Ansichten eines Informatikers

Umdefinierte Begriffe

Hadmut
5.6.2026 22:49

Hin und her. Rein und aus aus die Kartoffeln.

Leserzuschrift:

Die wundersamen Wortwechsel…

Hadmut, erinnerst DU DIch noch wie uns 2015 und danach immer gross und breit erklaert wurde das es “Fluechtlinge” sind? Es wurde viel Wert darauf gelegt und Aufwand getrieben um uns einzuhaemmern das es “Fluechtlinge” und keine “Migranten” sind, da “Fluechtlinge” ja alternativlos seien.

Nunja, 10 Jahre und X Morde spaeter sind wir dann um 180 Grad
gewendet:

https://www.welt.de/politik/deutschland/plus6a2298ffa85ce647df4721a4/was-ist-rechtsextrem-vater-von-brokstedt-opfer-uebt-scharfe-kritik-jetzt-lenkt-der-verfassungsschutz-ein.html

Michael Kyraths Tochter wurde von einem Migranten ermordet.

Nun wenn sie Morde und Vergewaltigungen begehen wird sehr viel Wert daraufgelegt das Wort “Fluechtling” nicht mehr zu benutzen sondern es durch das Wort “Migrant” zu ersetzten.

Framing ist einfach alles, ich bin so begeistert.

Auf den ersten Blick könnte man meinen, dass das mal wieder die typisch linke Begriffswillkür ist, dass man ständig die Begriffe wechselt und umdefiniert, damit man sich nicht an eine Bedeutung gewöhnt. Hier ist das aber anders.

  • Bevor und als sie kamen, um 2015, musste man sie „Flüchtlinge“ nennen, weil man erstens damit durchsetzen wollte, dass man sie aufnimmt, weil Flüchtlinge ja ein Asylrecht haben.

    Außerdem wollte man den Eindruck vermeiden, dass die bleiben, damit keiner sagen kann „und was ist, wenn die nicht mehr gehen?“. Man hat das so hingestellt, als ob die nur bleiben, solange Krieg ist. Damals hieß es nämlich, die gehen wieder, wenn der Krieg in Syrien vorbei ist. Die arbeiten hier, lernen hier Handwerk und gegen dann wieder zurück, um Syrien wieder aufzubauen.

  • Jetzt aber sind sie da und der Krieg ist vorbei. Jetzt darf man nicht mehr „Flüchtlinge“ sagen, damit keiner sagen kann, der Krieg sei doch vorbei, jetzt seien sie ja keine Flüchtlinge mehr.

    Jetzt heißen sie „Migranten“, weil man sagen will „gekommen um zu bleiben“

Also:

Der Flüchtling bewegt sich, deshalb heißt er Flüchtling, wenn er von Syrien nach Deutschland will, und hat den Krieg als Argument für Asylrecht.

Der Migrant hat sich mal bewegt, bewegt sich aber nicht mehr, weil er damit fertig ist, und deshalb nennt man ihn Migranten, nachdem er da ist und da bleiben soll, obwohl der Krieg vorbei ist.

Deshalb nennt man sie Flüchtlinge, bis sie hier sind, und dann Migranten, wenn sie bleiben.