Bärbels Logik
Bedenkenswert.
Bärbel Bas will ja die Beamten in die Rentenkasse verschieben. Dazu spricht sie jenen denkwürdigen Satz:
Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas will Beamtinnen und Beamte langfristig in die gesetzliche Rentenversicherung einbeziehen. “Wir brauchen ein gemeinsames System, wenn man eine große Reform haben will”, sagte sie bei einer Veranstaltung der “Rheinischen Post” in Düsseldorf. “Wenn alle einzahlen, dann hätten wir mehr im Topf und der Staat muss nicht so viel zuzahlen.”
Ach, gar.
Normalerweise würde man doch meinen, dass wenn die Rentenversicherung ein Zuschussbetrieb ist, und man mehr Leute in die Rentenversicherung bringt, der Zuschussbedarf proportional steigt und nicht sinkt.
Sie meint aber, dass das Defizit sinke, wenn die Beamten in die Rente einzahlten.
Was im Ergebnis bedeuten muss, dass die Rentenversicherung ein Enteignungsgeschäft ist und eine negative Rendite hat, weil durch den Eintritt der Beamten dann mehr Geld reinfließen würde, als die selbst an Renten bekämen.
Was im Umkehrschluss heißt, dass an der Rentenversicherung jemand ganz dick verdient, der nicht (oder deutlich weniger) einzahlt. Und dass sich der Staat gerade selbst enteignen will, indem er die Pensionen durch Rentenzahlungen ersetzen will, um damit andere Lücken zu schließen.
Interessante Frage: Hat die einen Knick in der Denke, oder ist an der Rentenkasse so richtig was faul?