Frisch (fast) enthauptet
Stimmung in Belfast.
In North Belfast kam es gestern zum Versuch einer Enthauptung. Gruselige Videos zirkulieren, aber berichten kann man darüber rein gar nichts, weil sich die Medien noch nicht einig sind, ob der Täter Somalier oder Sudanese ist. Inzwischen tendiert man etwas mehr zum Sudanesen. Der Telegraph berichtet.
Viele weisen allerdings darauf hin, dass der Täter „gesichert männlich“ sei und es „immer die Männer“ seien. Kurioserweise dieselben, die sonst darauf hinweisen, dass es keine Geschlechter gebe, schon gar nicht zwei, und kein Arzt das Geschlecht von außen erkennen könne.
Obwohl man im Video sehen kann und es Zeugen gebe, dass er es mehrfach versucht hat, ist der andere wohl – noch – am Leben, die Anklage lautet derzeit wohl noch auf versuchten Mord. Es gibt Behauptungen, dass der im Krankenhaus liege und noch laut schreie, was von erfahrenen Ärzten als Indiz für Atmung angesehen wird.
Nun muss man sehen, dass die Stimmung in Großbritannien, in Keir-Starmer-Land, ohnehin schon am Kochen ist, oder besser gesagt, in der Siedeverzögerung, da könnte jedes Körnchen schon reichen, damit das plötzlich überkocht. Zumal die in Belfast ja ohnehin diese schöne alte Tradition des Bürgerkriegs haben und bewahren.
Dazu trägt dann auch bei, dass man offiziell Formulierungen wie „serious knife attack“ verwendet. Die BBC spricht immerhin von „brutal knife attack“. ABC steigert sich sogar zu „babaric knife attack“. Was an deutsche Medien erinnert. War das nicht in Hamburg, wo mal einer im U-Bahnhof versucht hat, Frau und Kind um ihre Köpfe zu erleichtern – beim Kind sogar mit Erfolg, wenn ich mich richtig erinnere – und Polizei und Staatsanwaltschaft wollten nicht mehr als „Messerangriff am Hals“ sagen, und ermittelten, weil jemand ein Foto oder Video der Tat verbreitete, das die Realität zeigte?
Die offizielle Darstellung der Polizei:
We understand there are strong community concerns after last night’s shocking attempted murder in north Belfast. We are aware of inaccurate online posts regarding the victim’s condition. We can confirm that the injured man remains in a serious condition in hospital.
As our investigation has progressed, we can also confirm that the man in custody is Sudanese and not Somalian, as initially believed.
This is a fast-time investigation and we will continue to provide further updates to the public in due course.
Die Polizei scheint sich eher um die „calls for protests“ als um die Sache selbst zu sorgen.
Dazu muss man sehen, dass dieser Trend, die Sache runterzuformulieren, gewaltig zum Hochkochen beitragen kann. Gerade erst vor ein paar Tagen gab es doch diesen Vorfall, bei dem Henry Nowak zu Tode kam, weil er von einem Sikh, der sich beleidigt oder angegriffen gefühlt hatte, erdolcht worden war. Die Polizei hatte aber nicht den Sikh, sondern den tödlich verletzten Henry Nowak festgenommen. Der hatte – wovon es auch noch ein Video gab – gerufen, dass er „stabbed“ worden sei und immer wieder „I can’t breathe“ (Copyright George Floyd) gerufen hatte, die Polizei ihm aber nicht nur nicht half und eben das Opfer statt den Täter festnahm, sondern auch noch zu hören war, dass ein Polizist verächtlich sagte, er glaube ihm das nicht. Nowak starb, und die Verteidigungslinie der Polizei ist sinngemäß „Ist doch egal, dem wäre sowieso nicht mehr zu helfen gewesen.“
Im Zuge dessen kam vor ein paar Tagen angeblich heraus, dass es intern eine offizielle bindende Anweisung innerhalb der Polizei gab, Migranten und Weiße unterschiedlich zu behandeln. Da kochte schon die Stimmung.
Und dazu klebt Keir Starmer, die fleischgewordene kommunistische Provokation, an seinem Stuhl, tritt nicht zurück, egal was passiert und entgleist.
Ich denke, dass es kurz davor ist, zu knallen. Und wenn es dort knallt, könnte das in Frankreich und Schweden auch knallen. Zumal die Iren ja auch in dem Ruf stehen, eher pragmatisch-handwerklich als geistes- und sozialwissenschaftlich orientiert zu sein.