Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Das Geschwätz des Volker Bouffier (CDU) über das Geschwätz der Dunja Hayali (ZDF)

Hadmut
1.11.2021 20:28

Verstrickungen und Preisverleihungen.

Dunja Hayali hat schon wieder mal einen Preis verliehen bekommen.

Dunja Hayali bekommt ständig Preise, und ich habe noch nicht herausgefunden, wofür eigentlich. Ich weiß nicht, was die in irgendeiner Form herausragend oder wenigstens gut macht. Oder wofür anderes als für ihre ureigenen Interessen die sich einsetzen würde. Sie bekommt beim Rundfunk enorm viel Geld, und anders als bei Krankenschwestern oder Verkäuferinnen, die für wenig Geld viel arbeiten, findet man es bei der Quotentussi Hayali immer wieder auszeichnungswürdig, dass sie für ihr hohes Gehalt überhaupt arbeitet. Anscheinend erwartet man von Leuten wie ihr nicht, dass sie für das Geld dann auch Arbeit leisten, deshalb bekommt sie einen Preis nach dem anderen obendrauf. Demnächst bekommt sie dann wohl einen Preis für die am meisten mit Preisen ausgezeichnete Person.

Nun hat sie von Volker Bouffier den „Walter-Lübcke-Demokratie-Preis“ erhalten.

Was Dunja Hayali mit Walter Lübcke oder Demokratie zu tun hätte, erschließt sich mir nicht. Aber um Preise an Frauen zu vergeben braucht es auch keinen Grund, weil ja ein bestimmter Quotenteil der Preise an Frauen vergeben werden muss.

So heißt es dazu beim ZDF:

“Unsere drei Preisträgerinnen und Preisträger setzen sich herausragend und eindrucksvoll für die Demokratie ein”, erklärte Bouffier, der den Preis in Wiesbaden überreichte. Hayali erhielt den Preis für “ihren journalistischen Stil und ihren Mut, gesellschaftliche Konfliktthemen offensiv anzugehen sowie für ihren Einsatz für das gesellschaftliche Miteinander”.

Die 47-Jährige scheue sich auch nicht, Reizthemen offen und kritisch anzusprechen. Bouffier würdigte ihren Mut, sich für Demokratie und Meinungsfreiheit einzusetzen. Hayali lasse sich von Hass und Hetze nicht einschüchtern. Sie stelle sich entschieden gegen die Kritik. “Freiheit und Demokratie sind keine Selbstläufer”, sagte Bouffier bei der Überreichung der Preise. “Das ist immer wieder bedroht.” Die Gleichgültigkeit müsse überwunden werden.

Gesellschaftliche Konfliktthemen gehe ich auch offensiv an, bekomme dafür aber keine Preise. Da gelten für Frauen und Migrantierende wieder mal so ganz andere Maßstäbe.

Bouffier würdigte ihren Mut, sich für Demokratie und Meinungsfreiheit einzusetzen.

Ich weiß nicht, wie man darauf kommt. Säuft der Bouffier? Nur mal zur Erinnerung die Nummer vom Januar, als sie sagte, man könnte sagen, was man wolle, aber müsse eben mit Konsequenzen rechnen.

Und diese Hassbürste wird dafür ausgezeichnet, sich für „Demokratie und Meinungsfreiheit“ einzusetzen? Ausgerechnet die?

Ich finde die Frau widerlich und abstoßend. Wenn man sich daran erinnert, wie die mit Fernsehteams zu irgendwelchen Demos gegangen ist, um sich den offensichtlichsten und kameraunerfahrensten Deppen herauszupicken und den dann medial hinzurichten, fehlt mir jegliches Verständnis dafür, die in irgendeinem der Demokratie und Meinungsfreiheit zuträglichen Zusammenhang zu sehen. Ich finde das im Gegenteil eine Unverschämtheit, wie die immer so herablassend Leute dafür bemitleidet, anderer als ihrer heiligen Meinung zu sein.

Hayali wirkt auf mich nicht nur selbstverliebt, selbstgerecht, unglaublich arrogant und überheblich, sondern auch unglaublich dumm. Ich habe die einmal live erlebt, war hier in Berlin mal im Publikum bei der Aufzeichnung einer Radiosendung über ein Gespräch zwischen Jakob Augstein und ihr. Für die ist alles Hate Speech, was nicht ihre eigene Meinung ist. Man hat gefälligst mit jeder Strähne jedes Gedankens für Frauen und Migranten zu sein, sonst ist man Hate Speaker und hat das Maul zu halten. Es gibt nur eine einzige zulässige und gute Meinung, und das ist ihre. Als es an die Publikumsfrage ging, habe ich (mit dem Informatiker-Hintergrund der Systemtheorie aus der Elektrotechnik) die Frage gestellt, ob wir vielleicht kein Hate Speech-Problem haben, sondern eine Hate-Speech-Verstärkung und selektive Wahrnehmung, weil es die Empfänger – wie sie – selbst sind, die nur noch auf Hate Speech reagieren und resonieren, und alles andere komplett ausfiltern und ignorieren. Also eine Art Taubheit für alles außer Hate Speech, weil die Empfänger nichts anderes mehr können und verstehen.

Ich halte ja von Augstein schon nichts, aber immerhin wollte der dann die Frage noch hören und verstehen. Der wollte wenigstens noch wissen, was ich eigentlich gesagt habe. Hayali dagegen hat das gleich völlig weggewischt und weggedrückt. Bei ihr gibt es eine ganz feste, strikte Verteilung zwischen den Guten (sie natürlich) und den Bösen (sowas wie mich), und alles, was von dieser Einteilung abweichen würde, geht gar nicht, darf man nicht mal fragen.

Und die Art und Weise, wie sie reagierte, der Tonfall, die Gestik und Mimik, vor allem der Unterschied zu Augstein, hinterließen bei mir den Eindruck (oder dessen Verfestigung), dass diese Frau nicht nur dumm wie ein Handfeger ist, sondern überaus borniert, narzisstisch, selbstverliebt, sich für im Besitz der einzigen Wahrheit wähnt.

Keine Ahnung, was man an der als Moderatorin so findet, ich finde die lausig schlecht. Diese Moral- und Gutmenschennummer zieht bei mir so gar nicht.

Schon deshalb sehe ich das sehr negativ.

Es wird aber noch weit schlimmer, wenn ich mit meiner These bezüglich der Amygdala und der Konfrontation mit „Diversität“ richtig liege. Denn dann müsste man Hayali nicht nur als schlecht und charakterlos einstufen, sondern als Gesellschaftsvergifterin. Denn mit ihrem Nachlaufen hinter diesen primitiven geisteswissenschaftlich-soziologisch-linken Orthodoxie-Mythen würde sie dann massiv zur Spaltung und Aufwiegelung, der Versetzung der Amygdala der Leute in den Kriegs- und Verteidigungszustand beitragen und die Gesellschaft damit aufstacheln und spalten.

Vor diesem Hintergrund wäre der Mord an Lübcke, vor allem nach seinem wirklich idiotischen und provozierenden Geschwätz, was nie erörtert wurde und es eigentlich verbietet, auch noch einen Demokratiepreis nach ihm zu benennen, denn noch nie wurde einer dadurch demokratisch, dass er ermordet wurde, auch eine Folge der Polarisierung (= Rudelkämpfe aus Sicht der Amygdala), an der vor allem Hayali nach Kräften mitwirkt.

Insofern wäre es eine Idiotie, jemanden, der an der Polarisierung und Spaltung der Gesellschaft, die zum Mord an Lübcke führte, so mitarbeitete und sie herbeiführte wie Hayali, auch noch mit dem „Walter-Lübcke-Demokratie-Preis“ auszuzeichnen. Aber wir leben ja im Zeitalter der grenzenlosen Verlogenheiten und Geschmacklosigkeiten.

Das wirft natürlich auch die Frage auf, welche Verbindungen zwischen der CDU und dem ZDF bestehen, ob man den Preis überhaupt vergeben hat, oder ob das ZDF den bei der CDU bestellt hat. Und warum man überhaupt solchen Leuten gestatten sollte, einen Preis „Demokratie-Preis“ zu nennen, als ob die das bestimmen könnten, was Demokratie ist. Denn als Politiker wäre Bouffier Befehlsempfänger und nicht Preisverleiher der Demokratie.

Es ist sowieso so eine Sache mit Bouffier und der Demokratie. Denn nicht nur Merkel hat die CDU erledigt, auch die Korruptokraten Schäuble und Bouffier, die der CDU den Kanzlerkandidaten und Gartenzwerggewinner Laschet aufgezwungen haben. Verspekuliert.

Jedenfalls bekommen wir nun wohl eine links dominierte Regierung, und eine CDU, die reif für den Kompost ist. Komische Auffassung von Demokratie.

Wenn die CDU überhaupt nochmal aus ihrem Grab kommen will, muss sie schnellstens den Vogel Bouffier loswerden.

Preisverleihungen

Ich fühle mich inzwischen von diesen ganzen Politik-, Medien-, Journalisten-, Gutmenschenpreisen ziemlich verarscht.

Ich kann mich jetzt nicht erinnern, von einer Preisverleihung gehört zu haben, die ich nicht für einen Witz, einen Hohn, eine Frechheit, eine Verlogenheit gehalten habe. Da hat sich längst eine korrupte Clique gebildet, die sich vom Rest der Welt abgekoppelt hat und sich unablässig gegenseitig auf die Schulter klopft. Oder sich die Positionen im Rudel zuschanzt, wenn man in Kategorien wie der Amygdala und dem Rudelverhalten sprechen will.

Wenn sie überhaupt überlebt, hat die CDU noch einen langen, langen Weg vor sich.