Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Die Besteck-Lösung

Hadmut
18.11.2021 23:38

Ich habe darüber nachgedacht, wie man mit dem Geschirr- und Besteck-Klau an den Universitäten umgeht.

Manche meinten ja, man solle Pfand einführen. Das Problem ist die Rücknahme, dann braucht man wieder jemanden oder einen Automaten, der das prüft.

Meine Lösung:

Lasst sie einfach klauen, soviel sie klauen wollen.

Und schlagt dann die durchschnittlichen Kosten pro Essen auf die Essenspreise drauf. Mit Angabe des Grundes. Besteckdiebstahlaufschlag 15 Cent.

Das wird dazu führen, dass die einen sich fürchterlich aufregen, weil sie den Diebstahl der anderen finanzieren müssen (Willkommen im Sozialismus), und bei den anderen dazu, dass sie noch mehr klauen, weil sie jetzt meinen, es sei ja bezahlt, dann dürfe man das auch mitnehmen.

Bis sie kapieren, dass wenn sie weiter mitnehmen, was „bezahlt“ ist, es auch weiter bezahlt werden muss.

Das wird sich dann hochschaukeln, bis man zu jedem Essen das Geschirr und Besteck voll mitbezahlen muss und dann mitnehmen darf.

Darüber werden sie sich die Köpfe einschlagen und dann irgendwann einsehen, dass Sozialismus entsetzlich asozial und kriminell ist, und dass Sozialismus immer das Leben der Faulen auf Kosten anderer ist.

Und wenn sie das dann irgendwann einsehen und den Diebstahl ächten, wird das wieder zurückgehen.

Und wenn sie das dann kapiert haben, kann man das als Prüfungsleistung im Fach Sozialismus=krimineller-verlogener-Schwachsinn und bedringungsloses Grundeinkommen anrechnen.

Aber bis dahin sollte man die Kosten knallhart auf die Essenspreise draufschlagen, das auch genau kommunizieren warum und wieviel. Und die das unter sich ausmachen und ausprügeln lassen.

Sollen die halt mal spüren, wie Sozialismus und „bedingungsloses Grundeinkommen“ aus Sicht derer sind, die das zahlen müssen.

Oder soll es etwa der Steuerzahler zahlen?

Würde mich übrigens mal interessieren, wie der Diebstahl nach Fächern läuft. Zu meiner Zeit sagten die Bibliothekare, dass die MINT-Fächer mit ihren Büchern prima umgehen, während die Geisteswissenschaftler drin rumschmieren, Seiten rausreißen oder die Bücher an falschen Standorten verstecken, damit die anderen sie nicht finden und ihre Hausarbeit dann besser ist. Aus Bibliothekarssicht seien die Geisteswissenschaften eine Katastrophe.

Würde mich interessieren, ob das bei Besteck auch so ist.