Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Die Gier der Frauen

Hadmut
28.1.2022 16:20

Meine Frau, die Ilsebill…

Wisst Ihr, was mir so durch den Kopf geht?

In letzter Zeit wird der Feminismus, den man sich über Jahrzehnte aufgebaut hat, von Linken selbst systematisch gegen die Wand gefahren.

Ich hatte das neulich schon mal erwähnt, dass man gerade 50 Jahre Kampf für Feminismus und Frauenrechte mit 5 Jahren Migration wieder erledigt hat, und Frauenrechte gerade gegen den Islam austauscht. Ich bin alt genug, um mich noch zu erinnern, dass der Feminismus mal daran bestand, sich vom BH zu befreien. Es gab ja öffentliche BH-Verbrennungen, und ich habe es als Kind mal (amüsiert) mit angesehen, wie ein Haufen Frauen in Mannheim auf dem Paradeplatz für Frauenrechte und gegen § 218 und sowas demonstrierte, und die sich dann gleichzeitig alle obenrum auszogen, um sich demonstrativ ihrer BHs zu entledigen. Und sowas war zur damaligen Zeit in der Öffentlichkeit noch ein Skandal.

Nun war es ja auch lange Zeit so, dass man das islamische Kopftuch in seinen verschiedensten Ausprägungen für frauenfeindlich und eine Knechtung hielt. Und es gibt ja tatsächlich mehr als genug Videos aus Ländern wie Saudi Arabien, dem Iran und so weiter, in denen sich Frauen bitterlich über diese Pflicht beschweren, oder in denen sie einfach von wildfremden Leuten verprügelt, der Polizei verhaftet, ausgepeitscht oder gar hingerichtet werden, weil sie es wagen, ohne Kopftuch herumzulaufen. Es gab auch schon Videos aus Flugzeugen, wo die alle verschleiert da sitzen, und irgendwann der Pilot durchsagt, dass man nun das iranische oder sonstwas Hoheitsgebiet verlassen hat, und die sofort alle aufspringen, die Kopftücher und Kittel ausziehen, und sich westlich gekleidet wieder hinsetzen. Die Moderatorin von Mona Lisa (ich glaube, es war die Gerster, bin mir aber nicht mehr sicher) war ja mal bei irgendso einem hohen Islamgelehrten, und sich nach Zweck von Kopftuch und Beschneidung zu erkundigen, und der ihr dann in vollster Überzeugung den letzten Blödsinn erzählte, etwa dass Frauen nur so ihren rosigen Teint erzielen könnten und so weiter.

Das hat sich geändert.

Der öffentlich-rechtliche Jugendleitblödsinn funk erklärte vor wenigen Tagen das Kopftuch zum offiziellen Merkmal des Feminismus:

(Sie reden von Freiheit, zeigen aber die Religionswächter, die Frauen ohne Kopftuch mit Stöcken schlagen oder auspeitschen, nicht. Und erwähnen auch nicht, wie sehr muslimische Mädchen ohne Kopftuch in inzwischen an deutschen Schulen gemobt, bepöbelt, geschlagen werden.)

Die Kleidung eines Menschen sage nichts über den Charakter aus? Das wäre mir völlig neu. Und normalerweise gilt die Bekleidung – etwa wenn es um Rocker, Rechte, Trump-Anhänger, Corona-Gegner, Sachsen mit Deutschland-Hut geht – dem Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk immer als Königsbeweis für die Gesinnung ihres Trägers.

Die Aussage dahinter ist: Deutschland ist jetzt ein islamisches Land, also haben sich Frauen gefälligst dem Islam unterzuordnen – einschließlich der Feministinnen. Komplett verhüllt ist jetzt „feministisch“. Weil es der Regierungsfunk Euch so sagt.

Man merkt das auch an anderen Stellen. Es gab mal eine Zeit, als Alice Schwarzer als die Feministin schlechthin in der Presse gehandelt wurde. Als das Feministische in Person. Die TAZ dagegen hat Alice Schwarzer neulich zur „selbst ernannten Feministin“ herabgestuft. Also ob man zur Feministin selbst oder offiziell ernannt werden könnte. Früher hieß es, dem Ingenieur sei nichts zu schwör. Heute müsste es heißen, dem Journalist ist nichts zu Mist.

Linke bekämpfen die Feministin Schwarzer mit allen Mitteln, seit die – halt so Altfeministin – sich kritisch zum Islam äußert und merkt, dass die mühsam erkämpfte Frauenvormachtstellung gerade in sich zerfällt. Und nun äußert sie sich auch noch gegen Transfrauen. Die neue Regel:

Wer sich

  • gegen den Islam oder
  • dagegen äußert, als Frauen verkleidete Männer für Frauen zu halten,

der kann heute nicht mehr Feministin sein. Basta.

Bei den Grünen gibt es gerade einen internen Riesen-Krach, weil die zwar einerseits Frauenquoten und Frauenstatute haben, neuerdings aber Männer als Transfrauen auf die Frauenposten setzen, die den Feministinnen damit natürlich abhanden kommen. So schreibt der Merkur zum Streit über die „Transpolitikerin“ Tessa Ganserer, deren Schminkfähigkeiten mich jetzt nicht so vollends in Entzücken versetzen (ich weiß auch nicht, warum, aber irgendwie kommt mir die Assoziation mit Sid aus der Eiszeit), dass die Grünen zur Gleichstellung von Mann und Frau eine Frauenquote eingeführt haben, diese nun aber von Männern, die jetzt Transfrauen sind, besetzt werden, Streit gibt.

Bislang hat das im Grunde genommen niemanden gestört, doch nun wittert die Initiative Geschlecht zählt einen „Missbrauch der Frauenquote“ und spricht sogar von Wahlbetrug. Auf der Website der von „frauenbewegten Feministinnen“ gegründeten Gruppe heißt es: „Im Parlament sitzt ein Mann, dem das Mandat nicht zusteht.“ Das Thema geriet an die Öffentlichkeit weil die feministische Zeitschrift „Emma“ (Alice Schwarzer) es in einem Artikel ausführlich beleuchtete. Die Grünen reagierten erbost.

Dass ich das noch erleben darf: Eine Initiative mit dem genderistisch wertvollen Namen „Geschlecht zählt“. Bis neulich galt noch das Gegenteil.

So langsam merken Frauen, dass sie sich selbst ins Aus gewählt haben.

Weltweit beklagen immer mehr Sportlerinnen, dass sie keine Medaillen mehr holen können, weil in ihren Sportarten Männer als Transfrauen dominieren. Gar zu lang die Liste derer, die als Mann keinen Blumentopf gewannen, sich dann auf Frau umgenäht haben, und da jetzt abräumen können. Oder, wenn es um Martial Arts geht, ihrem Trieb freien lauf und Frauen die Schädel einschlagen. Ganz offiziell vor Publikum. Viele sagen, die Motivation und auch das Sponsoreninteresse sei weg, nicht nur, weil das Publikum sowas nicht sehen wolle, sondern vor allem, weil Transfrauen mit ihrer Muskelmasse eben „Frauenrekorde“ setzen, die echte Frauen niemals erreichen können, und deshalb sowohl die Jagd auf Rekorde, als auch die auf die jeweiligen Meisterschaften einfach einstellen können. Wozu noch Leistungssport, wenn man nicht mehr an die Spitzen kommen kann?

Selbst im Freizeit- und Gesundheitssport ist vielen Frauen die Lust vergangen, seit sie – besonders in den USA – nunmehr Männer als Transfrauen in die Damenumkleide lassen müssen.

Die Frage ist nun, was dahinter steckt.

Warum werden Feminismus, Frauenförderung, Frauenquote, die man über 50 Jahre mit viel Elan aufgebaut hat, in kürzester Zeit abgerissen, wie ein marodes Einkaufszentrum, das der neuen Autobahn im Wege steht?

Ist es der Richtungswechsel der Linken, nun statt für Frauen einen auf Islam und Migration zu machen? 50% Frauenquote und 50% Migrantenquote zusammen gehen ja nicht, weil irgendwer ja auch die Arbeit machen muss? Also Frauenquote ad absurdum führen, damit man sie abräumen kann?

Oder steht das einfach dem Islam im Wege? Sind die Linken längst Islam-gesteuert und haben die Anweisung bekommen, den Feminismus mal möglichst unauffällig abzuräumen?

Oder hat sich der Feminismus schlicht nicht als nutzbringend erwiesen und muss jetzt halt einfach weg?

Denn objektiv betrachtet hat uns der Feminismus zig Milliarden oder mehr gekostet, aber außer Streit, Schaden, Kosten, Missgunst und Zerstörung überhaupt nichts gebracht. Die wenigen Frauen, die durch eine Frauenquote einen Job bekommen haben und dazu befähigt sind, hätten ihn auch ohne den ganzen Quatsch bekommen. Und: Es bringt volkswirtschaftlich überhaupt keinen Vorteil, einen Mann durch eine gleich befähigte Frau zu ersetzen. Es wird dadurch nicht mehr Arbeit geleistet, nicht mehr Steuer gezahlt. Aber Kinder entstehen dann nicht mehr.

Das ganze Konzept der Frauenquote war ein völlig Blödsinn, weil sie gar nichts bringen kann. Frauenförderung hätte volkswirtschaftlich nur dann etwas bringen können, wenn man eine große Zahl unbesetzter Stellen hätte, die man mit Männern nicht besetzen kann, weil man nicht genug hat, und dann Frauen entsprechend aktiviert und dafür den Rückgang beim Nachwuchs in Kauf nimmt. Also insgesamt ein Mehr an erbrachter Arbeit schafft. Aber einfach nur Männer durch Frauen zu ersetzen, die aus Quotendruck oder Quereinsteigertum häufig noch drastisch schlechter qualifiziert sind, ist per se schon eine Verschlechterung, und der Verlust an Gebärvolumen kommt noch obendrauf.

Volkswirtschaftlich war der Feminismus, vor allem die Frauenförderung und die Frauenquote, ein völliger Fehlschlag. Um ein Erfolg sein zu können, hätte die Frauenförderung ja mindestens ihre Kosten aufwiegen müssen, und obendrein noch genug Gewinn erbringen, um die Kosten der Migration zu tragen, die zur Kompensation des Bevölkerungsschwundes erforderlich wurden. Um ein Erfolg zu sein, würde ich jetzt mal blind ins Blaue schätzen, dass die Frauenförderung sprungweise ein Wirtschaftswachstum zwischen 15 und 30 Prozent hätte bringen müssen. Oder mehr. Jetzt packen die Frauen mit an, jetzt ist mehr Arbeit getan.

Das taten sie aber nicht, das passierte nicht. Stattdessen haben sie den öffentlichen Dienst und alles, was zwangsbezahlt werden muss, in Beschlag genommen, kosten viel, und leisten nicht adäquat. Viele Ämter und Behörden sind so dysfunktional wie in Frauenhand.

Habeck ist gerade dem Spott der Presse ausgesetzt, weil sein Ministerium die Zuschüsse für energetische Eigenheime streichen musste. Die haben sich mit ihrem Ökokram ebenso verrechnet, wie mit dem Rentenretter Migration, und nun fehlt hinten und vorne das Geld. Also Steuern rauf und Ausgaben streichen.

Und es sieht so aus, als ob dieser linke Komplex aus rot-grün den Feminismus ausgemustert und die Zersetzungs- und Abschaffungspropagandismen gestartet hat. Deshalb auch eine 180°-Wende nach der anderen, geräuschlos natürlich. Kopftuch, Männer auf Frauenquotenposten, Schwarzer zum Altmetall.

Die Gier der Frauen

Wie konnte es so weit kommen?

Frauen waren doch zwischendurch in der perfekten Position, wo sie als das Wunder schlechthin galten, überall gefördert, bevorzugt und mit Geld und Vorteilen behängt wurden wie ein Christbaum mit Kugeln und Lametta. Von allen Seiten wurde ihnen – wie mein Großvater es formuliert hätte – „Zucker in den Arsch geblasen“.

In der IT-Industrie, der ja eher feminismuswidrig ist, habe ich im Laufe meines Berufslebens nur wenige explizite Feministinnen erlebt. Aber unzählige, die dann so gerne mit dreckigem Grinsen sagten, sie seien keine Femistinnen und überhaupt nicht für Frauenquoten und gleiche Pauschalgehälter, aber wenn man es ihnen schon hinterherwerfe, dann würden sie es schon nehmen, warum sollten sie Nein sagen? So im Tonfall von Lucilectric „Mädchen“:

Und der Hintern kauft mir viele schöne Sachen
Und dann lädt er mich zum Essen ein
Klar lass ich mich auch ganz ohne Kohle küssen
Doch wenn der meint das muss so sein sag ich nicht nein
Ich bin so froh dass ich ‘n Mädchen bin, dass ich ‘n Mädchen bin

Und so insgeheim hat man dann SPD oder Grüne gewählt, weil man als Mädchen eben so viele schöne Sachen bekam. Ohne zu überlegen, was man sich da eingehandelt hat. Der Handlungsplot ist bekannt aus den vielen Erzählungen nach dem Schema „Seele an den Teufel verkauft“ in seinen unzähligen Varianten.

Weil sie, egal, wieviel sie bekamen, wieviele Vorteile und Fördermaßnahmen man ihnen gab, nie zufrieden waren und immer dachten, da geht doch noch mehr. Wie im Märchen vom Fischer und seiner Frau oder dem Witz vom Männer- und Frauenkaufhaus:

Es gibt für Frauen ein Kaufhaus, wo sie Männer kaufen können. Das Kaufhaus hat sechs Stockwerke, in jeder Etage gibt es andere Männer. Der Fahrstuhl funktioniert aber nur in einer Richtung, und zwar aufwärts. Das heißt, die Frau muss sich entscheiden, ob sie in einer Etage aussteigt oder weiter aufwärts fährt, wieder runter in eine vorherige Etage kann sie nicht.

In der ersten Etage öffnen sich die Fahrstuhltüren und eine freundliche Stimme sagt: “Willkommen auf der ersten Etage! Die Männer auf dieser Etage haben alle einen festen Job!” Schön, hat ja heute nicht jeder, aber das reicht ja der Frau nicht und ist ja erst der erste Stock.

In der zweiten Etage sagt die Stimme: “Willkommen auf der zweiten Etage. Die Männer auf dieser Etage haben alle einen festen Job und sehen toll aus!” Die Frau meint, das sei schon ganz gut, aber reiche für sie noch nicht.

In der dritten Etage hört sie: “Willkommen in der dritten Etage! Die Männer hier haben alle einen festen Job, sehen toll aus und lieben Kinder!” Das klingt schon ziemlich gut, meint sie, aber wir sind ja erst in der dritten Etage, also geht noch mehr, sind die oben noch besser.

“Willkommen in der vierten Etage! Die Männer hier haben alle einen festen Job, sehen toll aus, lieben Kinder und sind sehr romantisch!” Okay, okay, denkt die Frau, jetzt haben wir alles, jetzt muss ich aussteigen. Aber andererseits .. da kommen doch noch zwei Stockwerke! Eins riskiere ich noch!

“Willkommen in der fünften Etage. Die Männer hier haben alle einen festen Job, sehen toll aus, lieben Kinder, sind sehr romantisch und helfen GERNE im Haushalt mit!” Die Frau kanns nicht fassen. Dass es sowas überhaupt gibt! Aber warum jetzt abbrechen, ein Stockwerk haben wir ja noch.

“Willkommen in der sechsten Etage. Sie sind die viermillionsteachthunderttausenddreihundertdreiundneunzigste Besucherin. Auf dieser Etage gibt es keine Männer. Sie dient lediglich dem Beweis dafür, dass Frauen mit Männern sowieso nie zufrieden sind!”

Es gibt dazu noch den Ergänzungswitz:

Gegenüber steht ein ebensolches Kaufhaus, ein Frauenkaufhaus für Männer.

Im ersten Stock gibt es Frauen, die kochen können.

Im zweiten Stock gibt es Frauen, die kochen können und gerne Sex haben.

Was es im dritten Stock gibt, weiß man nicht. So hoch ist noch keiner gefahren.

Kann man auch aus der Vertikalen der Stockwerke auf die Horizontale des Lebensalters übertragen, dann bekommt man den Zustand unserer Gesellschaft, in denen Frauen keiner gut genug ist, bis sie selbst irgendwo bei oder über Mitte 30 angekommen sind und in der selbstgeschaffenen Welt der willkürlichen promiskuitiven Bestenauslese keinen mehr abbekommen, weil sie nicht mehr konkurrenzfähig sind.

Und so wie mit den Männern ist es ihnen auch mit den Jobs und der Förderung ergangen. Nie war es genug, immer weiter haben sie SPD und Grüne mit ihren immer unverschämteren Feminismusschreiereien gewählt, nie waren Frauen mit irgendwas oder irgendwem zufrieden, nie erreichten sie den Punkt, an dem es ihnen auch mal reichte. Je mehr sie bekamen, desto unverschämter wurden die Forderungen, immer noch mehr.

Bis sie überzogen und der Feminismus gebrochen ist, weil sie immer mehr verlangten und nie leisteten, und man sie jetzt eben durch die Migration, den Islam und Transfrauen ersetzt und nun alles futsch ist. Wie im Kaufhaus. Wie beim Fischer und seiner Frau.

Das Prinzip war die Gier.

Mit der Gier hat man sie als Wählerinnen geködert.

Mit der Gier haben sie den Bogen überspannt.

Mit der Gier haben sie sich ihr Grab geschaufelt.

Entsorgen wir also den Feminismus im Endlager der Geschichte. BHs wieder an, Kopftuch drauf und Klappe halten.