Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Failed State Leipzig

Hadmut
26.10.2019 23:44

Eigentlich hieß es doch, man wolle Wohnungen schaffen. Das ist doch eigentlich das Thema dieser Tage.

Im Failed State Leipzig haben sie schon wieder eine Baustelle in Brand gesetzt und dabei gleich noch Polizei und Feuerwehr angegriffen, berichtet der MDR.

Neulich schon hatte man ja Baukräne auf einer Baustelle von Christoph Gröner angezündet, mir ist aber nicht ganz klar, ob sich die ganze Serie auf dessen Baustellen bezieht. Ich verstehe das nicht. Ich habe neulich einen Bericht über den gesehen, und da kam der mir doch recht sozialverträglich vor. Hat sich selbst hochgearbeitet, baut Wohnhäuser (immerhin ja das, was wir gerade wollen) und äußert sich vernünftig und verständlich. In dem Bericht, den ich mal gesehen habe, haben die da erklärt, wieviele Vorschriften man heute einhalten muss und das eigentlich schon gar nicht mehr geht, und man sowas eben einfach nicht mehr billig bauen kann, und man es dann auch nicht billig vermieten kann. Die gewünschten billigen Wohnungen könne man mit den heutigen Bauvorschriften schlicht nicht mehr bauen.

Das kann natürlich ein Vorwand oder PR-Rhetorik sein, aber es erscheint mir plausibel. Ich hatte als Kind mal in den 70er Jahren mitbekommen, wie jemand einen gastronomischen Betrieb aufbaute und dabei die Küche im Bau besichtigt, und dabei erfahren, dass man das nicht gesetzeskonform machen kann, weil die Hygiene glatte Bodenfliesen verlangt und der Arbeitsschutz glatte Fliesen verbietet. Ein Hersteller hat es geschafft, seine Bodenfliesen gleichzeitig als glatt und nicht glatt zertifizieren zu lassen, und deshalb musste man die für teures Geld einbauen. Ich glaube dem Gröner das schon, dass es da tausende von Vorschriften gibt, und man das nicht mehr, schon gar nicht billig erfüllen kann, denn das hat das zuständige Ministerium irgendwo mal selbst zugegeben. Und Gröner sagte in dieser Sendung, dass sie durch Querfinanzierung immer auch ein paar günstige Wohnungen bauen, also unter Herstellungspreis.

Vielleicht irre ich mich, aber ich wüsste jetzt nicht, was man an dem aussetzen könnte. Mir erscheint der wie ein Unternehmer, den man braucht. Selbst wenn er, wie irgendwer ihm vorwarf, nur teure Wohnungen bauen würde, wäre das völlig in Ordnung, weil es den Wohnungsmarkt dann eben am oberen Ende endlastet. Wer in eine neu gebaute Luxuswohnung einzieht, der belegt eine andere eben nicht und so weiter. Solange sie weggehen sind deshalb Wohnungen jeder Preislage hilfreich, weil sie Druck rausnehmen. Man soll lieber froh sein, dass überhaupt noch jemand baut.

Und dem haben sie neulich schon den Laden angezündet, wie auch der MDR berichtet:

In Leipzig hat es in den vergangenen Wochen wiederholt auf Baustellen gebrannt. So gingen etwa in der Nacht zum 3. Oktober drei Kräne in der Nähe des ehemaligen technischen Rathauses in Flammen auf. Oberbürgermeister Burkhard Jung zeigte sich damals entsetzt und sprach von einem Terroranschlag, auf den der Staat mit ganzer Konsequenz antworten müsse. Bauherr Christoph Gröner, Vorstandsvorsitzender der CG Gruppe, bezifferte den Versicherungsschaden auf 15 bis 20 Millionen Euro. In der Nacht zum 11. Oktober wurden durch einen Brand auf einer Baustelle in der Käthe-Kollwitz-Straße zwei Bagger zerstört. Drei Tage später brannte – ebenfalls in Connewitz – ein Bagger aus. Einen Zusammenhang zwischen diesen drei Bränden und dem jüngsten Fall sieht Uwe Voigt nicht. Dennoch werde auch das überprüft.

Wie doof kann man sein?

Ich habe das schon mal zu den brennenden Autos in Berlin erläutert: Das zahlen wir alle mit den Versicherungen. Als ich von München nach Berlin umgezogen bin, habe ich mich geschüttelt, weil die KFZ-Versicherung – selbe Versicherung, selbes Auto – plötzlich etwa doppelt so teuer wurde. Das hat bei mir nur so um die 300 Euro im Jahr mehr ausgemacht, weil ich Schadenfreiheitsrabatt >30 Jahre habe, aber für junge oder schlechte Autofahrer kann das gleich tausend oder mehr Euro ausmachen, die die mehr zahlen, weil die hier Autos anzünden und fahren wie die Henker. Und dann ist das Thema der Brandstifter, dass sie gegen Gentrifizierung und Verteuerung protestieren, merken aber nicht, dass sie durch Schaden alles nur noch teurer machen.

Das Gleiche mit Kränen. Glaubt irgendwer, dass man billiger bauen könnte, wenn durch brennende Kräne die Versicherungskosten und damit die Baukosten steigen?

Muss man zur radikalen Linken gehören um so dämlich zu sein zu glauben, dass irgendetwas dadurch billiger würde, dass man Schaden und Kosten verursacht und damit die Versicherungskosten für alle hochtreibt? Diese brennenden Kräne wird künftig jeder Mieter und jeder Wohnungskäufer bezahlen müssen, weil die auf alle und damit auf die Baukosten umgelegt werden.

Der sozialistische Aberglaube, dass auf Zerstörung ein Paradies folge?

Nach den neuerlichen Ausschreitungen in Leipzig zeigt sich der Stadtverband der Linken entsetzt.

Nur entsetzt?

Nicht verantwortlich?

Der Sprecher für Ordnung und Sicherheit, Oliver Gebhardt, teilte am Sonnabend, es erschrecke ihn, welche Stufe der Gewalt in Connewitz erreicht sei. “Jegliche Form von Gewalt kann und darf nicht ein Mittel des politischen Prozesses sein.

Hat man nicht genau das immer als „Antifa” gefördert und sogar aus Steuermitteln bezahlt?

Und nun hat es da eben schon wieder gebrannt. Feuerwehr und Polizei kamen, haben gelöscht, sind wieder gegangen und jemand hat es gleich wieder angezündet:

Nachdem das Feuer gelöscht war und sich Feuerwehr und Polizei zurückzogen, sei das Feuer erneut entfacht worden, so Voigt. “Die Kameraden der Feuerwehr und der Polizei kehrten zurück an den Brandort und wurden dabei aus einer Gruppe von etwa 50 Personen heraus mit Feuerwerkskörpern, Steinen und Flaschen beworfen.” Dabei seien zwei Beamte verletzt worden. Ein Beamter habe ein Knalltrauma erlitten, ein anderer wurde durch einen Flaschenwurf verletzt. Auch mehrere Streifenwagen seien angegriffen und beschädigt worden. Eine Schadenssumme sei derzeit noch nicht abzuschätzen.

Sozialistische Verwahrlosung.

Wer würde solchen Leuten noch irgendetwas bauen?

Wo die hausen wird es bald wieder wie beim Untergang der DDR aussehen. Für kurze Zeit. Dann eher wie in den Townships in Südafrika. Wellblechhütten. Oder wie die Zeltstädte in Kalifornien. In Leipzig Plagwitz haben sie ja unlängst die Scheiben eines neuen Supermarktes eingeworfen. Zivilisation ist da doch nicht mehr möglich. Da kann man eigentlich nur noch Strom und Wasser abstellen.

Das ist so ein richtiges asoziales Schlachtfeld geworden.

Die Leipziger Grünen-Bundestagsabgeordnete Monika Lazar, die in Connewitz ihr Parteibüro hat, twitterte, ihr fehle “jedes Verständnis” für solche Aktionen. Daraufhin forderte sie ein anderer Twitterer auf, den Stadtteil zu verlassen. Wörtlich schreibt @donut161afa: “Dann hau ab aus connewitz!”. Lazar erwiderte: “Na super, das ist doch mal ne Ansage. #Connewitz gehört aber niemandem, erst recht nicht irgendwelchen selbsternannten Möchtegernkrawallos…”

Doch. Typisches Rudel- und Revierverhalten. Irgendwo hinter dem Reptiliengehirn. Wo jede Zilivisation verloren geht und das archaische Rudelverhalten die Kontrolle übernommen hat.

Wenn die Polizei mit denen nicht mehr fertig wird, sollte man über die Unterbringung afrikanischer Dealer dort nachdenken. Die setzen sich durch. Die arabisch-türkischen Gangs waren wohl nicht so der Brüller, denn neulich haben die Linksextremen in Connewitz ja noch die migrantische Streetgang „White Lions” angegriffen und eine Shisha-Bar frisch geteert. Bekenntnis der „linken Fremdenfeinde”. Erstaunlich, dass man die dann nicht als Nazis bezeichnet. Shisha-Leute sind da also zu soft. Aus Berlin wissen wir aber, dass die afrikanischen Dealer die brutalsten und durchgeknalltesten sind, vor denen kuschen die arabischen und verziehen sich in die Seitenstraßen. Die Afrikaner wären da meine Favoriten für Connewitz. Multikulti, hat was.

Mir ist auch nicht so ganz klar, warum man da noch würde bauen wollen.

Ich verstehe nicht mal so richtig, warum man da noch Feuerwehr hinschickt. Feuerwehrleute sind auch Menschen.

Momentan streiken doch die Schiedsrichter wegen der Gewalt auf den Fußballplätzen. Was ist eigentlich, wenn sich die Feuerwehr mal weigert?