Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Wie New York die Illegalen Einwanderer los wurde

Hadmut
1.10.2019 22:59

Wieder eine geniale juristische Lösung.

Die Junge Freiheit berichtet:

Die Stadt New York hat als Teil ihres Kampfes gegen „Hate Speech“ die Benutzung des Ausdrucks „illegale Einwanderer“ unter Strafe gestellt. Wer dieses Wort „motiviert von Haß“ ausspreche oder einem illegalen Einwanderer mit den Behörden drohe, muß in der Millionenmetropole künftig bis zu 250.000 Dollar Strafe zahlen, berichtet die New York Post mit Verweis auf ein Dokument der Stadtverwaltung.

Für die Verantwortlichen der Stadt ist aber bereits das Wort „Ausländer“ problematisch. Der Begriff sei „negativ besetzt und entmenschlicht Einwanderer“, heißt es. „Die Benutzung einer bestimmten Sprache, zu der die Wörter ‘Illegale’ und ‘illegale Einwanderer’ gehören, verbunden mit der Absicht, jemanden zu erniedrigen oder zu verletzen, stellt eine Diskriminierung dar.“

Kommt einem komisch vor, findet man aber auch in der New Yorker Presse so. Wobei, nicht ganz. Etwas falsch übersetzt ist es schon, weil sie das nicht auf Immigrants, sondern auf Alien beziehen:

It’s now against the law in New York City to threaten someone with a call to immigration authorities or refer to them as an “illegal alien” when motivated by hate.

The restrictions — violations of which are punishable by fines of up to $250,000 per offense — are outlined in a 29-page directive released by City Hall’s Commission on Human Rights.

Was machen die eigentlich, wenn da wirklich mal fiese Außerirdische landen wie in Mars Attacks?

Wobei Alien ja erst durch Sigourney Weaver und ähnliche Filme zum Synonym für fiese Typen von Alpha Centauri geprägt wurde, eigentlich heißt das nur Fremde.

“‘Alien’ — used in many laws to refer to a ‘noncitizen’ person — is a term that may carry negative connotations and dehumanize immigrants, marking them as ‘other,’” reads one passage of the memo. “The use of certain language, including ‘illegal alien’ and ‘illegals,’ with the intent to demean, humiliate, or offend a person or persons constitutes discrimination.”

Ist natürlich wieder derbe politisch und zeitgeistig:

“In the face of increasingly hostile national rhetoric, we will do everything in our power to make sure our treasured immigrant communities are able to live with dignity and respect, free of harassment and bias,” said Carmelyn Malalis, the agency’s commissioner.

Wäre ich Donald Trump (und schon meine 270°-Panoramastirn ist mein Beweis, dass ich es nicht bin), dann würde ich mit derselben Begründung ein Gesetz einbringen, dass es verbietet, jemanden „Vergewaltiger” zu nennen oder ihm mit der Polizei zu drohen.