Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Flugblatt an der HU gesucht

Hadmut
13.2.2014 14:16

Bei mir türmen sich seit heute morgen die Hinweise auf Gender-Krawalle an der Humboldt-Universität, derentwegen die da sogar die Polizei gerufen haben. Ich komme aber erst heute abend/nacht dazu, was dazu zu schreiben, ich bin gerade busy.

Dabei wurde erwähnt, dass es ein anonymes Flugblatt einer “Gruppe gegen Intoleranz” gegeben habe, das im Hauptgebäude und der Invalidenstraße 110 verteilt wurde (über die Klapsmühle in der Invalidenstraße 110 hatte ich ja gerade erst geschrieben, passt mal wieder voll).

Kann mir irgendwer dieses Flugblatt besorgen? Ein Scan? Wenigtens ein Handy-Foto? Wär super!

24 Kommentare (RSS-Feed)

Viktor
13.2.2014 14:37
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Zwar nicht das Flugblatt, gehört aber wohl auch zum Thema -> http://pastebin.com/bJEF7WTu


Heinz
13.2.2014 14:47
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Fefe hat was dazu geschrieben:
https://blog.fefe.de/?ts=ac026ab7


Flash
13.2.2014 15:54
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Hähä. Ich habe die im ersten Kommentar verlinkte Mail gelesen. Da gibts eine “Gruppe gegen Intoleranz” an der HU, die haben erstens im Dezember das Porträt eines Wissenschaftlers (Adolf Butenandt) geklaut, weil der ein weißer, ns-freundlicher Verbrecher wäre und dort nicht zu hängen hätte. Stattdessen haben sie das Porträt einer “Refugee”-Aktivistin dort hingehängt.

Damit verbunden haben sie eine Riesenlatte an bekloppten Forderungen gestellt, von Geld für hauptamtliche Rassismus-Schnüffler bis zur Umbenennung der HU.

Zweitens haben sie fleißig Sztreit mit einem Prof der Erziehungswissenschaften geführt, haben dessen Vorlesungen kaputtgemacht und den anderen Studis das Programm versaut. Ihnen wurde sogar noch entgegengekommen, aber sie sind gar nicht bereit, über irgendwas zu diskutieren. Die glauben, das nicht nötig zu haben.

Linksextreme Spinner, ganz ähnlich den Linken von 1970 ff., die damals ihren Scheiß in die Unis getragen haben.

Völlig indiskutabel, die Leute. Aber man wird sich arrangieren und Appeasement betreiben.

Die Studis haben sich an den Kopf gefaßt, daß ein zu 100% toleranzfreie Gruppe sich ausgerechnet “Gruppe gegen Intoleranz” nennt. Ist schon ein Brüller. Wir kennen das alles von Orwell “1984”.


jck
13.2.2014 16:04
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Kommt mir eher nach Antifanten vor als nach Genderleuten, aber da gibt’s ja Überschneidungen. Was ich mich gerade frage: Was machen die an einer Universität, wenn sie eh nichts lernen wollen? Stören? Warum exmatrikuliert man die nicht einfach?


stfn
13.2.2014 16:45
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“Grupe gegen Intoleranz”, die keine anderen Meinungen und keinen Diskurs zulässt. Realsatire.


Duschbrauser
13.2.2014 16:53
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zu Viktor: “Ironisch fanden viele den Namen der Gruppe (Gruppe für Toleranz). Toleriert von dieser Gruppe wurde nämlich meist nur ihre eigene Meinung.”

Auch das andere Statment eines Studenten bei Fefe ist lesenswerte:

“Die Studierenden, welche die Kritik an der Vorlesung geäußert hatten, verfassten nun ein zweiseitiges anonymes Flugblatt, in welchem behauptet wurde, in der Vorlesung würden rassistische, sexistische und anderweitig diskriminierende Thesen vermittelt und reproduziert werden. Dieser Vorwurf ist, wie ich oben bereits zeigte, unhaltbar. Des Weiteren wurde der Dozent persönlich angegriffen und diffamiert, auf eine Weise die mit sachlicher Auseinandersetzung nichts mehr zu tun hatte und beinahe an Rufmord grenzte.”

Nur allzu bekannt… Was wird später aus diesen Leuten? Werde alle Gleichstellungsbeauftragte oder GenderprofessorIn? Oder Dauerstudenten, erstmal 15 Semester dummstudieren und dann 15 Semester wieder durch ein anderes Fach auf normal versuchen zu kommen.

Hoffentlich machen die alle ein Auslandsemester und bleiben dann dort!


michael
13.2.2014 16:58
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“Die überwiegende Mehrheit der Studierenden fühlte sich hilflos angesichts dieser kindisch anmutenden Trotzreaktion. Ein Kommilitone rief daraufhin die Polizei welche den Tumult schließlich auflöste.”

Na, das wirft ja ein tolles Licht auf den Nachwuchs in den _Erziehungs_wissenschaften 🙂


nullplan
13.2.2014 16:59
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@stfn: Stimmt, was kommt als nächstes? Ein Verteidigungsministerium, das Angriffe organisiert? Ein Entwicklungshilfeministerium, dass Entwicklung behindert? Oh, wait…


Thomas M.
13.2.2014 17:09
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Diese gesamte “Gruppe gegen Intoleranz” ist ine Schande für jede akademische Bildungseinrichtung, die sich vor allem durch eine intellektuelle Offenheit auszeichnen sollte. Was diese Gruppe fordert, erinnert eher an eine Kombination aus Nationalsozialismus und DDR-Diktatur. Ich würde jeden einzelnen dieser Gruppe exmatrikulieren und mit einem lebenslangen Einschreibungsverbot an allen deutschen Unis belegen. An den Hochschulen soll die intellektuelle Elite von morgen heranwaschen und nicht ein Haufen linksextremer Vollpfosten mit Antifa- und Gender-Hintergrund.

Was meint Ihr, wie viele dieser Vollpfosten sind wohl gleichzeitig Piraten? 😀


Striesen
13.2.2014 17:46
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@Duschbrauser “Was wird später aus diesen Leuten?”

Sie nennen sich Andrea Kümper, haben mit 51 immer noch keinen Doktor, manipulieren als “Gespaltene Zunge” und weiteren Nicks die Wikipedia, publizieren in linksextremen Verlagen Miniauflagen, denunzieren Männerrechtler und Euro-Kritiker als rechtextrem.
Sie zieren ihr ungepflegtes Antlitz mit einem Bart.

Ein ziemlich erfülltes Leben liegt vor ihnen, meine ich.


Uwe
13.2.2014 19:55
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Fefe wird auch gleich von Genderisten angefeindet 🙂

http://blog.fefe.de/?ts=ac03c981


Hadmut
13.2.2014 20:01
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Er liegt aber – wie leider oft – falsch. Das Gender-Postulat ist nicht nur falsifizierbar, es ist sogar falsifiziert.

Deshalb gehen die ja auch auf alles und jeden los und wollen alles zum Schweigen bringen.


Alexander
13.2.2014 20:08
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Hadmut
13.2.2014 20:19
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> Das ist jetzt aber nicht mehr nur Gender, sondern “Weißsein”,

“Weißsein” ist ein Gender-Thema. Weil sie mit Feminismus alleine nicht durchgekommen sind, bauen sie das Feindbild des weißen, heterosexuellen, nichtreligiösen (oder christlichen), gesunden, gutverdienenden, nichtbehinderten, mitteleuropäischen Mannes als Universalbösewicht und Täter an allem auf und stellen sich als die Verteidiger des Restes der Welt dar, weil jede(r), der/die in irgendeiner Eigenschaft abweicht, deshalb ja von denen ausgegrenzt und benachteiligt werde.

(Hab ich in meinem Buch ausführlich beschrieben.)


oliver
13.2.2014 20:11
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Das Gender-Postulat ist nicht nur falsifizierbar, es ist sogar falsifiziert.

Spannend – gibt’s dazu was zum lesen? ^^


Hadmut
13.2.2014 20:31
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> Spannend – gibt’s dazu was zum lesen? ^^

Demnächst. Und vorraussichtlich bis Sonntag auch was aus dem Rechtsstreit mit der Humboldt-Universität.


Pete
13.2.2014 20:27
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Hadmud schrieb: “Das Gender-Postulat ist nicht nur falsifizierbar, es ist sogar falsifiziert.”
Na, wenn das Genderpostulat falsifiziert ist, dann ist damit gezeigt, dass es falsifizierbar ist 😉
Wie dem auch sei, es besteht die Gefahr, dass man um des Kaisers Bart streitet. Eines aber hoffe ich: Dass dieser Vorfall zeigt, was von diesen Gender-Enthirnten zu halten ist. Wer sich nicht entbloedet, sowas hier zu schreiben:
“Weltweit anerkannte Philosoph_innen wie Hegel, Rousseau oder Kant…”
sollte froh sein fuer jeden Tag, an dem die Leute mit den langaemeligen Jacken _nicht_ gekommen sind.
Der Text ist fuer jeden mit auch nur etwas Sprachgefuehl schon von der Form her eine Zumutung.


Hasenfuß
13.2.2014 21:24
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Es ist schon ein bißchen bizarr, dass sich dieser Verein den Sklavenfängern verschreibt. Die entvölkerten Landstriche in Europa sprechen ja Bände.

Aber dann auch wieder nicht. Sie streben ja realpolitisch wieder danach.

Dass dann keiner mehr einen Finger krümmt, wenn er seinen Einsatz nicht genießen kann, hat sich noch nicht herumgesprochen.

Länder die kollektiv religiös geprägt sind, bleiben nunmahl in einer Substanzwirtschaft, auch wenn Kollektive von Frauen geliebt werden.
Neid und Gier spielen dabei eine große Rolle.

Aber anhand der “Argumentationskette” erkennt man das US-Muster. Das Wissen über das Weltgeschehen im Ganzen dürfte weniger ausgeprägt sein.

Verbutlert und Verschwarzert halt 😉


User
13.2.2014 22:03
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Freue mich schon


maSu
13.2.2014 23:17
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Keine Ahnung ob dieser Link genehm ist, bei dem Thema reagieren ja so viele allergisch auf Links aus … fast egal welchem Lager:

http://genderama.blogspot.de/2014/02/polizeieinsatz-humboldt-universitat.html

Ich pers. habe es auch leider schon erlebt, dass es gewisse ideologische Strömungen gibt, die man meist beim Thema Frauenquote usw antrifft, mit denen man nicht reden kann. Die benehmen sich dann wirklich wie kleine Kinder – es fehlt nur noch, dass die sich schreiend auf den Boden legen.

Die damalige Familienministerin Schröder hat es mit der Aktion “nicht meine ministerin” auch hautnah erlebt, bei ihr wurden auch Lesungen regelrecht blockiert/gestört usw….

Manchmal würde ich gerne die Eltern dieser “Kinder” (egal wie alt sie körperlich sein mögen, es sind und bleiben kleine Kinder…) kennen lernen und dann würde ich mal fragen, ob sie mit dem Ergebnis ihrer Erziehung zufrieden sind…


anonymer (Noch-)Pirat
14.2.2014 1:35
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@Hadmut: Fefe hat nochmal konkretisiert. Was er mit “Gender-Thesen nicht falsifizierbar” zum Ausdruck bringen wollte war, dass die Gender-Spinner an ihren Hypothesen/Dogmen festhalten, egal wie viele Gegenbeweise man dafür liefert.

Zitat: >>Weil das einige Leser missverstanden haben: mit “nicht falsifizierbar” meinte ich nicht, dass die These so formuliert ist, dass sie nicht widerlegbar wäre, sondern dass es Beweise gibt, die die These widerlegen, aber die These trotzdem weiter als wahr verbreitet wird. Mit anderen Worten: es ist egal, was in der Realität passiert, die These ist nicht widerlegbar. Daher ist bei wissenschaftlichen Experimenten auch immer die dritte Frage (nach These und Versuchsaufbau), bei welchem Ergebnis die These als widerlegt gilt. Wenn jemand im Nachhinein dann herumzuwieseln und Ergebnisse wegzudiskutieren oder zu leugnen versucht, ist es keine Wissenschaft.<< — Fefe


Uwe
14.2.2014 1:36
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Richtig gemacht! Solches Gesocks muß man einfach rauswerfen!

Anzeige wegen Hausfriedensbruchs und Verweisung von der Uni hätte noch hinzukommen müssen!


Michael
14.2.2014 12:47
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und hier die Nachricht des Tages: Leider können die HU-Genderisten noch nicht aufatmen, da das bisher nur für US-amerikanischen Raum gilt:

http://www.heise.de/newsticker/meldung/Geschlechtsidentitaet-Facebook-erlaubt-mehr-sexuelle-Vielfalt-im-Infobereich-2113371.html