Die Berliner Jusos wollen die Ehe abschaffen
Der Neid der Besitzlosen: Weil sie keiner heiraten will, sollen andere auch nicht mehr heiraten dürfen.
Der Tagesspiegel: „Ja, ich will“ war gestern?: Berliner Jusos wollen die Ehe abschaffen – Krach widerspricht
Die Berliner Jusos wollen einen Grundpfeiler des deutschen Familienrechts abschaffen: die Ehe. In einem Antrag für den Landesparteitag am 8. und 9. Mai argumentiert der SPD-Nachwuchs, die traditionelle Verbindung vertiefe patriarchale Strukturen und beschneide Freiheit und Selbstbestimmung. Rund 350.000 Paare, die sich laut dem Statistischen Bundesamt jedes Jahr in Deutschland trauen lassen, könnten ihrer Ansicht nach also einem überholten Modell folgen.
Die jungen Sozialdemokraten führen eine Reihe von Kritikpunkten an: Gewalt im Zuge von Trennungen, hohe Kosten bei Scheidungen sowie eine ungleiche Verteilung von Erziehungs- und Betreuungsarbeit, die häufig bei Frauen liege. Im Antrag heißt es: „In vielen Fällen führt dieses System für Frauen zu Armut und finanzieller Abhängigkeit, besonders im Alter.“ Auch das Ehegattensplitting lehnen die Jusos ab: Es verschaffe Verheirateten exklusive steuerliche Vorteile.
Weil die Leute grundgestört sind und den Umgang miteinander nur so kennen wie in der Partei und unter Linken, nämlich als Kriegszustand, wollen sie jetzt die Ehe insgesamt verbieten. Wenn sie nicht ehefähig sind, soll das auch niemand sonst dürfen. Wie Mao mit den Klavierspielern.
Und was soll stattdessen kommen?
An die Stelle der Ehe soll eine flexiblere „Verantwortungsgemeinschaft“ treten, die Fürsorge, Erbrecht und Aufenthaltsfragen regelt. Ein Antrag beim Standesamt würde ausreichen, um die Partnerschaft zu bestätigen.
Das ist dann nämlich die Frage, ob man das dann überhaupt noch selbst wählt, oder ob einem der Staat dann jemanden in die „Verwantwortungsgemeinschaft“ zuweist. Du bist jetzt für den verantwortlich! Die Zahl 2 kommt darin wohl auch nicht mehr vor.
Eine Probezeit wäre ebenso möglich wie eine unkomplizierte Auflösung durch einfache Erklärung – gebührenfrei und ohne klassische Scheidungskosten.
Was dann auch heißt, dass die damit Leuten die Aufenthaltsberechtigung verschaffen und sich dann hinterher einfach wieder für geschieden erklären. Dann erklärt sich ein Juso für verantwortlich für 10 Migranten, bis die die Aufenthaltsgenehmigung haben, und dann wird gekündigt und die nächsten 10 sind dran.