Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Sumpf, Justiz, Rotlicht: Der Hannover-Krimi

Hadmut
2.9.2017 18:35

Dass Hannover ein korrupt-kriminelles Politpflaster ist, ist bekannt und schon oft Gegenstand dieses Blogs gewesen. Nunmehr scheint es tiefere Einblicke in die Strukturen zu geben.

Dass sich in Hannover ein illustrer Kreis versammelt hat und die Politik von dort ferngesteuert wird, wissen wir spätestens seit Gerhard Schröder, Christian Wulff, Ursula von der Leyen und manchem zwielichtigen Milliardär, dem man den Doktorgrad gleich für Geld geschenkt hat und gar nicht erst ein Plagiat sehen wollte.

Eine Ministerialrätin a.D. mit Innenansichten und Bloggerin ist dort nun einem seltsamen Fall nachgegangen und hat ein Buch darüber geschrieben:

Ein Kaufmann wird zu Unrecht verfolgt, weil ein Gericht einen schweren Fehler gemacht hat. Er will Schadensersatz, geht der Sache nach, will zu einem Gespräch in Justizministerium und findet sich in einer Dystopie der Sorte wieder, die man im Kino als überzogen auslachen würde. Er wird festgenommen, weil man ihm unterstellt, ein Bombenattentat auf den Minister geplant zu haben, und das Leben wird für ihn fortahn zum Alptraum. Er bekommt Morddrohungen und es wird auf ihn geschossen. Dann wird auch der Sohn des Kaufmannes Ziel von Drohungen und Angriffen, man droht dem Kind mit einem Pädophilennetzwerk.

Eine Journalistin interessiert sich für den Fall, fängt an, zu recherchieren. Findet Ungereimtheiten, gefälschte Unterlagen, kommt darauf, dass man den Kaufmann bewusst in die Insolvenz habe treiben wollen. Kurz vor einer wichtigen Verhandlung hat sie einen Autounfall und liegt 6 Monate im Koma. Danach will sie mit dem Fall nichts mehr zu tun haben.

Die Autorin untersucht den Fall. Fragwürdige Umstände im Bereich der Polizei Hannover treten zu Tage. Seltsamkeiten und Widersprüche bei Fragen nach Telefonüberwachung und Hausdruchsuchung. Der Kaufmann versucht sich zu wehren, verliert aber immer vor Gericht.

Die Sache wird immer finsterer, es scheinen sich Verbindungen zwischen Ober- und Unterwelt, zwischen Politik, Gerichten, Staatsanwälten und der Bordell-Szene abzuzeichnen. Und es gibt Indizien, die darauf hindeuten, dass manche der Drohungen aus den Ministerien selbst kommen. Und manche der Drohungen lassen auf einen rechtsradikalen Hintergrund schließen, als seien die Aktionen gegen den Kaufmann von langer Hand geplant. Die Drohungen werden immer massiver, auch gegen die Recherchern der Autorin. Praktisch gleichzeitig mit anonymen gewalttätigen Drohungen wird plötzlich wegen Kommentaren im Blog der Autorin ermittelt. Und wieder Drohungen in Bezug auf einen „Pädoring“.

Die Frage spitzt sich zu: Warum sind Politiker, Polizei, Justiz, angebliche Nazis, vermutliche Pädoringe, alle hinter dem Kaufmann her? Es deuten sich Hintergründe in der Finanzwelt an.

Man geht mittlerweile auch juristisch gegen die Autorin vor, Angriffe kommen nun sogar aus dem akademischen und katholischen Umfeld. Man versucht, die Autorin und Bloggerin mundtot zu machen, ihr Inhalte zu verbieten. Kein Einzelfall, man versucht immer öfter, Blogger kaltzustellen. Hat man bei mir ja auch schon versucht.

Was steckt hinter diesem Hannoveraner Sumpf?

Welche Verbindungen bestehen zwischen Politik, Justiz, Rotlicht, Pädophilenszene? Wer regiert da eigentlich? Wer erpresst und wer erledigt da wen? Und warum?

(Und mit meinem Background: Was wusste Ursula von der Leyen über die Pädoszene, als sie unbedingt ihre Pornosperre durchsetzen wollte? Warum scheint auch da, wie anscheinend auch im Osten, ein Dreieck aus Regierung, Rechtsradikalen und Pädoszene zu bestehen? Brennt es in der Niedersächsischen Verwaltung?)

Ich habe das Buch noch nicht vollständig gelesen, ich habe es nur überflogen, denn ich habe es – ein Rezensionsexemplar des Verlages – erst vor 3 Stunden erhalten. Das scheint gerade ganz heiß zu sein, denn man will auch diese Bloggerin anscheinend kaltstellen. Es gibt noch ein Video-Statement der Autorin.

Bettina Raddatz:
Hannover Connection 2.0 – Justiz und Verwaltung im Zwielicht,
Edition Winterwork, 2017

11,90 Euro als Buch, 9,99 als E-Book, www.presse-marketing-vertrieb.de (Man sollte sich beeilen, weil es mit Sicherheit wieder irgendwelche juristischen Aktionen gegen das Buch geben wird.)