Ansichten eines Informatikers

Warum Robert Habeck nicht Kanzler wurde

Hadmut
7.6.2026 14:15

Wenn Grüne trauern.

Immer wieder wird in den Social Media getrauert, lamentiert, beschuldigt, dass Robert Habeck doch so ein guter Kanzler gewesen wäre, die dummen Deutschen ihn aber nicht haben wollten:

Das ist falsch. Fake News.

Habeck hatte zwar nicht die intellektuellen, aber sonst beste Voraussetzungen, um Kanzler zu werden. Der hatte genau das, was Grünenwählerinnen feucht im Wahlkreuz werden ließ.

Er hätte aber niemals Kanzler werden können. Weil er ein Mann ist.

Die Grünen haben das Frauenstatut, und das ließ gar nicht zu, dass er hätte Kanzler werden können. Das musste deshalb Annalena „Ich Völkerrechtlerin, Du Schweinehirt“ Baerbock werden, die ja nun auch gerade auf Blamagewelttournee ist. Man wollte es ja nunbedingt weiblich-feministisch haben.

Letztlich haben sich die Grünen durch ihr strunzdummes Frauenstatut selbst um die – zum Glück einmalige – Position als stärkste und als Kanzlerpartei gebracht. Ich halte Habeck zwar auch für keine Leuchte, aber er ist in seinem Auftreten deutlich stubenreiner, zivilisierter, umgänglicher als Baerbock. Der blamiert einen erst später durch sein Ansichten, und nicht schon mit seinem Auftreten. Und das hätte den Wähler nicht gestört.

Man kann das im Ergebnis ohne weiteres darauf zurückführen, dass sich die Grünen damals mit ihrem Frauenstatut und Annalena Baerbock (alles egal, Hauptsache Frau, Quality is a myth) so ziemlich um alle Chancen gebracht haben. Hätten die Grünen nur Habeck vorgeschickt und Baerbock einfach weggelassen, hätten sie gewonnen und wären Kanzlerpartei geworden.

Und das sollte man immer in Erinnerung behalten, dass Habeck als Kanzler nicht von den bösen Deutschen, sondern von den eigenen Grünen verhindert wurde.