Ansichten eines Informatikers

„Ob der Täter dabei ein Messer benutzte, ist noch nicht bekannt.“

Hadmut
19.5.2026 23:24

Früher schrieb ich oft „Frisch gemessert“. Inzwischen erfährt man nicht mehr, ob ein Messer verwendet wurde.

In Memmingen wurde vor zwei Wochen 14-jährige Jermaine B. getötet. Das Fachblatt für Messer und Enthauptungen, die BILD:

Nach BILD-Informationen starb der Junge durch Gewaltanwendung gegen den Hals. Ob der Täter dabei ein Messer benutzte, ist noch nicht bekannt.

Es gab mal eine Zeit, in der „Gewaltanwendung gegen den Hals“ erwürgt oder erdrosselt hieß. Heute denkt man da eher an Enthauptungen.

Die Jüdische Allgemeine dazu:

Der mutmaßliche Täter wurde später erschossen, weil er Polizisten mit einem Messer bedrohte.

Bei dem getöteten Verdächtigen handelt es sich um einen abgelehnten Asylbewerber, der aufgrund ungeklärter Identität geduldet war. Das teilte ein Sprecher der Regierung von Schwaben am Abend auf Anfrage mit.

Der Mann wurde nach ersten Ermittlungen im Westjordanland geboren, seine Nationalität sei noch unklar, wie eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Memmingen erläuterte. Der 37-Jährige war laut Staatsanwaltschaft in Deutschland zweimal rechtskräftig zu Geldstrafen verurteilt worden – in diesem Jahr wegen unerlaubten Aufenthalts ohne Pass und im Jahr 2021 wegen Sachbeschädigung.

Die Polizei hatte den seit Samstagnacht vermissten 14-Jährigen tot in einem leerstehenden Gebäude in der Nähe des Bahnhofs entdeckt. Der Tatverdächtige ist den Angaben nach der 37-Jährige, der sich am Ort des Leichenfunds in einem Schrank versteckte.

[…]

Während der Verfolgung hätten sich die Polizisten als solche zu erkennen gegeben, woraufhin der Verdächtige sich abrupt umgedreht habe und mit einem Messer auf die Beamten zugegangen sei. Die Polizisten hätten den Mann lautstark aufgerufen, das Messer wegzulegen, woraufhin dieser den Beamten aber weiter entgegengegangen sei.

Angesichts des kurzen Abstandes und der damit verbundenen Gefahr hätten die Polizisten auf den Mann geschossen. Er sei mehrfach getroffen worden. Trotzdem habe der Verdächtige das Messer nicht losgelassen, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit. Erst ein Polizist mit Schutzschild habe den Mann entwaffnen können. Danach sei der 37-Jährige medizinisch behandelt worden und später in einem Krankenhaus gestorben.

Ich wundere mich gerade, dass ich das erst nach zwei Wochen zufällig mitbekomme. Die BILD hatte das zwar als Thema, aber die lese ich nicht regelmäßig, und die Mainstream-Medien scheinen das ignoriert zu haben, ich könnte mich nicht erinnern, davon gelesen zu haben.

Der Mann dürfte bis zuletzt geglaubt haben, dass er jetzt als Märtyrer in das Paradies kommt. Erst einen Ungläubigen auf traditionelle Weise abgemurkst, dick Punkte gemacht, und dann im Kampf gegen die Krieger der Ungläubigen gestorben. Besser kann es eigentlich nicht laufen, ab zu den 72 Jungfrauen.