viele Punkte, bei denen nachweislich Männer benachteiligt werden, z.B.:

– Quotenregelung. Bei gleicher Qualifikation dürfen Frauen bevorzugt werden.
– Quoten für Männer? Fehlanzeige, nicht mal in der Grundschule bei 100% Frauenanteil.
– Gleichstellung. Von der Wahl zur Gleichstellungsbeauftragten werden Männer ausgeschlossen: sie dürfen weder wählen noch gewählt werden.
– Männer müssen zwangsweise in ein staatliches Rentensystem einbezahlen, das für sie wegen der 6,5 Jahre geringeren Lebenserwartung und der späteren Renteneintrittsalters erheblich schlechtere Rentensummen erwirtschaftet als für die bevorzugten Frauen.
– Wehr-/Zivildienst. Nur Männer werden verpflichtet. (immer noch im GG)

Diese vier Punkte verstoßen gegen das Grundgesetz, Art.3, denn hier werden Männer PER GESETZ benachteiligt und Frauen bevorzugt: Niemand darf wegen seines Geschlechtes bevorzugt oder benachteiligt werden.

Doch es gibt noch zahlreiche weitere Punkte:

– Männer sterben statistisch ca. 6 Jahre früher. Warum nehmen Politik und Gesellschaft das einfach hin, warum ist das kein Thema in der sonst allgegenwärtigen Gleichstellungsdebatte?
– Gesundheit. Es gibt einen (aufwändigen und teuren)Frauengesundheitsbericht, die meisten Länder unterhalten Frauengesundheitszentren. Männer: Fehlanzeige.
– Scheidung, Sorgerecht, Unterhaltspflicht: Die RechtsPRAXIS bevorzugt Frauen
– Vaterschaftsfeststellung: Kein praktikables Verfahren.
– Häusliche Gewalt: Der Feminismus hat ein Klischee in der Öffentlichkeit etabliert: Männer = Täter, Frauen = Opfer. Nahezu alle Forschungsarbeiten widersprechen an dieser Stelle und gehen von einer ungefähren Gleichverteilung der Gewalt zwischen den Geschlechtern aus.
– Bildung. Mädchenförderung in allen Bereichen, Jungen werden vernachlässigt. Abi-Quote der Jungen liegt mit nur 40% weit unter der der Mädchen (60%).
– Männer haben nicht nur die besten, sondern auch die schlechtesten und gefährlichsten Jobs: Bau, Müllabfuhr, Soldat, Kanalreinigung. Wird von Ihnen auch hier in gleicher Weise wie für DAX-Vorstände oder Behördenleitung Gleichstellung gefordert?
– Selbstmordrate der Männer liegt mit ca. 80% weit über der der Frauen
– Obdachlosen-Zahlen der Männer (ca 90%) liegen weit über den Zahlen der Frauen
– Berufsunfalltote sind 94% Männer
– die Afghanistan-Gefallenen haben ausschließlich männliche Vornamen
– die Haushalts-Unfall-Toten sind etwa zu 80% Männer.


Roland
23.2.2012 11:40
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Na, irgendwo auf dieser Welt wollen die unansehnlichen lesbischen Fettwachteln mal unter sich sein. Offensichtlich scheint dieser Platz an der UNI Marburg manifestiert.
Können die Männer nicht auch mal grosszügig lachend über derlei schwachsinnigen Schmalz hinwegsehen ?


Hadmut
23.2.2012 11:45
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@Roland: Wo steht geschrieben, daß man etwas, nur weil man es kann, auch tun muß?

Würde ich über alles hinwegsehen, worüber ich hinwegsehen könnte, würde dieses Blog nicht existieren. Das Hinsehen ist gegenüber dem (hin-)Wegsehen die größeren Kunst. Das Hinwegsehen ist gerade so ganz billiger Zeitgeist. Wegsehen ist halt immer so die einfachste Methode.

Und davon ganz abgesehen: Lachen kann man durch Hinsehen auch viel besser als durch Wegsehen. Vielleicht hast Du nur meine Art des Lachens noch nicht verstanden. 😉


Robert
23.2.2012 11:40
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“So lange die Gleichberechtigung noch nicht erreicht ist, so lange haben auch Frauenräume ihre Berechtigung”, erklärt Mitarbeiterin Eva Georg.

Na, da sag ich doch bloss:
Solange die Gleichberechtigung noch nicht erreicht ist, so lange haben Frauen in Kneipen nochts verloren. ;-))

Welcher Mann würde denn freiwillig in so ein Propaganda-Zentrum wollen? Aber aus Gründen der Gleichberechtigung sind damat natürlich auch “frauenfreie” Räume legitimiert, nicht wahr?


MK
23.2.2012 11:44
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Welcher Mann will schon in ein solches Archiv? Die wenigsten, schätze ich. Männer sollten dieses Verbot als Ansporn dafür nehmen, ihre eigenen “only-for-man Areale” einzurichten. Frauen verboten!

Ein verlockender Gedanke!


Hadmut
23.2.2012 11:47
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@MK: Hab ich auch schon dran gedacht.

Stellt Euch vor, man würde irgendwo an der Uni eine Bibliothek einrichten, zu der der Zugang für Frauen verboten ist. Was dann für ein Terror losginge…