Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Eat your own dog food

Hadmut
19.1.2021 1:22

Manchmal, wenn es genau so geliefert wurde, wie sie es sich bestellt hatten, steigt in mir so eine wohlige Zufriedenheit auf,

und ich weiß plötzlich, dass zwar vieles dumm, verlogen, entsetzlich, korrupt ist, es aber so ganz tief drinnen im Innersten der Welt noch so eine universelle, zuverlässige Logik, so eine Folgerichtigkeit der Konsequenzen, so eine natürliche Stringenz gibt, und man mit dieser Gewissheit einer Unausweichlichkeit verspürt, von der Macht ihrer ausnahmslosen Erforderlichkeit schier überwältigt wird, und einfach spürt, dass es da in dieser unendlichen, ewigen Welt doch immer wieder etwas wirklich gut wird und richtig ist.

Ist das nicht wunderbar?

Hat man da nicht diese Zufriedenheit, diese Genugtuung, die einem diese geschenkhafte Bettschwere ermöglicht, die direkt zu süßem Schlummer führt, wie man ihn lange nicht gekannt hat? Diese sättigende Erkenntnis, dass dann doch etwas einfach so ist, wie es sein muss, wie es sein musste?

Mittlerweile bin ich einen Schritt weiter und überzeugt, dass es den aggressiven Trans-Taliban an keiner Stelle um den Schutz einer Minderheit geht, sondern um pure Frauenfeindlichkeit. Zeit, die aggressiven Scheinargumente zu entlarven.

Sie haben richtig gelesen, ich schrieb von Trans-Taliban. Den Begriff habe ich von der britischen Frauenrechtlerin Julie Bindel übernommen, denn die aggressiven frauenfeindlichen Transaktivisten sind keine schützenswerte Minderheit, sondern eine wort- und wirkmächtige Einflussgruppe, die nichts weniger als eine vollständige Kapitulation fordert. Bekannt sind sie auch als TRAs, was für Trans Rights Activists steht.

Ach, gar?

Ihre Waffen sind

  • eine absurde Ideologie,
  • die Vereinnahmung und der Verrat einer schutzbedürftigen Minderheit und die Spaltung der LGBTQ-Community,
  • die Forderung, eine vermeintlich inklusive Sprache zu sprechen
  • und – wie so oft in der Geschichte – autoritäre, hexenjagdartige Aggressionen gegen Frauen inklusive Lesben.
  • Und natürlich Unterstützer:innen in Parteien und Gesellschaft sowie Support von Pharma und Bioteche* (dazu bald mehr, bis dahin einfach bei Jenifer Bilek nachlesen)

[…]

Wenn aggressive Transaktivisten und ihre SupporterInnen in den linken Partein Frauen erklärten, dass sie bitteschön Uterusinhaberinnen etc. sind, tun sie nix anderes, als Frauen mal wieder klarzumachen, wo der Hammer hängt.

Die Aussage “Es gibt Frauen mit Penis, find’ dich damit ab!” ist die neue Version von “Halt’s Maul, Weib”, die schon Odysseus’ Frau Penelope oder Jesus’ Mutter Maria zu hören bekam. Die einzige Antwort darauf lautet: “Was ich will und wer ich bin, entscheide immer noch ich selbst.”

Die aggressive Transideologie will keine Sachlichkeit, sondern Meinungsmacht

Welche größere, welche vollendetere Gerechtigkeit könnte es geben, als die Giftmischerinnen an ihrem eigenen Gift zugrundegehen zu sehen?

Oder um es mit der volksheitlichen Form des kategorischen Imperativs zu sagen: Was Du nicht willst, dass man Dir tu, das füg’ auch keinem andern zu.

Amen.