Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Staatsprügler

Hadmut
13.1.2022 16:42

Neulich in Leipzig.

Also … die Russen behaupten, und ich bin mir nicht sicher, wer da jetzt im Verhältnis zueinander glaubwürdiger ist, die Russen oder unsere SPD-eigene Staatspresse – am Montag Abend hätten antifaschistische Staatsschläger in Leipzig jeden angegriffen, der auch nur entfernt irgendwie nach Corona-Gegner aussah.

Montagabends in der Leipziger Innenstadt unterwegs zu sein, ist derzeit gefährlich. Völlig unabhängig davon, ob man tatsächlich gegen Corona-Maßnahmen protestiert oder sich nur zufällig und aus ganz anderen Gründen “am falschen Ort zur falschen Zeit” wiederfindet. Die sogenannte “Zivilgesellschaft” hat sich hier so sehr radikalisiert, dass sie jeden angreift und anpöbelt, der ihr wie ein Protestierender gegen Corona-Maßnahmen vorkommt.

In zivilisierten Staaten würde man für sowas seine Anwaltszulassung verlieren. Weil Anwälte als Organ der Rechtspflege dem Rechtsprinzip verpflichtet sind und nicht auf jeden einprügeln können, der ihnen nicht passt. Stellt Euch mal vor, jemand mit politisch unerwünschten Ansichten bekommt so einen als Strafverteidiger. Allerdings macht die ganze Leipziger Juristenszene auf mich den Eindruck, dass die nur noch linksradikal sind und auf Recht pfeifen.

Was der hasserfüllte Aufruf schon vermuten ließ, und vermutlich genauso beabsichtigte, traf dann am gestrigen Montag tatsächlich ein: Verbale und physische Gewalt der “Gegendemonstrierer” gegen “Spaziergänger” und zufällige Passanten, Pöbeleien und Übergriffe. Die Pressemitteilung der Polizeidirektion Leipzig muss zwischen den Zeilen gelesen werden, will man die aufgeheizte Stimmung erahnen:

“In der Innenstadt musste die Polizei immer wieder Präsenz zeigen, um einzelne Auseinandersetzungen zwischen ehemaligen Teilnehmern des Protestes vom Augustusplatz und mutmaßlichen Corona-Kritikern zu verhindern.”

Eine Vorstellung gibt auch die Meldung der Leipziger Volkszeitung (LVZ) in ihrer Ausgabe vom Dienstag:

“Fast zeitgleich wurde am Steigenberger Hotel eine kleine Gruppe von Passanten angegriffen. Obwohl die Angegriffenen beteuerten, nichts mit den Corona-Spaziergängern zu tun zu haben, wurden sie mit Fußtritten und Faustschlägen attackiert. Die Unbekannten waren auf Fahrrädern angerückt und flüchteten nach dem Übergriff unerkannt.”

Das unübersehbare Problem, das Leipzig seit Jahren mit Gewalt “von links” hat, hätte schon längst entschärft werden können, wenn sich die selbsternannte “Zivilgesellschaft” ernsthaft und nicht nur mit routinierten Lippenbekenntnissen gegen sie stellen würde. Doch das Establishment der Parteien “links der Mitte” in der Stadt hätschelt die gewaltbereite Klientel und verharmlost die Erscheinungen, handelt es sich dabei doch häufig um die eigenen Kinder, Freunde oder Wähler. Zudem radikalisiert sich das Establishment zunehmend selbst, zumindest verbal.

Bedenkt man, dass diese Schlägertruppen von der Politik nicht nur gehätschelt werden, sondern sogar noch für den „Kampf gegen Rechts“ mit Beträgen im Bereich von Hunderten Millionen oder Milliarden finanziert – und wo die ganzeh Klima-Fridays-Spenden hingehen, nachdem die Fridays-Demos ja wesentlich von der Antifa ausgeführt werden, kann man sich auch fragen – kann man davon ausgehen, dass das hier im Stile der SA eine von der Politik als Flucht ins Privatrecht betriebene paramilitärische oder vielleicht parapolizeiliche Schlägertruppe ist, wie man sie sonst etwa in Belarus oder sowas erwarten würde.

Es besteht relativ wenig Zweifel daran, dass solche Leute aus dem „Gegen-Rechts“-Geldtopf der Regierung, vor allem der SPD, bezahlt werden und dass deren Auftrag es ist, die Leute niederzuprügeln.

Vor allem fällt auf, dass diese Schlägerstrategie und die Zielgruppe ziemlich genau auf die Ankündigungen der Bundesinnenministerin Nancy Faeser passen – und zu deren Partei und Resort passt es ja auch.

Allerdings weiß ich jetzt nicht, ob man in Leipzig noch Strom und Internet hat. Falls ja: Können mir Leser aus Leipzig was zu diesen Schlägervorgängen sagen?