Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Der Schritt von „grab her by the pussy” zu #BidenErasedWomen

Hadmut
25.1.2021 21:12

Geht gut los.

Oder: Wenn sich das Lebendfutter beschwert, dass es Beute ist.
[Schreibfehlerkorrektur]

Ging schon durch die Social Media: Eines der Dekrete, die US-Präsident Joe Biden sofort unterzeichnet (aber vermutlich weder gelesen noch verstanden) hat, betrifft den Schutz von Gender und sexueller Orientierung.

Ich bin mir zwar nicht sicher, wie das rechtlich funktioniert, weil ich mir nicht sicher bin, inwieweit Schulen in den USA Kommunal-, Staaten- oder Bundesrecht unterliegen, und ob der das überhaupt anordnen kann, allerdings ging das an den Universitäten mit Title IX ja auch, aber es heißt, Biden habe damit allen Schulen und ähnlichen Einrichtungen (irgendwo hieß es, auch Universitäten und öffentlichen Sporteinrichtungen usw.) verboten, Transsexuelle Männer oder auch nur solche Männer, die einfach nur behaupten, dass sie sich heute so weiblich fühlten, nicht in die Damenumkleide zu lassen und beim Frauensport mitmachen zu lassen.

[Korrekturanmerkung: Ich hatte schon richtig gedacht, aber beim Schreiben ist mir ein „nicht” verloren gegangen: Biden hat den Schulen usw. verboten, Transsexuellen und solchen, die das einfach behaupten, den Zugang zu Damenumkleiden zu verbieten! Faktisch darf jetzt jeder in die Damenumkleiden und beim Frauensport mitmachen.]

Ich habe das noch nicht verbindlich, im Klartext und nachprüfbar.

Aber es heißt, dass das enorme Auswirkungen für Frauen haben, weil jetzt im Prinzip jeder Mann in ihre Umkleide kann, und beispielsweise bei den Sportarten, bei denen es zu Körperkontakt kommt (Mannschaftssportarten und solche mit Gegnern wie Ringen usw.), jederzeit von Männern befummelt und begrapscht werden können.

Und überall da, wo Männer körperlich überlegen sind, haben Frauen kaum eine Chance mehr, noch irgendwo ein Rennen oder sowas zu gewinnen.

Nun formiert sich das Hashtag #BidenErasedWomen und es gibt die ersten Artikel darüber, dass Frauen Sturm laufen, weil Biden sie praktisch aus dem Sport verbannt hat, weil sie nicht mehr unbelästigt Sport machen können und zum Lebenfutter für Lustmolche werden, und weil sie nichts mehr gewinnen können, wenn Männer körperlich überlegen sind. Und das dann auch nicht mehr so richtig Spaß macht, wenn Frauen sich beim Sport mit Männern balgen müssen.

Und dafür noch als „transphob” dastehen und unter Umständen noch Rechtsfolgen fürchen müssen, wenn sie dagegen was sagen.

Verständnis habe ich dafür. Mitleid keines.

Denn auf diesem Gender-Schwachsinn reiten die amerikanischen Frauen schon lange oder haben das zumindest stillschweigend hingenommen und davon profitiert. Wer nur ein bisschen Grips in der Birne oder auch nur hingeguckt hat, wen und was er da wählt, für den muss von vornherein klar gewesen sein, dass das kommt, wenn man die Demokraten-Partei (es geht einem nicht über die Finger, diesen Misthaufen „Demokraten” zu nennen) wählt. Das ist doch keine Überraschung, das war doch völlig klar, dass sowas kommt.

Trotzdem haben sich Frauen in großen Mengen gegen Trump gestellt, weil der mal „grab her by the pussy” sagte. Nun, jetzt haben sie „grap her by the pussy”.

Hätten sie halt Trump gewählt. Dann hätten sie dumme Sprüche im Fernsehen und auf Twitter. Jetzt haben sie sie in der Umkleide und zwischen den Beinen.

Geliefert wie bestellt.