Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Angst – Hypothalamus – Amygdala – 3Sat

Hadmut
14.1.2021 23:17

Eines meiner Dauerthemen.

Ein Leser machte mich gerade darauf aufmerksam, dass eben auf 3Sat eine Sendung über Angst lief/läuft:

Eigentlich sind es zwei Sendungen:

Erste Sendung

Gleich am Anfang der ersten Sendung geht es darum, dass Phobien, Ängste, ein körperliches, biologisches Ding sind (später auch noch um darum, dass wir sie evolutionär als nützlich erworben haben, wie ich auch schon so oft besprochen habe), weil sie Leuten Ängste mit einer Tablette nehmen konnten.

Dazu heißt es (ca. 0:06:40), dass Frauen doppelt so oft von Phobien betroffen sind wie Männer.

Und ab 0:10:30 geht es um die Rolle der Amygdala.

Zuerst reagiert der Thalamus auf Umweltreize.

Ein lautes Geräusch leitet er etwa weiter an die Amygdala. Die ist für die Einschätzung von Gefahr zuständig. (Hatte ich ja schon oft beschrieben, ich sehe darin vor allem die Freund-Feind-Bewertung mit Angst vor Gefahr durch Raubtiere oder böse Angreifer vom feindlichen Rudel.)

Die Amygdala leitet die körperlichen Angstreaktionen ein.

Sie untersuchen einen Typen, der mit dem Motorrad die gefährlichsten Stunts macht und eigentlich gar keine Angst hat: Seine Amygdala zeigt im Tomographen kaum oder keine Reaktionen. Sie sagen, er habe die Fähigkeit, seine Amygdala herunterzuregeln. (Über die Überfunktion oder Vergrößerung der Amygdala hatte ich in früheren Blogartikeln ja schon geschrieben: Die Leute haben viel zu viel Angst.)

Dafür hat er dann einen erhöhten Dopaminspiegel, jenes Botenstoffes, der das Gehirn mit Belohungsgefühlen flutet (wozu ich auch schon viel geschrieben habe). Deshalb reagiert er stärker auf hochmotivierende Aufgaben.

Ein Psychologe meint, dass sei es, was den Menschen ausmachen und ihm ermöglicht hat, den Planeten zu besiedeln: Die Fähigkeit, die Angst zu überwinden, abzutrainieren, sich anzupassen. Kein anderes Lebewesen würde sich freiwillig so häufig selbst erschrecken (Gruselfilme usw.). In Spukhäusern/Gruselkabinetten sehen sie 55% Frauen unter den Besuchern, obwohl man immer denkt, das wäre was für männliche Teenager.

Interessant auch (0:33:20): Die Wahrscheinlichkeit, sich vor Spinnen und Schlangen zu fürchten, ist bei Frauen viermal so hoch wie bei Männern. Erklärung: Wer als Mann im Laufe der Evolution nicht bereit war, die Familie zu schützen, zu kämpfen, zu jagen, wurden nicht als Partner ausgewählt (oder wie ich anmerken dürfte: hatten weniger Fortpflanzungserfolg, wenn die Familie dann tot war) und konnten sich nicht fortpflanzen.

Bei Frauen ist es so, dass der Nachwuchs eher mit ihr stirbt, wenn sie stirbt, als bei Männern, weshalb es bei Frauen eher um Sicherheit und Schutz geht, Selbstschutz und Schutz der Kinder, bei Männern eher um Kampf. Die Frau muss selbst überleben und sich schützen, um ihren Nachwuchs durchzubringen, während der Mann kämpfen muss und sich opfern kann, weil der Nachwuchs auch ohne ihn überleben kann, es daher sinnvoller ist, ihn durch Kampf zu schützen und das Risiko auf sich zu nehmen.

Beachtlich auch: Die Wirkung von Psychotherapie scheint tatsächlich organische Wirkung zu haben, weil sie sich direkt auf die Methylierung, also die (früher im Blog schon erwähnte, Stichwort Epigenetik) Regulierung der Angstgene habe.

Ab 0:38:00: In den USA lebt eine Frau mit geheimgehaltender Identität, die entscheidend zum Verständnis der Funktion des Gehirns beigetragen hat. Der Frau fehlt ein Teil des Gehirns – sie ist völlig angstfrei. Sie hat keine Amygdala. Durch eine Krankheit verkalkt die Amygdala auf beiden Seiten des Gehirns und fällt aus. Sie wohnt in einer Gegend mit vielen Drogendealern und sie zeigt sie alle bei der Polizei an. Eines Tages hält ihr einer der Dealer eine Pistole an den Kopf um sie zu bedrohen. Sie ist dann völlig überrascht, als sie später von der Polizei befragt wird, weil ihr gar nicht in den Sinn gekommen sei, dass das eine gefährliche Situation sein könnte.

Ein Wissenschaftler, der sie erforscht, hat jahrelang versucht, ihr Angst einzujagen. Nichts hat funktioniert.

Erst als er in die Körperfunktionen eingriff (Veränderungen kann das Gehirn als Angstreaktionen interpretieren und Angst entwickeln), konnte er Angst erzeugen: Menschen bekommen Angst, wenn sie einen erhöhten CO2-Spiegel einatmen. Bei ihr genügte ein einziger Atemzug, und sie bekam sofort Angst, die intensivste, die sie je empfunden hatte. Damit war bewiesen, dass die Amygdala zwar wesentlich für Angst ist, aber nicht das einzige Angstzentrum im Gehirn.

Weil die Frau aber ohne Amygdala 50 Jahre in unserer Welt überleben konnte, sei das Gefühl Angst nicht mehr so wichtig wie zur Zeit der Säbelzahntiger.

Zweite Sendung

Die zweite ist eher Talk.

Interessanter ist für mich die erste Sendung. In der zweiten (habe ich nicht ganz gesehen, weil ich nicht gleich gemerkt habe, dass es zwei verschiedene Sendungen sind und mich erst mal mit der Online-Version beschäftigt habe, weil ich den Anfang versäumt hatte, dann erst gemerkt habe, dass es zwei Sendungen sind und die zweite noch nicht in der Mediathek ist) finde die Videoeinspielungen zur Erklärung weit besser als das Studiogerede.

Interessant fand ich da aber auch die Informationen zum Mikrobiom, also dem Einfluss der Bakterien im Körper und besonders Darm, die inzwischen als zusätzliches Organ angesehen werden. Man kann Depressionen von einem Individuum auf ein anderes übertragen, indem man Darmflora überträgt.

Was für mich jetzt die Frage aufwirft, ob man sich durch vegane Ernährung deine depressiv machende und Angst erzeugende Darmflora züchtet und so Linke und Feministinnen entstehen. Denn gerade Genderismus scheint ja eine permanente Angststörung zu sein.

Und ähnlich, wie es Autoimmunkrankheiten gibt, kommt mir da der Verdacht, dass viele Leute im Gender-Bereich an Angst vor sich selbst erkrankt sind.

Da ich die aber nur teilweise gesehen habe und die noch nicht in der Mediathek ist, kann ich dazu jetzt nicht so viel sagen.

Dumme Soziologen

Je mehr ich mich damit beschäftigte, für umso dümmer und desto mehr verachte ich Soziologen, Philosophen, Politologen, Genderasten.

Ständig heißt es, Geschlecht und so weiter sei alles nur ansozialisiert, „biologistisch”, wir würden neutral auf die Welt kommen, und abweichendes Verhalten nur „populistisch” und „rechts” und so weiter.

Dabei liegen die Dinge völlig anders. So, wie ich das so oft angesprochen habe: Evolutionsbiologisch, hirnorganisch gesteuert. Freund-Feind-Erkennung.

Wir leisten uns reihenweise Fakultäten, mehrere Fächer, endlos Professoren, deren Lebensziel darin besteht, mit vollster Dummheit die Beamtenstelle zu bekommen, und die diesen enormen Schwachsinn erzählen, weil sie völlig empirieunfähig sind, und sich da ihr geschwätztolerantes steuerfinanziertes Soziotop aufgebaut haben.

Ich halte den Geisteswissenschaftlerbereich weitgehend für Fake Science, Wissenschaftsbetrug.

Gefahr

Das Problem daran ist, dass diese Leute nicht nur brachial dumm, sondern auch marxistisch und damit kriminell gefährlich sind.

Denn bekommen sie erst mal mit, dass

  • politische Abweichungen von ihren Zielen, wie vor allem eine Fremdenfeindlichkeit, von der Amygdala geregelt wird
  • und die unter bestimmten Umständen medikamentös beeinflusst oder auch irgendwie abgetötet werden kann,
  • man in unserer Gesellschaft inzwischen amygdala-los und angstfrei (aber ohne jede Freund-Feind-Gefahr-Erkennung) überleben kann

wird die Zwangsmedikamentierung kommen. Dann haben sie den völlig willenlosen, gefügigen, sozialistisch-kommunistischen Menschen.

Und dann solltet Ihr Angst vor Impfungen und ähnlichen Spritzen haben, weil da vielleicht was drin ist, was dazu führt, dass Ihr hinterher nie wieder Angst habt, und wie diese Frau es selbst dann nicht mehr als gefährlich erkennt, wenn Euch einer die Knarre an den Kopf hält.

Es heißt immer, der Sozialismus/Kommunismus sei gescheitert, weil das noch nicht der richtige Sozialismus/Kommunismus war, weil er noch nicht die richtigen Menschen hatte, die man dafür brauchte.

Wenn man es aber – durch Impfungen, Trinkwasser, Zusatzstoffe in Lebensmitteln, genetische Veränderungen, Krankheiten – schafft, den Leuten die Amygdala abzutöten, dann hätte man den (scheinbar) perfekten Menschen für den Marxismus.