Ansichten eines Informatikers

Der Vulva-Watching-Preis

Hadmut
28.6.2026 22:32

Vom Öffentlich-Rechtlichen Südpol.

Dass das Niveau des Rundfunks längst weit unter der Gürtellinie liegt, ist bekannt.

Neulich, genauer gesagt, letztes Jahr, hatte ich einen Blog-Artikel über die ÖRR-Dokumentation „Vulva Watching“.

Expeditionen zum Südpol.

Hier nochmal das Video:

Eine Reporterin des Bayerischen Rundfunks, Leah Nlemibe, dokumentiert 20 Minuten lang, wie sie dazu kommt, ihre Ritze darzulegen. Ja, nun, warum auch nicht.

Dafür erhielt sie jetzt den Stuttgarter Moderationspreis, weil sie nicht nur ihren Südpol vorzeigte, sondern ihr Nordpol das auch noch moderierte.

Leah Nlemibe überzeugt mit einer offenen, reflektierten und authentischen Moderation, die das Publikum von der ersten Minute an mitnimmt. Sie verbindet persönliche Erfahrungen mit journalistischer Einordnung und schafft so einen Beitrag, der informiert, unterhält und zum Nachdenken anregt. Ob im Selbstversuch, im Gespräch oder in der Begegnung mit anderen Menschen – die Moderatorin agiert souverän, glaubwürdig und nahbar. Dadurch gelingt ihr ein ebenso persönlicher wie professioneller Zugang zu einem sensiblen Thema.

Da bekommt der Begriff „offene Moderation“ eine ganz neue Bedeutung.

Ich so als Mann

Was wäre, wenn ich eine Dokumentation darüber sendete, wie ich anderen meinen Dingdong zeige?

Bekäme ich dann auch einen Fernsehpreis?

Wollten die nicht auf Gleichberechtigung machen?

Vulva-Watching-Kurse

Ich will übrigens anmerken, dass mir nach einem dreiviertel Jahr noch immer niemand sagen konnte, wie ich an einem dieser „Vulva-Watching-Kurse“ teilnehmen könnte.

Ich würde da ja gerne auch mal teilnehmen.

Ich kann da auch gerne Ratschläge, Kommentare und so weiter geben.