Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Die politische Weichenstellung

Hadmut
19.3.2020 0:09

Wir sind schwer krank. Wirtschaftlich.

Neulich wollten wir noch die Hälfte der Krankenhäuser abschaffen. Der Medizinbereich wurde kaputtgespart, jedenfalls nicht ordentlich regiert.

Bei nahezu konstanter Ausbildungsquantität hat man zugelassen, dass immer mehr Leute ein Studium für sich verbrauchen, die danach ins Ausland gehen, halbtags arbeiten oder den Beruf schlicht nicht ausüben. Uns ging es lange gut, wir hatten im wesentlichen Luxuskrankheiten, und deshalb nicht gemerkt, wie die Leistungsfähigkeit des Gesundheitssystems immer weiter sank.

Wir haben ein Bundessozialluftschloss, das gerade einstürzt, weil es auf der geisteswissenschaftliche-marxistisch-sozialistischen Lüge beruht, dass wir hier Sozialstaat spielen können, jeder bekommt Geld, viele arbeiten nicht, in Wirklichkeit aber der ganze Billiglohnkram nach Asien ausgelagert und dort versteckt wurde.

Darauf aufbauend haben wir ein Heer von Geistes- und Sozialwissenschaftlern aufgehäuft, deren praktischer Nutzen nahe bei Null und nicht immer über Null ist.

Wir brauchen nun plötzlich Home-Office in großen Mengen, aber haben die Netzwerk-Infrastruktur dafür nicht, weil wir den Internet-Ausbau schlicht ignoriert haben – wir haben einfach niemanden in der Regierung der irgendwie weiß, was Internet eigentlich ist.

Wir haben auch keine ausreichende Versorgung mit Atemmasken, Schutzkleidung und Desinfektionsmitteln. Es hat sich niemand darum gekümmert.

Auch Schulunterricht haben wir nicht so organisiert, dass er jetzt noch funktioniert. Meine kleine Nachbarin hat mir erzählt, wie schlimm und planlos sie ihr „home schooling” jetzt schon findet. Ihre Mutter hat sich auch nicht positiver geäußert.

Die Bundeswehr ist spätestens durch Ursula von der Leyen durchruiniert worden. Die Universitäten besonders durch Annette Schavan.

Was haben wir denn dann überhaupt getan und vorbereitet?

Also geht es seit ungefähr meiner Uni-Zeit vor über 20 Jahren nur noch um dreieinhalb Themen:

  • Frauenförderung und er ganze LBQTXY- und Gender-Quatsch
  • Migration
  • den ganzen Sprachschwachsinn drumherum
  • Dieselkrieg und Klimapanik

Da hat man alle Energie und alles Geld hineingesteckt. Seit über 20 Jahren sind das in wechselnder Gewichtigung die Hauptthemen, die alles überdecken.

Und was nutzen sie uns jetzt?

Gar nichts.

Geld, Energie, Aufwand, Zeit, komplett verbraten.

Ständig das permanente Geschrei, wir wären so ein reiches Land, uns ging es so gut, also könnten wir so viel Geld verpulvern und uns um nichts als diesen Blödsinn kümmern.

Und das fällt uns jetzt auf die Füße. Ganz böse.

Eben noch hieß es, wir hätten Fachkräftemangel, deshalb müssten wir Migranten reinholen, gerne auch Analphabeten und ISIS-Kämpfer, alles egal, wir werden sie einfach zu Fachkräften taufen.

Nun haben wir aber nicht nur die KFZ-Industrie per Dieselkrieg erledigt, und enorm viele Zulieferer massakriert, wir legen nun gerade größte Teile unserer Wirtschaft lahm und reduzieren uns auf einem Not- und Minimalbetrieb. Besonders Selbständige und Freiberufler werden gerade „arbeitslos”, und auch viele Angestellte wird es erwischen. Die Rede war schon von einer Blitz-Rezession, mit der keiner gerechnet hat.

Wir fallen also nicht nur als Wirtschaft gerade zusammen wie ein Kartenhaus, die dann auch noch Quotenfrauen am Hals haben, während die Tagesschau jammert, wie groß der Gender Pay Gap sei. Wir haben auch noch ein paar Millionen Sozialhilfeempfänger an der Backe, die Geld und versorgt werden wollen oder kriminell werden. Jobs haben wir nicht für sie, und selbst wenn wir ihnen Geld gäben, sie können sich ja gerade nicht mehr viel davon kaufen. Man hatte die Tage schon das Problem, dass die Polizei nur mit erheblichem Einschreiten die Quarantäne in einem Flüchtlingsheim aufrecht erhalten konnte, weil die nicht einsehen konnten oder wollten, dass sie mal drin bleiben sollen, nachdem es da Corona-Fälle gab, und drohten, ihre Unterkunft niederzubrennen, wenn man sie nicht rauslässt. Hätten sie es getan, hätte man das dann unter „rechter Gewalt” verbucht.

Das war aber bisher nur eins.

Wer soll deren Unterhalt eigentlich noch erwirtschaften, wenn alle zuhause sitzen?

Ich meine damit nicht, dass man denen Papiergeld gibt, sondern dass die etwas dafür kaufen wollen. Die Läden sind aber gerade leer oder zu. Wir haben ja schon das Problem, dass Leute, die von den Tafeln abhängig sind, gerade kaum noch etwas bekommen, weil die Leute wie wild die Supermärkte leerkaufen und da schlicht nichts mehr übrig bleibt, was noch zu spenden wäre. Und es ist keineswegs so, dass die Produktion da voll weiterläuft, denn auch die werden irgendwann ja mal zuhause bleiben. Oder den Supermärkten das Personal fehlen. Denn die sind unter Preisdruck und haben deshalb normalerweise nicht mehr Personal als sie brauchen, da gibt es keine Redundanz mehr.

Uns werden nun 20 Jahre katastrophalen Politikversagens auf die Füße fallen. Wir haben uns 20 Jahre Trulla-Politik geleistet, weil’s uns so gut ging, dass man es nicht gemerkt hat.

Und jetzt kracht’s eben.

Dafür haben wir Gender-Klos, ein drittes Geschlecht im Reisepass (und bundesweit mindestens eine Person, die das überhaupt nutzt), Tampons zum ermäßigten Mehrwertsteuersatz, Sprachvorschriften und dekolonialisierte Straßennamen.

Jetzt bekommen wir die Quittung dafür, seit mindestens 20 Jahren dumme und dümmste Politiker gewählt zu haben. Jetzt geht richtig was kaputt.