Ansichten eines Informatikers

Die gefälschte Republik

Hadmut
20.5.2026 3:36

Ist Deutschland nur noch vorgetäuscht?

Die WELT: Wirtschaftskrise – Der Arbeitsmarkt spiegelt die düstere Wahrheit

Sie meinen, dass Deutschland wirtschaftlich gerade viel schlechter dasteht, als man es der Öffentlichkeit sagen will, um man die Wirtschaftslage künstlich aufpumpt, indem man den öffentlichen Sektor immer weiter vergrößert:

Die Lage am deutschen Arbeitsmarkt entwickelt sich viel dramatischer, als dies den Anschein hat. Die Zahl der Erwerbslosen liegt mit gut drei Millionen zwar noch weit unter dem Spitzenwert, der vor zwei Jahrzehnten die hiesige Bevölkerung in Angst versetzt hatte. Doch die heutige Situation, das zeigen die aktuellen Daten des Statistischen Bundesamts, bedroht den Wohlstand des Landes nicht minder, als dies damals die Rekordzahl von fünf Millionen Arbeitslosen tat.

[…]

Doch viel stärker als der Krieg bedroht die seit sieben Jahren fortschreitende Erosion der hiesigen Privatwirtschaft Deutschlands Wohlstand. Seit 2019 wächst hierzulande nur noch der Staatssektor. Vor allem die Industrie schrumpft infolge der Belastung durch überhöhte Energiepreise, steigende Lohnnebenkosten sowie Bürokratie und überzogene Steuern mit zunehmender Geschwindigkeit.

Arbeitgeber Staat

Während immer mehr gut bezahlte Industriejobs etwa in der Auto- oder Chemiebranche verloren gehen, wächst der öffentliche Dienst stetig. So schrumpfte im verarbeitenden Gewerbe und der Bauwirtschaft die Zahl der Beschäftigten um rund 200.000. Umgekehrt stellte der Staat allein für die Bereiche Erziehung, Gesundheit und öffentliche Dienstleistung fast ebenso viele Personen ein.

Das heißt, dass die Wirtschaft schrumpft, und der Staat versucht, das durch anschwellenden öffentlichen Dienst zu kompensieren. Das bringt aber nichts, weil der öffentliche Dienst keine Wirtschaftskraft liefert, sondern sie durch steigende Steuern noch zusätzlich verbraucht.

Im Ergebnis ist das noch schlimmer als eine schrumpfende Wirtschaft, weil auf die schrumpfende Wirtschaftsleistung dann noch eine steigende Steuerlast draufkommt, die sich auch noch auf immer weniger Leute verteilt.

Und dann sind wir wieder an dem Streitpunkt, an dem wir so oft sind: Leute im öffentlichen dienst behaupten so gerne, dass sie doch auch Steuern zahlten. Nein, tun sie nicht, weil sie effektiv ein Nettogehalt bekommen und mit ihren Steuern nur einem Teil von dem, was sie vom Steuerzahler bekommen, zurückgeben. Sie sind nicht wertschöpfend. Sie zahlen die Staatsmaschinerie nicht, sie sind die Staatsmaschinerie. Die Mafia zahlt ja auch kein Schutzgeld an sich selbst, um sich nicht selbst umzubringen.

Zwar argumentieren einige wenige bei dem Vorhalt dann damit, dass sie ihre Arbeitsleistung einbringen, und sie für den Anteil, der der Steuerlast entspricht, nicht entlohnt werden, also den Staat mit ihrer Arbeitsleistung förderten. Aber stimmt das? Ist das wertschöpfend, wenn zu viele Leute im Öffentlichen Dienst effektiv nichts oder kaum arbeiten? Die nichts herstellen, nichts produzieren, was man verkaufen kann?

In Deutschland aber hypertrophiert ein ineffizienter Staatssektor, der mittlerweile die Hälfte aller Wirtschaftsleistung beansprucht. Mit einer immer höheren Schuldenfinanzierung kaschiert die Politik den Niedergang des Privatsektors, der sich in den Arbeitsmarktzahlen spiegelt.

Das ist wohl schon so gewollt, um einen Sozialismus zu bauen, in dem der Staat alles ist.

Das funktioniert aber nicht. Das ist Schwindel.