Hadmut Danisch

Ansichten eines Informatikers

Soziologische Wissenschaftsablehnung

Hadmut
5.8.2014 23:11

Ein paar Anmerkungen zu verräterischen Stellen in einem Text des Feministischen Instituts Hamburg, auf den mich ein Leser aufmerksam gemacht hat.

Es geht um diesen Text, dessen Autor Simon Schmiederer laut Eigenangaben Soziologie der Arbeit und Geschlechterverhältnisse an der Humboldt-Universität studiert hat und derzeit in Gender am anderen deutsche Epizentrum, in Hamburg arbeitet. Man sieht daran so richtig, in welchen massiven Denkfehlern die festzementiert sind. Es zeigt sehr schön, wie kaputt die da ticken und was für einen Schwachsinn die da lehren.

Im Folgenden möchte ich mich einem Thema zuwenden, bei dem die Fragen auch grundfalsch gestellt werden (mit der Konsequenz der richtig falschen Antworten): der biologistischen Begründung der Geschlechterunterschiede.

Es heißt biologisch. Sie nennen sich ja auch Soziologie und nicht Sozialismus. Ein ständig zu beobachtender Effekt im Gender-Bereich, die eigene Ideologie aufzuwerten, indem man sie als „Forschung” ausgibt, während man andere Fächer abwertet, indem man sie per Umbennenung zur Ideologie, zur willkürlichen Geisteshaltung degradiert.

Die Suche nach einem biologisch begründeten Unterschied zwischen den Geschlechtern existiert seit der Entzauberung von Gott durch die Aufklärung und seine Ersetzung durch die (Natur-)Wissenschaft.

Üble Rabulstik: Ursache und Wirkung vertauscht, um Biologie als Ersatzreligion darzustellen.

Es ist umgekehrt: Der wissenschaftliche Fortschritt, Chemie, Erfindung von Mikroskopen usw. eröffneten den Weg, die Welt wissenschaftlich zu erforschen und machten die Erklärungskrücke Gott überflüssig. Man hat nicht die Wissenschaft erfunden, um die Lücke zu füllen, die Gott hinterlassen hat.

So wird beispielsweise seit über 100 Jahren nach Geschlechterunterschieden im Gehirn gesucht.

Ist doch schön, dass man danach sucht. Deshalb nennt man es „Forschung”.

Ein weiterer Bereich, der öfter zur Aufrechterhaltung einer natürlichen zweigeschlechtlichen Ordnung herhalten muss, ist der der Hormone. Speziell das so genannte männliche Hormon Testosteron wird gerne zur Begründung von Geschlechterunterschieden herangezogen.

Denkfehler und unzulässiger Zirkelschluss: Er unterstellt implizit und dogmatisch, dass die Zweigeschlechtlichkeit falsch sein müsse, und folgert daraus, dass ebenso alles falsch sein müsse, was diese Zweigeschlechtlichkeit belegt. Weil nicht sein kann, was nicht sein darf, weil es nicht zum erwünschten Ergebnis führt.

Die Rolle des Testosterons ist aber vielfach erwiesen, auch an der HU. Man müsste also erst einmal zeigen, wo da der Fehler sein soll, und ihn nicht aus dem unerwünschten Ergebnis heraus einfach zu postulieren.

Bisher haben die Soziologie und die Gender Studies es auch überhaupt nicht vermocht, irgend eine andere Darstellung zum Geschlecht oder dessen Zustandekommen zu liefern. Reine, aus der Luft gegriffene Behauptungen, die noch nie einer Nachprüfung stand gehalten haben. Mag ja sein, dass es Transen und Zwitter gibt. Aber wenn ich durch Berlin oder eine andere Stadt gehe, sehe ich über 99% der Leute auf Anhieb und zutreffend an, ob sie Mann oder Frau sind, und zwar selbst dann, wenn sie sich als Transsexuelle oder aus anderen Gründen verkleiden. Das hängt damit zusammen, dass die Leute eindeutige sekundäre Geschlechtsmerkmale und als Geschlechtsverhalten auch den Drang haben, sich durch eindeutige tertiäre Merkmale deutlich erkennbar zu machen. Und es hängt damit zusammen, dass mir die Natur ein angeborenes Verhalten mitgegeben hat, dass dafür sorgt, dass ich mich Männern und Frauen gegenüber anders verhalte – und um dieses Verhalten steuern zu können, blitzschnell und unwillkürlich die Mustererkennung durchführt. Daher kommt auch das – politisch unkorrekte – Unwohlsein oder Befremden, wenn man jemanden nicht sofort einordnen kann oder sehr deutlich merkt, dass ein Mann sich als Frau oder umgekehrt verkleidet, also die sekundären Merkmale im Widerspruch zu den tertiären stehen.

Erscheinungsbild, Auftreten, Zuordnungswunsch, Mustererkennung – das alles lässt eigentlich keinen Zweifel zu, dass es genau zwei Geschlechter gibt und dass wir darauf geeicht sind, mit zwei Geschlechtern umzugehen. Freilich muss man in der Wissenschaft immer die Möglichkeit haben, dass man behauptet, dass alles ganz anders sei. Aber dann muss man begründen, wie man darauf kommt. Und darin versagen die Soziologen und Genderisten komplett. Ich habe sie ja nun mehrfach aufgesucht und befragt: Da ist nichts. Null Begründung. Einfach nur leeres Gefasel.

Männer seien aufgrund ihres hohen pränatalen Testosteronspiegels eher technisch und Frauen aufgrund ihres niedrigen eher sozial ausgerichtet. Benedikt Hell, Mitautor der Studie, schließt daraus, dass wir keine Gleichverteilung der Geschlechter in den unterschiedlichen Berufsfeldern erwarten oder gar fordern sollten. Dies ist eine klare Absage an Frauenförderung und an Programme, die das Interesse von Mädchen und jungen Frauen an technischen Berufen und Studiengängen erhöhen wollen. Diese werden obsolet, da ja Hormone, auf ganz natürliche Weise, steuern, was wir werden. Die sozialen Bedingungen und gesellschaftlichen Ursachen für eine ungleiche Verteilung von Lebenschancen werden mit solchen Aussagen naturalisiert. Mehr noch: Wenn wir diese Bedingungen verändern wollten, handelten wir gegen die Natur. Solche Biologismen sind wenig neu. Damit sie nicht unwidersprochen die Deutungshoheit für sich beanspruchen können, ist eine Kritik daran, wie ich sie im Folgenden entlang von vier Ebenen übe, immer wieder wichtig.

Da zeigt sich, wie katastrophal unwissenschaftlich diese soziologische Denkweise ist.

Die Sache mit dem Testosteronspiegel ist ja nun eine plausible, folgerichtige, konsistente These, die geeignet ist, das unterschiedliche Verhalten von Männern und Frauen zu erklären. Vielleicht stimmt sie, vielleicht stimmt sie nicht. Man kann nun daran gehen, sie zu verifizieren oder zu falsifizieren. Man kann nach Fehlern suchen, Experimente nachstellen, Widersprüche und Gegenbeispiele suchen. Oder man kann sich das ansehen, es für sauber halten, und sich überzeugen lassen.

Aber: Es geht ihm nicht um die Frage, ob das richtig ist. Nochmal die Aussage zum Nachdenken: „Solche Biologismen sind wenig neu. Damit sie nicht unwidersprochen die Deutungshoheit für sich beanspruchen können, ist eine Kritik daran […] immer wieder wichtig.”

Es geht überhaupt nicht darum, ob es richtig oder falsch ist. Es wird sogar implizit angenommen, dass die Testosteronthese richtig ist oder sein könnte. Es geht darum, dass die Biologen mit dieser Erkenntnis – gerade wenn sie richtig ist und der Nachprüfung standhält – „gewonnen” haben, indem sie zeigen, dass die Biologen Recht haben und vernünftig begründen können.

Deshalb müsse allein um diese „Deutungshoheit” zu verhindern widersprochen werden. Widerspruch nicht aus wissenschaftlicher Arbeitsweise, sondern Widerspruch aus Politik, um die Daseinsberechtigung der Soziologen zu erhalten. Aus puren Eigeninteressen irgendetwas anderes zu behaupten. Permanentes Bestreiten, nur um nicht zugeben zu müssen, dass man komplett falsch lag und die Soziologie eigentlich bedeutungslos ist und Käse erzählt.

Zur Klärung der Forschungsfrage operieren die Autor_innen mit drei Vorannahmen. Erstens gehen sie davon aus, dass es zwei Geschlechter gibt, Männer und Frauen, und dass diese beiden sich unterscheiden. Es ist jedoch nicht einsichtig, warum untersucht werden sollte, dass es biologisch begründete Unterschiede zwischen den Geschlechtern und ihrer Berufswahl gibt. Eine Forschung, die beständig nach Unterschieden zwischen den Geschlechtern sucht, wird auch welche finden bzw. die Ergebnisse dahin gehend interpretieren. Die Forschenden arbeiten mit fragwürdigen Vorannahmen und setzen die Geschlechterdichotomie voraus. Sie versuchen beständig, einen Unterschied aus der Biologie zu generieren und gesellschaftliche Ungleichheit zu naturalisieren.

Heißt: Man dürfe Geschlechter nicht biologisch untersuchen, weil dabei ja herauskommen könnte, dass es tatsächlich zwei Geschlechter gibt (als ob das nicht längst klar wäre). Wer sich überhaupt auf die wissenschaftliche Suche nach Geschlechterunterschieden begibt, würde damit ja von vornherein voraussetzen, dass es diese Dichotomie gibt.

Bedeutet: Die Soziologie kann zwar ihre eigenen Thesen nicht belegen (sonst würde sie sie ja einfach als Gegenbeweis antreten), sondern sie will einfach den anderen Disziplinen verbieten, etwas zu erforschen, weil dabei herauskommen könnte, dass die Soziologen falsch liegen. Als wollte man bei Mensch-Ärgere-Dich-Spiel das Würfeln oder beim Schach das Bewegen von Figuren verbieten, weil man damit ja gegnerische Figuren rauskicken könnte.

Das ist auch wieder die – hier etwas vornehmer artikulierte – „Kackscheiße!”-Methode: Nicht die eigene Sichtweise wird verifiziert oder auch nur belegt, sondern jeder Zweifel daran verboten.

Zweitens ist der Verwendungszusammenhang statistischer Methoden zu kritisieren. Die Autor_innen der Studie betreiben die Psychologie als eine Naturwissenschaft. Diese ist jedoch nicht objektiver als andere Wissenschaften, nur weil sie quantitativ arbeitet. Quantitative Forschung hat den diskreten Charme der Evidenz. Mittels Hypothesen und Zahlen sollen die Welt und individuelles Verhalten erklärt werden.

Das ist nun komisch. Denn normalerweise sind es ja gerade die Soziologen, die das am schlimmsten treiben, und die aus irgendwelchen Umfragen oder statistischen Erfassung die hanebüchensten Schlussfolgerungen ziehen wollen.

Bekanntlich ist eine Korrelation keine Kausalität. Wenn ich die Wiedergabe aber richtig interpretiere, dann haben die Biologen mit der Testosteron- und Fingerlänge-Nummer nicht primär eine Kausalität, sondern nur eine reproduzierbar Korrelation und „einen Zusammenhang” behauptet, das also als Indikator und nicht direkt als Ursache angesehen. Bei einer signifikaten Korrelation ist es zulässig, von einem Merkmal auf das andere zu prognostizieren, denn dazu genügt ja bereits die Korrelation ohne einer Kausalität zu bedürfen. Eine starke Korrelation zwischen einem rein biologischen Merkmal und der Berufswahl würde allerdings durchaus ausschließen, dass die Berufswahl allein soziologisch begründet ist (von Sonderfällen mal abgesehen, dass man hässliche Leute weniger als Tänzer oder Schauspieler wählen würde). Wäre die Berufswahl rein soziologisch, dürfte es keine Korrelation mit der Handform und dem Testosteronspiegel geben. Daher genügt schon die Korrelation, ohne dass es einer nachgewiesenen Kausalität bedürfte, um zumindest erhebliche Zweifel an der These, dass Biologie keine Rolle spielte, zu begründen.

Auch ein quantitatives Design ist, wie oben beschrieben, von bestimmten theoretischen Vorannahmen geleitet, welche die Erhebung und Auswahl der Daten, ihre Einschlüsse und Auslassungen und die Interpretationen beeinflussen. In einer Gesellschaft, die von Geschlechterkonstruktionen grundlegend geprägt ist, wirkt Geschlecht somit auch auf Erkenntnis- und Gestaltungsprozesse in den vermeintlich neutralen Naturwissenschaften.

Unlogisch. Denn weder hat er gezeigt, dass Geschlechter nur „Konstruktionen” sind (das behauptet er einfach), noch führt dies überhaupt zu einer verwertbaren Aussage. Denn er unterstellt, dass geschlechtliche Forscher (ob nun biologisches oder konstruiertes Geschlecht) damit stets zu Falschergebnissen kämen. Damit dürfte aber gar niemand mehr forschen, weil gar niemand mehr da wäre, der neutral forschen könnte. Anscheinend will er genau das (hat er ja oben auch schon gesagt), nämlich dass es gar nicht erforscht werden darf, um seine Daseinsberechtigung und seinen Stellenwert als Soziologe nicht zu erschüttern.

Paradoxerweise ergänzt sich das mit einem gegenteiligen Vorwurf. Denn sonst werfen Feministinnen häufig der Wissenschaft vor, dass sie Frauen ausgrenzt, weil sie ungeschlechtlich sei. Der Vorwurf lautet, dass (männliche!) Wissenschaftler stets versuchen und es auch weitestgehend schaffen, von sich selbst, vom eigenen Geschlecht zu abstrahieren und ihre eigene Körperlichkeit völlig auszublenden. Damit würden sie Frauen ausgrenzen, weil Frauen – im Gegensatz zu Männern – ja als unterdrückt konstruiert und dazu untrennbar mit Geschlechtlichkeit geschlagen wären und diese nicht ausblenden könnten.

Genau dies, nämlich die Ausblendung des eigenen Geschlechts und Körpers, die völlige Abstraktion vom Forscher, ist dann aber doch der einzig richtige Weg, das erforschen zu können. So wirr das ist, heißt das nicht in der Kombination, dass man Geschlechtlichkeit dann nur von abstrakt denkenden, männlichen Wissenschaftlern erforschen lassen müsse?

Und heißt es im Umkehrschluss nicht, dass gerade die Soziologie völlig ungeeignet zur Erforschung der Geschlechter ist, weil sie gerade diese Abstraktion weder kennt noch will?

Bezeichnet er damit nicht gerade den zentralen Grund, warum die Soziologie nur zu falschen Ergebnissen kommen kann und sich besser raushalten sollte?

Die dritte Kritikebene betrifft die Methodik. Die Autor_innen führen eine bivariate Korrelation durch, die den Zusammenhang zwischen zwei oder mehreren Variablen abbildet. Sie errechnen, getrennt nach Geschlecht, mathematische Zusammenhänge zwischen dem Fingerlängenverhältnis bzw. der absoluten Fingerlänge und den Berufsinteressen in Form der realistischen und der sozialen Ausprägung. Der Wertebereich einer Korrelation reicht von -1 (negativer Zusammenhang) über 0 (kein Zusammenhang) bis zu +1 (positiver Zusammenhang). Bei naturwissenschaftlichen Fragestellungen gilt 0,8 als ausreichender Wert für einen starken Zusammenhang, bei sozialwissenschaftlichen Fragestellungen kann 0,5 schon als recht guter Wert angesehen werden. Die Ergebnisse der Konstanzer Studie jedoch belegen nur einen sehr geringen Zusammenhang, da die Werte der Korrelation sich immer unter 0,1 bewegen. Allerdings, so die Autor_innen, gibt es signifikante Unterschiede innerhalb der Gruppe der Männer. Hier konnte bestätigt werden, dass eine realistische Orientierung statistisch signifikant negativ mit dem Fingerlängenverhältnis verbunden ist, was bedeutet, dass ein höheres Interesse an Dingen besteht. Unter Frauen konnten hingegen keine statistisch signifikanten Unterschiede gefunden werden.

Ähm, ja. Sagt nicht nur, dass die Naturwissenschaften besser als die Soziologie sind, die sich schon mit Rauschen zufriedengibt und Kaffeesatzleserei betreibt, sondern auch, dass Männer testosterongesteuert mit verschiedenen Vorlieben und Stärken ausgestattet sind. Frauen nicht.

Ja, und was ist die Konsequenz aus dieser Erkenntnis?

Dass eben ein Unterschied zwischen Männern und Frauen besteht, der mit dem Testosteron irgendwie zusammenhängt.

Bingo.

Den gleichen Denkfehler macht er nochmal:

Die moderierte Regression wird verwendet, um zu untersuchen, ob es Interaktionen zwischen dem Fingerlängenverhältnis und der absoluten Fingerlänge gibt, die zur weitern Erklärung der Streuung des Datensatzes bei den Berufsinteressen beiträgt. Auch hier sind die mathematischen Werte der Regressionsanalyse sehr gering. Die Werte für Frauen sind wiederum nicht signifikant. Lediglich für Männer gibt es ein statistisch signifikantes Ergebnis, wonach das Fingerlängenverhältnis und die absolute Fingerlänge einen Einfluss auf die Ausbildung einer realistischen Orientierung haben.

Muss man sich klarmachen: Er gibt zu, dass die Untersuchung Unterschiede zwischen Männern und Frauen belegt, und folgert daraus, dass sie falsch sein müsse. Richtig könnten von vornherein nur solche Untersuchungen sein, bei denen Männer und Frauen zum gleichen Ergebnis kommen. Also nicht die Beobachtung führt zur Schlussfolgerung, sondern die politisch vorgegeben Schlussfolgerung bestimmt, welche Untersuchungen als richtig akzeptiert werden.

Meiner Meinung nach wäre es bei den dargestellten Ergebnissen angebracht, von keinem Zusammenhang zwischen pränatalem Testosteronspiegel und Berufsinteressen auszugehen. Denn auch die signifikanten Unterschiede helfen den Autor_innen hier nicht weiter. Aus der Signifikanz ergibt sich ebenso wenig ein kausaler Zusammenhang wie durch eine Korrelation. Ein schönes Beispiel, das zeigt, dass statistische Ergebnisse auch immer theoretisch rückgebunden und vorsichtig interpretiert werden müssen, ist dasjenige der Störche und der Kinder. In einer Beispielrechnung gibt es eine hoch-signifikante statistische Korrelation zwischen der Zahl der Storchenpaare und der Geburtenrate. Dennoch ist das Ergebnis offenkundiger Unsinn.

Glatt in die Falle gelaufen. Denn bei der Korrelation zwischen Geburtenrate und Storchenpaaren gibt es durchaus eine Kausalität. Nur eben andersherum, nämlich dass die Geburtenrate auch die Störche vermehrt. Eine Korrelation ist keine Kausalität, und man kann herrlich unsinnige falsche Kausalitäten zeigen. Nur beweist eine falsche Kausalität ja nicht, dass gar keine Kausalität vorliegt.

Man muss auch nicht jedesmal eine Kausalität zeigen. Das Finden einer Korrelation an sich ist durchaus bereits veröffentlichungswürdig, solange man sich darauf besinnt. Wenn aber eine Korrelation zwischen der Berufswahl und einem biologischen Merkmal besteht, das zeitlich erstens vor der Berufswahl und zweitens vor dem Einfluss der Kultur auftrat, dann sind damit ja schon alle Kausalitäten von Kultur und Berufswahl Richtung Biologie weitestgehend ausgeschlossen (sofern man nicht den Umweg über die Bildung der Eltern suchen will), und es bleiben nur Kausalitäten in einer Richtung übrig.

Auch wenn man solche Untersuchungen als zweifelhaft ansehen will: Es ist qualitativ und wissenschaftlich immer noch meilenweit über allem, was die Soziologie je vorgelegt hat. Das hört sich alles so an, als wollte man den besseren madig machen, weil man selbst gar nichts vorzuweisen hat.

Meine abschließende Kritik bezieht sich auf die wissenschaftliche Publikationspraxis. Ganz allgemein gilt, dass Unterschiede berichtenswerter sind als keine Unterschiede. Weiterhin wird durch die Bevorzugung der Darstellung von signifikanten Ergebnissen, die an sich noch nicht viel erklären, der Fokus eben auf diese Ergebnisse gelegt und in diesem Fall unzulässig überzeichnet. Ein weiterer Kritikpunkt an der Studie ist der eklatante Unterschied zwischen dem Ende des Artikels, an dem die Autor_innen vorsichtig argumentieren und der eingangs erwähnten Pressemitteilung. In dieser ist jegliche Differenzierung verschwunden und damit die Ergebnisse noch einmal verflacht und vereindeutigt. So wird Wissenschaft falsch verallgemeinert und publik gemacht. Auf diese Weise werden die fest im Alltagsverstand verankerten vermeintlich biologisch begründeten Unterschiede zwischen den Geschlechtern weiter bestätigt und reproduziert, obwohl auch die empirische Forschung allen Grund gibt, diese zu dekonstruieren.

Ah, ja. Man darf nicht nur Geschlechter nicht erforschen, damit nichts Unerwünschtes dabei herauskommt, sondern auch nicht publizieren. Man darf gar nichts, was die Dogmen der Soziologen in Frage stellen könnte.

…obwohl auch die empirische Forschung allen Grund gibt, diese zu dekonstruieren.

Was ist das für ein Aussage?

Man könnte sagen, dass die empirische Forschung (wenn man denn eine hätte) belegte, dass Geschlechter nicht biologisch, sondern kulturell erzeugt sind.

Aber man kann nicht sagen, dass Forschung (ohne auch nur zu sagen, wie und warum) einen „Grund gäbe, Geschlechter zu dekonstruieren”. Forschungsergebnisse liefern Erkenntnisse (oder auch nicht), aber sie sind keine Gründe, zu handeln.

Es ist auch nicht Aufgabe der Soziologie, Geschlechter zu „dekonstruieren”, selbst wenn sie mit ihrer Auffassung, dass diese nur kulturell erzeugt wären, richtig läge. Denn welche Handlungsempfehlungen man daraus ziehen und umsetzen sollte, ist Politik und nicht Wissenschaft. Sie ist schon deshalb den Wissenschaftlern verboten, weil diese nicht demokratisch legitimiert sind.

Außerdem: Hatte er nicht oben behauptet, dass bereits die Geschlechtlichtkeit den Wissenschaftler so beeinträchtige und dessen Blick so trübte, dass er nicht mehr brauchbar Geschlechter erforschen könnte? Wie kommt er dann darauf, dass Soziologen dies könnten, wenn sie ein Handlungs- und Dekonstruktionsziel verfolgen, sie also viel befangener macht?

Welche Schlüsse lassen sich aus dem Gesagten ziehen? Erstens, dass sich Forschung die richtigen Fragen stellen sollte. Das bedeutet, dass sie zum einen nicht ohne einen gesellschaftstheoretischen Bezug auskommt und diesen auch benennen sollte und zum anderen, dass sie ihre Voraussetzungen kritisch reflektieren sollte.

Forschung soll also nur das erforschen (genauer: als Ergebnis hervorbringen) dürfen, was politically correct ist. Wissenschaftler sollten sich lieber selbst die Zunge abbeißen, als dem Klimbim der Soziologen zu widersprechen. Die „Gesellschaftstheorie” (also die Soziologen) gibt vor, was die „richtigen Fragen” sind, und danach haben sich dann alle zu richten.

Zweitens, dass Forschung nicht unreflektiert nach Geschlechterunterschieden suchen sollte. Denn wer Unterschiede sucht, wird Unterschiede finden.

Forschen für Biologen grundsätzlich verboten. Biologie ist unerwünscht, weil sie nicht in die Politik passt.

Das heißt jedoch nicht, dass das Geschlecht keinen Stellenwert in empirischer Forschung haben kann. Denn auch wenn das Geschlecht konstruiert ist, so hat es im Hier und Jetzt eine enorme Wirkmächtigkeit und fungiert als sozialer Platzanweiser, der einen Einfluss auf die unterschiedlichen Lebenschancen hat. Forschung muss sich des konstruierten Charakters des Geschlechts bewusst sein, aber gleichzeitig Geschlecht als Kategorie sozialer Ungleichheit ernst nehmen.

Autsch. Mit dem Verbot, Geschlechter zu erforschen, hätte man sich ja fast den Ast abgesägt, auf dem die Gender Studies sitzen. Schnell so zurechtlabern, dass natürlich die Soziologen das weiter erforschen dürfen, denn die brauchen ja die vielen Forschungsmillionen und Professuren.

Forschung ist nur dann Forschung, wenn sie den „konstruieren Charakter des Geschlechts” als Dogma annimmt und von vornherein unterstellt.

Mit einer solchen Perspektive wird es möglich, die bestehenden Verhältnisse auch mit quantitativer Sozialforschung zu kritisieren. Etwa indem aufgezeigt wird, um beim Beispiel der technischen Berufe zu bleiben, dass Ingenieurinnen immer noch weniger verdienen als Ingenieure und dass sie in den Ingenieurberufen überdurchschnittlich von Arbeitslosigkeit betroffen sind.

Hähä.

Wären die Unterschiede zwischen Mann und Frau naturgegeben, könnte man sie ja nicht kritisieren. Man will sie aber kritisieren. Also muss im Umkehrschluss der Unterschied zwischen Mann und Frau gesellschaftserzeugt sein, damit man ihn kritisieren und ändern kann.

Das politische Ziel gibt also vor, was erforscht werden darf und was als wissenschaftlich richtig zu gelten hat, damit die Politik passt.

Meine Güte, was für Armleuchter da an der Humboldt-Universität unterwegs sind und aus Steuergeldern als „Wissenschaftler” bezahlt werden. Wenn man sowas liest, kann man doch eigentlich nur noch zu dem Ergebnis kommen, dass Soziologie komplett für den Müll ist.

Zeigt aber auch ganz klar, warum man an allen Universitäten Gender Studies installiert und die nichts forschen. Die sind nicht zum Forschen da, sondern zum permanenten Bestreiten, um die politischen Ziele zu retten und zu legitimieren.

So gesehen ein sehr aufschlußreicher Text.

65 Kommentare (RSS-Feed)

Jens
6.8.2014 0:26
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Wieso da auf einmal Fingerlängen auftauchen, habe ich nicht verstanden. Ging es nicht erst um den Testosteronspiegel?


Hadmut
6.8.2014 0:41
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> Wieso da auf einmal Fingerlängen auftauchen, habe ich nicht verstanden. Ging es nicht erst um den Testosteronspiegel?

Es ist relativ schwierig, an Menschen sowohl den Testosteronspiegel beim Fötus, als auch die spätere Berufswahl zu betrachten, weil da eben gute 20 Jahre dazwischenliegen.

Sie meinen aber, dass die Länge der Finger, genauer gesagt, der Längenunterschied zwischen Zeige- und Ringfinger, durch den Testosteronspiegel beim Fötus beeinflusst wird. Man könne also auch beim erwachsenen Menschen über den Unterschied zwischen den beiden Fingern auf den Hormonpegel als Fötus rückschließen und muss deshalb nicht 20 Jahre warten.


ax3l
6.8.2014 0:26
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Hadmut
6.8.2014 0:50
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@ax3l: Interessant:

“Differences between the younger and older fossils are similar to those between faces of people with higher and lower testosterone levels living today,” Cieri says. You can see this “feminization” in the composite image on the right: an ancient human with heavy brows, large upper face (left) versus a recent human with rounder features, less prominent brow (right). The work was published in this month’s Current Anthropology.

However, the team couldn’t tell from the bones whether these humans had less testosterone in circulation or fewer receptors for the hormone.

Lower testosterone is linked with social tolerance and cooperation in our closest ape relatives. “If we’re seeing a process that leads to these changes in other animals, it might help explain who we are and how we got to be this way,” says study coauthor Brian Hare of Duke in a university release.

Aggressive chimpanzees and mellow, free-loving bonobos develop and respond to stress differently. Male chimps experience a flood of testosterone during puberty, but bonobos don’t. When bonobos are stressed, they don’t produce more testosterone (as chimps do), but they do produce more of the stress hormone cortisol. Their social interactions and faces are different, too. “It’s very hard to find a brow-ridge in a bonobo,” Hare adds.

The researchers speculate that higher population densities triggered the shift towards lower testosterone levels, which led to more feminine faces. Increasingly, people had to work together, and being very aggressive became less advantageous. “If prehistoric people began living closer together and passing down new technologies, they’d have to be tolerant of each other,” Cieri says. “The modern human behaviors of technological innovation, making art, and rapid cultural exchange probably came at the same time that we developed a more cooperative temperament.”

Würde bedeuten, dass die Frau als „schwaches unterdrückungsanfälliges Wesen”, wie sie die Genderisten sehen, durchaus in gewisser Weise „kulturell” erzeugt wurde, aber nicht soziologisch, sondern evolutionär durch hohe Bevölkerungsdichte – was auch wieder auf das Prinzip Mann = Jäger, der ausschwärmt, Frau = Dorfwesen hinausliefe.


Ron
6.8.2014 0:46
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Meine abschließende Kritik bezieht sich auf die wissenschaftliche Publikationspraxis. Ganz allgemein gilt, dass Unterschiede berichtenswerter sind als keine Unterschiede.

Der einzige zutreffende Satz im ganzen Text. Negative Ergebnisse sind so gut wie nicht zu publizieren. Dabei könnte dadurch jede Menge Geld gespart werden, wenn bekannt wäre, was schon alles NICHT funktioniert hat.

Und ich muss nochmal Max Weber zitieren (1904):

“Es könne „niemals Aufgabe einer Erfahrungswissenschaft sein […], bindende Normen und Ideale zu ermitteln, um daraus für die Praxis Rezepte ableiten zu können.”

Zu dumm, dass die Soziologen das vergessen haben. Vielen Dank auch, Adorno und Habermas!

Die logische Trennung zwischen Zweck und Mittel läuft nach Weber auf eine funktionale, personelle Trennung hinaus: Um die einem Zweck angemessenen Mittel zu finden, wird ein Fachmann, ein Wissenschaftler benötigt; die Entscheidung über die Zwecke dagegen ist Politik.

http://de.wikipedia.org/wiki/Werturteilsstreit


Hadmut
6.8.2014 0:52
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@Ron:

Ja. Deshalb sind die Sozialwissenschaften eben keine Wissenschaften, weil deren Fokus im politischen Handeln liegt, und da der Wunsch die „Forschung” bestimmt.


Matsch-der-lebt
6.8.2014 2:53
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Meiner Ansicht nach basiert das ganze Gender-Gelaber lediglich auf einen ignorierten oder nicht verstandenen Unterschied von “Geschlecht” und “Geschlechterrolle”. Das Geschlecht ist eine biologische Gegebenheit, die Geschlechterrolle hingegen nicht. Knackpunkt der Geschichte ist lediglich, ob die biologische Gegebenheit und wenn ja in welcher Weise und zu welchem Anteil zur Ausbildung der Geschlechterrolle beiträgt, inwiefern diese also tatsächlich sozial konstruiert ist und was eine biologische Gegebenheit darstellt, die nun einmal so ist, wie sie ist (ohne dies als mechanistischen Determinismus zu meinen, sondern eher im Sinne von Präferenzen). Das halte ich für eine völlig zulässige Forschungsfrage, und ich kann absolut nicht verstehen, warum den Genderisten dieser einfache Unterschied nicht in den Schädel will, zumindest dann, wenn sie tatsächlich Wissenschaft betreiben wollen. Der ganze übrige Müll ist lediglich Politik und Ideologie, und die soll gefälligst am Stammtisch oder sonstwo betrieben werden.
Das ist alles so ermüdend …


“Es ist auch nicht Aufgabe der Soziologie, Geschlechter zu „dekonstruieren”, selbst wenn sie mit ihrer Auffassung, dass diese nur kulturell erzeugt wären, richtig läge. Denn welche Handlungsempfehlungen man daraus ziehen und umsetzen sollte, ist Politik und nicht Wissenschaft. Sie ist schon deshalb den Wissenschaftlern verboten, weil diese nicht demokratisch legitimiert sind.”

Zum Glück wurde mir genau das schon recht früh in meinem sozialwissenschaftlichen Studium vermittelt.
Offenbar gibt es einige, die auch ohne diese Lektion verstanden zu haben, in dem Betrieb Karriere machen. Ich halte das immer noch für eine Randerscheinung und nicht die Regel. Das Problem ist aber, dass diese Randerscheinungen anscheinend machen können, was sie wollen, ohne von den fähigen Wissenschaftlern mal ordentlich Paroli geboten zu bekommen.


Ludger H. Sieben
6.8.2014 3:09
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Nehme an, es handelt sich bei dem launigen Traktat um den “Gesinnungs-Nachweis” für die angestrebte Promotion in der “Arbeitsgruppe Arbeit-Gender-Technik”, eines Instituts der Technischen Universität Hamburg-Harburg (TUHH). Der Autor sitzt schließlich auf einer befristeten Projektstelle bei der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (http://www.blickpunkt-brandenburg.de/nachrichten/dahme-spreewald/artikel/25750.html) und muss sehen, wo er bleibt.

Die “Arbeitsgruppe Arbeit-Gender-Technik” der TUHH versteht sich aber offenbar nicht als wissenschaftliche Einrichtung, sondern als politische Pressure Group.
Die Leiterin, Prof. Dr. Gabriele Winker, “Grenzgängerin zwischen Soziologie und Informatik” [sie versteht von beidem nix], schreibt dazu:
“In meiner Forschung versuche ich, feministische Erkenntnisse mit praktisch-politischem Handeln [sic] zu verbinden. Mein gegenwärtiger Schwerpunkt liegt in der Kritik neoliberaler Verhältnisse [sic] und der Diskussion von Handlungsalternativen für humane Arbeits- und Lebensperspektiven.
Um politisch einzugreifen [sic], habe ich zusammen mit meinen Kolleginnen Dr. Tanja Carstensen und Prof. Dr. Melanie Groß Anfang 2007 das Feministische Institut Hamburg gegründet.”

Man ahnt, was da alles unhinterfragt einfach so vorausgesetzt wird. Da ist klar von einem politischen Mandat die Rede, dass sie sich als C4-Professorin und Beamtin einfach mal so anmaßt – ohne Konsequenzen fürchten zu müssen.

Das hat mit seriöser Sozialwissenschaft, mit Geschlechterforschung nichts zu tun – das ist Gender-Scientology. Und es versagt – einmal mehr – die Selbstkontrolle der Scientific Community (z.B. in der DGS und innerhalb der TUHH).

Der eigentliche Skandal aber liegt darin, dass dieser Missbrauch und diese Verhöhnung der Wissenschaft politisch gewollt ist und von Politik und Administration ermöglicht wird.


Jürgen
6.8.2014 5:25
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Bei uns damals gab es nur einen Professor, der offen in der Vorlesung sagte, daß Pädagogik keine Wissenschaft ist. Das war jemand, der kurz vor der Pensionierung stand.


Alles Unfug!
Der Text beginnt schon mit einer allgemeinen Verwirrung, die auf Douglas Adams Buch beruht. Der Computer antwortete mit 42 — leider war die Frage vergessen worden. Wir kennen die Antwort und suchen die Frage. Genau das machen die Queerologen, wie alle Ideologen. Sie meinen, eine Antwort zu kennen, und suchen Fragen und Erklärungen, um den Menschen ihre Antwort einzubrennen. Keine Behauptung ist denen zu doof, wenn man nur Menschen damit manipulieren kann. Diese Manipulierer sind selbst Opfer und verbreiten eingebildetes Wissen wie religionshörige Menschen. Sie verbreiten Einbildung, nicht Bildung.

Douglas Adams antwortete auf die Frage, warum 42, die Zahl sei nicht zu klein und nicht zu groß und willkürlich gewählt. Hat ihn der Mut verlassen, die wahre Frage zu nennen, deren Antwort 42 ist? Anzunehmen ist das! Sehen wir mal in Wolfgang Eggert, Israels Geheimvatikan Teil I, auf Seite 25 nach:

Davon wußte bereits Nechunya ben HaKanahs, der während des 1. Jahrhunderts
nach der Zerstörung Jerusalems durch die Römer in Judäa lebte. Er war einer der herausragendsten Schüler des Simeon ben Yochai, des geheimnisumwitterten
Verfassers des „Zohar“, des Schmelzkerns der Kabbala. Er war es, der in dem 42 Buchstaben langen Namen Gottes die Länge des Mondzyklus und das Alter des
„Universums“ entdeckt hatte. Ihm zufolge tat er dies mit Hilfe des Atbash, womit er gleichsam anklingen ließ, daß diese Methode komplexer sein muß als nur eine einfache Chiffrierung mit einer Buchstabenstellenverschiebung. Er gab nur teilweise preis, wie er dabei vorgegangen war. Nechunyas Geist wirkte noch lange nach und sein Buch „Sefer HaBahir“ war eine der Hauptquellen für die mittelalterlichen Kabbalisten.

Was in aller Welt soll denn eine Antwort von 42 ergeben auf eine Frage nach dem Leben, dem Universum und allem, wenn nicht die Frage nach der Länge des Namens Gottes?

Carsten

“Soll ich mich jetzt freimachen, Herr Doktor?”


Alles Unfug!
Der Text beginnt schon mit einer allgemeinen Verwirrung, die auf Douglas Adams Buch beruht. Der Computer antwortete mit 42 — leider war die Frage vergessen worden. Wir kennen die Antwort und suchen die Frage. Genau das machen die Queerologen, wie alle Ideologen. Sie meinen, eine Antwort zu kennen, und suchen Fragen und Erklärungen, um den Menschen ihre Antwort einzubrennen. Keine Behauptung ist denen zu doof, wenn man nur Menschen damit manipulieren kann. Diese Manipulierer sind selbst Opfer und verbreiten eingebildetes Wissen wie religionshörige Menschen. Sie verbreiten Einbildung, nicht Bildung.

Douglas Adams antwortete auf die Frage, warum 42, die Zahl sei nicht zu klein und nicht zu groß und willkürlich gewählt. Hat ihn der Mut verlassen, die wahre Frage zu nennen, deren Antwort 42 ist? Anzunehmen ist das! Sehen wir mal in Wolfgang Eggert, Israels Geheimvatikan Teil I, auf Seite 25 nach:

Davon wußte bereits Nechunya ben HaKanahs, der während des 1. Jahrhunderts
nach der Zerstörung Jerusalems durch die Römer in Judäa lebte. Er war einer der herausragendsten Schüler des Simeon ben Yochai, des geheimnisumwitterten
Verfassers des „Zohar“, des Schmelzkerns der Kabbala. Er war es, der in dem 42 Buchstaben langen Namen Gottes die Länge des Mondzyklus und das Alter des
„Universums“ entdeckt hatte. Ihm zufolge tat er dies mit Hilfe des Atbash, womit er gleichsam anklingen ließ, daß diese Methode komplexer sein muß als nur eine einfache Chiffrierung mit einer Buchstabenstellenverschiebung. Er gab nur teilweise preis, wie er dabei vorgegangen war. Nechunyas Geist wirkte noch lange nach und sein Buch „Sefer HaBahir“ war eine der Hauptquellen für die mittelalterlichen Kabbalisten.

Was in aller Welt soll denn eine Antwort von 42 ergeben auf eine Frage nach dem Leben, dem Universum und allem, wenn nicht die Frage nach der Länge des Namens Gottes?

Carsten

“Soll ich mich jetzt freimachen, Herr Doktor?”


MichaelB
6.8.2014 7:24
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“In einer Beispielrechnung gibt es eine hoch-signifikante statistische Korrelation zwischen der Zahl der Storchenpaare und der Geburtenrate.” Ich glaube, er meint das Beispiel mit den Storchenpaaren in einem brandenburgischen Dorf, das auch eine hohe Geburtenrate der dort lebenden Menschen hat.

“Die Suche nach einem biologisch begründeten Unterschied zwischen den Geschlechtern existiert seit der Entzauberung von Gott durch die Aufklärung und seine Ersetzung durch die (Natur-)Wissenschaft.”

Diesen Prozess beklagt er doch und will ihn letztendlich umkehren. Er will also zurück zu seiner geliebten Religion.

DAS ist keine Wissenschaft. Das ist HURZ: https://www.youtube.com/watch?v=RAx0P-8n5K4


Peter Panther
6.8.2014 8:10
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“Wenn man sowas liest, kann man doch eigentlich nur noch zu dem Ergebnis kommen, dass Soziologie komplett für den Müll ist.”

Nach der Logik kann man aus deinem Doktorvater schließen, dass die Informatik komplett für den Müll ist.


Hadmut
6.8.2014 10:17
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> Nach der Logik kann man aus deinem Doktorvater schließen, dass die Informatik komplett für den Müll ist.

Ja. Meine Rede. Ein Fach, das solche Spinner akzeptiert und toleriert, ist keine Wissenschaft.

Was meinst Du, warum ich seit über 10 Jahren darüber schreibe?


LoMi
6.8.2014 8:52
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“Wenn man sowas liest, kann man doch eigentlich nur noch zu dem Ergebnis kommen, dass Soziologie komplett für den Müll ist.”

Das ist ein Fehlschluss. Er beruht darauf, dass nur diejenigen “Arbeiten” betrachtet werden, die unwissenschaftlich sind. Das Urteil, Soziologie sei insgesamt unwissenschaftlich, müsste auch andere Arbeiten prüfen, die nicht aus dem Genderbereich stammen. Hier aber wird anhand von Extrembeispielen aufs Ganze geschlossen.

Ich kann jeden verstehen, der angesichts solcher Texte, wie sie hier zitiert werden, sehr skeptisch ist. Das hat sich die Soziologie auch selbst zuzuschreiben. Auf der anderen Seite sollte jemand, der für sich selbst Wissenschaftlichkeit in Anspruch nimmt, auch gründlicher recherchieren und einseitige Urteile vermeiden. Das sehe ich hier nicht.


Hadmut
6.8.2014 10:15
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@LoMi: Nein. Weil sich Wissenschaftlichkeit nicht nach dem orientiert, was einzelne Befähigte oberhalb der Standards machen, sondern was sich als Mindeststandard etabliert hat. Wissenschaftlichkeit wird nicht durch einzelne Zufallsüberflieger erreicht, sondern durch den Mindeststandard, der sich nach unten abgrenzt.

Deshalb genügt es, eine hinreichende Menge des übelsten Mülls zu betrachten, sofern die Akzeptanz der Soziologie gegeben ist. Und das ist hier der Fall.


Alexander
6.8.2014 8:53
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Problematisch ist vor allem der Begriff der “sozialen Konstruktion”, der in den Gender Studies dogmatisch angenommen wird. WER konstruiert das Geschlecht? Zu welchem ZEITPUNKT wird es konstruiert? Und was heißt überhaupt SOZIALES KONSTRUIEREN? In der seriösen Soziologie sagt man, dass soziale Phänomene wie z. B. Rollenbilder PRODUKTE der sozialen Entwicklung, der Sozialisation sind. Das kann man nachvollziehen: Ein Rollenbild ist unter dem Einfluss unterschiedlicher Faktoren (familiärer, schulischer, politischer, medialer usw.) entstanden, ist ein Produkt dieser Faktoren. Siehe:
http://cuncti.net/streitbar/704-der-mythos-von-der-sozialen-konstruktion


Striesen
6.8.2014 9:01
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“Biologie-Leugner” wäre wohl eine treffende Bezeichnung für diese Spezies von Ideologen.


GxS
6.8.2014 10:14
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@Carsten
>Douglas Adams antwortete auf die Frage, warum 42,

Soweit ich mich erinnere, wird die Frage doch später im Buch gefunden, nämlich: wieviel ist fünf mal neun?

🙂


Dirk
6.8.2014 10:31
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Zuerst eine kurze Ehrenrettung einiger Soziologen:
Nicht alle sind so wie Simon Schmiederer. Die Soziologen, mit denen ich zusammen arbeite, sind realitätsbezogen. Die gibt es glücklicherweise auch.

Zu der Korrelation zwischen Störchen und Geburten:
Ich nehme immer als Beispiel Südschweden nach dem 2. Weltkrieg und Niedersachsen in den 90ern. Der Zusammenhang für Südschweden ist die Verstädterung und die damit einhergehende Trockenlegung von Nassflächen. Verstädterung senkt die Geburtenrate überall auf der Welt und die Trockenlegung nimmt den Störchen den Lebensraum. In Niedersachsen ist es genau andersrum. Durch erfolgreiche Renaturierung ist Lebensraum für Störche entstanden und das Land ist attraktiver als Wohnort für junge Familien geworden.

Zum Testosteron:
Testosteron ist das männliche Sexualhormon und stellt in seiner Höhe den Unterschied zwischen männlich und weiblich dar. Genauso, wie Östrogene und Gestagene in ihrer Höhe den Unterschied zwischen weiblich und männlich darstellen. Es sind zwar jeweils geringe Mengen des gegengeschlechtlichen Sexualhormons (Mehrzahl bitte selbst dazu denken) vorhanden, der Level des jeweiligen eigenen Sexualhormons wird aber durch das Geschlecht bestimmt. Da kann die Genderista toben und kreischen wie sie will, der Natur (und die ist doch gut, oder?) ist das schnuppe.
Dass fehlgeleitete Soziologen und Genderisten mit biologischen Tatsachen Probleme haben, ist eine Binse. Das widerspricht schließlich ihren falschen Grundannahmen. Das Testosteron mit der Entwicklung der Keimdrüsen beim männlichen Fötus dessen Entwicklung zum Jungen übernimmt, ist eine bewiesene Tatsache, auch wenn es einigen nicht gefällt. Die können sich doch damit trösten, dass bis zu diesem Zeitpunkt die Entwicklung „weiblich“ ist. Was eigentlich nicht stimmt, korrekter Weise müsste man von geschlechtslos sprechen, da die Geschlechtsdifferenzierung erst dann stattfindet. Ein Überbleibsel der „weiblichen“ Entwicklungsphase sind übrigens die Brustwarzen. Die werden vorher angelegt werden aber nicht zurückgebildet, ein Mann braucht die eigentlich nicht, sie stören aber auch nicht. Daher unterbleibt der Rückbildungsaufwand.
Weiterhin beeinflusst das Testosteron natürlich die Entwicklung des männlichen Menschen. Dass kleine Jungen im Schnitt einen höheren Bewegungsdrang haben als kleine Mädchen kommt daher, das Kräftemessen schon in der Kindheit dürfte auch daher kommen. Die Ausbildung sekundärer Geschlechtsmerkmale in der Pubertät kann nur durch das Geschlechtshormon geschehen, natürlich abhängig vom Level. (Andere Vorschläge, Genderistas? Kleiner Scherz am Rande.)
Diese Punkte sind eingehend erforscht und können als gesichert und belegt gelten. Punkt.

Ein Punkt, den Genderistas (Soziologen wie Simon Schmiederer möchte ich mit unter diesem Begriff abhandeln) nicht so richtig kapieren, ist, dass es durchaus einen Unterschied zwischen biologischen und vorhandenen kulturellen Geschlechterverhalten gibt. Das kann die Berufswahl einschließen, aber auch die Ansichten über Familie und die Geschlechterbeziehung. Leider haben diese Deppen zu viele Begriffe verbrannt, als dass man dort ohne erklärendes Geschwafel auskommen kann. Ich versuche trotzdem mal an einem Beispiel aus dem Bereich der Berufswahl:

Wenn man die geschlechtsbezogenen Studentenzahlen in Deutschland und dem Iran in den geisteswissenschaftlichen und den ingenieurwissenschaftlichen Fächern vergleicht. Fällt einem folgendes auf: Während in DE die Geisteswissenschaften fest in weiblicher, die Ingenieurwissenschaften dafür praktisch nur in männlicher Hand sind, ist es im Iran genau anders herum. Da stellen Frauen die Mehrheit bei den Ingenieurwissenschaften, die Männer bei den Geisteswissenschaften. Warum ist das so?
Der Erklärungsansatz für DE ist relativ einfach: Deutsche Frauen interessieren sich selten für Technik, dafür umso mehr fürs labern, wählen daher leichte Laberfächer. Außerdem werden sie bereits in der Schule in diese Richtung gedrängt, da lange Zeit das Lehrpersonal eher technikfeindlich eingestellt war. Stillsitzen, auswendig lernen und labern wird belohnt, alles andere sanktioniert. Bei den Männern steht natürlich die Technikaffinität an erster Stelle der Erklärungsmöglichkeiten, weiterhin sollten die Arbeitsplatzaussichten nicht vernachlässigt werden. In technischen Berufen findet man leichter einen Arbeitsplatz als in andern Bereichen. Und wer eventuell mal später eine Familie zu ernähren hat, für den ist dies auch ein Kriterium. Für jemanden, der sich nur einen Ernährer suchen muss, ist Arbeitsplatzverfügbarkeit und –sicherheit natürlich kein Kriterium der Berufswahl.
Und im Iran? Für die Übermacht an Frauen in den Ingenieursstudiengängen würde ich genau das Arbeitsplatzkriterium als ausschlaggebend ansehen. Der Iran hat keinen frauenversorgenden Sozialstaat, ohne Ernährer müssen sich Iranerinnen selbst durchschlagen. Und als Ingenieurin dürfte das weniger schwer sein als mit einem Abschluss in Altgermanistik. Für die Übermacht der Männer in den Geisteswissenschaften fällt mir erst einmal keine Erklärung ein. Dass die alles aus wohlhabenden Familien kommen und keine Geldsorgen haben oder aber einen sicheren Job beim Regime bekommen würde ich nicht als die große Erklärung ansehen. Kann mir da jemand helfen?

Zu den biologisch determinierten Verhaltensweisen möchte ich als Beispiel bringen, dass Frauen abhängig von ihrem Zyklus unterschiedliche Männertypen bevorzugen. Während der fruchtbaren Phase den kantigen Typen (also eher Macho), ansonsten den eher weicheren Typen (also von Familienvater bis Softie).

Ich hoffe, es verdeutlicht, worauf ich hinaus will.

Und das Genderistas und Konsorten mit Mathematik und damit auch mit Statistik auf Kriegsfuß stehen ist auch nichts Neues. Verbiegen und Manipulieren können sie dafür. Hat aber nichts mit sauberer Statistik zu tun.

Einen muss ich noch zum Besten geben:
> Etwa indem aufgezeigt wird, um beim Beispiel der technischen Berufe zu bleiben, dass Ingenieurinnen immer noch weniger verdienen als Ingenieure und dass sie in den Ingenieurberufen überdurchschnittlich von Arbeitslosigkeit betroffen sind.

Das spricht der Staatsangestellte, der von um 9:00 Uhr anfängt und um 17:00 Uhr den Bleistift fallen lässt. Wer als Ingenieur in freier Wildbahn nicht bereit ist, auch mal 200 bis 300 Stunden im Monat zu arbeiten, kommt nicht an die lukrativen (dafür aufreibenden) Jobs. Wer als Ingenieur auf geregelte und eingehaltene Arbeitszeiten besteht, fängt entweder beim Staat an (wo Ingenieure eher schlecht bezahlt werden) oder bekommt einen schlechtdotierten Posten. Wer Teilzeit machen will, geht entweder zum Staat oder zum Arbeitsamt. Darüber muss man sich vorher im Klaren sein.

Glasklare Grüße

Euer Dirk


anonKlaus
6.8.2014 10:43
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Das heisst doch die Soziologie beschäftigt sich nur mit der Findung einer Rechtfertigung für eine Agenda. Wie der Journalismus. Wie die Klimaforschung. Wie die Volkswirtschaft. Wie die Konfliktforschung usw.
Das alles kommt aus gewissen Universitäten, also tut Hadmut gut daran da drin rumzuwühlen 🙂
Gott mag tot sein, aber die echte Wissenschaft siecht auch schon stark. Und wenn die tot ist, sind die nächsten Schritte wohl Esoterik und Spiritualität?


CountZero
6.8.2014 10:47
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Weia, habe diesen Thread erst gerade gesehen. Von dieser Postmodernistenargumentation kriege ich Augentinnitus.

Zum gleichen Thema habe ich bereits hier https://www.danisch.de/blog/2014/08/04/koennte-homosexualitaet-evolutionaer-entstanden-sein-und-einen-vorteil-bringen/comment-page-2/#comment-52076 etwas geschrieben, zu den gesellschaftlichen Auswirkungen dieses ‘French Rot’ hier: https://www.danisch.de/blog/2014/08/04/koennte-homosexualitaet-evolutionaer-entstanden-sein-und-einen-vorteil-bringen/comment-page-2/#comment-52083.


Peter Panther
6.8.2014 11:27
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“Ja. Meine Rede. Ein Fach, das solche Spinner akzeptiert und toleriert, ist keine Wissenschaft.”

Ah, du meinst die konkreten Fachbereiche, nicht die eigentliche Disziplin unabhängig von ihrer aktuellen Umsetzung.

Also nicht “Es ist quatsch, sich mit Soziologie zu beschäftigen.” sondern “Es ist Quatsch, Soziologie an einer deutschen Uni zustudieren.”

Das wurde mir nicht deutlich.


Hadmut
6.8.2014 12:07
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> Ah, du meinst die konkreten Fachbereiche, nicht die eigentliche Disziplin unabhängig von ihrer aktuellen Umsetzung.

Eigentlich beides.

Wobei das in der Informatik deshalb schwierig ist, weil die Informatik eigentlich kein Fach, sondern eine wilde Anhäufung einzelner Trümmer ist, die miteinander teils wenig bis gar nichts zu tun haben, und es deshalb “Die Informatik” eigentlich nicht gibt, man sich somit zwangsläufig an Fachbereiche halten muss. Man müsste da immer von den einzelnen Bereichen wie Sprachen und Automaten, Berechenbarkeit usw. reden.


@GxS
‘fünf mal neun ist zweiundvierzig’
Was hat das mit dem Leben, dem Universum und allem anderen zu tun?

Kabbalisten und Soziologen haben etwas gemeinsam. Sie versuchen, etwas aus einer Sache herauszulesen, was nicht drin ist. Und mit diesem Satz sind alle Messen gesungen. Amen.

Carsten

“Wir leben in einem Zeitalter der Massenverblödung, besonders der medialen Massenverblödung.”
Peter Scholl-Latour


Heinz
6.8.2014 12:41
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@CxS
> Soweit ich mich erinnere, wird die Frage doch später im Buch gefunden, nämlich: wieviel ist fünf mal neun?

Weil fünf mal neun 42 ist?


WikiMANNia
6.8.2014 13:45
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@LoMi: Hadmut hat eine Vielzahl von Texten gelesen, die er aber nicht alle im Blog bringen kann, also zeigt er beispielhaft auf, von welcher “Qualität” diese Texte sind.

Ich bin Autor von WikiMANNia und bin auch daran interessiert, wie die Gender-Fuzzys ihre Begriffe definieren und stehe vor demselben Problem wie Hadmut, dass ich nichts belastbares finde.

Ich bin dann auf das “Gender@Wiki” gestoßen und dachte, jetzt habe ich endlich eine Quelle, welche mir die Begriffe definiert. Was ist das “Gender@Wiki”?

“Das Gender@Wiki wurde am 9. Februar 2007 gestartet und war an der Humboldt-Universität zu Berlin angesiedelt. Nach Angaben des Gender@Wiki e.V. wurden 2006 “Mittel aus dem Innovationsfond der Philosophischen Fakultät III an der Humboldt-Universität zu Berlin” bewilligt. Zu den Unterstützern gehörten: Genderblog, Feministisches Institut Hamburg, FSI Gender Studies, Genderbibliothek, Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien, Multimedia Lehr- und Lernzentrum, Harriet-Taylor-Mill-Institut, Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft.”

Die Liste der Unterstützer, die auf der Startseite genannt waren, las sich beeindruckend. Der Start des Wikis wurde am 9. Februar 2007 im Senatssaal der Humboldt-Universität zu Berlin mit großen Reden und künstlerischer Performance gefeiert, außerdem auf dem 3. Leipziger Kongress für Bibliothek und Information (19. bis zum 22. März 2007) im Congress Center auf dem Leipziger Messegelände präsentiert. Da wurde also richtig Geld in die Hand genommen.

Als ich das Wiki vorfand, war es bereits seit längerer Zeit total verspammt, die übrigen Einträge boten kaum Inhalte. Es gab laut Seitenstatistik insgesamt 321.273 Seiten in der Datenbank, darunter gab es 1.327 Seiten, die (von der Wiki-Software) als Seite gewertet wurden. Insgesamt gab es 354.431 Seitenbearbeitungen seit Gender@Wiki eingerichtet wurde. Daraus lässt sich ablesen, dass die weit überwiegende Mehrzahl der Seitenbearbeitungen das Werk von Spam-Bots waren. Die verbleibende produktive Arbeit im Gender@Wiki fiel also sehr dünn aus.

Mit anderen Worten: Angeben tut man gerne, aber wenn es darum geht, Inhalte zu liefern, dann kommt keine Leistung. Und so hat man recht schnell das Wiki, das sich nicht von alleine mit Inhalten füllen wollte, den SPAMMERN preisgegeben.
Was neben dem SPAM zu finden war, zeichnete sich durch Nicht-Inhalt und Müll aus. Es gab nicht einen einzigen(!) brauchbaren Artikel im GenderWiki.

Bevor GenderWiki aufgegeben und abgeschaltet wurde, hat WikiMANNia die Seiten archiviert:
http://webarchiv.wikimannia.org/genderwiki.de/wiki/Hauptseite.htm
http://webarchiv.wikimannia.org/genderwiki.de/wiki/

Unter “Beliebteste Seiten” fanden sich beispielsweise folgende “Inhalte”: 17. Dissertation (“Eine Dissertation, auch Doktorarbeit gennant, ist eine schriftliche Hochschularbeit, die Teil eines Promotionsverfahrens zum Erwerb des Doktortitels ist.”, Bibliographie), 57. Kontrasexuelles Manifest (Müll, Rezensionen, Besprechungen, Bibliographie, aber keine Inhalte), 58. Fußball (Bibliographie, keine Inhalte), 62. Habilitation (Bibliographie, keine Inhalte), 95. Feminismus 2.0 (Inhalt ist offenbar die Vorbereitung einer Seminararbeit), 197. Faschismus (“Dieser Artikel wird demnächst von Klaus Theweleit bearbeitet.”), 211. Rassismus in den Medien (Vorbereitung einer Seminarsitzung im Seminar “Identitätskonstruierungen in skandinavischen Zeitungen” …), 217. Rechtswissenschaft (Bibliographie mit den Schriften Susanne Baers), 245. Homophobie (Ohne Inhalt seit 25. Oktober 2006), 293. Naturwissenschaftsforschung (“Dieser Artikel wird demnächst von Elvira Scheich verfasst.”) Eigenangabe auf der Hauptseite am 10. März 2009 gab 225 Artikel an, aber wie vorstehend gezeigt, sind die meiten angelegten Artikel de facto ohne Inhalt.

Es fehlten sämtliche Fachbegriffe der Gender Studies. Nicht einmal der Begriff “Gender” war definiert. Es gab dort überhaupt keine Definitionen, lediglich die eine oder andere Materialsammlung.

Wenn man sich nun die Bilder anschaut von der Eröffnungsveranstaltung im Senatssaal und vom Bibliothekskongress, und dies mit den im Wiki gefundenen Inhalten vergleicht, dann ist der Befund einfach nur krass.

Wenn nun Hadmut bei seiner Anfrage nach den Studieninhalten von Gender Studies von der Humboldt-Universtität keine Antwort bekommt, dann erkläre ich es mir so: Im GenderWiki kamen keine Inhalte zustande, weil Gender Studies keine Inhalte hat.

http://de.wikimannia.org/GenderWiki

– – –

Ich kenne das vom Grundstudium so, dass einem da die Grundbegriffe des Fachgebiets beigebracht werden. Die Definitionen dieser Grundbegriffe hätten sie aus ihren Einführungsvorlesungen ja nur abschreiben müssen, wenn sie denn so gar nicht wussten, was sie ins GenderWiki schreiben sollen. Aber das ist: NICHTS.

– – –

Ich habe dann mein eigenes GenderWiki aufgesetzt als eine Untersektion von WikiMANNia:
http://de.wikimannia.org/Fachbegriffe_des_Genderismus
Ich habe versucht zwischen den Zeilen des Gendersprech zu lesen und herauszufiltern, was die ganzen Begriffsneubildungen eigentlich bedeuten sollen.

Möglicherweise auf meine Arbeit in WikiMANNia und Hadmuts Arbeit in seinem Blog brachte die Heinrich-Böll-Stiftung im Jahr 2013 eine Verteidigungsschrift heraus:
“Gender, Wissenschaftlichkeit und Ideologie – Argumente im Streit um Geschlechterverhältnisse”
Darin finden sich viele Behauptungen und noch mehr Beschuldigungen, von wegen Genderismuskritiker wären “unwissenschaftich”.
Es wäre ja nun naheliegend, den Unwissenschaftlichkeits-Vorwurf einfach dadurch zu begegnen, beispielsweise die grundlegenden Gender-Begriffe wissenschaftlich zu definieren. Dies unterbleibt allerdings, stattdessen wird jedwede Kritik als ein “pauschaler Diskreditierungsversuch” gewertet. (S. 12)
Dem Leser soll also nicht die Gedankenwelt der Gender Studies nähergebracht und verständlich gemacht werden, sondern es sollen (nur) seine Zweifel zerstreut werden, indem Kritik zurückgewiesen wird.

Manfred Köhnen mutmaßt: “Offensichtlich verfolgen die Gender-Gegner […] mit dem Unwissenschaftlichkeitsvorwurf das Ziel, dass das Fach [Genderismus] von den Universitäten verschwinden soll.” (S. 42)

Dr. phil. habil. Heike Diefenbach kommentiert daraufhin: “Das ist die beste Illustration des Verhältnisses von Genderisten zur Wissenschaft, die mir jemals vor Augen gekommen ist […] Unter dem Damokles-Schwert der Streichung von Stellen und Geldern im Bereich “Gender” richten die Genderisten ihren kurzsichtigen Blick auf eben diese Streichungsmöglichkeit – und sonst nichts.”

Regina Frey weigert sich ebenfalls, die Bedeutung von Gender-Begrifflichkeiten zu klären und zweitens schiebt sie die Schuld für bestehende Begriffsunklarheiten einfach den Genderismuskritikern in die Schuhe. Sie zitiert dann tatsächlich WikiMANNia (aus der Info-Box): “In WikiMANNia steht Genderismus für die Ideologie (wie etwa Feminismus oder Kommunismus), Gender Mainstreaming für die politische und Gender Studies für die (schein)wissenschaftliche Etablierung der Gender-Ideologie in der Gesellschaft.” (S. 17) ohne dann aber eine eigene Definition dem entgegenzustellen.

Hadmut Danisch hat dieses Pamphlet ebenfalls auseinander genommen:
“Kapitel 2 geht – wirr, sprunghaft, ungeordnet – auf den Vorwurf ein, Gender sei nicht klar definiert, alles irgendwie unscharf. Beachtlicherweise wird die Schuld daran den Gegnern zugewiesen, als ob das an deren Fragestellung läge. Die Definition für Gender (ich bin fast vom Stuhl gefallen) entnehmen sie dabei DEM BROCKHAUS. Sie wollen Wissenschaftler sein, wehren sich gegen den Vorwurf der Unwissenschaftlichkeit, und brauchen für eine Definition einen Satz aus dem Brockhaus. Kann eine Fachrichtung deutlicher belegen, dass sie nicht eigendefinitionsbefähigt ist?”

Hadmut Danisch: Der offene Krieg gegen die Wissenschaft bricht aus, Ansichten eines Informatikers am 12. Juli 2013
https://www.danisch.de/blog/2013/07/12/der-offene-krieg-gegen-die-wissenschaft-bricht-aus/

Fazit:
Gender Studies kann nicht eine einzige Definition vorbringen was sie meinen und was sie wollen. Selbst für die Definition des Wortes Gender müssen sie den Brockhaus bemühen.

@LoMi:
Ihr Fehlschluss beruht darin, dass sie spekulieren, Hadmut würde einfach selektiv unwissenschaftliche Texte auswählen, um damit quasi von der wissenschaftlichen Texten abzulenken.
Es wäre ja mal schön, wenn Sie, um Ihre Behauptung zu stützen, einfach mal den Gegenbeweis antreten würden und einen wissenschaftlichen Gendertext präsentieren würden.

Aber anstatt belastbare Belege zu bringen, weisen Sie Kritik aber einfach nur zurück und unterstellen “einseitige Urteile”, wie es auch das Pamphlet des Heinrich-Böll-Instituts tut.
Sie unterstellen doch tatsächlich, dass es irgendwo wissenschaftlich hochwertige Text geben würde und Hadmut sie einfach nur unterschlagen würde. Dabei ist es ja noch viel dramatischer: Es gibt ja nicht einmal Definitionen von Begrifflichkeiten, welche die als Basis einer wissenschaftlichen Arbeit herhalten könnten.

Es ist ja auch nicht nur Hadmut, der auf der Suche nach diesen Grundlagen wäre und bei dieser Suche immer wieder auf Tautologien und Vakuum stößt. Es hat ja nicht einmal die Humboldt-Universtität eine Antwort darauf, was Gender Studies überhaupt ist. Wo nichts ist, woher sollen denn dann wissenschaftliche Texte kommen?

– – –
Nachtrag:

Und ich erinnere daran, wie immer mal wieder beklagt wird, dass in Wikipedia so wenig Frauen als Autoren schreiben würden und extra Wikipediakurse für Frauen eingerichtet werden, um damit Frauen in die Wikipedia zu bringen. Nun hatten die Frauen mit GenderWiki die Chance im kleinen Maßstab und mit voller Unterstützung der Humboldt-Universität und dem Fachbereich Gender zu zeigen, was sie können.
Sie haben bewiesen, dass sie auch unter Idealbedingungen (alles gegendert plus Unterstützung einer Gender-Universtität) nicht können, oder eben nicht wollen.
Die Behauptung, dass irgendwelche so genannten männlichen Strukturen Frauen daran hindern würden, in Wikipedia aktiv zu werden, ist nicht belegter Unsinn.


kokko
6.8.2014 14:03
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@Matsch-der-lebt
6.8.2014 2:53

Meiner Ansicht nach basiert das ganze Gender-Gelaber lediglich auf einen ignorierten oder nicht verstandenen Unterschied von “Geschlecht” und “Geschlechterrolle”.

Für Geschlecht gab es mal den Begriff “sex” während für Geschlechterrolle der Begriff “gender” stand…

Hadmut vermischt bloß die verschiedenen Extrem-Ansichten & Stömungen mit den Normalansichten und steht dann vor dem Bild, dass ‘die Genderisten’ einerseits behaupten man könne Homosexualität nicht weglernen während sie andererseits behaupten sexuelle Präferenzen wären selbstgewählt.

Schlussfolgerung: sie wissen selbst nicht was sie wollen bzw das ergibt alles keinen Sinn

Das Ding ist halt bloß, dass die verschiedenen Sachen nur selten aus den gleichen Mündern kommen*.
Das erstere sind die Normalen, die sex (Geschlecht) als biologisch vorgegeben sehen und ebenfalls die sexuelle Ausrichtung als vorgegeben biologisch ansehen. Sie sehen aber ebenfalls, dass es eben nicht -wie lange Zeit in den Naturwissenschaften so gesehen- nur sex gibt. Daneben gibt es auch gender und dieses kann zu einigen Problemen führen, wenn es nicht mit dem sex übereinstimmt, weil man immer erstmal davon ausgeht dass sex und gender zusammenpassen sollten (->Mann = männliches Verhalten usw). Dh man schließt im Alltag erstmal von sex auf gender und ist irritiert wenn es da zu großen Unterschieden kommt. [Damit kommt dann auch die Frage auf ob und inwieweit nicht auch umgedreht der angeblich objektive Blick auf sex auch durch gender gefärbt ist.] Und dann ergeben sich die ganzen Fragen wieviel Mann bzw Frau ist sex (=biologisch bestimmt) und wieviel ist gender (=das Einfügen in gesellschaftliche Geschlechterrollen) + in welchen Bereichen und wie stark kann gender sex überformen.

Das zweitere sind die Extremisten, die meinen sie wären Übermenschen, die nicht von ihrer Körperlichkeit (Biologie) beeinflusst werden sondern selbst entscheiden und bestimmen. Denn es kann ja nicht angehen, dass Sachen biologisch bestimmt sind, sonst fällt man ja in alte zu bekämpfende Muster zurück die man erst noch bekämpft hat (Frau in Küche & Erziehung ist naturgewollt etc pp) und würde sich Deutungsmustern der patriarchalen Naturwissenschaft unterwerfen.

___
* damit will ich nicht gesagt haben, dass sie nie aus den gleichen Mündern kommen. Meist sind es dann aber die ExtremistInnen die einerseits meinen sie währen 0% biologisch vorbestimmt und entscheiden selbst dass sie homo sind aber andererseits dann zum Selbstschutz auch behaupten, dass man Homosexualität nicht aberziehen kann

-> dh sie picken sich die Sachen raus die in der jeweiligen Situation für sie am Vorteilhaftesten sind


brak
6.8.2014 14:03
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Hadmut, Du hast bisher die eigentlich politische Funktion des Genderquatsch nicht durchschaut. Die eigentliche Funktion ist, daß man dadurch die Menschen in zwei Gruppen teilen kann, die einen, die um der Macht willen bereit sind, jeden Unsinn mitzumachen und die anderen, die sich damit außerhalb der Machtsstellen, dadurch, daß sie die neue Fahne nicht anbeten. Das hat mit dem Kommunismus auch funktioniert.


Dirk
6.8.2014 14:11
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@Ludger H. Sieben

> Der eigentliche Skandal aber liegt darin, dass dieser Missbrauch und diese Verhöhnung der Wissenschaft politisch gewollt ist und von Politik und Administration ermöglicht wird.

Ich stimme dir voll und ganz zu. Ich kann immer nur wiederholen, dass wir zu satt und vollgefressen sind, es geht uns zu gut.
Überall nur noch Apparatschniks, die Werkhallen allenfalls von Führungen her kennen, aber glauben, Ahnung von allem zu haben. Solch ein Natterngezücht wird inzwischen auf vielen Universitäten angebaut, die liefern den nutzlosen Nachschub für einen gewaltigen Wasserkopf, den immer weniger ernähren sollen. Aber was soll‘s, die wenigen, die noch was leisten, kann man ja immer weiter ausplündern. Wozu gibt es schließlich die Staatsgewalt?

Ach ja, die jungen, gut ausgebildeten, die etwas reißen wollen, die verschwinden. Wo wir sie doch bitter nötig hätten. Aber Entwissenschaftlichung und die Einführung der Esoterik als Ersatz sind wichtiger:
Gender kann seine Theorien nicht beweisen, falls die mal überhaupt etwas Eindeutiges und nicht Geschwurbel fabrizieren. Macht nichts, ganz toll. Also viel Geld hineinwerfen. Wir haben‘s ja. Sparen wir bei den Naturwissenschaften, die sind sowieso so etwas von 19tes Jahrhundert. Oder bei den Ingenieuren, die braucht doch keiner. Das können die Chinesen auch und die sind billiger. Informatik sollte man sowieso ganz abschaffen, nur böse Computer und die Inder sind doch viel besser und noch billiger als die China-Menschen.
Aber unser tolles EEG müssen wir voll fördern, schließlich haben wir selber eine Solaranlage auf dem Dach. Und die ganze Welt beneidet uns darum. Und wir haben unsere Stromversorgung bestimmt bald ganz auf Erneuerbare umgestellt. Wenn da nicht immer diese Nörgler wären, die mit Technik und Physik ankommen. Voll doof, die. Bäääh! Nur weil die meinen, dann ihre Wäsche waschen zu wollen, wenn gerade kein Wind weht. Oder es schon dunkel ist. Freut euch doch, wenn es überhaupt mal Strom gibt. Damals in der guten alten Steinzeit, als der Mensch noch mit der Natur in Einklang lebte, ging es auch ohne Strom. Jawoll! Nehmt euch mal ein Beispiel daran.

Äh, scheiße, ich schreibe mich in Rage. Ruhig! Aus! Finger von der Tastatur!

Beruhigende Grüße,

Euer Dirk


kokko
6.8.2014 14:17
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Für die Übermacht der Männer in den Geisteswissenschaften fällt mir erst einmal keine Erklärung ein. Dass die alles aus wohlhabenden Familien kommen und keine Geldsorgen haben oder aber einen sicheren Job beim Regime bekommen würde ich nicht als die große Erklärung ansehen. Kann mir da jemand helfen?

Vielleicht sind bei denen die Machteliten überwiegend geisteswissenschaftlich/religiös gebildet und Mann verspricht sich dann von einem geisteswissenschaftlichen Studium bessere Chancen im Staatsdienst oder wo auch immer… (ist aber nur ins Blaue hineingeraten)


Bud
6.8.2014 14:18
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> Denn bei der Korrelation zwischen Geburtenrate und Storchenpaaren gibt es durchaus eine Kausalität. Nur eben andersherum, nämlich dass die Geburtenrate auch die Störche vermehrt.

Äh, was? Die Geburtenrate vermehrt die Störche?
Ich hab mal kurz gegooglet und nur gefunden, daß Störche natürlich eher in ländlichen Gebieten siedeln, und in ländlichen Gebieten auch die menschliche Geburtenrate höher ist. Also kein direkter Kausalzusammenhang, sondern zwei parallele Kausalitäten.


Flax
6.8.2014 14:58
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Ich hätte mal ne Frage an diejenige die sich mit Gendertheorien etwas auskennen.
Wie ist diese “Zweigeschlechterkonstruktion” eigentlich entstanden, wenn sie nicht biologisch zu begründen ist?
Und warum zeigen völlig isoliert voneinander entstandene Kulturen identische Rollenverteilungen?
Ob jetzt Südseestämme, amerikanische oder europäische Ureinwohner, überall waren die Männer größer und stärker, gingen auf die Jagd und bekriegten ihre Nachbarn, während die Frauen zuhause die Kinder hüteten.

Selbst bei vielen Primaten zeigt sich eine ähnliche Rollenverteilung.

Gibts dazu eine Erklärung aus Gendersicht?

mfg Flax


Pete
6.8.2014 15:46
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Ich kann mich nicht daran erinnern, dass ueberhaupt eine Erklaerung fuer die “42” gefunden wurde, schliesslich wurde doch noch ein planetengrosser Computer gebaut, der die Frage finden sollte. Und der wurde fuenf Minuten vor Beendigung des Programmes zerstoert. Shit happens 😉

Danke an den unbekannten Leser und Hadmut, einen so schoenen Einblick in die Gedankenwelt der Genderista gegeben zu haben. D.h. “Denken” kann ich da nicht erkennen. Es ist fuer denkende Menschen grausam, dass das als Forschung bezeichnet wird (“Gender Studies”) und es ist fuer echte Wissenschaft grausam, dass der durch so einen Mumpitz Mittel entzogen werden.


Claus
6.8.2014 15:52
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@GxS: Es war 6 x 9, und es war natürlich als Scherz gemeint. Adams hatte nicht damit gerechnet, dass 6 x 9 = 42 richtig ist, wenn man im Dreizehnersystem rechnet.


C
6.8.2014 16:09
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Was für ein obskurer Artikel. Das einzige was fort gezeigt wird ist, dass Soziologie keine Wissenschaft, sondern einfach nur Pöbelei ist. Manchmal bin ich erstaunt, dass du dir das noch antun kannst und du keine Kopfschmerzen bekommst.

>Wobei das in der Informatik deshalb schwierig ist, weil die Informatik
>eigentlich kein Fach, sondern eine wilde Anhäufung einzelner Trümmer
>ist, die miteinander teils wenig bis gar nichts zu tun haben

Interessant, so ungefähr kam mir das immer vor.

Ich habe kürzlich gehört, dass hier sämtliche Informatik-Fachrichtungen mit dem Bologna-Prozess aus den Boden gestampft wurden. Vielleicht ist das ja ebenfalls ein Indikator.


Alexander Roslin
6.8.2014 17:26
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@ Dirk

*Und im Iran? Für die Übermacht an Frauen in den Ingenieursstudiengängen würde ich genau das Arbeitsplatzkriterium als ausschlaggebend ansehen. Der Iran hat keinen frauenversorgenden Sozialstaat, ohne Ernährer müssen sich Iranerinnen selbst durchschlagen. Und als Ingenieurin dürfte das weniger schwer sein als mit einem Abschluss in Altgermanistik. Für die Übermacht der Männer in den Geisteswissenschaften fällt mir erst einmal keine Erklärung ein. *

Im Iran sind die Geisteswissenschaften so totalitär islamistisch totalitär versifft wie in Deutschland weite Teile der Geisteswissenschften links-feministisch: Frauen wollen sich im Iran das frauenfeindliche Geschwafel islamistischer Theologen nicht anhören > studieren eher etwas Technisches, um überhaupt etwas zu studieren, weil die ideologische Durchseuchung technisch-naturweissenschaftlicher Fächer schwerer ist und daher weniger ausgeprägt.

In Deutschland ist es umgekehrt: Viele Männer wollen sich den männerfeindlichen Scheiß linksfeministischer Geistes”wissenschaften” nicht mehr antun.

Außerdem studieren im Iran viele Männer Technik/Naturwissenschaften im Rahmen des Militärs und der Revolutionsgarden.

Inwiweit die dort “normal” gezählt werden, weiß ich nicht.

Insbesondere die Pasdaran (die “Waffen-SS” des Regimes) kontrollieren weite Teile der iranischen Wirtschaft, gerade im (rüstungs-)technischen Bereich (Atomindustrie!), bilden jede Menge Ingenieure an ihren Militärakademien aus.

Ob die mitgezählt werden bei den Zahlen für normale Studenten, weiß ich nicht.

Ob die Zahlen überhaupt korrekt sind, auch nicht (GEHEIMHALTUNG!).

Deshalb sind Gendervergleiche mit dem Iran sehr schwer.

Wenn im Iran mehr Frauen als bei uns STEM-Fächer studieren, dann wie gesagt, um den iranischen “Geisteswissenschaften” zu entgehen, die stark der theologischen Staatsideologie unterliegen, so wie unsere Geisteswissenschaften dem Genderwahn.


Alexander Roslin
6.8.2014 17:29
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Sapperlot, es werden Unterschiede zwischen Männer- und Frauengehirnen gesucht?

Wie irre ist das denn?!

Erst gar nicht suchen, dann entdeckt man auch keine unangenehmen Fakten!

Man muss heutzutage einfach wissen, welche Fragen man besser von vorneherein gar nicht stellt, weil man dumpf ahnt, dass einem die Antworten nicht gefallen könnten.

DAS IST (POST-)MODERNE WISSENSCAFT!

Vom erwünschten Ergebnis her muss gedacht werden: Was sein soll, das muss die Ermittlung dessen, was ist, bestimmen.

Wer Dinge sieht, die nicht zur Ideologie passen, der muss passend gemacht werden, denn er guckt in die falsche Richtung!

Als sei die Suche nach Unterschieden zwischen Männer-und Frauengehirnen nicht schon schlimm genug, nein, der wahre Skandal ist: ES WERDEN MASSENHAFT WELCHE GEFUNDEN.

Und jeden Monat werden es mehr.

Das Frauengehirne im Schnitt rund 10 % leichter sind als Männergehirne (korrigiert nach Gewicht, sogar nach Körperoberfläche), das weiß man schon seit rund 100 Jahren.

Das hier erst seit ca. 1 Jahr.

http://www.theguardian.com/science/2013/dec/02/men-women-brains-wired-differently

Und jede Menge anderer Unterschiede wurden in der Zeit dazwischen entdeckt.

Die ein Soziologe aber nicht kennen muss (“Biologistische Kackscheiße, nur dazu da, bestehende MACHTverhältnisse zu rechtfertigen, zu “naturalisieren”. Wo doch “Wissenschaft”, insbesondere die soziologische, im Dienste der Revolution zu stehen hat!”).

Die Sonne der Aufklärung steht tief im Westen, Zwerge werden zu schattenhaften Scheinriesen.

Kennzeichen einer Zivilisation im Niedergang, einer im Verfall begriffenen Kultur.


irgendeiner
6.8.2014 18:50
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Es war sechs mal neun, nicht fünf mal neun!

http://en.wikipedia.org/wiki/Base_13


kokko
6.8.2014 20:05
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@Flax
6.8.2014 14:58

Ich hätte mal ne Frage an diejenige die sich mit Gendertheorien etwas auskennen.
Wie ist diese “Zweigeschlechterkonstruktion” eigentlich entstanden, wenn sie nicht biologisch zu begründen ist?

biologisch-medizinisch 2richtige Geschlechter mit ihren dazu passenden anderen Komponenten:

1 es gibt männlichen Genotyp mit männlichem Phänotyp der sich verhält wie ein Mann und (natürlich) auf Frauen steht

2 dann gibt es weiblichen Genotyp mit männlichem Phänotyp der sich verhält wie eine Frau und auf Männer steht

alles andere: Genotypabweichungen wie XYY* usw, Transsexualität, Homosexualität, Bisexualität, Tomboys, Frauen die glauben sie könnten arbeiten gehen wie Männer statt sich auf ihre Aufgaben im Haushalt zu konzentrieren (sie sind doch für richtige Arbeit viel zu emotional!!!), Mütter die ihre Kinder töten usw sind Abweichungen vom Normalen oder gar Fehler der Natur/Krankheiten. Und grade die Einbeziehung von (gewünschten) Verhaltensweisen (= gender) in die wissenschaftliche Definitionen (=sex) zur Legitimierung (damals) aktueller gesellschaftlicher Normen und Bräuche wurde dann mit der Zweigliederung in sex/gender & Feminismus kritisiert

___
*auch mit so Mythen wie XYY Männer seien mehr Mann und noch viel aggressiver als normale Männer und deswegen auch viel öfter im Gefängnis anzutreffen als ihr Normalauftreten in der Gesellschaft hergibt -> vor allem Y Chromosom und damit verbundene Sachen lässt Menschen (=den Mann) kriminell werden


kokko
6.8.2014 20:58
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Sapperlot, es werden Unterschiede zwischen Männer- und Frauengehirnen gesucht?

Wie irre ist das denn?!

Erst gar nicht suchen, dann entdeckt man auch keine unangenehmen Fakten!

Wie schon erwähnt wurden eben früher gezielt Differenzen zwischen den Geschlechtern gesucht um zu zeigen, dass das gelebte oder gewünschte Ideal Mann = Arbeit & Frau = Küche Kind die natürliche Ordnung sei.

Gab dann auch so tolle Sachen, dass man bewies, dass Frauen gar nicht zu technisch mathematischen Jobs in der Wirtschaft/Industrie fähig sind, da sie die mathematischen Grundlagen gar nicht verstehen. Dass Ganze war dann teilweise den Testmethoden geschuldet: zb dass man bei solchen Vergleichen dann teilweise die “gut gebildeten” Mädchen -die aber nur Mathe Grundschulniveau und danach vor allem Vorbereitung auf das Leben als Hausfrau (=Hauswirtschaft, Kochen, Handarbeit…)- verglichen hat mit Jungen, die länger und mehr Mathematikunterricht hatten… Oder die Theorien der Archäologen zeigten, dass Neandertalerfrauen ja nur in der Höhle gehockt, Kinder aufgezogen haben und gewartet haben bis die Männer mit Essen kamen – passend zum gesellschaftlichen Modell des Alleinernährer-Mannes und der Hausfrau-und-Mutter-Ehefrau. Jetzt kommen langsam Sachen auf, dass vielleicht dann doch später gesammelte Früchte und so Sachen die Grundnahrung war, die alle über Wasser hielt bis dann mal wieder was fleischiges gefangen wurde (man könnte auch hier meinen: wieder passend zum Vegetarier-Hype)

Deswegen wird (Natur)Wissenschaft kritisiert die vorgibt pur objektiv zu sein, wenn am Ende doch Interpretationsleistung nötig ist und diese von Menschen gemacht wird, die selbst Vorurteile etc pp haben.
Deswegen wird die gezielte Suche nach Differenzen als Bedrohung gesehen – als Versuch neue Unterdrückungstheorien aufzubauen die Beweisen dass Frauen X nicht können aber Y tun sollten etc.*

Selbst wird dann am Theoriegebäude gebaut, dass alle relativ gleich sind -oder wo sie es nicht sind- sich in der Zusammenarbeit aufgrund ihrer Unterschiede positiv ergänzen. Also so Sachen wie: auch Frauen können Mathe studieren, in Firmen sind Frauen von Vorteil da sie kommunikativer sind/andere Herangehensweisen an Probleme als Männer haben und so ein Männerteam ergänzen etc.

___

*Gibt bspw Leute die meinen Männer können besser Autofahren als Frauen weil sie besser räumlich sehen können. Gibt aber auch Leute die sagen Frauen haben letztendlich weniger Unfälle und parken besser ein (aka besser Auto fahren können???)als Männer, einfach weil sie vorsichtiger sind. Wenn man unvorsichtig ist, sich überschätzt, aggressiv fährt hilft der “hurrdurr-aber-MännerGehirn-ist-besser-verkabelt” und “MännerKopf-mit-größerem-Hirn-lehnt-sich-aufgrund-des-Gewichts-näher-gen-Frontscheibe-wodurch-man-mehr-von-der-Straße-sieht” Bonus vielleicht doch nicht so viel…

Vielleicht gibt es ähnliche Effekte auch in entsprechenden Berufen, wo dann die Frauen anfangen, die sowieso schon besser räumlich Denken können als Normalfrau und Restdefizit ausgleichen bzw den Extrabonus mitbringen, dass sie vorsichtiger arbeiten?


Dirk
7.8.2014 9:35
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@ kokko

Ja, danke. Eine Möglichkeit.

@Alexander Roslin

Was den Iran betrifft: Ok, die Militärakademien habe ich nicht erfasst, insofern Danke für die Info. Ändert die Sache durchaus.
Was die ideologische Durchseuchung betrifft: Na ja, wohl auch, aber ich denke, dass die wirtschaftlichen Aspekte bei dir ein wenig zu kurz kommen. Ingenieursstudiengänge waren schon immer Studiengänge zu gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Aufstieg. Deshalb waren die Deutschen auch früher ein Volk von Ingenieuren. Wobei technisches Interesse für technische Studiengänge natürlich Voraussetznug sind. Sonst kommt da nicht bei raus.

>Sapperlot, es werden Unterschiede zwischen Männer- und Frauengehirnen gesucht?

Ich weiß nicht, ob du das polemisch gemeint hast, aber ja, das hat man und ja, man hat auch Unterschiede gefunden. Männer nutzen ihr Gehirn mehr spezifisch, es sind in fMRT-Messungen typischer Weise immer nur einzelne Regionen aktiv. Bei Frauen ist es anders, da sind üblicherweise immer mehrere Regionen aktiv, Frauen nutzen ihr Gehirn verteilter, unspezifischer. Warum das so ist, keine Ahnung, habe auch nocht nichts über den Hintergrund gelesen. Aber die geschlechtsspezifischen Aktivitätsmuster sind Fakt.

Spezifische Grüße,

Euer Dirk


yasar
7.8.2014 11:10
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Gibt aber auch Leute die sagen Frauen haben letztendlich weniger Unfälle und parken besser ein (aka besser Auto fahren können???)als Männer, einfach weil sie vorsichtiger sind.

Da kenn ich aber einige Gegenbeispiele.


yasar
7.8.2014 11:11
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Nachtrag:

Ob man vorsichtiger fährt oder nicht scheint meiner Beobachtung nach eher damit zusammenzuhängen, wieviel Knautschzone man um sich herum hat.


Dirk
7.8.2014 14:31
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@ kokko

> Gibt aber auch Leute die sagen Frauen haben letztendlich weniger Unfälle und parken besser ein (aka besser Auto fahren können???)als Männer, einfach weil sie vorsichtiger sind.

Das Gerücht, dass Frauen besser Auto fahren sollen als Männer stammt von den KFZ-Haftpflichtversicherungen und hatte die Einführung eines “Lady-Tarifs” zur Folge, der nach ca. 2 Jahren sang und klanglos wieder eingestellt wurde. Denn die Behauptung ist falsch!

Frauen verursachen weniger Haftpflichtunfälle, das ist richtig. Aber es führen weniger Frauen einen PKW als Männer und Männer haben eine signifikant höhere Kilometerleistung im Jahr. Der eigentlich für die Vesicherung relevante Wert der Unfälle pro Kilometer ist für Männer eindeutig niedriger als für Frauen.

Zur Ehrenrettung der Fahrerinnen sei allerdings angeführt, dass diese sich im Allgemeinen im Umkreis von weniger als 20 km um die Wohnung bewegen und häufig Kinder im Auto haben. Der direkte Bereich um die Wohnung ist am unfallträchtigsten (auch bei Männern) und wer schon mal mit Kindern im Auto gefahren ist, der weiß, wie das ist.

Betrachtet man nur die Anzahl der verursachten Unfälle, wären die Frauen die bessern Fahrer, betrachtet man nur das Unfallrisiko pro Kilometer wären die Männer die besseren Fahrer, betrachtet man allerdings dazu die die unterschiedlichen Nutzungsprofile, so sollte man zu dem salomonischen Urteil kommen:

Wie gut ein Fahrer ist, hängt von ihm selbst ab.

Und deshalb gibt es die Schadensfreiheitrabatte.

Fahrende Grüße,

Euer Dirk


Statistiker
7.8.2014 17:46
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Vielen Dank, dass Sie diesen Artikel ausgegraben haben, der bestaetigt so schoen meine Vorurteile ueber die Menschen, die sich so in den Genderstudies rumtreiben. Zwar finde ich die Kritik an dem Artikel von Hell und Paessler, dass Korrelation noch keine Kausalitaet bedeutet und das ein statistisch signifikantes Ergebnis mit geringer Effektgroesse nur eine bedingte Aussagekraft hat, durchaus diskussionswuerdig. Aber diese Kriterien legt Herr Schmiederer nicht an seinen eigenen Text an. Zum Schluss wird dass sozial konstruierte Geschlecht als „wirkmaechtig“ beschrieben und es wird eine Statistik verlinkt, das Ingenieurinnen weniger verdienen als Ingenieure (die Zweigeschlechtlichkeit dieser Statistik ist ploetzlich auch kein Probelm mehr). Hier wird keine Effektgroesse angegeben und es wird ohne weiteren Belege angedeutet, dass die Korrelation von Geschlecht und Einkommen darauf hinweist, dass das konstruierte Geschlecht als Platzanweiser in der Gesellschaft wirkt. Ausserdem verliert der Autor kein Wort darueber, wie man in einem solchen Fall Wirkungen (Kausalitaet vorausgesetzt) des Geschlechts als sozialer Rolle (Gender) und des Geschlechts z.B. im Sinne der Genetik (Sex) auseinanderhalten soll. Dies ist notorisch schwierig, da beides fuer die meisten Menschen uebereinstimmt (dies bedeutet nicht, dass man Menschen, fuer die dies nicht uebereinstimmt, in irgendeiner Form abwerten sollte). Statt sich um dieses wissenschaftliche Problem Gedanken zu machen, wird einfach postuliert: „Wichtig hierbei ist, dass diese Phänomene nicht durch einen plumpen Biologismus erklärt werden, sondern dass die gesellschaftlichen Verhältnisse und mit ihnen die unterschiedliche Verteilung der Geschlechter auf bestimmte Berufs- und Arbeitsfelder von Menschen gemachte und damit auch veränderbare Verhältnisse sind.“ Mein Eindruck: Wenn es um unliebsamme Forschungsergebnisse gibt, wird jeder Strohhalm einer methodischen Schwaeche ergriffen, wenn es um die eigenen Positionen geht, dann nimmt man das alles nicht so genau.


Hadmut
7.8.2014 18:55
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@Statistiker:

> Mein Eindruck: Wenn es um unliebsamme Forschungsergebnisse gibt, wird jeder Strohhalm einer methodischen Schwaeche ergriffen, wenn es um die eigenen Positionen geht, dann nimmt man das alles nicht so genau.

Ja, genau das.

Es ist aber nur eine Ausprägung deren allgemeinen Prinzips, Maßstäbe, Anforderungen und Begriffe ständig zu ändern und immer so zu legen, dass stets das erwünschte Messergebnis herauskommt.


Gast$FF
7.8.2014 23:27
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> Es war sechs mal neun, nicht fünf mal neun!

Nein, die eigentliche Frage zur Antwort “42” war: “How many roads must a man go down?” 🙂

Ich dachte eigentlich, für Informatiker wäre Adams Pflichtlektüre…


petpanther
7.8.2014 23:57
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@Statistiker

Das ist alles schlicht und ergreifend Betrügerei.

Conartisten, die sich mit Unterstellungen und Behauptungen gegen Kritk immunisieren und dabei genderrassistische Sündenbockdemagogie betreiben.

Und sich so über die so geschaffene PC institutionalisieren.

Ein faschistischer Klassiker. Nur hier über die Differenzierung Gender.

Eine Art Wanzenbefall der Gesellschaft.

Interessant wäre dabei vielleicht einmal zu untersuchen wie das feminine Sündenbockelement hier eine immer und jetzt auch eine Rolle spielte.

Wilhelm Reich hat das ausgespart. Zu sehr aufs Freud’sche Anale fokussiert gewesen.


petpanther
8.8.2014 0:10
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… stimmt im übrigen auch mit den Recherchen von Hadmut und WikiMANNia überein. Das mit dem Scamming.

Ein Kommentar von ‘chris’ fast die Dynamik auf Lucas Schoppes neuem Man-Tau Artikel ganz gut zusammen.


kokko
8.8.2014 0:12
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@Dirk
7.8.2014 14:31
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Dass quantitative Daten zu Unfällen auch beeinflusst sind durch die Kilometerzahl/Zeit auf der Straße ist mir klar. Die Behauptung/These Frauen fahren vorsichtiger und daher sicherer hatte ich nur mal vor ner ganzen Weile in einzelnen (Verkehrs)Psychologie-papern gelesen. Glaube die meisten davon arbeiteten dann mit gestellten Testumgebungen oder Quasiexperimenten zum Fahren und Einparken. Beim Einparken waren wenn ich mich richtig erinnere Männer dann -wie erwartet- oft schneller aber dafür unsauberer und beim Fahren unter Stress im Berufsverkehr kommen wohl Frauen besser zurecht und fahren insgesamt rücksichtsvoller (=defensiver und sicherer). Ich gehe einfach mal davon aus, dass die dabei auch für Variablen wie Fahrerfahrung kontolliert haben und nicht männliche Totalanfänger mit weiblichen Berufskraftfahrern verglichen haben.

Es ist ja eben auch nicht automatisch so, dass -nur weil Männer ein signifikant besseres räumliches Sehen haben- dies in der Praxis bedeutet, sie könnten bestimmte Situationen 120% schneller/leichter/besser Lösen als Frauen. Denn selbst wenn es Differenzen gibt, heißt das ja nicht -jetzt bezogen auf den Fall des Fahrzeugführens-, dass diese so groß sind, dass sie nicht durch Praxis verringert oder zumindest durch vorsichtigeres Fahrverhalten bei Frauen ausgeglichen werden könnten (bzw bei Männern riskanteres Fahrverhalten den Vorteil des besseren Sehens von der anderen Seite in negativer Weise ausgleicht).


petpanther
8.8.2014 0:38
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@kokko

Frauen fahren heutzutage ziemlich hypoagent (unterverantwortlich) rabulistisch und gouvernantenhaft. Viele scheren sich einen Scheißdreck um die übrigen Verkehrsteilnehmer.

Sie haben auch eine Vorliebe für großspurige SUVs entwickelt. Kann man in den Städten sehr gut beobachten.


petpanther
8.8.2014 0:38
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… die ach so oppressten.


Gast$FF
8.8.2014 0:52
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Denn auch wenn das Geschlecht konstruiert ist, so hat es im Hier und Jetzt eine enorme Wirkmächtigkeit und fungiert als sozialer Platzanweiser, der einen Einfluss auf die unterschiedlichen Lebenschancen hat.

Genau. Und darum kann ich nicht verstehen, warum man diese unglaublich wichtige Entscheidung über das Geschlecht eines Menschen, wenn sie doch so entscheidend für die “Lebenschancen” eines Menschen ist, und wenn das Geschlecht doch mit der Biologie so gar nichts zu tun hat, wenn man also diese überaus schicksalhafte Entscheidung einfach an Hebammen abdelegiert, die ohne validierte Methode, ohne kontrollierendes Vieraugenprinzip, ohne unbestechliches Instrumentarium, nach lediglich einfacher oberflächlicher Sichtprüfung eines kleinen banalen biologischen Merkmals, so völlig selbstherrlich und einsam, ebendieses “wirkmächtige” Geschlecht, und damit das soziale Ur-Schicksal eines neugeborenen Menschen, per hastigem, nüchtern-bürokratischem Federstrich, in patriarchal erdachten Geburtsdokumenten festlegen lässt.

Ist sich dieser Berufsstand dieser schier unglaublichen Verantwortung überhaupt bewusst? Können sich da nicht später gigantische Schadenersatzklagen ergeben? Ist das vielleicht der wahre Grund dafür, dass die Prämien für die Berufshaftpflichtversicherung für Hebammen jüngst so arg durch die Decke geschossen sind?

Wäre es nicht besser und gerechter, gar kein Geschlecht bei Geburt mehr zu ermitteln und zu dokumentieren, diesen selektionistischen Akt einfach zu unterlassen? Wozu muss das überhaupt gemacht werden, was ist die Rationale dahinter? Warum muss hier der Gesetzgeber per eingefordertem bürokratischem Akt einer Manifestierung der nachgewiesenermaßen diskriminierenden Zweigeschlechtlichkeit Vorschub leisten? Ist das vielleicht nicht sogar in Konflikt mit dem Völkerrecht?

Das Leben wäre ohne gesetzliche vorgeschriebene Geschlechtszuordnung so viel einfacher. Keine Frauentoiletten mehr, keine getrennten Umkleiden. Keine Frauentaxis, keine Frauenparkplätze. Damensaunatag und Frauenschwimmen wären nicht mehr nötig, ebensowenig wie “Gender-Studies”, Professorinnenprogramme, “Girls Days” und Frauen-Mentoring. Keine nervenaufreibenden Streiterein mehr über tatsächliche oder gefühlte Diskriminierung oder Quoten oder “Gender-Budgeting”. Oder über “Homoehe”. Informatiker-Blogs könnten sich wieder mit Informatikthemen beschäftigen, Unternehmensführungen wieder mit Unternehmensführung. Kosteneinsparung und Dekomplexierung ohne Ende. Und auch die Männer könnten endlich Kinder gebären.

Geschlechtslosigkeit als Menschenrecht. I have a dream…


Dirk
8.8.2014 12:19
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@ kokko

Das mit der Statistik ging nicht gegen dich, falls du es so aufgefasst haben solltest.

Die Sache mit “Frauen sind die besseren Autofahrer” ging vor etwa 20 Jahren los und wurde nach spätestens 2 Jahren als falsch nachgewiesen. Aber wie das so mit Vorurteilen ist, die sind hartnäckiger als die Pest. Nur Provisorien sind haltbarer.

Wann hast du eigentlich die Paper gelesen? Vor mehr als 15 Jahren? Ansonsten drängt sich Verdacht auf, dass nur dieses Vorurteil bewiesen werden soll. Was leider inzwischen sehr häufig ist.
Dass Frauen vorsichtiger fahren als Männer, ist mir selber nie aufgefallen. (Ich weiß, Eigenerfahrung ist ein schlechtes Argument.) Frauen waren zumeist entweder ängstlich oder besonders rücksichtslos. Kommt natürlich auch auf die Definition von “vorsichtig” an, man kann ängstliche Fahrer auch als vorsichtig bezeichnen. Ist aber nicht sehr hilfreich, es sei denn man will ein bestimmtes Ergebnis erreichen und keine Erkenntnis. Dass sich viele Männer als der zweitbeste Fahrer nach Michael Schumacher sehen, ja, das stimmt.
Und was das Einparken betrifft: Da haben sich die Frauen einen eindeutigen Ruf erarbeitet. Und den wohl auch zu recht. (Wobei ich selbst auch noch nie einparken konnte, aber Ausnahmen bestätigen die Regel.) 😉

Experimentalumgebungen können einen signifikanten Einfluss auf das Ergebnis haben. In einem Fahrsimulator kann bei einem Unfall nichts passieren, also kann man sich aufführen, wie die letzte Wildsau. Männer sind dafür sehr anfällig, Frauen eher nicht.

Btw: Warum gab es früher nur das Fräulein vom Amt? Am Anfang waren auch Männer in der (händischen) Telefonvermittlung tätig. Nur haben die sich den Spaß gemacht, falsche Verbindungen zu stecken und sich anzuhören, wie die Teilnehmer sich aufführten, bis sie das kapierten. Frauen war da sehr zuverlässig, hörten dafür gerne die Gespräche ab. Ja, Telefongespräche wurden von Anfang an abgehört. Noch vor der NSA.

Wenn man im Straßenverkehr seine Studie macht, kommt es auch darauf an, wen man neben die Probanden setzt. Da die “Drecksarbeit” bei Psychologiestudien im Allgemeinen von studentischen Hilfskräften erledigt wird und die Mehrzahl dieser weiblich ist, kannst du dir sicher vorstellen, wie sich zumindest jüngere männliche Probanden bei einer hübschen Studentin aufführen.
Wenn man das nicht ausreichend berücksichtigt, kommt nicht viel bei der Studie raus.

Fahrerfahrung ist auch so eine Sache, wie will am die vergleichen? 100.000km Autobahn im Jahr sind nicht viel mehr Erfahrung als 1000km Innenstadtverkehr. Ich denke, dass die eher nach Altersgruppen unterschieden haben. Denn ein 40 Jahre alter Fahranfänger hat ein anderes Risikoverhalten als ein 25 jähriger mit 5 Jahren Fahrerfahrung.

Die physischen Unterschiede beim räumlichen Sehen halte ich für überbewertet. Man schaut vor allem nach vorne auf den Verkehr und nicht nach links und rechts an den Straßenrand. Sollte man zumindest.

Was ein Faktum ist, ist das höhere Sicherheitsstandards durch höhere Risikobereitschaft mehr als aufgefressen werden. Wobei dafür wiederum Männer sehr anfällig sind.
Als das ABS großflächig (als teures Extra) eingeführt wurde, gab es in der Kaskoversicherung zuerst einen Rabatt von 10% für ABS-Fahrzeuge, da die Autos ja besser zu bremsen sind. Nach 2 Jahren haben die Versicherungen beim zuständigen Bundesamt beantragt, für ABS-Autos 10% mehr nehmen zu können, da diese in weit mehr Unfälle verwickelt waren als der Durchschnitt. Was abgelehnt wurde, um die Verbreitung von ABS nicht zu gefährden. Der Rabatt war aber weg.

Und sorry, der muss jetzt sein:

> Ich gehe einfach mal davon aus, dass die dabei auch für Variablen wie Fahrerfahrung kontolliert haben und nicht männliche Totalanfänger mit weiblichen Berufskraftfahrern verglichen haben

Wenn es dem erwünschten Ergebnis dient…

Unkontrollierte Grüße,

Euer Dirk


Dirk
8.8.2014 13:54
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@Statistiker

> Mein Eindruck: Wenn es um unliebsamme Forschungsergebnisse gibt, wird jeder Strohhalm einer methodischen Schwaeche ergriffen, wenn es um die eigenen Positionen geht, dann nimmt man das alles nicht so genau.

Ich sehe das andersrum. Bei einer Studie sollte man auf eine saubere methodische Vorgehensweise achten. Das sollte das Minimum sein, ansonsten ist das keine seröse Forschung. Dann laufen auch die Angriffe ins Leere. Viele Studien haben Probleme mit der Reproduzierbarkeit, Hintergrund ist unsaubere Methodik.

Mal ein Beispiel zum Lachen:

Rauchen rettet Leben!

Der Beweis:
– Wenn überhaupt sterben 0,1% aller Raucher während des Rauchens.
– 99,9% aller Raucher sterben, während sie nicht rauchen.
– 100% aller Nichtraucher sterben, während sie nicht rauchen.

Vergleicht man die Zahlen, so erkennt man, dass es sehr unwahrscheinlich ist, während des Rauchens zu sterben, während man sehr wahrscheinlich während des Nichtrauches stirbt.

Schlussfolgerung:

Rauchen rettet Leben, da während des Rauchens zu sterben sehr unwahrscheinlich ist

Ein Studie auf Gender-Niveau.

Wo liegt der methodische Fehler?

Es werden Dinge miteinander verglichen, die sich nicht miteinander verglichen lassen.
Da auch ein Raucher die meiste Zeit des Tages nicht am rauchen ist und, wie die meisten, zum Sterben ins Krankenhaus geht (Rauchverbot!) ist es logischer Weise selten, dass er beim Rauchen sterben wird. Der 1. Logikfehler.
Da Nichtraucher nicht rauchen, können sie schlecht beim Rauchen sterben. 2. Logikfeher.

Wenn du diese Studie nur lautstark und hinreichend oft promotest (ein bischen Hysterie kann auch nicht schaden), kannst du es schaffen, dass auf dieser Basis Gesetze erlassen werden. Rauchpflicht für alle! Bringt auch ne Menge Tabaksteuer ein. Klingt von daher doch verlockend, nicht wahr? 😉

Jeder halbwegs vernünftige Mensch erkennt sofort, dass das Blödsinn ist, deshalb hab’ ich das auch als Beispiel genommen. Nur zeigt das auch sehr schön das Problem unsauberer Methodik. Das sollte dir als Statistiker, so du denn wirklich einer bist, eigentlich bekannt sein.

Und ich habe wieder die Chance gehabt, etwas Unsinn los zu werden. Von wegen Psychhygiene und so.

Hygienische Grüße,

Euer Dirk


kokko
8.8.2014 15:46
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@petpanther
8.8.2014 0:38

ist mir auch als Fußgänger und im öffentlichen Nahverkehr aufgefallen. Wo manche Menschen Platz machen und hintereinander gehen oder sich seitlich drehen um vorbeizukommen gehen einige (junge) Frauen einfach grade durch und rempeln wenn nötig Leute an. Rücksicht auf andere scheint bei denen unfein zu sein.

@Dirk
8.8.2014 12:19

Ja mir fallen selbst auch die Frauen, die schlecht fahren besonders stark auf (obwohl -was mir jetzt beim Schreiben erst bewusst wird- ich gute, seit Jahrzehnten unfallfreie Vielfahrerinnen als Gegenbeispiel direkt vor der eigenen Nase habe). Männer die schlecht (=rücksichtslos) fahren werden dagegen einfach nur als A….löcher abgestempelt und weniger als schlechte Autofahrer.

Scheint auch so blackbox-mäßige Teile zu geben, die (das Fahrverhalten im Detail aufzeichnen und) wohl gezeigt haben, dass Frauen seltener Geschwindigkeitslimits überschreiten und seltener stark bremsen (müssen). Aber wirklich gute Studien aus den letzten paar Jahren finde ich jetzt auf die Schnelle nicht.


Dirk
8.8.2014 20:48
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@ kokko

> dass Frauen seltener Geschwindigkeitslimits überschreiten und seltener stark bremsen (müssen).

Das glaube ich sofort.

Glaubhafte Grüße,

Euer Dirk


kade
8.8.2014 23:34
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Unterschiede zwischen Männern und Frauen sind eben biologisch und gesellschaftlich begründet.

Von daher kann man immer etwas finden, was auf ein “gesellschaftliches Geschlecht” hindeutet. Eine Frau ist durch die Biologie definiert, ihre Rolle durch die Gesellschaft.

Aus den gesellschaftlichen Einflüssen auf die Rolle von Männern und Frauen auf eine Nicht-Existenz eines biolgischen Geschlechtes zu schließen ist nicht unwissenschaftlich, sondern einfach nur dämlich.


Gast$FF
9.8.2014 10:59
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> Aus den gesellschaftlichen Einflüssen auf die Rolle von Männern und Frauen auf eine Nicht-Existenz eines biolgischen Geschlechtes zu schließen ist nicht unwissenschaftlich, sondern einfach nur dämlich.

Richtig. Und je nachdem, was uns gerade nützlich scheint, ziehen wir Genderisten mal das biologische und mal das gesellschaftliche Geschlecht hervor. Widersprüchlichkeiten, die sich dabei dann und wann ergeben, tarnen wir durch die altbewährte Methode eines entsprechenden Sprachgebrauchs.


CrisisMaven
12.8.2014 15:23
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Auf dem “Gelben” hat u.a. ihr obiger Beitrag einiges Aufsehen ausgeloest: “Die Soziologen beschweren sich jetzt über ‘Hasskampagnen’” (von Forist Mithrandir). Das Problem ist, dass das Gesuelze noch nicht mal wirklich Soziologie ist. Die haben sich dort eingenistet, weil die Soziologie seit jeher die geringste Abwehr gegen krude ideengebaeude hatte.


Hadmut
12.8.2014 18:22
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> Die haben sich dort eingenistet, weil die Soziologie seit jeher die geringste Abwehr gegen krude ideengebaeude hatte.

Dann müssen die Soziologen sich das auch vorhalten lassen.

Danke für den Hinweis.


Tobias
20.8.2014 19:28
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@Hadmut
> Eine starke Korrelation zwischen einem rein biologischen Merkmal und der Berufswahl würde allerdings durchaus ausschließen, dass die Berufswahl allein soziologisch begründet ist (von Sonderfällen mal abgesehen, dass man hässliche Leute weniger als Tänzer oder Schauspieler wählen würde).

Auch wenn ich durchaus denke, das die Berufswahl nicht allein soziologisch begründet ist, verstehe ich nicht wie du darauf kommst das alleine diese starke Korrelation das ausschliessen soll.

Es gibt duchraus auch starke Korrelationen die komplett auf Zufall beruhen können. eine starke Korrelation alleine reicht nicht aus um auszuschliessen das die Berufswahl allein sozioligisch begründet ist. Um genau zu sein solange nicht gezeigt ist das die Korrelation nicht zufällig ist, kann man damit gar nichts begründen.

Z.B.: http://www.tylervigen.com/

Direkt die erste: US spending on science, space, and technology correlates with Suicides by hanging, strangulation and suffocation. Correlation: 0,992082. Das ist mit sehr hoher wahrscheinlichkeit Zufall.

Mit der kann man sicher auch nicht ausschliessen das die Ausgaben für Wissenschaft, Weltraum und Technologie nicht allein von der Politik bestimmt sind. Mit der Korrelation alleine kann man garnichts anfangen.


Tobias
20.8.2014 19:33
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Ups sorry für die doppelte Verneinung. Es sollte natürlich:

Mit der kann man sicher auch nicht ausschliessen das die Ausgaben für Wissenschaft, Weltraum und Technologie allein von der Politik bestimmt sind. Mit der Korrelation alleine kann man garnichts anfangen.