Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Weltuntergang durch CO2-Mangel angekündigt

Hadmut
7.11.2021 15:02

Nächste Weltuntergangsansage:

Das Leben wird durch CO2-Mangel in der Atmosphäre ausgelöscht werden, sagt die NASA. Grund: Die Sonne wird immer heißer. Weil CO2 aber Wärme absorbiert und dann zerfällt, fehlt es den Pflanzen und die produzieren keinen Sauerstoff mehr. Und daran geht alles zugrunde.

Verstanden habe ich es nicht.

Aus verschiedenen Gründen.

Das mag ja sein, dass CO2 durch Sonnenlicht zerfällt, das weiß ich jetzt nicht, aber es besteht ja nur aus drei Atomen. Entweder zerfällt es in CO + O (Oder besser gesagt 2 CO2 in 2CO + O2), aber meines Wissens ist Kohlenmonoxid nicht völlig stabil und reagiert mit Sauerstoff zu CO2, also genau umgekehrt, oder eben zu Kohlenstoff und Sauerstoff, womit ja wieder (etwas) Sauerstoff da wäre.

Wenn aber CO2 bei Sonneneinstrahlung Wärme aufnimmt und dadurch (endotherm) zerfällt, wieso behauptet man dann, dass sich die Atmosphäre durch CO2 erwärmt? Dann müsste es doch umgekehrt sein und CO2 die Erwärmung reduzieren und Energie aufnehmen.

Und wenn man sagt, dass die Sonne heißer wird und sich deshalb die Strahlung erhöht und die Atmosphäre verändert, wieso fließt das dann nicht in die Klimadiskussion mit ein? Es heißt doch immer, dass das eine „krude Theorie“ der Klimaleugner wäre.

Was ich auch nicht verstehe: Wo soll der ganze Sauerstoff denn dann eigentlich bleiben, wenn wir angeblich auf einen Sauerstoffgehalt von unter einem Prozent hinsteuern, aber auch keinen Sauerstoff in das All verlieren. Sauerstoff löst sich ja nicht einfach in Luft auf. (sorry, couldn’t resist.) Der müsste dann ja in anderen Verbindungen festsitzen.

Der Knackpunkt: Sie meinen, der Anteil des Methans würde auf das Zehntausendfache steigen und damit die Erwärmung drastisch erhöhen.

Methan ist aber CH₄, da ist kein Sauerstoff drin. Und die Frage, wo dann der viele Kohlenstoff und der Wasserstoff herkommen soll, stellt sich mir dann schon. Wenn denn der Kohlenstoff aus dem CO2 und der Wasserstoff aus dem Wasser stammen würden, müsste ja in beiden Fällen Sauerstoff übrig bleiben.

Also müsste ja am Boden chemisch irgendwas passieren, was den Sauerstoff bindet und Methan abgibt. Irgendwelche Faulprozesse.

Was mich vor allem daran stört:

Die ganze Theorie beruht auf der Annahme, dass es ein Überangebot an Energie gibt, die Sonne immer stärker strahlt.

Und sie gehen von einem Zeitraum von einer Milliarde Jahren aus.

Die Natur und ihre Evolution finden aber immer Methoden, verfügbare Energie zu nutzen. Es würden sich Pflanzen (oder irgendwas ganz Neues) entwickeln oder sogar im Labor konstruiert werden, was diese Energie nutzt und chemisch passend umbaut.

Aber am besten gleich schon mal Panik bekommen – gleichzeitig vor zuviel und zuwenig CO2.