Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Obamas Werk

Hadmut
21.1.2017 16:21

Warum sich die Dinge verschlechtert haben.

Leser fragten mich, ob mir nicht aufgefallen wäre, warum die Amerikaner auf die Trump-Wahl so viel aggressiver reagierten als früher bei der Wahl von George Bush oder George W. Bush. Damals gab es zwar auch proteste, aber sie haben Buchstaben von Tastaturen entfernt. Diesmal gab es heftig Randale in Washington D.C.. Kam gerade im Radio (WTOP), sie haben über 200 Leute festgenommen, nachdem die dort massiv randaliert hatten, Autos niedergebrannt, Scheiben mit Ziegelsteinen eingeworfen haben und sowas.

An der Universität von Washington scheinen sich die Proteste massiv hochgeschaukelt zu haben:

Sowas wäre früher nicht passiert. Ob ich wüsste, woher sowas käme.

Ja.

Man sollte bei solchen Protesten nicht (nur) auf die Zukunft schauen, sondern auf die Kausalität, die Vergangenheit. Auf Obama. Die Obama-Regierungen hat die Universitäten zu kinksextremistischen Kaderzentren umgebaut. Wird beispielsweise bei der New York Post beschrieben:

A study by the National Association of Scholars, released on Tuesday, reveals how Obama’s ultra-liberal progressives have begun to turn American higher ed into a vehicle for left-wing activism and propaganda.

“Making Citizens: How American Universities Teach Civics” shows how the Obama DOE has indoctrinated college students through progressive “New Civics” programs that seek to repurpose higher education away from the study of Western institutions, and even away from scholarship in general, in order to make little left-wing community organizers of our students.

The goal of the New Civics movement, concludes the NAS, is to teach students “that a good citizen is a radical activist,” putting “political activism at the center of everything that students do in college, including academic study, extra-curricular pursuits, and off-campus ventures.” Instead of a civics education that studies the foundations of American government, New Civics teaches students “how to organize protests, occupy buildings, and stage demonstrations.”

Das Gleiche läuft ja auch bei uns, siehe die Studioten an der Berliner HU oder in Magdeburg.

If you’ve seen how conservative speakers are silenced on campus, deplored the way in which conservative academics are ostracized or bemoaned the way in which much of American higher ed has been turned into an unsafe space by left-wing fascists, it didn’t come out of the blue. It was sponsored by the Obama administration.

The numbers are stunning. The allocation for higher ed in the 2013 federal budget was $65 billion, of which $25 billion was for federal research grants and $4 billion for general-purpose appropriations. New Civics likely comes under the general-purpose rubric, but the message for all college grant applicants is that you’ll fare better if you have a New Civics program.

It’s nothing less than a leveraged buyout of American higher education. Obama and his minions want to make “civic engagement” part of every class, every tenure decision and every extracurricular activity.

It’s hard for a university to turn down federal dollars, and in its survey of 400 universities, the NAS found that nearly every one had a New Civics program.

Here’s how it works at one of them. The University of Colorado at Boulder offers some 60 courses designed to make “scholar activists” of all CU-Boulder students — from those in such puff programs as “Leadership Studies” to those who pursue ostensibly apolitical disciplines such as engineering. Long-term, CU-Boulder wants to make New Civics programs compulsory for all its students.

And not just on campus. Students are also sent out to organize K–12 students in progressive causes. CU-Boulder spends about $25 million a year on New Civics — more than a third of what the state of Colorado gives the university.

Wisst Ihr jetzt, wo Gender Studies herkommen?

Auf genau die gleiche Masche hat man ja auch in Deutschland die Gender Studies in die Universitäten reingedrückt und mit diesen dann die Universitäten von innen heraus auf links gebügelt, bis zur völligen Verblödung. Alle zu linken Straßenkämpfern erzogen, und im Gegenzug natürlich auch die Anforderungen auf Null gezogen, alle mit Pseudo-Doktorgraden ausgestattet.

Das ist auch der Grund, warum man so viele Leute, die nicht studierfähig sind, in die Universitäten schickt: Das ist nichts anderes als die Rekrutierung dummen Fußvolkes für die Ideologie-Hochöfen.

Angefangen hat der Mist unter Clinton, und unter Bush ging’s dann unterschwellig weiter, weil der es nicht gemerkt hat. Deshalb waren die auch so scharf drauf, Hillary Clinton zu installieren, obwohl die so unbeliebt ist, dass die die schlechtesten Wahlchancen aller ihrer Kandidaten hatte.

Da geht es schon lange nicht mehr um Ausbildung oder Kompetenz, da geht es nur noch darum, möglichst viele Soldaten für den großen Klassenkampf zu produzieren.

Vermutlich haben die sich bisher noch zurückgehalten, weil das ja dann auf Obama zurückgefallen wäre oder ihn – zumindest gefühlt – zum Handeln gezwungen hätte. Jetzt aber ist Trump in der Verwantwortung, und jetzt dürfte sich das richtig hochschaukeln, weil die höchstwahrscheinlich denken dürften „Wenn nicht jetzt, wann dann?”, denn unter Trump dürften die Möglichkeiten zur Rekrutierung deutlich schrumpfen.

Ich vermute daher, dass das noch zu stärkeren Ausschreitungen an den Universitäten führen wird. Und nachdem die ja neulich in manchen Staaten erlaubt haben, dass Studenten Waffen tragen, könnte das noch richtig lustig werden.

Irgendwo hab ich neulich eine Aussage gelesen, die das wohl recht gut beschreibt. Gemäßigte Linksextreme sitzen in der Presse. Hardcore-Linksextreme sitzen in den Universitäten.

Nachtrag: Je nachdem, was da noch passiert und ans Licht kommt, halte ich das für denkbar, dass in der Geschichte irgendwann Obama im Vergleich zu Trump als deutlich schlechter, wenn nicht gar als Verbrecher dasteht. Das kommt jetzt drauf an, was da alles hochblubbert, und was es dazu schriftlich gibt.