Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Von der Vielfalt und der Zweifalt des Meinens, der Amygdala, der Duldungsstarre bei Frau und Sau und einer universellen Vergewaltigtseinstheorie

Hadmut
3.1.2022 19:39

Anmerkungen zum Gehirn.

Erfreulich viele Leute schreiben mir, dass sie meiner Theorie oder Hypothese von der Hirnfunktion über Amygdala und das Drumherum, wonach das Verhalten vieler Menschen und vor allem der Hang zu doppelten Maßstäben, vorrangig von der Rudelmechanik und der dringend-zwingenden Freund-Feind-Kennung und -Unterscheidung im Hirn getrieben wird, und der rationale Teil – wenn überhaupt – erst danach zum Zuge kommt und nur auf Grundlage dieser Einteilung in die Zugehörigkeit zum eigenen oder einem feindlichen Rudel ein bisschen weitermachen darf.

Dazu dürfte kommen, dass Vorgänge wie Migration, Gender oder vor allem Pandemie und Impfung diesen Teil des Hirns in den Kriegszustand versetzt haben, man sich also ständig angegriffen fühlt und die Freund-Feind-Kennung deshalb höchste Priorität und höchsten Geschwindigkeitsdruck erfährt. Auf die Feinheiten kommt es nicht mehr an, sondern darauf, schnell in Freund und Feind einzuteilen, bevor der andere den Überraschungsangriff starten und einem die Säbelzähne in den Rücken rammen kann. Mich erinnert das Kommunikationsgebaren unserer Zeit, in dem jeder sofort Gesinnungs- und Rudelzugehörigkeitsbekenntnisse abliefert, oder danach fragt (und manche Leser ob des Umstandes, dass ich zu Corona keinen keinen Standpunkt einnehme, sondern sage, dass ich das nicht beurteilen kann, schier durchdrehen, weil sie nicht verorten können, wo ich stehe), an genau das: Krieg. Genauer gesagt, die Sicherung eines Lagers im Bundeswehrmanöver. Wenn sich einer näherte, Gewehr hoch und „Parole!?“ Und dann hatte man die richtige Parole zu nennen oder gefälligst erschossen zu werden. Freund oder Feind. Wurde vor allem anderen geklärt.

Lässt man sich auf diesen Ansatz ein, kann man damit nicht nur unzählige Verhaltensweisen unserer Gesellschaft erklären, fast schon eine „Theory of everything“ bilden, sondern vor allem eines tun: Die Geisteswissenschaftler als Dummschwätzer dastehen lassen. Deren Blank-Slate-Theorie und deren Diskurstheorie wären dann nämlich nicht nur erkennbar, sondern belegbar reiner Unfung und frei erfundener Blödsinn. Der ganze soziologisch getriebene Umgang mit der Gesellschaft per „Dekonstruktion“ und „Sprechakte“ und „Diversität“ wäre dann nicht nur nutzlos, sondern im Gegenteil extrem schädlich und kontraproduktiv. Man hat sich halt einfach irgendeinen x-beliebigen Scheiß ausgedacht, weil er zum Marxismusblödsinn passt, dafür Doktorgrade und Professuren vergeben und es „Geisteswissenschaft“ genannt, aber nach Lage der Dinge einfach nur einen großen Haufen reinen, schädlichen Blödsinns produziert.

Vielfalt, Einfalt und Zweifalt

Ist Euch mal was aufgefallen?

Ausgerechnet die, diese linke Pöbelschicht, die so gegen die „binäre Geschlechtereinteilung“ kämpft und meint, Mann und Frau gäbe es nicht, dafür vielfältige und volatile Geschlechter, Queer und Trans und sowas alles, das bei Meinungen völlig anders sieht? In ihrem eigenen Rudel nur die Einfalt duldet, also die Einheitsmeinung, und darüber hinaus nur die Zweifalt, also alles Nazi, was nicht eigener Meinung ist?

Nach deren Auffassung kann man viele Geschlechter haben und die sogar wechseln, mindestens 4000, aber bei den Meinungen kann man nur eine von zwei haben: Die gute und die schlechte.

Zwischendrin gibt es nichts. Keine abgestufte Meinung. Keine „queere“ Meinung. Keine von 4000 Meinungen. Keine dritte Geschlechtsangabe im Meinungsausweis. Kein the good, the bad, and the ugly.

Warum?

Ich vermute, dass diese Binärität, dieses schnelle Einordnen des Gegenübers, fest im Gehirn verankert ist, und vor allen rationalen Prozessen stattfindet, stattfinden muss, um das Sozial- und Rudelverhalten zu steuern. Ich hatte schon oft beschrieben, dass es ein riesiger Unterschied ist, ob in ein Zimmer mit Männern ein weiterer Mann oder eine Frau reinkommt. Frauen berichteten mir, dass es umgekehrt genauso sei. Ich hatte schon davon berichtet, wie irritiert man ist, wenn man jemanden nicht einstufen kann. Es gab mal im Fernsehen eine androgyn wirkende Moderatorin mit tiefer Stimme und bevorzugtem Norweger-Pullover, bei der ich immer gerätselt habe, ob das ein sehr feminin geratener Mann ohne Pubertät oder eine etwas burschikos auftretende Frau ist, bis sie mal den Namen einblendeten. Oder vor allem das schon oft beschriebene Telefonat mit einem Zwitter, der sich gleichzeitig wie Mann und Frau anhören konnte oder es fertig brachte, Sätze sprachlich und inhaltlich als Mann anzufangen und als Frau zu Ende zu sprechen. Da macht das Hirn nicht richtig mit.

Anscheinend nun ist der ganze Queer- und Gender-Kram der Versuch, gegen diesen Mechanismus anzukämpfen, und etwas, was normalerweise binär funktioniert, zu „diversifizieren“.

Umgekehrt versucht man nun anscheinend, erst über die Meinung – pro oder contra Marxismus wie schon bei den Kommunisten und den Nazis – die große Freund-Feind-Trennlinie einzuziehen, und das dann auch über andere Achsen, wie nun eben die Haltung zur Pandemie und der Impfung.

Während man bei Geschlechtern von unzähligen ausgeht, jede Einteilung in zwei Geschlechter bestraft und sogar die Anrede „Meine Damen und Herren“ als verfassungswidrig verbieten will, gilt hier das tertium non datur, gibt es nur die Dichotomie in Freund Feind, weil die im Hirn eben so angelegt ist:

Da bekriegen sich gerade welche wie die Anhänger gegnerischer Fußballclubs. Ließe man denen freie Bahn, würden sie mit Latten, Keulen, Tischbeinen aufeinander einprügeln.

Da geht es nicht mehr um das Impfen. Da sind Rudelkriege ausgebrochen, wie unter Affen.

Ich verfolge die Hypothese, dass der Mensch nicht nur über dieses Amygdala- und dieses Freund-Feind-Denken als festen Bestandteil des Hirns verfügt, das sogar per hartverdrahteter Schaltung einen Primat hat, sondern dass die Amygdala noch den Friedens- und den Kriegszustand kennt.

Ich hatte schon mal beschrieben, dass ich Vorgänge wie Kommunismus, Sozialismus, das Dritte Reich als Systeme ansehe, in denen dieses Rudeldenken und die Reizung des Amygdala (oder des Drumherums) in den Kriegszustand samt Freund-Feind-Markierungen betrieben wird, um die Menschen anzuheizen. Wenn hier die Antifa mit ihren Fahnen durch Berlin zieht, passiert genau dasselbe: Hirn in Kriegszustand versetzen, die Freund-Feind-Kennung in Alarmzustand versetzen, und natürlich die Freund-Feind-Kennungssymbolik trainieren. Früher nannte man das Trooping the Colour – das Hin- und Herumtragen der eigenen Flagge vor dem Söldnerheer vor der Schlacht, damit die auch wissen, für und gegen wen sie kämpfen.

Etwas sportlicher ausgedrückt: Unterschiedliche Trikotfarben der Mannschaften.

Und dann natürlich sowas wie „Haltungsjournalismus“ als vor sich her getragenes Rudelzeichen, als Tribezeichen.

Frau, Sau, Vergewaltigung

Mir geht ja schon länger die Frage durch den Kopf, wie eigentlich diese falschen Vergewaltigungsvorwürfe entstehen.

Natürlich gibt es echte Vergewaltigungen und berechtigte Vorwürfe und Anzeigen.

Und natürlich gibt es auch die vorsätzliche kriminelle und böswillige, bewusste falsche Anschuldigung.

Aber es gibt ja auch noch diesen Typ, bei dem objektiv und auch subjektiv aus Mannessicht keine Vergewaltigung vorlag, sondern die Frau vielleicht nicht aktiv, aber zumindest einverstanden war, und sich dann später vergewaltigt fühlt. Vor allem: Nachträglich. Rückwirkend. Nach Gesprächen mit Feministinnen.

Wie kommt das?

Ich verfolge eine Theorie dazu.

Ich möchte aber zunächst mal einige Punkte ansprechen, die ich dabei in Erwägung, in Betracht ziehe:

  • Die Duldungsstarre der Sau.

    Bekanntes Phänomen, habe ich in meiner Jugend mal im Fernsehen gesehen: Kommt der Bauer und packt die Sau von hinen an der Hüfte, wie der Eber es tun würde, um sie zu besteigen, geht es nicht, die Sau läuft nach vorne weg. Besprüht man sie aber plötzlich mit Eberduft aus der Sprühdose, dann bleibt sie stehen und lässt sich besteigen.

    Irgendwo hieße es mal, dass funktioniere auch bei Menschenfrauen, vor allem Moschusduft. Im Zeitalter der Romantik hätten sich die Herren der Schöpfung vor dem Zusammentreffen mit den Damen gewisse Zeit nicht gewaschen oder gar ein Tüchlein unter der Achsel getragen, mit dem sie dann gewedelt hätten, weil auch das Weibchen der Gattung Homo Sapiens durch den Duft duldsam werde. Irgendwo gab es einen Videobericht über ein Experiment, das man im Wartezimmer eines Frauenarztes mit versteckter Kamera durchgeführt hat. Man hat die Sitzplätze möglichst gleichwertig gestaltet, was die Schutzwirkung angeht, man sitzt ja gerne mit dem Rücken zur Wand und Blick zum Eingang und so, hat aber einen der ansonsten gleichen Stühle mit diesem Eberduftpray aus der Landwirtschaft, das der Bauer verwendet, um mehr Ferkel von der Sau zu bekommen, die dadurch williger wird, imprägniert. Und den über die Zeit an verschiedene Stellen im Raum gestellt. Und die Termine so vergeben, dass möglichst immer eine Frau ins leere Wartezimmer kommt, und sich aus der vollen Auswahl auf einen beliebigen Stuhl setzen kann. Auffällig oft setzten sie sich auf den imprägnierten Stuhl oder direkt daneben. Egal wo der jeweils stand. Selbst dann, wenn er da stand, wo man sich normalerweise nicht hinsetzen würde. Die Frauen setzten sich nicht zügig, sondern hielten inne, um den Platz zu orten.

    Ob das Versprechen der Parfümindustrie, der Manneskraft durch enorm teure Moschusduftpräparate zum Zieleinlauf zu verhelfen, eher leeres Werbeversprechen ist, auf einem Plazeboeffekt beruht oder das wahr ist, entzieht sich meiner Kenntnis, aber ich kannte schon Leute, die darauf schwörten.

    Anscheinend gibt es da was im Hirn der Sau wie der Frau, was das Verhalten gegenüber dem anderen Geschlecht oder das Verhalten schlechthin per Override über das normale oder rationale Verhalten in Richtung Fortpflanzungserfolg zu verändern vermag.

  • Der Zyklus der Frau.

    Es ist bekannt, dass die erotischen Vorlieben der Frau davon abhängen, wo sie sich in ihrem Zyklus befindet. An den fruchtbaren Tagen mag sie lieber den wilden, groben, auch gewalttätigen Verbrechertyp, an den sonstigen eher den ruhigen Versorgertyp.

    Für uns Normalo-Männer ist es manchmal mehr als nur rätselhaft, was für widerliche, ungewaschene, grobe, primitive Kotzbrocken oft die besten Frauen abschleppen und nageln. Ein paar Tage später ist wieder alles anders.

    Ich habe sowas auch schon mal frappierend erlebt. Auf einer meiner Reisen saß am ersten Tag der Reisegruppe eine bildhübsche Frau neben mir, mit der ich mich blendend gut verstanden hatte. Nächster Tag: Sense. Sie hatte einen anderen Körpergeruch, deutlich wahrnehmbar (ich zumindest kann das riechen, oder konnte es zumindest früher, andere Männer sagten dagegen, sie könnten da nichts feststellen, vielleicht auch das ein Mechanismus der Natur und Evolution zur Optimierung des Fortpflanzungserfolgs), und auf einmal wollte die sich nur noch mit groben, rauflustigen, eigentlich dummen, aber muskelbepackten, sportlichen Australiern abgeben. Die wollte nichts mehr von mir. Dafür hatte ich dann ein paar Tage später beste Karten bei einer noch hübscheren Amerikanerin von nicht nur playboy-tauglicher Figur und Model-Qualitäten, sondern auch noch Playboy-Logo auf den Klamotten, die sich bis dahin nur mit diesen Australiern rumgetrieben hatte, ebenso urplötzlich aber von denen nichts mehr wissen wollte, mich zuvor aber keines Blickes gewürdigt hatte.

    Rational oder mit den persönlichen Vorlieben, dem Beuteschema, ist das nicht zu erklären. Da muss es irgendwas anderes im Hirn geben, was mit dem Zyklus zusammenhängt. Da läuft irgendein Programm.

  • Die Warnung einer guten Freundin.

    Selbige hatte mich zu Studentenzeiten mal gewarnt. Die Weiber hängen ja zusammen und quatschen über die Männer.

    Nach übereinstimmender Einschätzung aller Frauen der Clique sei ich ein „Bärchen“-Typ.

    Zwar sei ich nett, lieb, sympathisch, und verfügte zweifellos über einen riesigen Korb enormer Qualitäten, die bei Frauen gefragt seien, aber meine unbestreitbaren und offenkundigen Leistungsschwerpunkte befänden sich nunmal auf anderen Gebieten als dem der erotischen Ausstrahlung.

    Mein Typ sei gefragt bei allen Arten von Notfällen und Krisensituationen, tropfenden Wasserhähnen und kaputten Spülmaschinen, Erklären von Übungsaufgaben, Spenden von Trost, Lösen von Problemen, Einfangen von Spinnentieren, Anlehnen zum Ausheulen und dergleichen. Aber ich sei nun mal nicht der Typ, von dem man sich ein Kind machen lässt, sondern eher der, von dem man es sich zahlen und erziehen lässt. Ich sei der typische Typ Mann, der von Frauen gnadenlos und grenzenlos ausgenutzt würde. Davor wolle sie mich eindringlich warnen.

  • Die Aborigines in Australien haben ein verblüffend kompliziertes, aber logisches und regelbasiertes System, wer da wen heiraten darf. Frauen müssen immer jemanden aus einem anderen Stamm heiraten, obwohl die Stämme eigentlich getrennt sind und mitunter sogar verfeindet sein könnten. In irgendeinem Museum hatte ich da mal gesehen, die hatten das auf eine drehbare Scheibe aufgemalt. Ich kriege es aber nicht mehr zusammen.

    Jahre später war ich mal auf einer Führung eines Aborigine, der deren Leben da erklärte und meinte, man könne ihn einfach alles fragen. Eine meiner Fragen war nach diesem Heiratssystem, und er war verblüfft, dass ich als weißer Tourist davon überhaupt wusste. Aber ja, das stimme, das sei so. Ob man noch wisse, woher das käme und warum das so sei. „Inbreed“, die knappe Antwort. Es gehe darum, Inzucht zu vermeiden. Wie, fragte ich, das hätten die Aborigines schon so lange gewusst? Ja, klar, meinte er. Natürlich nicht den ganzen Bio-, Genetik-, und DNA-Kram, den man heute in der Schule lernt, sondern rein empirisch durch Beobachtung, dass bei Inzucht Schrott und Deppen entstehen, beim stammesübergreifenden Heiraten aber nicht. Das hätten sie schon lange bemerkt. Nur halt die Details nicht verstanden, warum das so ist, aber wirksame Schutzverfahren entwickelt.

  • Einzelgängertierarten.

    Es gibt Tierarten, bei denen Männchen und Weibchen getrennte Wege gehen und sich nur dann zusammen rumtreiben, wenn sie rollig sind.

    Ich dachte immer, Löwen lebten grundsätzlich im Rudel zusammen, der Chef mit seinem Harem. Bis ich in Namibia in der Etosha-Pfanne war und die Viecher mal in freier Wildbahn und aus der Nähe gesehen habe. Wo sich zwei Männchen, die sich auch nur deshalb gegenseitig duldeten, weil sie Brüder aus demselben Wurf waren, zusammen selbst durchschlagen mussten (was für die großen, schweren Männchen gar nicht so einfach ist), während Weibchen mit Nachwuchs sich nur um eben diesen und sonst um gar niemanden scherten und alleine jagten. Das verstoße gegen alles, was ich über Löwen zu wissen glaubte, hatte ich mich beschwert, obwohl ich doch immer so fleißig Professor Grzimmek und Daktari gesehen hätte. Ja, meinten sie, manchmal wäre das schon so. Aber eben nur manchmal. Wenn die Weibchen gerade erotische Bedürfnisse hätten, dann sei das so. Wenn nicht, dann eben nicht.

  • Rudelcheftierarten.

    Es gibt viele Tierarten, bei denen es einen Rudelchef gibt, der als Alleinherrscher herrscht, und alle fremden Jungen totbeißt, und alle Konkurrenten und Nebenbuhler angreift und vertreibt, bis er dann selbst irgendwann besiegt wird und gehen muss, und das alleinige Recht ausübt, die Weibchen zu besteigen.

    Das vermeintlich alleinige Recht. Denn mit der Treue ist es dann auch nicht so weit her.

    Es gibt da dann immer herumstreunende, einzelgängerische Männchen, die dann auch meist nicht schwer und stark genug sind, um sich mit dem Chef anzulegen, die dann auf ihre Gelegenheit lauern, wenn der Chef mal mit was anderem beschäftigt oder abgelenkt ist, einem anderen Widersacher zum Beispiel, um sich einen Quickie mit der ein oder anderen untreuen Dame zu erhaschen.

  • „Grab her by the pussy!“

    Was Donald Trump so skandalös dahersagte, hat durchaus realistische Substanz. Es gibt bei vielen Frauen so einen Punkt, an jeder Widerstand, jeder Unwillen, völlig zusammenbricht und der Libido – landläufig: blanker Geilheit – weicht, wenn der überschritten ist, der erfahrungsgemäß auch taktil ausgelöst werden kann. Grab her by the pussy, und der Rest läuft von selbst. Wie geschmiert. Literarisch sehr ungelenkt, aber nicht völlig unrealistisch in den früheren James-Bond-Filmen zu sehen: Die Damen können noch so unwillig und widerspenstig sein, er setzt sich gewaltsam durch, und: Oh, Dschääiehms… Gibt’s wirklich, und gar nicht so selten.

Mir geht da nun so eine animalische Theorie durch den Kopf.

Könnte es sein, dass Frauen/Weibchen im Normalfall ein deutlich stärker ausgeprägtes Rudeldenken haben als die Männer? Es gibt ja viel mehr Tierarten und Individuen, bei denen die Männchen als Einzelgänger marodieren, und die Weibchen in der Gruppe bleiben, weil das zum Schutz der Jungen und zum Jagderfolg dienlich oder erforderlich ist.

Frauen gelten ja auch als sozialer und neigen stärker zu Sozialberufen, wie Kindergärtnerin, Lehrerin, Krankenschwester und so weiter.

Dass also Frauen viel stärker auf Rudelteilnahme ausgelegt sind, weil sie sowohl von ihrer körperlichen Konstitution, als auch von ihrer Nachwuchsfunktion viel stärker darauf angewiesen sind, und sie auch aus Sicht der Gattung und Gene zum Überleben der Spezies viel wichtiger sind? Auf ein Männchen mehr oder weniger kommt es nicht an, die sind ersetzbar. Aber jedes Weibchen, das fehlt, bedeutet Nachwuchsausfall. Es sind also unterschiedliche Strategien sinnvoll.

Könnte es also sein, dass die Natur da in einem Dilemma steckte: Einerseits ein starkes Rudelverhalten als Überlebensstragie zu benötigen, andererseits aber in das Problem der Inzucht zu laufen?

Könnte es also sein, dass Frauen normalerweise ein viel stärkeres Rudelverhalten als Männer haben und deshalb auch viel hassorientierter sind, es da aber zwei Mechanismen im Hirn gibt, die diesen Rudelmechanismus

  • zyklusabhängig und
  • situationsbedingt

einfach abschalten oder sogar umkehren können?

Dass also Frauen zwar grundsätzlich sehr fremdenfeindlich sind, was ihre Rudelorientierung angeht, sie aber in den fruchtbaren Tagen oder in der Situation einer Besteigung zugunsten einer Diversität des Genpools sich auch oder sogar gerade mit dem paaren, der normalerweise von der Freund-Feind-Erkennung (=Zugehörigkeit zum eigenen Rudel) abgelehnt würde?

Ist das vielleicht der Grund, warum sich Frauen manchmal mit Typen rumtreiben, bei denen sich Männer wie ich (und vor allem Väter pubertierender Töchter) dann wundern, wie man sich mit so einem Hallodri (=eindeutig Rudelfremder) einlassen und auch noch besteigen lassen können?

Und dann, wenn der Effekt wieder abgeklungen ist, wieder im normalen Rudeldenken stecken und dann in Rudelhierachien (nach oben heiraten, Hypergamie) und Versorgungssicherheit (reicher Mann oder halt so ein Bärchen-Typ wie ich) denken und wählen, wenn also das Rudeldenken wieder normal funktioniert?

Es würde jedenfalls erklären, warum sich so viele Frauen nachträglich vergewaltigt fühlen oder für vergewaltigt erklären, obwohl sie nicht vergewaltigt worden sind, sondern mitgemacht haben: Nämlich zwei Zustände im Hirn. Einer mit der abgeschalteten Freund-Feind-Kennung, der dazu dient, sich auch oder sogar möglichst mit Fremden und Wüstlingen zu paaren, um möglichst entfernte Gene einsammeln zu können und Inzucht zu vermeiden, unter dem auch der komische Widerling im Moment als erotisch erscheint, gerade weil er so anders ist, und wenn der Effekt wieder abgeklungen ist, dann die Normalwertung: Oh Gott, ich wurde von einem Rudelfeind geschwängert und nicht vom Rudelchef oder einem in der Rudelhiearchie hochstehenden Männchen. Und dann vielleicht noch unter Rechtfertigungsdruck steht – ich kann ja nichts dafür.

Es hätte eine gewisse Ähnlichkeit mit einer gespaltenen Persönlichkeit, bei der die eine ganz und gar nicht damit einverstanden ist, was die andere so treibt.

Könnte es also sein, dass Frauen zwar einen stärkeren Rudelbezug und damit auch eine stärkere Freund-Feind-Kennung haben, dafür aber zwei Abschaltmechanismen haben, einen zyklus- und einen situationsbezogenen, um hinreichenden Fortpflanzungserfolg erzielen und Inzucht vermeiden zu können, also zur Befruchtung und zur Aufzucht von Jungen völlig unterschiedliche Verhaltensweisen an den Tag legen können, zwischen denen ein Umschalter bestehen muss.

Könnte das sein?

Wäre das plausibel?

Würde das sogar den Feminismus erklären?