Ansichten eines Informatikers

Der seltsame „Qualitätsjournalismus“ der Funke Mediengruppe

Hadmut
6.6.2026 14:07

Absurd. Einfach absurd, was Journalisten da heute bieten.

Im Moment geht ja durch die Social Media, was für einen unglaublichen Mist Melanie Amann da abliefert. Das ist zwar eigentlich nicht neu, dass die Mist daherredet, aber irgendwie fällt es gerade jedem auf.

Da gibt es noch ein älteres Beispiel:

Ich habe mich schon lange gefragt, wie diese Frau in Talkshows kommt und wie die in die stellvertretende-Chefredaktion-Position beim Spiegel kommen konnte, denn das sind ja keine einzelnen Aussetzer, die redet ja immer so. Die fällt mir ja oft auf, weil sie mit Worthülsen wirft und leeres Gefasel produziert. Das könnte man aber alles gerade so noch damit erklären, dass wenn man erst einmal in einer Firma drin ist, es auch Wege gibt, sich per Ellenbogen nach oben zu bringen.

Warum zur Hölle wird die aber jetzt von der Funke Mediengruppe eingestellt?

Ich habe mal die KI Grok dazu befragt und Verweise dazu bekommen (Fettschrift wie von Grok):

Die Funke Mediengruppe hat Melanie Amann zum 1. Januar 2026 als Chefredakteurin Digital der Berliner Zentralredaktion eingestellt (gemeinsam mit Gründungschefredakteur Jörg Quoos). Zusätzlich verantwortet sie die redaktionelle Strategie der gesamten Marke Funke. funkemedien.de

Offizielle Gründe der Funke Mediengruppe

Funke sieht in Amann eine hochkarätige Verstärkung für Qualitätsjournalismus und digitale Weiterentwicklung. Die zentralen Motive lauten:

  • Stärkung der bundespolitischen Berichterstattung und der publizistischen Kraft von Funke.
  • Entwicklung neuer Formate mit klarem politischem Schwerpunkt (inkl. Veranstaltungen), um die Stimme von Funke in gesellschaftlichen Debatten deutlich hörbarer zu machen.
  • Kombination aus journalistischer Tiefe, Haltung, Unabhängigkeit und digitaler Innovationskraft – Eigenschaften, die Amann laut Funke-Verlegerin Julia Becker „eindrucksvoll beim Spiegel bewiesen“ hat. bdzv.de

Julia Becker (Aufsichtsratsvorsitzende) betonte: „Journalismus lebt von Klarheit, Unabhängigkeit und Mut. All diese Eigenschaften verkörpert Melanie Amann.“ Geschäftsführer Christoph Rüth nannte die Verpflichtung ein „starkes Signal“ für sichtbaren Qualitätsjournalismus. morgenpost.de

Amann selbst sagte, sie wolle die Marke Funke „mit neuen journalistischen Formaten und Veranstaltungen zum Strahlen bringen“ und freue sich auf die Zusammenarbeit mit der nachrichtenstarken Zentralredaktion. de.linkedin.com

Hintergrund zu Amann

Sie war bis Ende 2025 stellvertretende Chefredakteurin beim Spiegel (dort u. a. Leiterin des Hauptstadtbüros und bekannt für AfD-Berichterstattung sowie Talkshow-Auftritte). Ihr Wechsel folgte internen Machtkämpfen beim Spiegel nach dem Chefredakteurswechsel zu Dirk Kurbjuweit. Funke hat sie als profilierte, gut vernetzte Politikjournalistin mit klarer Haltung gewonnen. taz.de

Zusammengefasst handelt es sich um eine strategische Top-Personalie, mit der Funke seine nationale politische Präsenz und digitale Reichweite ausbauen will – typisch für Verlage, die regionale Stärke mit bundesweiter Relevanz kombinieren möchten. Die Ankündigung stammt vom September 2025 und wurde von der Branche als „Rumms“-Meldung wahrgenommen.

Und unter dem Funke-Link:

Auch FUNKE-Geschäftsführer Christoph Rüth betont: „Das Engagement von Melanie Amann ist ein starkes Signal für unseren Anspruch, Qualitätsjournalismus nicht nur zu bewahren, sondern ihn als Marke FUNKE für ein noch breiteres Publikum sichtbar zu machen. Gemeinsam mit Jörg Quoos wird Amann ein Team bilden, das Exzellenz, Weitblick und Führungskompetenz vereint.

Sind die völlig balla-balla?

Die Frau liefert seit Jahren das letzte Geschwätz ab, journalistische Fähigkeiten kaum erkennbar, meist nur leeres Geplärre „gegen rechts“, und dazu diese schreckliche Mimik, sitzt aber ständig in Talkshows und wird nun von der Funke Gruppe übernommen?

Und dann faseln die auch noch von Qualitätsjournalismus, und sie meint, sie würde da etwas „zum Strahlen bringen“ – es wurde übrigens bisher noch kein positiver Kommentar zu ihrem Auftritt gefunden.

Die Lösung des Rätsels findet man womöglich bei der TAZ:

Amann war nach Stationen bei der Financial Times Deutschland und der Frankfurter Allgemeinen Zeitung 2013 als Redakteurin ins Hauptstadtbüro des Spiegel gewechselt, dessen Leitung sie 2019 gemeinsam mit Martin Knobbe übernahm. Zwei Jahre später berief sie der damalige Spiegel-Chefredakteur Steffen Klusmann in die Chefredaktion.

Nach Wechsel an der Spiegel-Spitze von Klusmann zu Dirk Kurbjuweit im Frühjahr 2023 begann Amanns Einfluss zu schwinden, obwohl sie nominell noch zur stellvertretenden Chefredakteurin ernannt wurde. Kurbjuweit hatte Amann zum Abschluss für ihre Arbeit gedankt, „vor allem für ihre unerschrockene Berichterstattung über die AfD und ihre glänzende Vertretung des Spiegel in Talkshows und Podcasts“ – womöglich ein verdeckter Vorwurf der persönlichen Imagepflege. Durch ihre Auftritte in Polit-Talkshows war Amann einem breiten Publikum bekannt geworden.

Das hat irgendwie ein anderes Aroma.

Das liest sich, als hätte der SPIEGEL gemerkt, dass die sich in die Öffentlichkeit spielt, aber blamabel rüberkommt, und als hätte man sie loswerden wollen.

Könnte es also sein, dass man die über irgendwelche Verbindungen zu Funke verklappt hat, damit es nicht nach Rauswurf aussieht und/oder sie freiwillig geht?

Und dass Funke die jetzt am Schuh kleben hat?

Rein arbeitsrechtlich dürfte die Probezeit ja noch nicht abgelaufen sein. Und was Amann, die „Top-Personalie“, da abliefert, ist ja geradezu geschäftsschädigend für Funke.

Was hat sich Funke dabei gedacht, die vom SPIEGEL zu übernehmen?

Wie hat man das eingefädelt?