Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Stromverbrauch

Hadmut
1.1.2021 19:02

Das war nicht so gut.

Nachdem sie empfohlen hatten, wegen der Mehrwertsteuererhöhung, CO2-Abgabe und so weiter die Verbrauchszähler wie Strom, Gas und was man sonst so hat, abzulesen, habe ich gerade mal meinen Stromzähler abgelesen.

Ich hatte ja schon öfters beschrieben, dass ich in früheren Jahren, noch mit Glübhirnen und sowas, bei einem Verbrauch zwischen 1700 und 1800 kWh im Jahr lag, und das durch Sparen, Schalter, neuere Geräte, LED und so weiter schon auf 1025 gedrückt hatte (allerdings durch lange Urlaubsabwesenheit, man müsste schon 10% draufschlagen, um den Verbrauch richtig zu sehen), eigentlich unter 1000 kommen wollte.

Das hat jetzt nicht so geklappt. Kein Urlaub, keine Abwesenheit, dafür wegen Corona Selbstkochen, natürlich auch viel mehr Spülmaschine, dazu HomeOffice den ganzen Tag, mehr Licht, viel mehr Rechnerbetrieb, private und dienstliche Rechner. Deshalb einen Stromverbrauch von 1116 kWh in einem halben Jahr. Oder 6kWh pro Tag. Was mir nicht plausibel vorkommt, soviele Verbraucher habe ich nicht. Die Rechner können soviel nicht ziehen, und ein Herd kann schon 2 Kilowatt ziehen, aber länger als 20 bis 30 Minuten koche ich eigentlich nicht. Waschmaschine und Spülmaschine müsste ich mal ausmessen. Leuchtet mir nicht ganz ein, wo da 6 kWh am Tag bleiben.

Gut, fairerweise müsste man gegenrechnen, dass ich ja nicht viel mehr Strom verbraucht habe, sondern eher nur woanders, weil der Strom, den ich sonst am Arbeitsplatz verbrauche oder wenn ich irgendwohin essen gehe, nun hier angefallen ist. Und 6 Wochen Jahresurlaub, die ich zuhause verbracht habe, müsste man auch noch rausrechnen.

Aber was mir wirklich fehlt, ist eine Echtzeit-Stromverbrauchsanzeige in der Wohnung. Sowas gibt es zwar mancherorts schon, wo sie Smarte Stromzähler haben. Aber nicht hier. Wobei es ja gar nicht der Umweg über das Internet und irgendeine Cloud sein müsste, es wäre ja schon toll, wenn der Stromzähler die Information einfach auf der Stromleitung nach innen in die Wohnung schicken man und man sie da auslesen könnte.

Hier haben sie auch „smarte” Zähler, aber das heißt hier nur, dass sie elektronisch und nicht elektromechanisch arbeiten und den Verbrauch auf einem LCD und nicht auf Kilometerzählerwalzen anzeigen.