Lässt Mario Voigt von der CDU seine Texte von der KI schreiben?
Lustiges Rätselraten in der Medienkompetenz.
Der – tätigkeitsbedingt nicht so allseits – beliebte Plagiatsgutachter Stefan Weber: Nächster Betrugsskandal in Deutschland: Serienplagiator Mario Voigt und sein CDU-Kollege aus Sachsen-Anhalt, Sven Schulze, verhöhnen die Welt-Leser mit einem Kommentar aus der KI
Ach, gar.
Er meint, der Artikel Wir brauchen mehr Raum für deutsche Stimmen rieche zu sehr nach KI. Zu sehr nach Google Gemini-Gefasel.
Interessante Frage im Fach Medienkompetenz: KI-Fake oder echt?
Musik ist mehr als Unterhaltung. Sie ist Sprache, Identität, kulturelles Selbstverständnis. Sie sagt uns, wer wir sind. Und deshalb müssen wir uns eine einfache, aber entscheidende Frage stellen: Wie hörbar ist dieses „Wir“ eigentlich noch?
Dieser Rückgang ist kein Zufall. Er ist das Ergebnis von Strukturen, die das Globale begünstigen und das Eigene leiser werden lassen. Doch was einmal galt – Johann Sebastian Bach aus Eisenach, Georg Friedrich Händel aus Halle – gilt heute genauso: Kulturelle Stärke entsteht, wenn Herkunft und Gegenwart zusammenkommen. Von Clueso aus Erfurt bis Tokio Hotel aus Magdeburg. Diese Kontinuität ist keine Nostalgie. Sie ist Argument.
Ach, Du liebe Güte.
Ein Blick ins Ausland zeigt: Andere Länder gehen diesen Weg selbstbewusster. Frankreich, Kanada, Australien setzen gezielt auf die Sichtbarkeit eigener Stimmen – nicht aus Abschottung, sondern aus Überzeugung. Denn Sichtbarkeit entsteht nicht von allein. Sie ist eine Entscheidung.
Sack Zement.
Sie schafft Zugehörigkeit, ohne auszuschließen. Sie stiftet Identität, ohne abzuschotten. Diese Debatte ist keine Nebensache. Sie ist eine Frage kultureller Selbstbehauptung. Nicht laut. Nicht schrill. Aber klar. Denn nur wer eine eigene Stimme hat, kann auch im Konzert der Welt gehört werden. Es liegt an uns – nicht durch Zwang, sondern durch Überzeugung –, ihr den Raum zu geben, den sie verdient.
Ich brech’ ab.
Genau weiß man es natürlich nicht, aber das hört sich sogar sehr nach einem geölten KI-Essay an.
Und örtlich geeicht auf Erfurt und Magdeburg.
Ja … mpf … weiß ich nicht. Aber ich muss zugeben, dass hört sich schon sehr nach KI-Käse an. Das ist viel zu geblubbert.
Was mich aber mehr wundert, ist nicht so sehr, wie sie den Text erstellt haben, sondern warum überhaupt. Das stinkt schon gewaltig danach, als wollten die da gerade so im Raum Thüringen/Sachsen-Anhalt einen auf Deutschtumsretter machen, um der AfD Konkurrenz zu machen.
Und das könnte natürlich dann schon sein, dass man so etwa wie „Schreib mir einen politisch unverfänglichen pro-deutsch-Aufsatz mit Ossiland-Bezug!“. Und deshalb auch der Verweis auf Frankreich, Kanada, Australien, damit sich das nur ja nicht zu nationalistisch anhört – als das Spagat, deutsch zu sein, ohne deutsch zu wirken.
Schauen wir mal, was dabei herauskommt.