Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Ist Diversität der Fehler im System?

Hadmut
12.1.2017 1:11

Ständig wird uns Diversität als der heilige Gral verkauft, wird ins Blaue behauptet, dass gemischte Gruppen leistungsfähiger wären, ohne das jemals belastbar belegt zu haben.

Es gibt Zweifel.

Ich meine, es gibt auch Lacher.

Guckt Euch dieses Bild mal an, und denkt darüber nach, bis Ihr verstanden habt, was da vor sich geht. Von wegen Gender Pay Gap (der nur im Deutschen Gender Pay Gap, im Englischen Gender Wage Gap heißt).

Es gibt Leute, die sehen das anders, und beschreiben das hier.

Sie beschreiben das anhand von Beobachtungen beim Schach. Da gibt es in der Spitze praktisch nur Männer, und manche Spitzenschachspieler behaupten, Frauen könnten das einfach nicht und sollten es am besten auch bleiben lassen.

Sie wollen nun aber etwas anderes beobachtet haben.

Frauen seien nicht schlecht im Schach.

Sie seien auch nicht, wie oft behauptet, schlecht im Wettbewerb.

Sie seien schlecht im Wettbewerb mit Männern.

Weil das Geschlecht des Gegenübers einen viel größeren Einfluss auf das eigene Verhalten habe, als gedacht.

Und das kann ich mir sofort vorstellen. Denn ich habe lange über diesen Gender-Quatsch nachgedacht und vor allem, warum uns Transsexuelle so irritieren und warum sie mir meist so auffallen (auch aus fotografischer überlegung, ich treibe ja manchmal Aktfotografie, und da sollte man sich schon klar werden, wann etwas gut und echt aussieht oder eben nicht).

Was ich eigentlich immer wieder beobachte: Es macht einen gewaltigen Unterschied, ob ein Mann oder eine Frau zur Tür reinkommt. Auf Männer und auf Frauen. Denn das Verhalten ändert sich sofort. Männer verhalten sich unter sich ganz anders als in Anwesenheit einer Frau. Ich war natürlich noch nie in Abwesenheit von Männern unter Frauen, aber Frauen haben mir erzählt, dass das da genauso sei.

Und man kennt ja auch den berühmten „ersten Eindruck”, dass wir Leute in Sekundenbruchteilen bewerten.

Ich bin längst überzeugt, dass wir Personen optisch erfassen, um sofort zu entscheiden, ob wir das Verhalten gegenüber Männern oder gegenüber Frauen an den Tag legen. Da gibt’s kein Vorbei, wir brauchen die Information, und haben wir sie nicht oder ist sie widersprüchlich, dann haben wir ein Problem, dann fühlen wir uns unwohl. Wir werden seekrank, wenn wir auf einem Schiff sind und Auge und Gleichgewichtssinn widersprechende Informationen liefern, und wir werden Verhaltensschwindlig, wenn wir Personen nicht einschätzen können.

Deshalb irritiert es, wenn jemand nicht sofort als Mann oder Frau zu identifizieren ist, und es stößt uns ab, wenn die falschen Signale kommen, wenn ein Mann weiblich funkt oder umgekehrt.

Deshalb wirken Leute auf uns angenehm, die eindeutig Flagge gesetzt haben, wenn Männer wie Männer und Frauen wie Frauen aussehen. Deshalb haben wir die sogenannten „Tertiären Geschlechtsmerkmale”, die die bekloppten Soziologen für kulturell anerzogen halten. (Habe ich schon erwähnt, dass ich Soziologen und Genderisten für Dummschwätzer halte?)

Das Problem, der Auslöser dürfte nämlich an ganz anderer Stelle liegen: Der aufrechte Gang und die Kleidung. Dadurch nämlich präsentieren wir nicht mehr offen sichtbar primäre und sekundäre Geschlechtsmerkmale. Wir sehen den geilen knallroten einladenden Arsch des Pavianweibchens eben nicht. Und in Afrika habe ich eine Affenart gesehen, bei denen die Männchen einen knallblau leuchtenden Penis offen vor sich hertragen, auf den die Weibchen abfahren. Ja, hätte ich auch gern, würde mir aber nicht viel nützen, denn wir tragen ja Kleidung.

Also müssen Ersatzsymbole her. Gang, Kleidung, Frisur, Schminke, Dekollete (dabei auch heraustellen, was an sekundären Merkmalen noch zu zeigen ist), und eben alles, was die weibliche Figur betont. Einfach möglichst viele echte Signale raushängen oder künstliche draufpacken, die unmissverständlich und sofort zeigen, ob Männchen oder Weibchen. Kommt ein geschminkter Mann mit lackierten Fingernägeln, dann passt’s nicht.

Und die Idioten von der Gender-Front und aus dem soziologischen Sumpf behaupten ständig, es wären Sexismen, die Geschlechterstereotype wiederholen.

Dabei ist es genau andersherum. Das Geschlecht induziert die Verhaltensweise. Es geht darum, möglich laut, sofort, eindeutig zu signalisieren „Ich bin Kerl” oder „Ich bin Weib!” Damit der andere sein Verhalten anpassen kann.

Es wird ja oft behauptet, dass Männer testosterongesteuert sind und Mädchen in Physik besser lernen, wenn sie in reinen Mädchenklassen sind.

Das könnte gut sein, weil es vielleicht andersherum ist. Vielleicht werden die Mädchen durch das anwesende Testosteron gesteuert und in den Balzmodus versetzt, ob sie wollen oder nicht. Und dann gehen Schach und Physik nicht mehr.

Es wäre wirklich ein Witz, wenn sich herausstellte, dass dieser ganze Diversitätswahn letztlich Frauen benachteiligte und Gruppen schwächte. Was aber gut möglich ist, weil bei den Geisteswissenschaftlern ja niemand mehr etwas nachprüft.

Hat da jemand „postfaktisch” gerufen?